Archiv der Kategorie: SG Suderburg

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Im Anschluss an die Ortsbrandmeisterdienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen folgte am Samstag, den 20.02.2016, traditionell gleich der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. Die Delegierten der 112 Ortswehren lauschten dem Vorsitzenden Helmut Rüger, welche zunächst die geladenen Gäste aus Feuerwehr, Politik, Verwaltung und befreundeter Organisationen formell begrüßte.

Die ersten Tagesordnungspunkte wie Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bericht des Kassenwartes, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Genehmigung des Haushaltsplanes 2016 und Wahl eines neuen Kassenprüfers konnten schnell und unkompliziert bewältigt werden. Auch die Personalentscheidungen, wo der Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius, Kreisstabführer Heiko Schwieger und Referent für Öffentlichkeitsarbeit Arne Lehmann in ihren Ämtern bestätigt wurden, konnten schnell abgearbeitet werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anträge und Anregungen kam dann das erste Mal etwas Spannung im Saal auf. Helmut Rüger selbst formulierte einen Antrag. Der derzeitige Regierungsbrandmeister und ehemalige Vorsitzende Dieter Ruschenbusch sollte als Ehrenvorstandsmitglied in den Kreisfeuerwehrverband aufgenommen werden. Einstimmig votierte die Versammlung dafür. Dieter Ruschenbusch bedankte sich und freute sich zugleich über die Möglichkeit, auf die Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis auch über den  Kreisfeuerwehrverband weiter Einfluss nehmen zu können.

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In seinem Bericht des Vorsitzenden ging Helmut Rüger gezielt auf derzeitige Projekte des Verbandes ein. Gute Vorbereitung und die Mitarbeit vieler Kameraden haben beispielsweise die Feuerwehr-AG in der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen bereits jetzt zu einem Erfolg gemacht. Durch die Mitarbeit der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen habe der Hauptverantwortliche Uwe Frommhagen leichten Zugriff auf Gerät. Unterstützt von Nina Frommhagen und dem FSJler Tibor Skretzka sowie der Lehrerschaft wachse das Projekt.

Die Einführung des freiwilligen sozialen Jahres im Feuerwehrwesen auf Ebene des Landkreises war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Feuerwehr sei sehr vielfältig. Über das FSJ können junge Menschen bei ihrer Berufswahl in eine feuerwehrfördernde Richtung geleitet werden. Helmut Rüger wünschte sich, dass dieses Projekt auch weiterhin beim Land Niedersachsen Unterstützung finden würde. Die Nachfolgestelle ab September 2016 ist bereits ausgeschrieben. Interessierte finden die Anzeige des Landkreises im Jahresheft 2015 zur diesjährigen Dienst- und Delegiertenversammlung.

Bei dem noch relativ frisch installierten Organ des Beirates sah der Vorsitzende Helmut Rüger noch Luft nach oben. Dennoch wurden bereits jetzt Ideen in die Verbandarbeit hineingetragen, von denen alle Beteiligten profitieren würden. Mit Frau Köhn konnte man eine kompetente Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gewinnen. Hier wünschte sich der Vorsitzende zukünftig gemeinsam den feuerwehrrelevanten Themen noch mehr Relevanz in der Öffentlichkeit einzuräumen.

Besonders erfreut zeigte sich Rüger über den neu besetzten Führungskreis der Jugendfeuerwehr. Die Unterstützung der Kreisfeuerwehr bei zukünftigen Zielen sei bereits jetzt garantiert. Helmut Rüger wünschte sich darüber hinaus noch die Unterstützung aller Einsatzabteilungen. Eine einfachere Möglichkeit kompetentes und ausgebildetes Personal in die aktive Feuerwehr zu bekommen, gebe es nicht.

