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Kreisfeuerwehrverband Uelzen bekommt Unterstützung – Neuer Beirat eingeführt

Süttorf.Anfang Dezember lud der Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzende Dieter Ruschenbusch Repräsentanten aus  Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zur Gründungsversammlung eines Beirates des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V. ein. Ziel dieses Beirates ist es die zukünftigen Anliegen des freiwilligen Brandschutzes im Landkreis Uelzen per Dialog mit der Gesellschaft besser umzusetzen, neue Ideen auszutauschen und von den unterschiedlichen Fachkompetenzen gegenseitig zu profitieren.

2013-12-02 Gründungsfoto Beirat
Gründungsversammlung Anfang Dezember im Gasthaus „Zur Wipperau“ in Süttorf

Landesbranddirektor Jörg Schallhorn untermauerte bei der Gründungsveranstaltung zunächst die Notwendigkeit dieses Gremiums. Die Mitgliederzahlen der Feuerwehren in Niedersachsen seien rückläufig, während Einsatzzahlen und Verantwortung stetig steigen. Das System der Freiwilligen Feuerwehren sei konkurrenzlos, aber ohne weiteres Zutun auch stark gefährdet. Der Schritt des Kreisfeuerwehrverbandes, durch Satzungsänderung die Möglichkeit zur Gründung dieses Beirates zu schaffen, wurde von Schallhorn und den anderen Anwesenden begrüßt. Neben dem Landrat Dr. Heiko Blume, der auch gleich einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde, traten auch Dieter Reese (CDU), Sylvia Meier (SPD), Alfred Meyer (UWG) und Martin Feller (Grüne) als Repräsentanten der Politik dem Beirat bei. Aus der Wirtschaft konnten von der Verlagsleitung der C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG Heike Köhn und aus dem Vorstand der Sparkasse Uelzen-Dannenberg Dirk Köhler gewonnen werden. Auch die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg mit ihrem Präsidenten Olaf Kahle unterstützen den Beirat aktiv mit ihrer Mitgliedschaft. Weiterhin gehören Kraft Amtes der Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzende Dieter Ruschenbusch, sowie die beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister und stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Helmut Rüger und André Pieper dem neunen Organ an.

Als erste Aktivitäten sollen zur Förderung der Verbandsarbeit neue Fördermitglieder geworben werden. Nicht nur die demographische Entwicklung erfordert eine neue Würdigung des freiwilligen Engagements im Feuerlöschwesen, auch die steigenden Anforderungen im Ausbildungs- und Einsatzgeschehen sind den meisten Bürgern nicht bewusst. Der Zeitaufwand ist unstrittig gestiegen, da für den sicheren Einsatz immer mehr Kompetenzen erforderlich sind, die jeder freiwillige Feuerwehrmann erst erlernen und dann regelmäßig wiederholen muss. Der Beirat wird hierzu die Schnittstelle bei anderen Institutionen und Veranstaltungen suchen. So wird zum Beispiel das Unternehmerfrühstück um Dr. Heiko Blume als Plattform genutzt werden, um generelle Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt in der heutigen Gesellschaft und das Verständnis um die Regelungen der gesetzlichen Freistellung für Einsätze sowie Lehrgänge zu thematisieren.

Alarmübung in Hohenbünstorf (Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf)

Text und Bild: Stefan Düsel, PW FFw Barum

Um 19.09 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger und die Sirenen in Barum aus. Scheunenbrand in Hohenbünstorf hieß das Stichwort. Neben Barum wurden auch die Ortswehren aus Hohenbünstorf, Vinstedt und Natendorf alarmiert. Vor Ort angekommen musste zur erfolgreichen Brandbekämpfung zunächst die Wasserversorgung aufgebaut werden. Als problematisch erwies sich, dass das Brandobjekt mitten im Ortskern lag und dicht mit anderen Gebäuden umbaut war. Dadurch stellte der Funkenfluk die gröpßte Gefahr dar. Menschenleben waren gemäß Einsatzszenario zunächst nicht in Gefahr. Als es schien, dass man die Lage im Griff hatte, stellte sich für die Einsatzleitung heraus, dass es vermutlich doch drei vermisste Person im Obergeschoss geben solle. Umgehend wurden die Atemschutzgeräteträger der Orstwehren zusammengezogen. Treffpunkt war die Atemschiutzüberwachung am Hohenbünstorfer EInsatzfahrzeug. Die ersten beiden vermissten Personen wurden rasch gefunden und aus dem Gefahrenherd geführt. Etwas später konnte auch die dritte Person über die Steckleiter gerettet werden.

