Archiv der Kategorie: SG Suderburg

Heftiges Unwetter sorgt für hunderte Feuerwehreinsätze im Kreis Uelzen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Landkreis. Ein schweres Unwetter mit Orkanböen sorgte am Donnerstag (22. Juni 2017) ab den Mittagsstunden für hunderte Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren im gesamten Landkreis Uelzen. Während der Sturm von Norden kommend über das Kreisgebiet zog, gingen in der Einsatzleitstelle die ersten Notrufe ein.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Hauptsächlich waren es Bäume und größere Äste, die auf Ortsverbindungen, Kreis- und Bundesstraßen, Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge stützten. Diese mussten durch die ehrenamtlichen Brandschützer und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) klein gesägt und beseitigt werden. Zu besonders tragischen Einsätzen kam es in der Ortschaft Holdenstedt. Ein 50 Jahre alter Mann wurde bei dem Versuch, in seinem Van Schutz vor dem Wetter zu suchen, in seinem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum getroffen und verstarb noch an der Einsatzstelle. Seine Ehefrau, die sich mit im Kleinbus befand, erlitt leichte Verletzungen. Unweit entfernt wurde fast zeitgleich eine Radfahrerin von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer Verletzt.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der zahlreichen Einsätze, die sich über das gesamten Kreisgebiet großflächig verteilten und für ein sehr hohes Notrufaufkommen sorgten, wurde im Kreishaus ein sogenannter Führungsstab eingerichtet, um die Schadensstellen aufzunehmen, zu bewerten und die entsprechenden Einsatzkräfte zu koordinieren. Hier kam auch wie bei den starken Schneefällen Anfang November 2016 der Einsatzleitwagen (ELW 2) zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde am Kreishaus aufgestellt und von dort aus wurden in die verschiedenen Gemeinden hin die Einsätze verteilt, damit sie vor Ort von den entsprechenden Feuerwehren abgearbeitet werden konnten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

„Ein solche Unwetterlage hat wieder deutlich gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt für das Allgemeinwohl der Bürger ist“, sagte Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Hunderte Einsatzkräfte waren teilweise über zehn Stunden im Dauereinsatz. „Das kann man gar nicht genug würdigen“, so Rüger weiter.

 

Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Holdenstedt und dem Suderburger Kreisel

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 (B4) rückten am Freitag (14. April 2017) Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 15:30 Uhr aus. Ein Geländewagen mit angehängten Trailer und darauf befindlichen Pkw war in Fahrtrichtung Suderburger Kreisel unterwegs und kam mit seinem Gespann nach links von der Fahrbahn ab. Das Unfallfahrzeug kam schließlich im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Rettungskräfte vom Rettungsdienst versorgten die beiden Verletzten und fuhren sie im Anschluss ins Krankenhaus. Die alarmierten Feuerwehren aus Holdenstedt, Uelzen und Suderburg konnten teilweise wieder beidrehen, da die beiden Personen nicht im Fahrzeug eingeklemmt waren. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Herman Hinrichs ließ noch prüfen, ob das mit einem Gastank ausgestattete Unfallfahrzeug keine Beschädigung an dem Gassystem hatte.

 

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, führte der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine Jahreshauptversammlung durch. Delegierte der Uelzener Ortswehren versammelten sich hierzu in der Uelzener Jabelmannhalle.

Auf der Tagesordnung standen neben formellen Punkten wie Kassenbericht, Personalentscheidungen und Verabschiedungen auch der Jahresbericht des Vorsitzenden. Helmut Rüger stellte hier die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt. Viele motivierte Jugendbetreuer leisten unermüdliche Arbeit. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die in der KGS Bad Bevensen seit 2015 als Pilotprojekt gestartete Feuerwehr-AG auf zwei weiteren Schulen im Landkreis ausgeweitet.

Der Vorsitzende verdeutlicht, dass die Feuerwehren allgemein mutiger werden müssten. Die Ideale der Feuerwehren seien in der Bevölkerung durchaus präsent; doch die Probleme jedoch noch nicht. Der Mitgliederrückgang müsse als Herausforderung angenommen werden. Die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr zu machen, sei ein kleiner Beitrag hierzu. Genauso wichtig ist die Ausstattung der Feuerwehren mit modernem Gerät. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem in die Atemschutzübungsstrecke und in die IT-Technik der Schulungsräume der feuerwehrtechnischen Zentrale investiert. Dies seien kleine aber wichtige Investition gewesen.