Beim Thema Kreisausbildung war Helmut Rüger stolz über einige Neuerungen berichten zu können. 2016 wird es erstmals einen Lehrgang Absturzsicherung geben. Außerdem wird die Fortbildung ELW 2 analog zum kreisweiten Funkkonzept durchgeführt. Die Prüfung der Ausbildungsstätte zur Durchführung eines Truppführerlehrganges auf Kreisebene wurde ebenfalls angeschoben. Helmut Rüger war sich sicher, dass der Landkreis die Formalien erfüllen wird. In diesem Zusammenhang machte Helmut Rüger noch deutlich, dass man die Truppführerausbildung ganz klar im Verantwortungsbereich der NABK sehe. Die derzeitige Lehrgangszuweisung mache jedoch parallele Bestrebungen notwendig. Ansonsten könne man die derzeitigen Standards nicht halten. Helmut Rüger untermauerte seine Ausführungen mit den deutlichen Worten: „Wer nicht ständig versucht sich zu verbessern, hört sehr schnell auf gut zu sein. Und wir wollen und müssen ja mindestens gut sein.“

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Aus gegebenen Anlass ging Helmut Rüger auch auf die Durchführung der Kreisleistungswettbewerbe 2016 in Wellendorf ein. Er berichtete, dass es ab sofort kein Ehrengericht für strittige Wertungsentscheidungen mehr geben werde. Unter der Leitung des Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper werden zukünftig ausschließlich die Bahnleiter über die Proteste der einzelnen Wettbewerbsgruppen entscheiden. Darüber hinaus werde es wieder eine Gruppenführerbesprechung geben, in der häufige Fehler im Vorfeld besprochen werden sollen. Diese Besprechungen werden einmal morgens und einmal mittags durchgeführt. Außerdem macht Helmut Rüger deutlich, dass man für weitere Anpassungen bei Ablauf und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages grundsätzlich offen für Gespräche sei. Er bittet um kurze formlose Mails. Als letzten Punkt zum Kreisfeuerwehrtag machte Helmut Rüger deutlich, dass dieser Tag eine der besten Möglichkeiten des Jahres sei, die Feuerwehren den Bürgern im Landkreis näher zu bringen. Dies gelte gerade bei der Siegerehrung. Helmut Rüger habe sich im letzten Jahr, beim Kreisfeuerwehrtag in Römstedt, über das disziplinierte Verhalten der Anwesenden Gruppen gefreut.

Die letzten Worte seines Jahresberichtes widmete Helmut Rüger dann wieder der direkten Verbandsarbeit. Das niedersächsische Brandschutzgesetz werde wieder reformiert. Hier vertraue er auf die Organisationsstrukturen des Landesfeuerwehrverbandes, wünsche sich aber auch kürzere Entscheidungsprozesse, damit die Wünsche des Verbandes auch auf Landesebene Gehör finden können. Zweifel am Erfolg bei der Reform des Gesetzes und der dazugehörigen Feuerwehrverordnung im Sinne der Freiwilligen Feuerwehren hatte er aber nicht. Helmut Rüger begründet seinen Optimismus mit dem Jahresmotto: „Vielfalt ist unser Stärke“.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2015 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Oldenstadt den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Stadensen sowie Stöcken-Rätzlingen geehrt.

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Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann griff zunächst das Einsatzjahr 2015 in ihrem Grußwort auf. Es sei zwar nicht so spektakulär wie das Vorjahr mit beispielsweise dem Nord-Zucker-Silo-Brand gewesen, trotzdem war es aber nicht weniger gefährlich. Von der Leistungsbereitschaft bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme war sie besonders beeindruckt. Nicht viele Organisationen seien in der Lage innerhalb von 48 Stunden eine Notbeherbung für über 500 Flüchtlinge bereit zu stellen. In diesem Zusammenhang bat Sie die Anwesenden, in den Flüchtlingen keine Last sondern eine Chance zu sehen. Außerdem forderte Sie, dass in die Ausrüstung der Feuerwehren weiter investiert werden müsse. Ein bundespolitisches Thema sei hier der Einsatz von Feuerwehrdrohnen. Alle im Saal können beruhigt sein, Sie tue alles, damit die Rechte der Feuerwehren im Einsatzfall nicht unnötig beschnitten werden. Frau Lühmann bendete ihr Grußwort noch mit zwei Danksagungen. Zunächst dankte Sie den Brandschutzerziehern für ihre unermüdliche und wichtige Arbeit. Den anderen Dank widmete Sie den Männern des Musikzuges Suhlendorf, die die Veranstaltung sogar mit Gesangseinlagen betüchtigten.

Auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte überbrachte ein Grußwort. Er schilderte die politische Lage: “Derzeit undurchsichtig”. Da sei es umso wichtiger, dass die Feuerwehren des Landkreises Uelzen Einsatzbereitschaft signalisieren. Insbesondere die Vielfältigkeit der Tätigkeiten, die auf der heutigen Veranstaltung, aber auch auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr, präsentiert wurden, seien beeindruckend. Die Notfallseelsorge beispielsweise sie ein weiteres bisher unbenmerktes Glied in der langen Hilfskette. Neben der Befürwortung des Breitbandausbaus, wo Uelzen eine Vorreiterstellung einnehme und den Bau der A39 ging Henning Otte auch noch auf die Haushaltspolitik des Kandes Niedersachsen ein. 20 Mio Euro seien für den Ausbau der NABK eingeplant. Otte sprach seine Hoffnung aus, dass diese Gelder für die Sache und nicht für Wahlgeschenke ausgegeben werden.

Der Notfallseelsorger Lars Neumann überbrachte die Grüße des Probst Hagen.

Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch bedankte sich insbesondere für die Aufnahme in den Ehrenvorstand.

Überraschend für alle wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen zunächst der ehemalige Kreisbrandmeister Fritz Thiele aufgerufen. Er wurde vom Landesfeuerwehrverband für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Aber nicht nur langjährige Verdienste sollten geehrt werden. Besonders die derzeit aktiven Einsatzkräfte sollten Anerkennung für ihr Engagement erhalten. Insgesamt wurden 11 verdiente Kameraden mit besonderem Engagemnet geehrt. Eine detaillierte Auflistung befindet sich am Ende dieses Berichtes.

2016-02-20 Ehrungen
(v.l.n.r.) Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Dirk- Walter Ritz, Reinhard Sopniewski, Egbert Rabenstein, Jens Friedmann, Michael Porsch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze: Andreas Eder, Marcus Daasch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber: Heinz Sander, Detlef Reinke; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Thomas Lampe, Hans-Jürgen Lehmann

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort und forderte in diesem Zusammenhang, dass man bei der Neuanschaffung der KatS-Fahrzeuge nicht nachlässig werden dürfe. Er fand, dass 2015 ein gutes Jahr für die Feuerwehren war und wünschte für die Zukunft “Alles Gute”.

Die Ehre der Schlussrede hatte in diesem Jahr der 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er wünschte allen Funktionern viel Freude und Erfolg bei Ihren Aufgaben und beglückwünschte die Geehrten. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

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Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes war die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden für besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Dirk- Walter Ritz, OrtsW Molzen

Reinhard Sopniewski, OrtsW Hansen

Egbert Rabenstein, OrtsW Rätzlingen

Jens Friedmann, OrtsW Niendorf II

Michael Porsch, OrtsW Langenbrügge

2016 LFV Silber

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze, welches an Kameraden mit besonderem Engagement oder besonderen Verdiensten verliehen wird, erhielten

Andreas Eder, OrtsW Bodenteich

Marcus Daasch, OrtsW Uelzen

2016 Land Bronze

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragende Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Heinz Sander, OrtsW Hohenbostel

Detlef Reinke, OrtsW Scharfwedel

2016 Land Silber

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten

Thomas Lampe, OrtsW Reinstorf

Hans-Jürgen Lehmann, OrtsW Barum

2016 DFV Ehrenkreuz Bronze

Uelzener Ortswehren führen Dienstversammlung in der Jabelmannhalle durch

Uelzen. Am Samstag, den 20.02.2016 fand die alljährliche Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen statt. Helmut Rüger führte erstmals in seiner neuen Funktion als Kreisbrandmeister durch die Versammlung. Führungskräfte der 112 Ortswehren, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter verwandter Organisationen bekamen einen umfangreichen Überblick über die Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises.   Der Suhlendorfer Musikzug umrahmte wie gewohnt die Tagesordnungspunkte und sorgte für eine gebührende Atmosphäre.