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Einsatzbesprechung der Atemschutzgeräteträger vor dem EInsatz “Zur Menschenrettung”

Diese Übung zeigte erneut auf, dass es gut und wichtig ist den Einsatz und die ortswehrübergreifende Abstimmung immer wiedre zu Üben. Die ortsfremden Wehren bemerkten auch, dass Hydranten gerade in der Dunkelheit bei Einsätzen im Nachbarort schwer zu finden sind. Insgesamt war die Übung sehr zufrieden stellend, was durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Carsten Mente der SG Bevensn-Ebstorf in der Nachbesprechung bestätigt wurde. Gegen 21.15 Uhr waren die Barumer Barndschützer zurück am Standort und die Einsatzübung war beendet.

Herbstübung des ZUG MITTE der Samtgemeinde Rosche

Text und Bild: Henning Räthke, GemBM SG Rosche

Mit den Worten „So habe ich mir immer eine Übung vorgestellt!” eröffnete Gemeindebrandmeister Henning Räthke die Nachbesprechung vor 65 eingesetzten Kräften.
Aber was war passiert?
Am Mittwoch um 18:12 Uhr wurden die Wehren aus Nateln, Rosche-Prielip und Suhlendorf von der Einsatzleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem PKW in der Nähe von Nateln alarmiert.

PKW-Unfall

Vor Ort zeigte sich ein Schreckensszenario  mit einer Person unter dem Transporter und einer extrem eingeklemmten Person. Nach verschafftem Überblick wurde mit den Rettungsmaßnahmen begonnen.

Dann folgte die nächste Alarmierung um 18:18 Uhr durch die FEL. In einem landwirtschaftlichen Gebäude im Ortskern von Nateln waren mehrere Personen nach einer Explosion vermisst. Die alarmierten Wehren aus Teyendorf-Göddenstedt, Rätzlingen sowie die Ortswehr aus Nateln begannen unter Atemschutz mit der Personensuche, teilweise sogar über Steckleitern. Die Wärmebildkamera wurde ebenso intensiv eingesetzt. Zeitgleich wurden bessere Sichtverhältnisse mittels eines Hochleistungslüfters geschaffen. Nebenbei stellte sich die Aufgabe einer Brandbekämpfung eines offenen Feuers im äußeren Gebäudetrakt.

Gegen 19:30 Uhr war die recht anspruchsvolle Übung beendet. Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister sowie von zwei eingesetzten Beobachtern intensiv über den Ablauf diskutiert. Henning Räthke bedankte sich bei allen Kameraden.
Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein… Um 19:40 Uhr olgte ein realer Alarm in der Bevenser Strasse in Rosche.

Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen übt bei der Nordzucker AG

Text: Gerrit Möhring, Sprecher FG Absturzsicherung, Kreisfeuerwehr Uelzen
Fotos: Uwe Fromhagen, OrtsBM Feuerwehr Wrestedt

Die Mitglieder der Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen trafen sich unlängst zu einer Sonderausbildungseinheit bei der Nordzucker AG, Werk Uelzen. Ziel war das derzeit im Bau befindliche, ca. 60 Meter hohe neue Zuckersilo bzw. das um das Silo aufgebaute Baugerüst. Solche Gerüste bieten eine ideale Trainingsmöglichkeit. Zudem können sich die Feuerwehrangehörigen an solchen Objekten sehr gut an das nicht alltägliche Arbeiten in großen Höhen gewöhnen. So war die Anfrage an die Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen fast nur eine Formsache. Dieses rührt auch von der guten Zusammenarbeit her, die schon über mehrere Jahre hin betrieben wird.

