Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Röbbel

Bild und Bericht: Feuerwehr Röbbel

Beim Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Ulrich Meyer von drei Einsätzen für die Feuerwehr Röbbel.

Der erste Einsatz war bei Medingen, beim dortigen Scheunenbrand mussten die

Ortsbrandmeister Meyer und Stellvertreter Kallnischkies mit Gästen, Geehrten und Beförderten

seit Stunden im Einsatz stehenden Feuerwehrkameraden unter anderem durch die Röbbler abgelöst werden. Beim zweiten Brandeinsatz wurden wir nach Bad Bevensen alarmiert. Aus einer an das Brandobjekt angrenzenden Wohnung mussten die Bewohner mittels Bergetuch in Sicherheit gebracht werden, anschließend wurde die Brandbekämpfung unterstützt. Der dritte Einsatz war eine Alarmierung zur Personensuche, ebenso nach Bad Bevensen.

Zwei Kameradinnen und drei Kameraden nahmen an verschiedenen Weiterbildungslehrgängen in Bad Bevensen, Uelzen und Celle erfolgreich teil.

Die neu geschaffene Kooperation mit den Feuerwehren Gollern und Hesebeck funktioniert sehr gut. So wurden zum Beispiel alle Ausbildungsdienste gemeinsam durchgeführt.

Die sehr hohe Dienstbeteiligung zeigt, das genau der richtige Weg eingeschlagen wurde, so das Resümee, nicht nur des Ortsbrandmeisters.

Die Wettbewerbsgruppe beschäftigte sich intensiv mit den neu gestalteten Richtlinien und Modulen und nahm an drei Wettbewerben teil. Hervorgehoben wurde von Gruppenführer Jens Bauer der gute 8. Platz beim Kreisentscheid in Hohenbünstorf.

Mit den vier neuen Atemschutzgeräten und einer Kettensäge inklusive entsprechender Schutzkleidung sind die Einsatzmöglichkeiten der Wehr deutlich gesteigert worden, Ulrich Meyer bedankte sich ausdrücklich bei der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und den politischen Gremien für die erhaltene Ausrüstung.

Für 2019 steht die noch intensivere Zusammenarbeit der drei Ortswehren im Mittelpunkt. Selbstverständlich werden unter anderem alle Ausbildungsdienste wieder gemeinsam stattfinden.

Ehrung: Wilhelm Niebuhr für 40 Jahre im Feuerwehrdienst.

: Katharina Ripke und Jasmin Meyer zu Oberfeuerwehrfrauen und Eric Lenzen zum Hauptfeuerwehrmann.

Neuaufnahmen: Danny Loosen tritt in den aktiven Dienst ein. Daniel Löper tritt als Zweitmitglied ein.

117. Jahreshauptversammlung, FF Oetzen präsentiert 6 neue Mitglieder

Am  04.01.2019 hatte Ortsbrandmeister Hartmut Müller zur 117. Generalversammlung in das Schützenhaus nach Oetzen eingeladen.
Er begrüßte die Mitglieder und Gäste und stieg gleich mit einem
freudigen Thema ein:   Wir haben 6 NEUE Mitglieder!

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Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Testorf

Christian König (Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr der SG Benvensen-Ebstorf)

Im Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Uwe Löper von den beiden Brandeinsätzen zu denen die Ortsfeuerwehr Testorf alarmiert wurde. Zum einen musste eine brennende Mülltonne in unmittelbarer Nähe zu einem Carport gelöscht werden. Zum anderen wurden die Einsatzkräfte zu Nachlöscharbeiten zu einem Scheunenbrand in Medingen herangezogen. Auch am Tag nach dem Großbrand mussten immer wieder Glutnester in den Heu- und Strohballen abgelöscht werden.

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Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Tätendorf-Eppensen

Christian König (Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr der SG Benvensen-Ebstorf)

„Es war der wohl schlimmste Einsatz den wir jemals hatten“, kommentierte Burghard Krug, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Tätendorf-Eppensen, im Jahresrückblick den Verkehrsunfall auf der B4 im August. Ein Pkw und ein Lkw stießen frontal zusammen, mehrere Verletzte mussten gerettet und eine tote Frau aus den Trümmern geborgen werden. Nach dem Einsatz waren mehrere Nachbesprechungen nötig, um die Einsatzkräfte seelisch wieder aufzubauen. Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Tätendorf-Eppensen weiterlesen

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Bericht & Fotos: Ph Schulze Pw OrtsFw Ebstorf

Ebstorf. Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Text: Monika Buhr / Freie Journalistin  Bilder: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr Uelzen

Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten ziehen Bilanz des Ausbildungsjahres 2018

i.A. Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Uelzen. Ein einheitliches Erscheinungsbild konnten die Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten des Landkreises bei der vergangen Jahresabschlussveranstaltung am 26. Oktober 2018 in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Uelzen präsentieren.

Der Kreisbereitschaftsführer Süd, Gerrit Möhring, führte durch die Versammlung. Er zeigte sich zunächst sehr erfreut über die neue Dienstkleidung, die Dank mehrerer großzügigen Spenden realisiert werden konnte. Auch Kreisbrandmeister Helmut Rüger und die Vertreter des Landkreises, die aufmerksam den Jahresberichten der jeweiligen Zug- und Gruppenführer folgten, lobten die neuen Kleidungsstücke.