Den Bericht der Kreisfeuerwehr hielt der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper, welcher neben der personellen Entwicklung insbesondere das Einsatzjahr der 112 Ortswehren mit ein paar ausgewählten Einsätzen darstellte. 18 Großbrände waren zu bewältigen. Andre Pieper machte deutlich, dass die Ausrüstung stets den aktuellen technischen Entwicklungen anzupassen ist. Man könne nicht die Einsätze von heute mit den Mitteln von gestern bekämpfen. Mit der Anschaffung des ELW 2 habe man den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Ausbildung auf dem Einsatzfahrzeug wurde 2015 erfolgreich umgesetzt. Regelmäßig finden weitere Foren zum Erfahrungsaustausch statt. Mit der Anschaffung eines Gerätewagen Logistik 1 wurde das Fahrzeugkonzept der Kreisfeuerwehr fortgeführt. Im Kalenderjahr 2016 soll ein neuer Rüstwagen, welcher insbesondere kreisweit fehlendes Gerät für die schwere technische Hilfeleistung transportieren soll, ausgeschrieben werden. Auch in der feuerwehrtechnischen Zentrale wurde 2015 investiert. Durch die Erneuerung des Pumpenprüfstandes wurde die Arbeit des Personals vor erleichtert. 2016 sind weitere Investitionen geplant. Andre Pieper machte deutlich, dass die FTZ ein Dienstleister für die Freiwilligen Feuerwehren sei. Es müsse aufgepasst werden, dass nicht zu viele Aufgaben auf die Ehrenamtlichen übertragen werden. Andre Pieper bedankte sich darüber hinaus bei den Führungskräften der Kreisbereitschaft, den Zugführern der Gefahrgutzüge und bei den Fachbereichsleitern der Gruppe Absturzsicherung. Hochmotivierte Kameraden und Führungskräfte, moderne Technik, fundierte Ausbildung und gute Kameradschaft sind die Grundlagen für die gute Einsatzfähigkeit der Kreisfeuerwehr.

Im Anschluss an den Bericht der Kreisfeuerwehr präsentierte Lars Neumann die Notfallseelsorge. Über 20 Notfallseelsorger stehen für die Bürger des Landkreises bereit. Man könne Sie jederzeit anfordern. Lars Neumann berichtete, dass man nicht nur in den akuten Notsituationen da sei, sondern auch den Einsatzkräften der Feuerwehren bei der Einsatznachbesprechung zur Hilfe stehe.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ernennung von Führungskräften. Die Führungskräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft erhielten neue Ernennungsurkunden. Bei der Kreisjugendfeuerwehr wurden Klaus Engelhart zum Kreisjugendfeuerwehrwart und Oliver Mietzner zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart ernannt.

Alle neu ernannten Führungskräfte der Kreisfeuerwehr.
Alle neu ernannten Führungskräfte der Kreisfeuerwehr.

Der Landrat Dr. Heiko Blume hatte ein gutes Gefühl, als er an der Redekanzel stand. Er fand es wieder einmal sehr beeindruckend, wie die Jabelmannhalle gefüllt mit Feuerwehrleuten wirke. Er fühle sich sicher und die Bürger können es dank der Arbeit der Anwesenden auch. Er bedankte sich für die Projektarbeit in der Feuerwehr-AG der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen und sprach das neue Verwaltungsprogramm der Feuerwehren an, welches gerade vor der Einführung in Niedersachsen steht. Er sei sich sicher, dass das in Hessen bereits benutzte Programm auch die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Niedersachsen erleichtere. Das freiwillige soziale Jahr im Feuerwehrwesen sei ein großer Erfolg für den Landkreis. Das Projekt gehe auf jeden Fall weiter. Man erwarte die Bewerbungen. Das Jahr 2015 hat gezeigt, dass für eine funktionierende Gefahrenabwehr auch die Infrastruktur vorhanden sein muss. Hierbei sei einerseits eine funktionierende NABK als Ausbildungsstätte der Feuerwehrleute genannt. Aber auch die Infrastruktur, welche die Ortswehren selber vor Ort schaffen. Feuerwehren sind eine Stütze der Gesellschaft und gestalten oftmals das Dorfleben aktiv mit. Zum Schluss ehrte der Landrat noch die Kameraden Marcus Daasch und Andreas Eder. Beide haben sich maßgeblich in die Umsetzung des neuen ELW2-Konzeptes mit einer neuen Software beteiligt.

