Archiv der Kategorie: LK Uelzen

Motorbrand Linienbus zwischen Hohenbünstorf und Wessenstedt

Um 19:02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Hohenbünstorf und Ebstorf zum Brand eines Linienbusses zwischen Hohenbünstorf und Wessenstedt gerufen. Auf dem Weg zur Einsatzstelle sah man bereits aus der Ferne wie Flammen aus dem Motorraum (im Heck liegend) schlugen. An der Einsatzstelle angekommen hatten sich die Flammen bereits soweit ausgebreitet, dass ein Einsatz mit Kleinlöschgeräten nicht mehr möglich war. Das fast zeitgleich eintreffende Ebstorfer Tanklöschfahrzeug übernahm die Brandbekämpfung unter Atemschutz zunächst von außen, nachdem es die Lage zuließ auch von innen. Die Brandschützer aus Hohenbünstorf unterstützten bei der Brandbekämpfung und sicherten die Straße. Da das Feuer frühzeitig unter Kontrolle war, wurden die nachalarmierten Einsatzkräfte aus Ebstorf, Bad Bevensen und Wriedel-Schatensen nicht mehr benötigt.

Der Busfahrer und die beiden Fahrgäste blieben unverletzt. Der Bus brannte im hinteren Bereich fast vollständig aus. Aufgrund von Beschädigungen am Asphalt wurde die Ortsverbindungsstrasse im Anschluss komplett gesperrt. Der Einsatz endete um 21:35 Uhr.

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Im Einsatz waren:

TSF Feuerwehr Hohenbünstorf (10 Kameraden)

TLF, VHLF, LF8, MTW Feuerwehr Ebstorf (21 Kameraden)

GBMVV

Anfahrt abgebrochen:

HLF, TLF, ELW Feuerwehr Bad Bevensen

HLF, TLF Feuerwehr Wriedel-Schatensen

mehr auf der Website der Feuerwehr Hohenbünstorf

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Hohenbünstorf

Am 01.03.2014 begrüßte der Ortsbrandmeister Heinrich Wilhelms zur 121. Jahreshauptversammlung neben den eigenen Kameraden auch den Abschnittsleiter Nord Hans-Jürgen Cordes, den Bürgermeister der Gemeinde Natendorf Hans-Wilhelm Schröder und die Vertreter der Nachbarwehren. Im Rückblick auf das Jahr 2013 berichtete Heinrich Wilhelms von zahlreichen Veranstaltungen. Im Jahr 2013 wurden drei einzelne Einsätze, der Einsatz beim Elbehochwasser, der fünf Tage dauerte und ein Alarmübung abgearbeitet. Zusätzlich richtete die Hohenbünstorfer Wehr im Jahr 2013 nicht nur die Eimerspiele aus, sondern auch die Samtgemeindewettbewerbe und einen Pokalwettkampf. Ebenfalls wurde das Osterfeuer und ein Grillabend für das ganze Dorf ausgerichtet. Anfang November wurden Haushalts-Löscheimer an jeden Haushalt in den Ortschaften Wessenstedt und Hohenbünstorf verteilt, um neue Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen. Mitte November wurde eine Informationsveranstaltung, die durch die Haushalts-Löscheimer Kampagne beworben wurde, veranstaltet. In dieser Kampagne wurde den Einwohnern die Probleme, welche in Zukunft in der Hohenbünstorfer Feuerwehr erwartet werden, näher erläutert. Der Gruppenführer Jürgen Müller erzählte von einem sehr erfolgreichen Jahr der ersten Wettbewerbsgruppe. Neben dem Gemeindesieg auf heimischen Boden, konnte ein hervorragender dritter Platz auf dem Landesentscheid eingefahren werden. Die Gruppenführerin der zweiten Gruppe Sigrid Radtke berichtete von einem tollen dritten Platz auf dem Gemeindewettkampf. Otto Hinrichs, der Gruppenführer der Eimergruppe, erzählte von einem Sieg auf dem eigenen Traditionswettkampf und einer durchwachsenen Übung in Eitzen I. Florian Rudolph berichtete von dem geschehen bei den Atemschutzgeräteträgern. Er berichtete, dass die Atemschutzgeräteträger nun in Bevensen mit ausgebildet werden und das Ausbildungsdienste mit der Vinstedter Wehr zusammen durchgeführt werden.