Bezüglich der Ausbildungsstätte des Landes bittet Rüger um Unterstützung der Ortswehren. Die Instandsetzung des Außenstandortes Scheuen sei in der Übergangszeit mit Einschränkungen verbunden. Es müsse für die mit dem Ausbau zusammenhängenden Probleme Verständnis an der Basis erzeugt werden.

Rüger berichtet auch, dass das neue Brandschutzgesetz sich derzeit in der Anhörungsphase der Fachverbände befindet, die Beiträge zum Landesfeuerwehrverband steigen werden und voraussichtlich ein Sozialfonds für nicht durch die Unfallversicherung abgedeckte Härtefälle entstehen soll. Die Zusammenarbeit des Verbandsvorstandes mit dem Beirat laufe auch immer effektiver.

Im Rahmen der Versammlung wurde Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius nach 15 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet. Der Kassenwart Karsten Meyer wurde einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2016 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Stöcken-Rätzlingen den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Hanstedt II sowie Emmendorf geehrt.

Der Landtagsabgeordnete Hilmer bedankte sich insbesondere für die Möglichkeit zuzuhören. So könne er die Belange und Probleme am besten mit in die Politik nehmen. Er bittet, alsbald sich die Feuerwehren in Uelzen zur Altersgrenze der Einsatzabteilung positioniert haben, dass das Votum auch an dies gesetzgebende Kompetenz weitergegeben wird.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Quante machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren in Zukunft nicht einfacher werde. Die Mitgliederzahlen sinken derzeit, die Einsätze dagegen steigen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung allgemein älter wird, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringe. Insbesondere bei der Erstellung des neuen Brandschutzgesetzes merke man die Vielfalt Niedersachsens. Regionale Besonderheiten lassen sich auch auf die Feuerwehren widerspiegeln. Der Landesverband müsse dagegen die Belange aller Mitglieder im Blick haben.

Auch von der Bundespolizei wurde ein Grußwort überbracht. Man bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er hoffe, dass die wertvolle Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie den Feuerwehr-AG nicht als Konkurrenz zueinander verstanden werde und wünschte mehr Eigenverantwortung der Kameraden bei der Handhabung der Altersgrenze. Hildebrandt beendete sein Grußwort mit den Worten „Weiter so…“.

Das Schlusswort oblag dem 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Berthelm Kutschki, OrtsW Wellendorf

Peter Fassnauer, OrtsW Bienenbüttel

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Andreas Grünnel, OrtsW Hösseringen

Burkhard Schultz, OrtsW Hanstedt II

Andreas Dreyer, OrtsW Suhlendorf

Torsten Sawalski, OrtsW Wieren

Henning Räthke, OrtsW Teyendorf-Göddenstedt

Axel Ziegeler, OrtsW Riestedt

Reimund Mentzel, OrtsW Suderburg

André Pieper, OrtsW Bodenteich

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Reiner Teichmann, OrtsW Dalldorf-Grabau

Ottokar Schulze, OrtsW Rätzlingen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Eckhardt Meyer, OrtsW Hohnstorf

Sattelzug mit Kartoffeln kippt um!

Text und Fotos: Philipp Schulze / i.A. Feuerwehr Suderburg

Ein umgestürzter Sattelzug sorgte am Dienstagmorgen (21. Februar 2017) auf der Kreisstraße 9 zwischen Bahnsen und Suderburg für den Einsatz von zahlreichen Rettungskräften. Nach ersten Angaben sollte der Fahrer, des mit Kartoffeln beladenen Sattelzuges in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräften vom DRK Rettungsdienst, sowie der Feuerwehr konnte Entwarnung gegeben werden. Der Fahrer hatte bereits mit Helfern die Kabine verlassen können. Er wurde durch den Rettungsdienst anschließend mit einem Schock ins Krankenhaus gefahren. Die alarmierten Feuerwehren aus Gerdau und Uelzen konnten daraufhin ihre Einsatzfahrt abbrechen. Die Brandschützer aus Bahnsen und Suderburg übernahmen zeitweise die Straßensperrung und stellten sicher, dass keine Betriebsstoffe aus dem LKW ausliefen.

 

Kreisfeuerwehr hält Dienstversammlung ab

Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt- und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, fand die alljährliche Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen statt. Kreisbrandmeister Helmut Rüger führte die Führungskräfte der Ortswehren, Funktionsträger der Kreisfeuerwehr sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und verwandter Organisationen durch die Versammlung. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug.