Darüber hinaus wurden während der Versammlung noch Beförderungen durchgeführt. Die Kameraden Björn Brusenius und Axel Kelle wurden zum Hauptbrandmeister befördert. Uwe Hinrichs erhielt den neuen Dienstgrad des Oberbrandmeister. Markus Vogel und Klaus Engelhart wurden zum Brandmeister befördert. Timo Schorling wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Oberlöschmeister dürfen sich ab sofort Timo Zettelmaier und Oliver Mietzner nennen.

POL-STD: Neue Masche von mutmaßlichen Einschleichdieben

Rauchmelderüberprüfung teilweise mit Ankündigung über Kurzmeldungsdienst WhatsApp

Kreisfeuerwehr erhält neues Logistikfahrzeug

Pressemitteilung Landkreis Uelzen vom 14.12.2015

„Das beachtliche finanzielle Engagement des Landkreises für eine solide Ausstattung der Kreisfeuerwehr motiviert uns alle zusätzlich.“, betonte Kreisbrandmeister Helmut Rüger bei der Übergabe des neuen Gerätewagens Logistik 1 (GW-L1) durch Landrat Dr. Heiko Blume am vergangenen Montag auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale an den Bartholomäiwiesen in Uelzen. Nach dem Gerätewagen Logistik 2 (GW-L 2) im Jahr 2013 und dem   Einsatzleitwagen 2 im Vorjahr konnte nun der Fuhrpark der Kreisfeuerwehr um ein weiteres modernes Fahrzeug erweitert werden. Das finanzielle Engagement des Landkreises hierfür beläuft sich auf 149.000,00 Euro.

Landrat Dr. Blume erinnerte bei der Übergabe an den Einsatz der Kreisfeuerwehr beim Elbehochwasser vor zwei Jahren. „Dort war die Uelzener Kreisfeuerwehr schon mit ihrem Küchen-LKW bei der Verpflegung autark und wurde von den anderen Wehren darum beneidet. Durch den neuen Gerätewagen wird der Logistikzug technisch nochmals aufgewertet.“, so der Landrat.

Bei dem nun in Dienst gestellten Gerätewagen handelt es sich um ein Transportfahrzeug für den Fachzug Logistik in Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Küchen-LKW. Er ist ausgestattet mit einem festen Kofferaufbau sowie einer hydraulischen Ladebordwand und wird ab sofort dem Transport von Ausrüstungsgegenständen und Materialien des Fachzuges dienen. Daneben kann das Fahrzeug aufgrund der vorhandenen Standheizung auf der Ladefläche auch bei Bedarf zum Aufwärmen durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr genutzt werden. Als zusätzliches Highlight ist das Fahrzeug mit einem ausfahrbaren Scheinwerfermast ausgestattet, welcher von Kreisschirrmeister Stefan Standke den sichtlich beeindruckten Anwesenden sogleich vorgeführt wurde.

Leistungsspangenabnahme in Suderburg

Text & Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher OrtsW Ebstorf

Teamgeist – Mit diesem einen Wort lässt sich wohl sehr schnell erklären, worauf es in der Feuerwehr unter anderem ankommt. Und Teamgeist wird schon bei den Jugendfeuerwehren sehr groß geschrieben. Vor wenigen Tagen machten sich insgesamt 32 Jugendfeuerwehr-Gruppen mit jeweils neun Jugendfeuerwehrleuten aus sieben Landkreisen auf dem Weg nach Suderburg, um sich bei der dortigen Abnahme der Leistungsspange den kritischen Augen des Abnahmeteams zu stellen.

