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Feuerwehr zu Ausbildungsdienst am Flugplatz in Barnsen

Er ist über die Kreisgrenzen wohl sehr vielen bekannt, der Flugplatz in Barnsen (Kreis Uelzen). Der nicht ständig besetzte Flugplatz, unweit Flugplatz Barnsen / Feuerwehrder Ortschaft Melzingen entfernt, liegt unter anderem mit im Einsatzradius der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf. So rückten die Brandschützer im Mai 2013 zusammen mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Suderburg aus, als nach einer Bruchlandung ein Motorflugzeug Feuer fing. Der Pilot konnte sich damals selbst befreien und blieb unverletzt.

„Solch ein Unfall ist glücklicherweise die absolute Flugplatz Barnsen / FeuerwehrAusnahmesituation“, so Ortsbrandmeister Carsten Mente. „Ich kann mich rückblickend nicht erinnern, in meiner 31-jährigen Dienstzeit als Feuerwehrmann, etwas solches ähnliches erlebt zu haben und bin sehr froh darüber.“ so Mente weiter.

Mitte August fand im Rahmen eines Dienstes, zusammen mit der Feuerwehr aus Hanstedt I ,eine Aus – und Weiterbildung auf dem Flugplatz statt. Mitglieder des Flugsportverein Cumulus Uelzen e. V. veranschaulichten mit einer Präsentation, wie ein solcher Platz funktioniert und organisiert wird und welche Flugzeugklasse dort maximal landen bzw. starten dürfen. Und natürlich auch, welche Gefahren von Luftfahrzeugen, deren Treibstoffen und Materialien ausgehen können.

Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände, durch Werkstätten und den Hallen mit den Segel- und Motorflugzeugen, Flugplatz Barnsen / Feuerwehrkonnten die rund 40 Brandschützer einen Blick hinter die Kulissen des Flugplatzes werfen. In kleinen Gruppen wurde speziell auch auf Sicherheitseinrichtungen bei Luftfahrzeugen und Verhaltensregeln eingegangen. Ebenso gab ein Pilot, des am Klinikum Uelzen stationierten Rettungshubschraubers Christoph 19, einen Einblick, was beim Einsatz bzw. Unfalles eines Drehflüglers zu beachten ist.

Fotos und Text: Philipp Schulze (Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf)

Nicht alltäglicher Einsatz der Feuerwehr Tätendorf-Eppensen

 

Gegen 15.20 Uhr wurden die Tätendorf-Eppenser Brandschützer zu einem Hilfeleistungseinsatz im Eichenhofweg alarmiert. „Großer Ast einer Eiche auf Gebäude gestürzt“ war das Einsatzstichwort.IMG_20140809_161054 (FILEminimizer)

Angekommen an der Einsatzstelle, verschaffte man sich eine ersteIMG-20140809-WA0020 (FILEminimizer) Lage. Die Mieter die allesamt im Haus waren als der Ast auf das Haus stürzte, waren bei der Ankunft unverletzt außerhalb des Gebäudes. Der Eichenast, mit einem Durchmesser von fast 60 cm und einer Gesamtlänge von ca. 10 m lag längs auf einer Dachhälfte. Man untersuchte das Mehrfamilienwohnhaus und stellte fest, das keine akute Einsturzgefahr bestand, jedoch durchschlug es an einer stelle das Dach. Aufgrund der schlechten Zufahrtsmöglichkeit und der Gegebenheiten vor Ort entschied man sich um die Mithilfe des Technischen Hilfswerks die für solche Aufgaben ausgebildet sind und entsprechendes Gerät haben.

Der baumgroße Ast wurde in Absprache mit dem THW Stück für IMG-20140809-WA0037 (FILEminimizer)Stück vom Dach abgetragen. Dies erwies sich als echtes Geduldspiel. Weiter Äste waren beim Sturz auf das Dach geborsten und „mikadoartig“ unter dem Hauptast vergraben. Gegen 20 Uhr hatte die Feuerwehr- und THW-Kameraden es dann geschafft den Ast ohne weitere Schäden vom Gebäude zu bergen. Die Einsatzleitung der Feuerwehr und des THW´s, zusammen mit einer Dachdeckereifirma schauten sich nochmals genau das betroffene Gebäude an und stellten ganz geringe Schäden fest, sodass das Haus an die Mieter wieder übergeben werden konnte. Um ca. 20.30 Uhr konnte der Einsatz nach über 5 Std. beendet werden.

Text: Stefan Düsel

Bilder: Feuerwehr Tätendorf-Eppensen

 

Brandeinsatz in Bevenser Innenstadt

Bevensen. Um 10.08 Uhr ertönte die Barumer Sirene und die Schleife der Funkmeldeempfänger löste aus. Ein Feuer in der Kirchstraße in IMG-20140809-WA0008Bad Bevensen wurde gemeldet. 10 Barumer Kameraden rückten aus. Der Rest der sich am Feuerwehrhaus eingefunden hatte brauchte nicht nachkommen. Vor Ort angekommen stellten die Barumer Feuerwehr einen Atemschutzgeräteträgertrupp und erweiterten durch zwei weitere Kameraden die Atemschutzüberwachung. Die restlichen zur Verfügung stehenden Brandschützer blieben am Fahrzeug in Bereitstellung. 