Wahlen: Sigrid Radtke zur Sicherheitsbeauftragten und Michel Lammerich zum Kassenprüfer

Ehrungen: Heinrich Schrötke wurde mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 50 jährige Dienste geehrt

Besuchte Lehrgänge: Den Truppmann 1 Lehrgang besuchten Christoph Müller, Michel Lammerich und Kevin Müller; einen Motorkettensägen Lehrgang besuchten Carsten von der Ohe, Heinrich Wilhelms, Frank Meyer, Christoph Müller, Matthias Warnke und Christian Meyer; den Truppführer Lehrgang besuchte Florian Rudolph

JHV2014

mehr auf der Website der Feuerwehr Hohenbünstorf

Neues Einsatzfahrzeug der Barumer Wehr in Dienst gestellt

Barum. Seitdem bekannt geworden ist, dass das Löschfahrzeug der Barumer Ortswehr (Baujahr 1987) nur mit Investitionen in Höhe einer fünfstelligen Summe die Verlängerung der Verkehrstauglichkeit erhalten wird, sind Einsatzfahrzeuge in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf erneut am rotieren.

Nachdem bereits das gebrauchte Löschfahrzeug 16 der Feuerwehr Bevensen das defekte LF8 der Römstedter Kameraden ersetzte, fiel das LF8 der Feuerwehr Altenmedingen aus. Als Übergangslösung wurde das Römstedter LF8 wieder repariert und nach Altenmedingen übergeben. Zwischenzeitig drohte das Himberger Löschfahrzeug mit Defekt. Dieser konnte abgewendet werden. Die bis Anfang April anstehende Reparatur des Barumer Fahrzeuges wurde aus wirtschaftlichen Gründen versagt. Glücklicherweise erhielt Ende Februar die Wriedeler Ortswehr ein neues LF 10/6. Da deren altes LF8 (Baujahr 1985) die TÜV-Plakette für weitere zwei Jahre erhalten hat, konnten nun die Barumer Feuerwehrleute dieses Fahrzeug Ende März als Übergangslösung in Dienst stellen.

Der Umbau der Gerätschaften erforderte insgesamt über 100 zusätzliche Dienststunden. Nun müssen die Feuerwehrleute ihr neues Fahrzeug noch kennen lernen. Fahrverhalten, Bedienung der Armaturen, Verlastung des Geräts – alles Dinge die im Einsatzfall sicher und präzise angewendet werden müssen. Die Feuerwehrleute nehmen die Aufgabe sehr gewissenhaft. Bei der Ortswehr Barum wurden deswegen die Dienstpläne umgeschrieben und Ausbildungskonzepte geändert. Erster Umgang wurde bereits beim Monatsdienst Ende März geschult.

Eine Ersatzbeschaffung für die Barumer Wehr ist von der Samtgemeinde derzeit für 2015 vorgesehen.

Weitere Bilder gibt es auf der Website der Feuerwehr Barum (www.feuerwehrbarum.de)

Generalversammlung der Feuerwehr Vinstedt

Bericht: Volker Schleicher, PW FF Vinstedt

Zur Generalversammlung, der Freiwilligen Feuerwehr Vinstedt begrüßte Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt die Gäste und Mitglieder recht herzlich. Jürgen Schröder verlass das Protokoll vom letzten Jahr. Ortsbrandmeister Kruggel-Schmedt, berichtete über die Aktivitäten und Übungen im letzten Jahr. Glücklicherweise, gab es keine ernsthaften Einsätze. Jugendwart Matthias Burmeister, berichtete über das Gute und Rege Interesse der Jugendlichen auch aus den Nachbarorten.

Der Sprecher der Altersriege, Helmut Schulz berichtete über die Aktivitäten der Seniorengruppe. Der stellvertretende Ortsbrandmeister, Gerätewart und Atemschutzbeauftragter Markus Winkler gab einen Überblick, über das Material und die die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren bei der Teilnahme an Atemschutzlehrgängen und Weiterbildungen.

 

Wahlen:

Neuer Kassenprüfer wurde Manfred Tschirner.

Beförderungen:

Zum Hauptlöschmeister wurde Markus Winkler ernannt.