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Geübt wurden an diesem Tag die Varianten des Vorsteigens und das Quersteigen sowie das Sichern von abgestürzten Personen. Die Fachgruppe bedankt sich bei den Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen, dass sie wieder einmal dort üben durften.

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Der Bus rollt und rollt…

Mit dem Slogan “Stell dir vor du drückst und alle drücken sich… Keine Ausreden! Mitmachen!” unterstützt der RBB derzeit die aktive Mitgliederwerbung für die Feuerwehren. Im September wurde der Linienbus von den Führungskräften der Uelzener Kreisfeuerwehr und den Verantwortlichen des RBB offiziell in Betrieb genommen. Der Bus dreht schon länger seine Runden.

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Foto: N. Reuter

Mit jeder Linienfahrt des mit der Reklame beklebten RBB-Busses schreitet das Anliegen der Uelzener Feuerwehrleute etwas voran. Es geht nämlich um die Zukunft des Uelzener Brandschutzes. Das System der Freiwilligen Feuerwehren, so wie es nicht nur im Landkreis Uelzen sondern in ganz Niedersachsen vorherrschend besteht, ist abhängig von dem freiwilligen Engagement der Bürger. Freiwillige Bürger, die es mittlerweile immer seltener gibt. Die Anzahl der ehrenamtlichen Feuerwehrleute ist derzeit rückläufig. Dies geht aus der Erhebung “Die Feuerwehr in Zahlen 2012” des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens ganz klar hervor. Nicht nur der demographische Wandel, sondern auch das Mehrangebot an Freizeitmöglichkeiten sorgen für rückläufige Mitgliederzahlen.

Da ist es notwendig auf das Hobby “Feuerwehrmann” einmal hinzuweisen. Ja, Feuerwehr ist ein Hobby. In der Freizeit, wenn andere Sport treiben, Ausflüge machen oder Kochkurse belegen, treffen sich die Feuerwehrleute zur Ausbildung. Sie treffen sich mit anderen Kameraden und widmen ihren kostbaren Feierabend einer guten Sache. Sie üben den Ernstfall. Sie investieren ihre Freizeit in eine Gemeinschaft mit dem Willen anderen in der Not zu helfen, Leben zu retten und die Umwelt zu schützen. Ein Hobby mit dem man was bewirken kann.

Anerkennung gibt es dafür kaum. Den meisten Bürgern ist gar nicht bewusst, dass die vielen Einsätze der Feuerwehren, auch die in den Städten wie zum Beispiel Bad Bevensen und Uelzen, von Freiwilligen bestritten werden. Wenn man auf der Straße Gespräche führt heißt es oft: “Was, Uelzen hat keine Berufsfeuerwehr…” oder “Ich dachte die Leute bekommen dafür Geld…”. Nein, die Feuerwehrleute machen das freiwillig und unentgeltlich. Damit sie aber weiter machen können benötigen sie Unterstützung. Sie brauchen zukünftig deine/ ihre Hilfe. Sie brauchen neue Mitglieder…

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Foto: N. Reuter

 

Drei Uelzener Gruppen beim Landesentscheid besonders erfolgreich!

Hier die offiziellen Ergebnislisten, die durch den LFV am 19.09.2013 veröffentlicht wurden:

Wertungsgruppe 1 – FPN (ehemals LF)

Wertungsgruppe 2- PFPN (ehemals TS)

Soltendieck. Sieben Gruppen schickte der Landkreis Uelzen zum 13. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren nach Soltendieck. Dies waren 100% des Möglichen! Über Gemeinde-, Kreis- und Regionalentscheid mussten sich die Gruppen ihre Startberechtigung erkämpfen. In der Wertungsgruppe 1 konnten sich Barum I und Römstedt auf die Teilnahme freuen. Für die Wertungsgruppe 2 hatten sich Höver, Testorf, Hohenbünstorf, Nienwohlde-Kallenbrock und Hesebeck qualifiziert.