Das Einsatzobjekt war eine Wohnung im 1. Obergeschoss eines Gebäudes direkt am Kirchplatz. Es brannte die Küche. Es waren keine Personen mehr im Brandobjekt. Schaulustige Besucher des BevenserIMG-20140809-WA0007 Wochenmarktes beeinträchtigten die Arbeit der Feuerwehren nur in geringem Umfang. Das Feuer konnte glücklicherweise sehr schnell von den Bevenser Kameraden unter Kontrolle gebracht werden, sodass ein Einsatz der weiteren Kräfte nicht mehr notwendig war. Eine Ausbreitung über die Küche hinaus wurde verhindert. Durch das Treppenhaus wurde die Brandwohnung belüftet und mit der Bevenser Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern gesucht.

Neben den Wehren aus Bevensen und Barum waren noch Jelmstorf, Himbergen, Altenmedingen, Römstedt, Röbbel und Hesebeck im Einsatz. Nach ca. 1 Std. war die Barumer Ortswehr wieder am eigenen Stadort und beendete den Einsatz. 

Fotos und Text: Feuerwehr Barum

Atemschutz Ausbildung im Brandhaus Faßberg

Oetzen/Faßberg. Zu einer Realbrand-Ausbildung im Brandhaus auf dem Fliegerhorst Faßberg machten sich die Wehren Oetzen, Stöcken, Schwemlitz-Bankewitz und Rätzlingen auf. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus Oetzen ging es bei guten äußeren Bedingungen los Richtung Faßberg. Nach einer kurzen Einweisung durch den Zugführer Hartmut Müller wurde die erste Einsatzübung abgearbeitet. Ausbildungsschwerpunkte waren die Atemschutzüberwachung, die ausbildung.faßberg.2Vornahme des „Schlauchpaketes“, der Einsatz der Wärmebildkamera, die taktische Ventilation mit dem Überdruckbelüfter und damit in Verbindung der Einsatz des mobilen Rauchverschusses. Insgesamt wurden 3 Einsatzszenarien „durchgespielt“ von den 25 Teilnehmern. Im Laufe des Vormittags kam dann auch noch die Sonne durch, so dass nicht nur davon die Teilnehmer(innen) mächtig ins Schwitzen gerieten. ausbildung.faßberg.1Nach jedem Durchgang wurde Manöverkritik geübt, Schwachstellen aufgedeckt. Am frühen Nachmittag war der praktische Ausbildung beendet. Nach einem reinigenden Duschbad klang der gelungene Tag mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Fotos und Bericht Hartmut Müller (Feuerwehr Oetzen)

Ruhe bewahrt!

Oetzen. Die junge Frau macht das einzig Richtige: anstatt in Hektik zu verfallen greift sie sich die 3. Spraydose und löscht den Tannenbaum-Brand. Zuvor hatte sie 2 leere Dosen erwischt und der anfängliche Entstehungsbrand hatte sich rasant weiter entwickelt mit einer haushohen Rauchfahne. Schließlich haben wir Sommer und die ehemals stolze Nordmanntanne ist knochentrocken und bietet nur noch ein hellbraunes Nadelkleid. Das man (Frau) in einem Brandfall Ruhe bewahren soll, hatten 20 Frauen bei einem Vortrag zuvor gehört. Eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr Oetzen zu einem Informationstag zum Thema Brandschutz im Haushalt.info.tag.frauen.1 Erklärt wurden mögliche Brandgefahren und wie man sich davor schützen kann. Das Verhalten bei einem Feuer wurde verinnerlicht. Der aktuelle Stand zum Thema Rauchmelderpflicht wurde ebenso behandelt. Im praktischen Teil durfte die Fettexplosion nicht fehlen. Wie schnell und wie laut Spraydosen unter Hitzeeinwirkung zerknallen, konnten die Teilnehmerinnen am eigenen Leib spüren. Das Angebot, mit der Löschdecke, dem Pulverlöscher oder dem Löschspray einen Entstehungsbrand zu löschen, wurde dankbar angenommen. Zum Abschluss klang bei Kaffee und Butterkuchen im gemütlichen Grilleck dieser Nachmittag aus.   Fotos und Bericht Hartmut Müller, Feuerwehr Oetzen

Feuerwehr Edendorf richtet stimmungsvolle Traditionswettkämpfe aus

 

Am 25.07.2014 lud die Freiwillige Feuerwehr Edendorf zu ihren traditionellen Wettkämpfen ein. Pünktlich zum Beginn hörte es auf zu regnen und es blieb bis zur Siegerehrung trocken.IMG_0009 (FILEminimizer)

Den Wettkampf eröffnete wie immer die heimische Wehr. Insgesamt gingen 14 Gruppen an den Start und eine gemischte, die zusammengewürfelt aus allen vor Ort startenden Wehren. An der Spitze sollte es eng werden. Auf dem tollen Dorfplatz vor der Feuerwehr neben einer Ruine namens Edena, ging es auf dem Basse-Hof für die Gruppen um jede Sekunde.