Der Landrat Dr. Heiko Blume verdeutlichte am Beispiel ausgewählter Einsätze den Dank für die erbrachten Leistungen im vergangen Jahr. Die Feuerwehren sind die größte soziale Organisation des Landkreises. Die Aufgaben seien vielfältig. Über die Kinder- und Jugendfeuerwehren werde wertvolle Jugendarbeit geleistet. Die Schließung einer Ortswehr in diesem Jahr sei nicht der Untergang der Welt, die richtigen Antworten werden mit dem Ausbau der Nachwuchsgewinnung durch beispielsweise Projekte wie der Feuerwehr-AG in mittlerweile drei Schulen im Landkreis bereits verfolgt.

Auch der Bürgermeister der Stadt Uelzen Jürgen Marquardt machte die Bedeutung der Feuerwehren deutlich. Er bekräftigte, dass die Feuerwehrleute das wichtigste Ehrenamt im Landkreis ausführen würden. Nicht nur die Einsätze, auch die dörfliche Mitgestaltung in den Ortschaften seien für das Dorfleben unverzichtbar.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper machte im Jahresbericht der Kreisfeuerwehr deutlich, dass die Mitgliederzahlen der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr wieder gesunken sind. Die Mitglieder der Kinder- und Jugendabteilungen sind erfreulicherweise leicht gestiegen. Die 3.835 aktiven Feuerwehrmänner (Stand 31.12.2016) mussten eine Rekordanzahl von 1.255 Einsätzen abarbeiten. Darin enthalten waren auch 219 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen. Entgegen pauschaler Forderungen der Öffentlichkeit resümierte Pieper, dass bei manchen Betrieben ein achtsamerer Umgang im Alltag bei den Anlagen erforderlich sei. Die reine Anpassung der Gebührensatzung und verpflichtende regelmäßigere Wartungsarbeiten seien nicht die Lösung. Im Zusammenhang mit dem Anstieg bei den Hilfeleistungseinsätzen stellte Pieper die Themenvielfalt der Einsätze heraus. Die Feuerwehr habe ein breites Einsatzspektrum. Solange dies so bleibt, sei auch jede kleine Ortswehr unverzichtlich.

Darüber hinaus ging Pieper auf die Notwendigkeit der Einführung des neuen Verwaltungsprogramms FireOn ein, welches die Verwaltungsarbeit der Ortsbrandmeister wesentlich vereinfachen soll. Das Fahrzeugkonzept der Kreisfeuerwehr wurde 2016 fortgeschrieben. Ein neuer Rüstwagen ist im Zulauf. Außerdem bedankte sich Pieper noch für die gute Arbeit der Kreisbereitschaften, der Fachgruppe Absturzsicherung, das ELW-Forum und der TEL (technischen Einsatzleitung) ein.

Zugführer Torsten Strauer berichtete als Impulsreferat über die Entwicklung der Gefahrgutzüge. Als eigenständige Einheiten der Gemeinden sind die drei Züge Nord, Mitte und Süd mittlerweile gut in die Führungsstrukturen der Kreisfeuerwehr eingebunden.

Regierungsbrandmeister Ruschenbusch überbrachte stellvertretend die Grußworte der Nachbarlandkreise. Aus aktuellem Anlass berichtete er auch über den Referentenentwurf zur Neunovellierung des niedersächsischen Brandschutzgesetzes.

Bei der TEL wurde der Leiter Frank Hagel auf eigenem Wunsch aus seinem Amt entlassen. Neuer Leiter wurde der bisherige Stellvertreter Friedrich Klasen. Als neue Stellvertreter stehen ab sofort Ralf Hübner und Thomas Pelchen zur Verfügung.

Im Rahmen der Versammlung wurden die folgenden Beförderungen durchgeführt:

Für die Kreisfeuerwehr (v.l.n.r.):

  • Martin Zettelmeyer zum 1. Hauptlöschmeister (Leiter Fachgruppe Absturzsicherung)
  • Markus Vogel zum Oberbrandmeister (Zugführer Fachzug Logistik)
  • Björn Brusenius zum 1. Hauptbrandmeister (Stellv. AL Süd)

Für die FFw Bienenbüttel (v.l.n.r.):

  • Dirk Giere zum Oberbrandmeister (Stellv. GemBM)
  • Philipp Paper zum Brandmeister (OrtsW Eitzen 1)

Verkehrsunfall auf der B4 zwischen dem Suderburger Kreisel und Breitenhees

Text und Fotos: Philipp Schulze / i. A. Feuerwehr Suderburg

Ein    Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 zwischen dem Suderburger Kreisel und der Ortschaft Breitenhees sorgte am Sonntag  (29. Januar,  gegen  21.45 Uhr) für den Einsatz zahlreicher  Rettungskräfte. Ein mit zwei Personen besetzter Pkw war in Fahrtrichtung Breitenhees unterwegs, als dieser aus bislang ungeklärter    Ursache, nach  links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich auf der Fahrerseite liegen blieb.      