 

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Bild: S. Düsel

Als erste Uelzener Gruppe waren die Barumer bereits um 7:15 Uhr an der Reihe. Sie konnten mit einer sehr guten Übung überzeugen, mussten jedoch gleich im Anschluss den Kameraden aus Woltersdorf den Vortritt lassen. Um 7:45 Uhr folgte mit den Kameraden aus Hohenbünstorf die zweite Uelzener Gruppe. Die Hohenbünstorfer waren nach ihrer Übung recht zufrieden, hatten aber leider 5 Fehlerpunkte zu kompensieren. Um 8:00 Uhr war die Gruppe aus Nienwohlde-Kallenbrock dran. Die Zeittakte liefen noch in Ordnung. 35 Fehlerpunkte sorgten aber für schnelle Ernüchterung. Auf Nienwohlde-Kallenbrock folgte 15 Minuten später die Gruppe aus Hesebeck. Parallel starteten in der anderen Wertungsgruppe die Kameraden aus Römstedt. Leider blieben beide Gruppen nicht fehlerfrei. Auch die Zeittakte waren nicht optimal. Um 9:50 Uhr fuhr der amtierende TS-Landessieger Höver in die Bahn. Mit einer fehlerfreien Übung und Zeittakten, die eher unterhalb ihres Leistungsniveau lagen, übernahmen Sie die Führung in der Wertungsgruppe 2. Als letzter Starter überhaupt versuchte die Gruppe aus Testorf gegen 15:00 Uhr noch einmal das Feld von hinten aufzurollen. Dies gelang leider nicht. In fast allen Zeittakten lies man wertvolle Sekunden liegen. Zusätzlich erhielt man noch 10 Fehlerpunkte.

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Bild: S. Düsel

Ab 16:00 Uhr führte der Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch durch die Siegerehrung. Das Wort bekamen zunächst Landrat Dr. Heiko Blume, Staatssekretär Stephan Manke, Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann und der Präsident des LFV Niedersachsen Karl-Heinz Banse. Nachdem die Leistungen der Feuerwehren, ihre Einsatzbereitschaft und auch die gute Organisation des Landesentscheides durch die Ortswehr Kattien gewürdigt wurden, begann Otto Kracht in Funktion des Vorsitzenden des AK Wettbewerbe mit der Nennung der Platzierten.
Als erstes wurden die Gruppen der Wertungsgruppe 2 aufgerufen. Durch die Fehlerpunkte gestraft wurde die TS-Gruppe aus Nienwohlde-Kallenbrock schon auf Platz 26 genannt. Besser, aber definitiv unter ihren Möglichkeiten lief es für die Ortswehren aus Testorf (10. Platz) und Hesebeck (9. Platz). Bei Hohenbünstorf dagegen kam große Freude auf. Trotz 5 Fehlerpunkte schafften Sie es auf das Podium. Sie belegten den dritten Platz und erhielten die goldene Leistungsspange. Mit dem Aufruf des Zweitplatzierten Wentorf I kam Jubel in der Uelzener Ecke auf. Ab diesem Zeitpunkt war allen klar, dass die Kameraden aus Höver die Titelverteidigung geschafft haben. Damit stellt der Landkreis Uelzen zum achten Male den Landessieger in der Wertungsgruppe 2.