Am Ende gewann die Gruppe aus Hohenbünstorf vor Barum und Hohnstorf.

Hier die Platzierung:

  1. HohenbünstorfIMG_0133 (FILEminimizer)

  2. Barum

  3. Hohnstorf

  4. Beverbeck

  5. Eitzen I

  6. Deutsch-Evern

  7. Tätendorf-Eppensen

  8. Bienenbüttel

  9. Bargdorf

  10. Edendorf

  11. Wichmannsburg 2.0

  12. Hohenbostel

  13. Jelmstorf

  14. Wichmannsburg

 

Erneuter Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Tätendorf-Eppensen und Kirchwheye

Text: S. Düsel – Bilder: Malte Krug (FFw Tätendoerf-Eppensen)

In den heutigen Morgenstunden um ca 8.20 Uhr kam es auf der B4 Höhe Hoystorfer Berg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer des verunfallten PKW´s übersah, dass ein vor ihm fahrendes Fahrzeug nach links abbiegen wollte und langsamer wurde. Er konnte das auffahren verhindern, geriet allerdings von der B4 ab und prallte frontal in einen Strommast. Durch die Wucht des Aufpralls gab es einen Kurzschluss sodass mehere Ortschaften kurzzeitig ohne Strom waren. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Der Strommast hingegen ist ein Totalschaden. Er soll nächste Woche demonitiert und neu aufgebaut werden. Auch die Freileitung selbst soll teilweise neu gezogen werden.

Alarmiert wurde die Feuerwehr Tätendorf Eppensen, die Polizei, ein Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 19, sowie die Celle-Uelzen Netz GmbH

Hesebecker Flutlichtwettbewerbe: Testorfer siegen das dritte Jahr infolge

Text: A. Lehmann – Bilder: S. Düsel

Groß Hesebeck. Am 19. Juli 2014 richtete die Hesebecker Ortswehr die in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und drüber hinaus sehr beliebten Flutlichtwettbewerbe auf dem Sportplatzgelände des Hesebecker TSV aus. Ein maximales Starterfeld von 18 Gruppen ging an den Start. Die Gastgeber starteten als erste Gruppe gegen 19:00 Uhr. Bis Mitternacht zeigten die Feuerwehrleute ihr Können.

Insgesamt zeigten die Wettbewerbsgruppen ein hohes Leistungsniveau. Die ersten sechs Gruppen schafften die 440-Punkte-Marke. 10 der 18 Gruppen kuppelten im ersten Zeittakt unter 20 Sekunden. Im zweiten Zeittakt kamen drei Gruppen unter 10 Sekunden. Den dritten Zeittakt bewältigten vier Gruppen unter 10 Sekunden. Nur im vierten Zeittakt schaffte keiner die 10-Sekunden-Marke zu unterbieten.

Bei der Siegerehrung, die unter herrlichem Mondschein vom Hesebecker Ortsbrandmeister Dirk Baum eingeleitet wurde, konnte sich die Gruppe Testorf mit 448,90 Punkten über den dritten Sieg hintereinander freuen. Mit 447,81 Punkten kam die Gastgebergruppe aus Hesebeck auf den zweiten Platz. Dritter wurde die erste Gruppe aus Barum, die sich aufgrund ihrer zuvor ausgelosten Startformation besonders über die erreichte Leistung von 445,50 Punkte freute. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Gollern, Höver und Nateln.

Nach der Siegerehrung gab es noch ein grandioses Feuerwerk. Bis in die frühen Morgenstunden wurde auf der Open-Air-Tanzfläche noch getanzt. Es war wieder einmal ein sehr schönes Event.

Hesebecker Ortswehr richtet am Wochenende Flutlichtwettbewerbe aus

Text: S. Schrötke Fotos: FFw Hesebeck

Hesebeck. Seit 2001 finden jedes Jahr in Groß Hesebeck auf dem Sportplatz die Mitternachtswettbewerbe statt, auch Moonlight-Contest genannt.

Anlass in diesem Jahr ist das 80 -jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hesebeck. Die Hesebecker Wehr begrüsst alle Gäste am Samstag 19.07.2014 auf dem Sportplatz in Groß Hesebeck. Die erste Wehr startet ab 18.30 Uhr. Pünktliches Erscheinen lohnt sich, denn die Hesebecker Brandschützer spendieren das erste Faß für die Gäste.

Es ist jedes Jahr eine Tanzfläche unter freiem Himmel aufgebaut, die Wettkämpfe dauern bis Mitternacht mit darauf folgender Siegerehrung. Im Anschluss gibt es ein großes Feuerwerk, danach darf die Tanzläche gestürmt werden. Die Wettkampfgruppen der Gemeinde und die vielen Zuschauer feiern oft noch bis in die frühen Morgenstunden.

Die Pokale werden jedes Jahr in mühsamer Eigenleistung hergestellt und sind somit ein absolutes Unikat.

Moonlight '13 030 bearbFavoriten in diesem Jahr sind sicher die Sieger der letzten Jahre Gollern, Höver und Testorf.