Während die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst sich auf dem Weg zum Unfallort befanden, kümmerten sich Ersthelfer um die beiden verletzen Personen.

In enger Absprache mit dem Rettungsdienst, sicherten die Brandschützer aus Suderburg  und Stadensen das Unfallfahrzeug mit einem speziellen Abstützsystem und Spanngurten gegen das Umstürzen. Parallel dazu versorgte der Rettungsdienst eine männliche, verletzte Person,  die bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem PKW befreit werden konnte. Ein weiteres Team des Rettungsdienstes kümmerte sich um die verletzte Fahrerin, die nach den weiteren Sicherungsmaßnahmen und dem Auftrennen des  Panorama-Schiebedachs ebenfalls aus dem Fahrzeug befeit werden konnte. Beide Unfallopfer wurden  anschließend ins Klinikum Uelzen    bzw. Celle gefahren.

Gegen 23:00h konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Unfallort verlassen. „Besonders  ervorzuheben ist bei diesem Unfall, der vorbildliche Einsatz der Ersthelfer”, sagte Suderburgs Gemeindebrandmeister Reimund Mentzel. Dieses sei heutzutage nicht mehr immer selbstverständlich.

Im    Einsatz:

  • Feuerwehr    Suderburg
  •  Feuerwehr    Stadensen
  • DRK    Rettungsdienst
  •  Polizei

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in Hösseringen

Am Samstag, den 08.10.2016, führten die Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft NORD des Landkreises Uelzen mit über 100 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern, verteilt auf über 25 Feuerwehrfahrzeuge, eine Einsatzübung im Museumsdorf Hösseringen durch. Der auf dem Museumsgelände liegende Brümmerhof bot aufgrund der historisch schützenswerten Gebäude, dem aktiven Museumsbetrieb mit Besuchern und der bedingten Löschwasserversorgung ein ideales Übungsobjekt.

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Übungsleiter Axel Kelle wies die Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause und Heinz Sander, die sich zuvor mit Ihren vier Zügen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen gesammelt hatten, in die Lage ein. Er berichtete zunächst von einem Ausfall der zentralen Wasserversorgung im Museumsdorf aufgrund eines technischen Defekts bei der Druckerhöhungspumpe. Darüber hinaus gebe es eine unbekannte Anzahl von Besuchern, die sich noch in dem in Vollbrand befindlichen Brümmerhof befänden. Menschenleben waren also in Gefahr; es war besondere Eile geboten.

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Der dritte Zug der Kreisbereitschaft wurde direkt am Brandobjekt eingesetzt. Ein 5.000 Liter fassender Pufferspeicher diente als Löschwasserversorgung. Unter Atemschutz wurde die Menschrettung vorgenommen. Die Tanklöschfahrzeuge des ersten Zuges der Kreisbereitschaft versorgten den Pufferspeicher mit dem nötigen Löschwasser im Pendelverkehr. Parallel kümmerte sich der zweite Zug um eine feste Wasserversorgung. Hierzu wurde die naheliegende Hardau angestaut und eine Wasserleitung über eine Strecke von ca. 1.500 Meter zum Brümmerhof verlegt. Das sich mittlerweile fiktiv ausgebreitete Feuer konnte somit erfolgreich bekämpft werden.

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Als sich die Lage aufgrund eines in der Nähe fiktiv ausgebrochenen Waldbrandes noch einmal änderte, konnten die Führungskräfte erneut Ihr Können unter Beweis stellen. Kurzerhand erhielten die Tanklöschfahrzeuge neue Einsatzbefehle. Auch dieses Szenario konnte schnell abgearbeitet werden, sodass der Übungsvormittag um kurz vor 12:00 Uhr nach insgesamt fünf Stunden ehrenamtlicher Einsatzbereitschaft beendet werden konnte.

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Auch der Versorgungszug der Kreisbereitschaft konnte an diesem Vormittag üben. Die Kreisbereitschaft Nord wurde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale nach den Vormittagsstrapazen noch bestens mit Currywurst und Kartoffelsalat versorgt. In der anschließenden Übungsbesprechung bedankten sich Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes noch einmal ausdrücklich für das Engagement der Ehrenamtlichen und betonten die fachliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Ehrenamtlichen.