Bereits zum Ende des Einsatzjahres 2017 wurde damit begonnen, die Pullover und Poloshirts für die über 400 ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Kreisbereitschaften auszuteilen. Nicht nur bei den zahlreichen Ausbildungsdiensten 2018, sondern auch beim Moorbrandeinsatz in Meppen und einer Großübungen in der Göhrde zusammen mit den Kreisbereitschaften aus Lüneburg und LüchowDannenberg konnte dadurch die Zugehörigkeit der Einsatzkräfte zur Uelzener Kreisfeuerwehr geschlossen präsentiert werden.

Als besonderes Ereignis wurde das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen des Landesfeuerwehverbandes in Lüneburg gelobt. Auf einer Feuerwehrmeile präsentierte sich das Feuerwehrwesen aus ganz Deutschland. Die Uelzener Fachzüge für Kommunikation und Logistik leisteten wertvolle Unterstützungsarbeit. Kreisbrandmeister Helmut Rüger berichtete, dass die Lüneburger darüber sehr dankbar waren.

Außerdem bedankte sich der Kreisbrandmeister für die zahlreich geleisteten Ausbildungsstunden. Der Dienst in den Kreisfeuerwehreinheiten stelle einen zusätzlichen Zeitaufwand zu den Tätigkeiten in der Gemeindefeuerwehr dar. Für das Engagement sei er sehr dankbar.

Neben den Tätigkeiten im Kalenderjahr 2018 wurde auch ein Ausblick für 2019 gegeben. Möhring berichtete, dass die Fachgruppe Absturzsicherung ihr 10-jähriges Jubiläum feiern wird. Ein Novum werde auch das Treffen der Feuerwehrbereitschaftsführer aller Landkreise der Polizeidirektionsebene Lüneburg sein, welches das erste Mal in Uelzen ausgerichtet wird.

Zwei Männer verunglücken zwischen Ebstorf und Melzingen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein 19- und ein 31-jähriger Mann sind am 10. November auf der Landstraße 250 zwischen Ebstorf und Melzingen mit einem VW Caddy verunglückt. Der Wagen war von Ebstorf kommend in Richtung Melzingen unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte.

Während die um 0:48 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei zur Unfallstelle eilten, handelten Fahrer von Rübentransportfahrzeugen vorbildlich und leiteten entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen ein.

Im Verlauf übernahm der DRK Rettungsdienst die weitere medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ebstorf, Kirch- und Westerweyhe die beiden Insassen aus ihrem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle großräumig aus.

Mit Rettungswagen wurden die beiden Schwerverletzten in das Klinikum Uelzen und Lüneburg eingeliefert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die L250 komplett gesperrt werden. Gegen 2:30 Uhr konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.

Sieben Ortsfeuerwehren bei Übung in Weste Bahnhof im Einsatz

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)

Weste Bahnhof. Wenn ein Industriegelände wie das in Weste Bahnhof brennt, sind zunächst die kleinen Ortsfeuerwehren aus dem direkten Umkreis gefordert. Damit der bestmögliche Löscherfolg erzielt werden kann, müssen die notwendigen Handgriffe regelmäßig von den ehrenamtlichen Brandschützern trainiert werden. Sieben der Ortsfeuerwehren aus den Gemeindegebieten Himbergen und Weste führten daher am Samstag, den 20. Oktober 2018, eine gemeinsame Kooperationsübung durch.

Als Übungsleiter hatte der Brockhimbergener Ortsbrandmeister Uwe Estedt die freiwilligen Einsatzkräfte zunächst zum Sammelplatz an der Himberger Grundschule alarmiert. Nach einer kurzen Lageeinweisung fuhren die Einsatzfahrzeuge dann zum Brandeinsatz nach Weste Bahnhof.

Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex dieser Größe entscheidet neben dem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen und ausreichend Brandschützern vor allem eine gute Einsatzkommunikation über den Erfolg oder Misserfolg der Brandbekämpfung. Für eine klare Aufgabenstrukturierung wurde daher die Einrichtung von zwei Einsatzabschnitten fokussiert.

Je schneller die Feuerwehrleute die notwendige Löschwasserversorgung aufbauen, desto eher kann eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Das Löschwasser wurde aus dem örtlichen Wassernetz sowie aus einer naheliegenden Zisterne entnommen. Insgesamt hatten die ehrenamtlichen Brandschützer über 500 m Schlauchleitung zu verlegen.

Das Übungsszenario sah auch mehrere vermisste Personen vor. Parallel zur Brandbekämpfung wurde durch sechs Atemschutztrupps die Menschenrettung aus dem Gebäudekomplex vorgenommen. Eine schwierige Aufgabe, da für die eingesetzten Kräfte stets eine Personalreserve für den Eigenschutz vorzuhalten ist. Diese Einsatzkräfte stehen für andere Aufgaben dann nicht zur Verfügung.

Die Übung dauerte über zwei Stunden. Übungsleiter Uwe Estedt zeigte sich in der Einsatznachbesprechung beeindruckt von der Schlagkraft der Ehrenamtlichen. Die Zusammenarbeit untereinander sei gut, sodass man den angestrebten Kooperationsvereinbarungen der Ortsfeuerwehren positiv entgegenblicken könne.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Himbergen, Gr. Thondorf, Kl. Thondorf, Brockhimbergen-Kollendorf, Weste, Hagen-Schlagte und Testorf.