Ehrungen:

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Vinstedt wurden geehrt, Jürgen Schröder und Karsten Schulz.
Für den Einsatz beim Hochwasser 2013: Markus Winkler, Klaus Schröder und Philipp Liesmann

 

 

Havarie auf dem Elbe-Seiten-Kanal

Bericht Ulrich Fiedler (Samtgemeindepressewart AG Aue)

Auf dem Weg von Hamburg nach Süden rammte ein Tankschiff bei Secklendorf  mit der Steuerbordseite die Böschung des Kanals. Der Schiffsführer bemerkte das Leck nicht und das mit 800 Tonnen Diesel und 220 Tonnen Heizoel beladene Schiff setzte die Fahrt fort. In der Schleuse Esterholz endete die Fahrt , da auf der ganzen Strecke Kraftstoff aus dem leck austrat. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Tankmotorschiffes.

Der alarmierte Gefahrgutzug Süd legte eine Ölsperre um das Schiff . Später sollten Taucher das Leck untersuchen und dann schließen. Die Polizei leitete gegen den Schiffsführer ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung ein.

Generalversammlung FW Hansen

Bericht: Matthias Vogel (Feuerwehr Stadtpressesprecher)

Es war die 80. Generalversammlung der Feuerwehr Hansen und Ortsbrandmeister Reinhard Sopniewski blickte mit seinem Stellvertreter Kai Schrader auf ein ereignisreiches 2013 zurück. Neben Uelzens Stadtbrandmeister Axel Ziegeler begrüßte er auch Uelzens Ordnungsamtsleiter Volker Leddin, den Ortsbürgermeister Carsten Jäkel aus Veerßen sowie zahlreiche Gäste.

Im Jahre 2013 musste neben vier Brandeinsätzen die Ortswehr zu drei Hilfeleistungen und zwei Übungen ausrücken. Besonders betonte der Ortsbrandmeister den Großbrand bei einer Schlachterei in Kl. Süstedt, wo die Ortswehr zur Brandbekämpfung, der Brandwache und zu Nachlöscharbeiten eingesetzt war. Er lobte auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren Kl. Süstedt und Holdenstedt. Durch die zahlreichen Dienste und Veranstaltungen leisteten die Kameraden insgesamt 3529 Dienststunden. Die Wehr umfasst derzeit 27 aktive Einsatzkräfte, 8 Kameraden in der Altersabteilung, 12 fördernde Mitglieder. Das Jahr 2014 ist für die Hansener Feuerwehr ein besonderes Jahr. Sie feiern am 31. Mai ihr 80.jähriges Jubiläum und die Übergabe ihres neuen Geräteschuppens.

Bei den Grußworten der Gäste gab es viel Neues aus den Bereich der Feuerwehr zu berichten. Volker Leddin überbrachte die Grußworte der Stadt und den besonderen Dank des Bürgermeisters der Stadt, Otto Lukat, für den geleisteten Dienst. Er berichtete auch über den aktuellen Stand der geplanten Anschaffungen und Investitionen für das Jahr 2014. Er betonte dass die Feuerwehren der Stadt Uelzen gegen den Trend in den Feuerwehren einen leichten Zuwachs an Mitgliedern haben und dass dies der sehr guten Nachwuchsförderung zu verdanken ist. Der Stadtbrandmeister Axel Ziegeler berichtete über den Stand der Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk, denn ab März soll in der Stadt digital gefunkt werden. Für den Digitalfunk haben insgesamt 168 Kamerdinnen und Kameraden eine Endanwenderschulung besucht und dankte für die tolle Unterstützung bei dem Elbehochwasser sowie bei dem Großfeuer in Kl. Süstedt. Die beiden Ortsbrandmeister aus den Nachbarwehren Kl. Süstedt und Holdenstedt, Heiko Warnecke und Hermann Hinrichs, dankten für die gute Zusammenarbeit.

Beförderungen:
Durch den Ortsbrandmeister wurden die Kameraden Bennet Maaß, Johannes Schorling und Monty Schumacher zum Oberfeuerwehrmann befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann beförderte er Matthias Holst und Dennis Ehlers.

Wahlen:
Der Ortsbrandmeister Reinhard Sopniewski, der Kassenwart Burckhard Schorling und der Zeugwart Erich Sopniewski wurden in der Versammlung einstimmig in ihren Ämtern wiedergewählt.


Bild: Beförderte und Gäste

Einladung Generalversammlung der Hohnstorfer Brandschützer

Die Freiwillige Feuerwehr Hohnstorf lädt alle Mitglieder zur Generalversammlung ein. Neben den Jahresberichten der Wettkampfgruppen und des Wehrkommandos, oder den Neuaufnahmen und Beförderungen, wird in diesem Jahr auch die Gründung eines Fördervereins für die Freiwillige Feuerwehr Hohnstorf besprochen.