 

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Die Siegergruppe der Wertungsklasse 2 aus Höver (Bild: V. Baumgart)

In der Wertungsgruppe 1 verpasste die Uelzener Gruppe Römstedt fehlerbedingt die goldene Leistungsspange und kam auf den 12. Platz. Bei den TOP 4 gab es leider einen Fehler in der Auswertungsliste.  Die Woltersdorfer, klarer Sieger, wurden zunächst als Viertplatzierter aufgerufen. Die Gruppen aus Klein Meckelsen, Barum I und Sellstedt kamen auf die Plätze 1 bis 3. Der Fehler konnte erst nach der Siegerehrung aufgeklärt werden. Da die Plaketten bereits ausgeteilt wurden, entschied sich die Wettbewerbsleitung die Plätze so zu belassen. Die Gruppe aus Woltersdorf solle sich den Landestitel, trotz einer besseren Leistung, mit den Kameraden aus Klein Meckelsen teilen. Der vierte Platz solle unbesetzt bleiben. Eine Lösung mit der nicht alle beteiligten Gruppen zufrieden waren.

Trotz der Unstimmigkeiten bei der Siegerehrung haben alle beteiligten Gruppen eine beachtliche Leistung erzielt.  Im Grußwort der Politik hieß es, dass ALLE Gewinner seien, da die Gruppen es bereits von über 3200 Ortswehren unter die 60 besten Gruppen Niedersachsens geschafft haben. Dieser Aussage kann der KFV Uelzen nur zustimmen. Außerdem ist an dieser Stelle der Ortswehr Kattien noch Dank auszusprechen. Sie war ein hervorragender Gastgeber und bot alle startenden Gruppen perfekte Bedingungen. Auch das beachtliche Rahmenprogramm kam gut an. Ihr habt den Landkreis Uelzen gebührend vertreten…

 

Gewinner zum Rauchmeldergewinnspiel ermittelt

Es ist soweit. Die Gewinner vom Rauchmeldergewinnspiel stehen fest. Anlässlich des vergangenen Rauchmeldertages am 13. September 2013 hat der Kreisfeuerwehrverband ein Gewinnspiel zum Thema “Rauchmelder” ausgerichtet. Zu gewinnen waren insgesamt 30 Rauchmelder, die unter den Teilnehmern mit richtig beantworteten Gewinnfragen verlost wurden.

Die folgenden Personen können sich zu den glücklichen Gewinnern zählen:

Sebastian Gade
Karsten Geffert
Friedrich Thiele
Olaf Venske
Reinald Günther
Holger Brinkers
Werner Röhrs
Ute Czaschke
Bernd Wesche
Christoph Buchmüller
Torben Richert
Thomas Strothmann
Arne Sties
Robert Laasch
Henning Meyer
Marcus Bomba
Michael Horey
Nils Böhnke
Horst Griebel
Henning Räthke
Michael Hinz
Matthias Ladewig
Saascha Asmus
Stephan Wurth
Sven Schälicke
Reinhold. Schulz
Christian Ohlrogge
Jörn Lehmann
Stefan Düsel
Mathias Lindemann

Höver gelingt die Titelverteidigung – Hohenbünstorf I und Barum I sind Drittbeste!!

Soltendieck. Den Heimvorteil bei den niedersächsischen Landeswettbewerben konnten nicht alle Uelzener Gruppen nutzen. In der Wertungsgruppe II (TS) belegte die Gruppe Nienwohlde-Kallenbrock mit 398,61 Punkten den 26. Platz. Auf Platz 10 kam mit 423,27 Punkten die Gruppe aus Testorf. Auf dem 9. Platz kam der amtierende Uelzener Kreissieger Hesebeck mit 423,81 Punkten. In der Wertungsgruppe I (LF) belegte die Gruppe aus Römstedt den 12. Platz mit 419,94 Punkten.

Nicht nur über die goldene Leistungspange, sondern auch über Podiumsplätze konnten sich die Kameraden aus Barum (441,41 PKT – WG 1) und Hohenbünstorf (430,52 PKT – WG 2) freuen. Als Drittbeste in ihrer jeweiligen Wertungsgruppe gehören SIe zur absoluten Spitze in Niedersachsen. Eine noch bessere Platzierung konnte die Gruppe aus Höver erringen. Sie konnten ihren dritten Landessieg feiern und den Landestitel aus 2011 erfolgreich verteidigen.

Ein ausführlicher Bericht folgt…

Niedersächsische Landeswettbewerbe – Ein wichtiger Termin für den LK Uelzen!