Die Versammlung findet am 7. März 2014, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hohnstorf statt.

Der Ortsbrandmeister Eckhard Meyer bitte um zahlreiches Erscheinen. Während der Versammlung wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Delegierte des Kreisfeuerwehrverbandes trafen sich zur Jahresversammlung

Uelzen, Jabelmannhalle. Die Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen fand am vergangenen Samstag, den 15. Februar 2014, direkt im Anschluss an die Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr in der Uelzener Jabelmannhalle statt. Der erste Vorsitzende Dieter Ruschenbusch konnte neben den Delegierten von 102 Mitgliedswehren, Vorstandsmitgliedern und Gästen aus Politik und Verwaltung auch den neuen Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen Karl-Heinz Banse begrüßen.

Besonders erfreut zeigte man sich über die Anwesenheit von Christian Mocek, dessen Betrieb “Haus- und Küchengeräte Mocek” aufgrund seiner beispielhaften Unterstützung der Feuerwehren die Förderplakette des Landes Niedersachsen “Partner der Feuerwehr” verliehen bekam.

Der Vorsitzende Dieter Ruschenbusch beleuchtete in seinem Jahresbericht die Feuerwehr von A bis Z. So kam unter Punkt A die erfolgreich durchgeführte Abschnittsbildung und die umfangreichen Aktivitäten im Ausbildungsdienst zur Sprache. Unter Punkt B erinnerte der Vorsitzende an den im Dezember 2013 installierten Beirat, der durch die zukünftige Einrichtung einer monatlichen Feuerwehrseite in der Allgemeinen Zeitung schon die ersten Erfolge feiern könne. Der Buchstabe D wurde dem Digitalen Funksystem gewidmet, dessen Installation Mitte 2014 abgeschlossen sei. Dankesworte gab es zum Buchstaben F für die Verbandsförderer. Unter dem Punkt G wie Großereignis kam der sehr gut ausgerichtete Landesentscheid zur Sprache. Weitere Buchstaben wurden den Themen Imagekampagne der Feuerwehr, notwendige Gründung von Kinderfeuerwehren, Ergebnisse zur Überprüfung der Feuerwehren in der SG durch den Landesrechnungshof, Vortrag bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis Uelzen (Stichwort Demographischer Wandel) beim Kreisfeuerschutzausschuss , tolle Ergebnisse bei den Wettbewerben und “zum Schluss” Ausblick auf die Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr 2015 mit dem Tagesordnungspunkt “Wahl des Kreisbrandmeisters” zugeordnet.

Im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes gab es kleine Veränderungen. Nach Wiederwahl des bisherigen Schriftführers Reinald Müller wurde für den nicht mehr zur Wahl stehenden Kassenwart Wolfgang Nausedat, der später für seine langjährige Tätigkeit sogar zum Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes ernannt wurde, der Nachfolger Karsten Meyer von der Ortswehr Räber gewählt. Der 1. Vorsitzende berichtete ebenfalls, dass seit Juni 2013 das neu eingeführte Referent für Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich besetzt werden konnte.

Der von der VGH gesponserte Preis für die Uelzener Jugendfeuerwehren konnte von den Suderburgern gewonnen werden.

Der Regierungsbrandmeister Uwe Schulz richtete stellvertretend für alle Landkreise der Polizeidirektion Lüneburg das Grußwort aus. Besonderes Lob erhielten die Kameraden aus Kattien für die Ausrichtung des Landesentscheids in Soltendieck. Ebenfalls wurden die geleisteten Dienststunden beim Hochwassereinsatz an der Elbe im Juni 2013 gewürdigt. Ein Schritt in die richtige Richtung sei auch die Gründung des Beirates auf Ebene des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann (SPD) und Henning Otte (CDU) überbrachten ebenfalls ihre Grußworte. Kirsten Lühmann sprach dabei mahnende Worte. Die Aufgaben der Jugendfeuerwehrwarte müsse auf mehrere Schultern verteilt werden. Die aufgrund der fehlenden A39 notwendige und pragmatische Lösung der B4-Standspurnutzung müsse wegen der Unfallzunahme mit LKWs überprüft werden. Zur Unterstützung der Leistungsfähigkeit müsse die Abhängigkeit von freistellenden Arbeitgebern verringert werden. Henning Otte stellte in seinem Grußwort die Dankesworte in den Vordergrund. Er bedankte sich genau fünf Mal. Dies war für die  geleistete Arbeit, für die ständige Einsatzbereitschaft, für den offenen Umgang mit Strukturdefiziten im Brandschutz und für die geschenkte Aufmerksamkeit.

Die Worte des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Karl-Heinz Banse wurden vom Suhlendorfer  Feuerwehrmusikzug mit dem Niedersachsenlied eingeläutet. Er lobte das Engagement des Kreisfeuerwehrverbandes. Der Landkreis Uelzen sei in vielen Bereichen des Feuerwehrwesens führend. Die Installation des Beirates ist hier nur ein Beispiel. Auch auf Landesebene fokussiere man derzeit die Einführung eines solchen Organs. Mit dem Hochwassereinsatz habe nicht nur der Landkreis Uelzen, sondern ganz Niedersachsen die guten Strukturen der Feuerwehren unter Beweis gestellt. Über die Landesgrenzen hinweg konnten unsere Einsatzkräfte schnelle und gezielte Hilfe leisten. Für die hervorragende Ausrichtung der Landeswettbewerbe bedankte sich Karl-Heinz Banse noch einmal ausdrücklich bei der Ortswehr Kattien. Außerdem sprach er unter anderem die geplante Verschlankung der Truppmannausbildung, die Notwendigkeit von Kinderfeuerwehren für die Sicherung des zukünftigen Brandschutzes, den Planungsstand zum Softwarenachfolger von “Feuerwehr Direkt”, den Zuwachs an Feuerwehrbedarfsplänen und Schwierigkeiten bei deren Ausarbeitung, den Investitionsstop für die NABK am Standort Celle und die Arbeit an einer neuen Internetpräsenz des Landesfeuerwehrverbandes an.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Löschmeisterin Daniela Gonsior (Brandschutzerzieherin),

Oberbrandmeister Timo Adam (OrtsBM Kattien),

Oberlöschmeister Andreas Montag (OrtsBM Hanstedt I).

LFV-Ehrennadel Bronze

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Brandmeister Heiko Schwieder (Kreisstabführer)

Hauptbrandmeister Friedrich-Wilhelm Sündermann (Ausbildungsleiter SG Bevensen-Ebstorf),

Brandmeister Uwe Löper (Kreiswettbewerbsleiter),

Brandmeister Egon Prahl (stellv. Kreiswettbewerbsleiter),

Brandmeister Helmut Heuer Jungemann (OrtsBM Nienwohlde-Kallenbrock),

Brandmeister Ottokar Schulze (Stellv. Zugführer Kreisbereitschaft Süd),

Abschnittsbrandmeister Helmut Rüger (Stellv. KBM).

LFV-Ehrennadel Silber

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Hauptbrandmeister Gerhard Schulze jr. (OrtsBM Rosche-Prielip).

Deutsches Feuerwehr Ehrenkreuz (Silber)

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Gold, dessen Verleihung erst nach der Stufe Silber und nur aufgrund neuer Verdienste an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

1. Hauptbrandmeister Henning Tipp (GBM SG Aue).

Deutsches Feuerwehr Ehrenkreuz (Gold)

Die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille des deutschen Feuerwehrverbandes, die an verdiente Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören, verliehen wird erhielt

 Martin Aude, Reg. Direktor der VGH

Weiter Bilder gibt es hier.

Kreisfeuerwehr Uelzen zieht Bilanz

Uelzen, Jabelmannhalle. Die Kreisfeuerwehr Uelzen hielt am vergangenem Samstag, den 15. Februar 2014, die jährliche Dienstversammlung der Feuerwehren im Landkreis Uelzen ab. In der prall gefüllten Jabelmannhalle unterstützte der Feuerwehrmusikzug Suhlendorf die Ausführungen des Kreisbrandmeisters Dieter Ruschenbusch und der anderen Redner mit abwechslungsreicher Musik. Die mit rund 250 Feuerwehrkameraden und Gästen gefüllte, festlich geschmückte Jabelmannhalle bot ein passendes Ambiente für die Entgegennahme der Jahresberichte 2013. Unter anderem fanden auch Ernennungen und Beförderungen von Führungskräften, sowie die Ausführungen des Landrats Dr. Heiko Blume zum ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrleute entsprechende Würdigung.