Bei den Leistungswettbewerben der niedersächsischen Feuerwehren werden Landesentscheide seit 1989 im Zweijahresabstand durchgeführt. Mit dem 13. Landesentscheid am kommenden Wochenende wird erstmals in der Geschichte ein Großereignis dieser Dimension in unserem Landkreis ausgerichtet. Die Feuerwehr Kattien hat sich erfolgreich beworben und schon im September 2011 den Zuschlag erhalten.

Offizieller Flyer der FFw Kattien

Die Kameraden aus Kattien haben letztendlich ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Am Samstag Abend findet ab 20:00 Uhr eine große Zeltdisco statt. Am Sonntag geht es dann mit den Wettbewerben los. Von 7:00 bis 15:30 Uhr werden auf 4 Bahnen die besten Wehren Niedersachsens ermittelt. Ab 16:00 Uhr findet dann die Siegerehrung statt. Nebenbei werden diverse Musikzüge den Wettbewerbstag begleiten. Vorführungen der DLRG und der Feuerwehr zeigen fachliche Einblicke. Auch die Bundeswehr, THW und DRK sind vor Ort. 60 Wettbewerbsgruppen konnten sich für den Landesentscheid qualifizieren. Erste Gruppen werden schon am Freitag anreisen und in einer Zeltstadt übernachten.

 

Die Leistungswettbewerbe haben in Uelzen einen besonderen Stellenwert. Seit den ersten Landeswettbewerben 1989 in Celle kämpfen die kreiseigenen Wettbewerbsgruppen um die vordersten Platzierungen auf Landesebene mit und konnten schon beachtliche Erfolge erreichen. So kam beispielsweise der erste Landessieger 1989 in der TS-Wertung aus Nateln.  Beim 3. Landesentscheid 1995 in Schüttorf stellten wir sogar die Landessieger beider Wertungsgruppen. Insgesamt konnten sich die Uelzener Feuerwehrleute von 24 vergebenen Landestiteln 11 Mal die vorderste Platzierung sichern (7x TS-Wertung; 4x LF-Wertung). Hinzu kommen noch 8 Mal Vize-Landessieger (5x TS-Werrtung; 3x LF-Wertung) und 4 Mal Drittplatzierter (2x TS-Werrtung; 2x LF-Wertung). Dies macht den Landkreis Uelzen zu dem erfolgreichsten Landkreis aus ganz Niedersachsen.

 

Die bisherigen Uelzener Landessieger:

Wertungsgruppe I (LF): Rosche-Prilip (1995), Barum (1997, 2007, 2009)

Wertungsgruppe II (TS): Nateln (1989, 1997), Weste (1991, 1995, 2003), Höver (2005, 2011)

 

Weitere Informationen im WorldWideWeb:

Die FFw Kattien hat eine offizielle Website zum 13. Landesentscheid eingerichtet: http://www.landesentscheid-2013.de

In der Sonntagssendung “Florian ZuSa” berichten OBM Timo Adam (FFw Kattien) und stellv. GBM Torsten Sawalski (SG Aue) ausgiebig über den Landesentscheid (Direktverlinkung).

Die FFw Barum bietet auf der eigenen Website (http://www.feuerwehrbarum.de) viele Informationen zum diesjährigen und vergangenen Landesentscheiden. Am Wettbewerbstag wird über einen LIVE-Ticker (Direktverlinkung) vom Uelzener Abschneiden sowie den Endergebnissen berichtet.

 

 

 

TOP 4 beim Landesvorberitungswettbewerb in Barum kommen aus dem LK Uelzen!!!

geschrieben von S. Düsel

14 Feuerwehren aus insgesamt sieben Landkreisen Niedersachens nahmen am vergangenem Samstag die Einladung der Barumer Wehr an sich noch einmal unter realen Wettbewerbsbedingungen dem Szenario der Leistungswettbewerbe zu stellen. Ziel war für den anstehehnden Landesentscheid in Soltendieck den aktuellen Leistungsstand zu ermitteln. Mit dabei waren 6 der 7 qualifizierten Wettbewerbsgruppen aus dem Landkreis Uelzen. Nur die Gruppe aus Höver konnte terminbedingt nicht an den Start gehen, schickte aber eine Abordnung.