Nach der Begrüßung durch Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch übernahm stellvertretend der amtierende Bürgermeister der Stadt Uelzen Otto Lukat die Eröffnungsrede. Die Einsatzvielzahl 2013 solle Jedermann bewusst machen, wofür die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis benötigt werden, begann Lukat seine Worte. Allein die simple Rechnung der geleisteten Dienststunden multipliziert mit dem angedachten Mindestlohn führe zu einem nicht finanzierbaren Ergebnis. Die Leistungsfähigkeit der  Feuerwehren wurde 2013 unter Beweis gestellt. Das größte Ehrenamt des Landkreises bekomme hier die notwenige Wertschätzung.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper führte durch den Jahresbericht der Kreisfeuerwehr. Das zu bewältigende Einsatzgeschehen mit dem Elbhochwasser, diversen LKW-Unfällen und einer überdurchschnittlichen hohen Anzahl an Großbränden forderte die Einsatzkräfte der Uelzener Feuerwehren. Alle Einsätze wurden aber sehr gut abgearbeitet. Gerade die neu formierten Kreisbereitschaftszüge haben ihr Können unter Beweis gestellt. In seinem Ausblick auf die Aufgaben 2014 stellte Pieper den Abschluss der landkreisweiten Einführung des Digitalfunks heraus. Der Landkreis Uelzen sei einer der ersten, der dieses Projekt abschließen werde. Außerdem müsse der neue Gerätewagen Logitik 2, der bei der Ortswehr Römstedt stationiert wird, seinem taktischen Einsatzwert entsprechend in das Einsatzgeschehen eingebunden werden. Ein weiteres Projekt werde die Einbindung der Gefahrgutzüge in das System der Kreisbereitschaft sein.

Der Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Eisele zeigte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit  im Landkreis Uelzen auf. Die Jugendfeuerwehr forme die Jugendlichen in Ihrer Entwicklung besonders. Kameradschaftliches und hilfsbereites Denken bereite die Jungkameraden nicht nur auf die Einsatzabteilung, sondern auf ihr gesamtes Leben vor. Die geleistete Arbeit der Jugendfeuerwehrwarte müsse überall unterstützt werden.  Führungskräfte sollen durch Präsenz die Wertschätzung der Jugendabteilungen untermauern. Weiter müssen die Gründungen von Kinderfeuerwehren voran getrieben werden. Nicht jede Ortswehr müsse eine Kinder- und Jugendabteilung aufbauen. Eine Kooperation mit den Nachbarwehren, wie Sie überwiegend in der Samtgemeinde Aue praktiziert wird, scheine am effektivsten. Nachwuchsarbeit gehe alle Feuerwehren etwas an.

Der Landrat Dr. Heino Blume hebt bei seiner Ansprache ebenfalls die Einsatzbereitschaft, die seiner Meinung nach beim Hochwassereinsatz zweifelsfrei unter Beweis gestellt wurde, der Uelzener Feuerwehren hervor. Neben diesen medialen Einsätzen dürfe man aber nie die tägliche Verfügbarkeit und die kleineren zu bewältigenden Einsätze vergessen. Um dieses ehrenamtliche Engagement zu unterstützen begrüßt Dr. Heiko Blume ausdrücklich die Gründung des KFV-Beirates im Dezember 2013, dessen Vorsitz er derzeit inne habe.

Während der Dienstversammlung wurden die folgenden Kameraden nach Abschluss der erforderlichen Lehrgänge und Erfüllung der Mindestzeit sowie der Übertragung der notwendigen Funktionen befördert:

Oberlöschmeister Markus Vogel zum Hauptlöschmeister

Oberlöschmeister Uwe Hinrichs zum Hauptlöschmeister

Hauptlöschmeister Björn Busenius zum Brandmeister

Hauptlöschmeister Markus Eisele zum Brandmeister

Hauptlöschmeister Sven Preussner zum Brandmeister

Oberbrandmeister Jürgen Schneider zum Hauptbrandmeister

Die Beförderten auf der Dienstversammlung der Uelzener Kreisfeuerwehr.
Die Beförderten auf der Dienstversammlung der Uelzener Kreisfeuerwehr mit den stellvertretenden Kreisbrandmeistern Helmut Rüger (links) und Andre Pieper (rechts).