Bei der vorigen Gruppenführerbesprechung unter der Leitung von Heino Meyer (stellv. Vorsitzender des Arbeitskreises Wettbewerbe und Vertreter des LFV- Bez. Lüneburg ) wurde noch einmal auf Besonderheiten der Wettbewerbe auf Landeseebene eingegenagen. Da viele Landkreise die Regeln der Wettbewerbe anders auslegen und dadurch abweichend durchführen, war es für die angetretenen Gruppenführer sehr informativ.

Bei bestem Wetter und sehr guten Platzverhältnissen konnte der Wettbewerb pünktlich um 12 Uhr starten. In entspannter Atmosphäre gingen die Gruppen an den Start. Sie wurden durch die Uelzener Wertungsrichter um Bahnleiter Egon Prahl sehr genau begutachtet. Zunächst führte es die Gruppen in die Auslosung. Dort durften der Gruppenführer, sowie der Maschinist und Melder gesetzt werden. Für den Rest der Gruppe hieß es auf Losglück hoffen. Durch eine Checkliste wurden Fahrzeug und Mannschaft überprüft. Hier erhielten die Teilnehmer Informationen zur Ladungssicherheit und Normung der Ausrüstung. Da es beim Landesenstcheid ebenfalls eine Checkliste gibt, haben die Teilnehmer nun die Möglichkeit, die angesprochenen Punkte noch abzustellen. Auch während der Übungen traten kleine Fehler auf, die im Anschluss sofort aufgearbeitet wurden. Mit den jeweiligen Gruppenführer oder Vertreter der Wettbewerbsgruppen konnten die Fehler noch auf der Bahn gemeinsam besprochen werden.

Die Gruppe aus Klein Meckelsen (LK ROW) beim 2. Zeittakt. Bild: S. Düsel
Die Gruppe aus Klein Meckelsen (LK ROW) beim 2. Zeittakt. Bild: S. Düsel

Die gemachten Fehlerpunkte zeigten, dass ein solcher Vorbereitungswettkampf für die teilnehmenden Gruppen eine gute Übungseinheit für den anstehenden Landesentscheid darstellt. Die Teilnehmer können und werden die letzte Woche noch dazu nutzen, ihre Übungen zu optimieren und die Fehler abzustellen.

Die Siegerehrung fand um ca. 18:30 Uhr statt. Auch wenn die Platzierung an diesem tage nebensächlich war, freute sich die Barumer Wehr besonders. Barum I konnte sich zu Hause mit 445,26 Pkt. (vor Testorf 435,60 Pkt. und Nienwohlde-Kallenbrock I 432,16 Pkt) durchsetzen.

Die Zeittaktschnellsten an diesem Tage wurden im ersten sowie zweiten Zeittakt die Kameraden aus Woltersdorf (ZT1: 15,4 Sek.; iZT2: 9,4 Sek). Im dritten Zeittakt setzte sich die Gruppe der Bleckeder Wehr mit 19,7 Sek durch. Im vierten und letzten Zeittakt schafften es die Barumer Brandschützer den schnellsten Tageswert mit 16,5 Sek. zu zeigen. Die schnellste Gesamtübung machte Wentorf II in 6:54 Minuten. Die Zeittaktgesamtwertung ging an Barum I (64,60 Sekunden). Mit der Summe der besten Zeittakte aller Gruppen und der Gesamtzeit von Wentorf II wäre eine Übung mit 452 Pkt möglich gewesen.

Wir wünschen vorab allen Wehren die auf dem Landesentscheid am 15.09. starten viel Glück und Erfolg.

Die kompletten Ergebnisse gibt es auf der Website dre FFw Barum (hier).