Doch Vorweg gesagt: Die Leistungsspange ist das höchste Leistungsabzeichen für ein Mitglied innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

In gleich fünf Disziplinen aus dem Bereich der Feuerwehr sowie dem Sport mussten die ehrenamtlichen Brandschützer von morgen ihr Können gemeinsam unter Beweis stellen. Dazu zählten: das Kugelstoßen, der 1.500-Meter-Staffellauf, ein Test mit Fragen, eine Löschübung und die sogenannte Schnelligkeitsübung mit Feuerwehrschläuchen.

Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die einzelnen Gruppen auf dem Sportplatz in Suderburg ihre Aufgaben. Die Aufregung einiger Jugendlichen war ihnen dabei sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Doch die Anspannung war nach erfolgreichem Abschließen der fünf Station durch lautes Jubeln und Klatschen weit über den Sportplatz zu hören.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

Zum Ende eines langen Tages konnten 30 Jugendfeuerwehr-Gruppen die teilweise lang ersehnte Leistungsspange mit nach Hause nehmen. Dazu gehörten auch Gruppen aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, der Samtgemeinde Rosche sowie der Stadt Uelzen. Die zahlreichen Übungsdienste und die gute Ausbildung in den einzelnen Jugendfeuerwehren hatten dabei ihren positiven Anteil.

Barum siegreich bei Traditionswettbewerben auf dem Lindenberg

Fotos und Text: Stefan Düsel (Presseteam Feuerwehr Barum)

Am vergangen Samstag lud die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen zu den alljährlichen Lindenbergwettbewerben.

Bei bestem Wetter zeigten die 12 gestarteten Wehren ihr Können. Siegreich war die Barumer Gruppe vor Teyendorf-Göddenstedt und Rosche-Prielipp. Zahlreiche Zuschauer genossen den Nachmittag bei sehr gut organisierten Wettbewerben.

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Die siegreiche Gruppe : Barum III

Rosche-Prielip und Höver gewinnen Uelzener Kreisleistungswettbewerbe 2015

Kreissieger 2015Unsere neuen Kreissieger 2015 kommen aus den Ortswehren Rosche-Prielip (WG 1) und Höver (WG 2).

Bei den Kreisleistungswettbewerben am 29.08.2015 in Römstedt setzten sich die LF-Gruppe Rosche-Prielip mit 445,99 Punkten und die TS-Gruppe Höver mit 450,30 Punkten gegen die Konkurrenten durch und sicherten sich somit auch gleich die direkte Qualifikation für den Landesvorentscheid 2016.

Auf den weiteren Podiumsplätzen landeten in der Wertungsgruppe 1 die beiden Barumer Gruppen (Barum I 445,23 Punkte; Barum II 443,43 Punkte). In der Wertungsgruppe 2 erhielt den zweiten Platz die Gruppe Nateln 1 mit 448,31 Punkten. Hohenbünstorf wurde mit 446,90 Punkten dritter Sieger.

Mit dem zweiten Platz in der Wertungsgruppe 2 hat auch Nateln 1 die direkte Qualifikation für den Landesvorentscheid geschafft.

In Abhängigkeit von den Ergebnissen beim Kreisfeuerwehrtag 2016 haben Barum I und Hohenbünstorf über den Punktvergleich als besserer Zweit- bzw. Drittplatzierter bereits einen großen Schritt in Richtung Qualifikation gemacht. Die Ergebnisse 2016 bleiben allerdings abzuwarten.

Gesamtergebnislisten der Kreisleistungswettbewerbe gibt es hier (mehr).

Qualifikationsergebnisse Kreisentscheid 2015

Es ist soweit. Die Vorentscheide für den Kreisentscheid am 29.08.2015 in Römstedt sind gelaufen und die Teilnehmer stehen fest. Hier findet man die Qualifikationsergebnisse sortiert nach Punkten. Viele gute Übungen waren zu sehen. Die Zeittakte mit den besten Werten wurden wie gewohnt “fett” dargestellt. In der LF-Wertung erwischte Barum I die schnellste Übung mit 45,8 Sekunden. In der TS-Wertung war Testorf mit 45,7 Sekunden die schnellste Gruppe. Autor: A. Lehmann

LF-Ergebnisse

Platz Gruppe Gemeinde ZT 1 ZT 2 ZT 3 ZT 4
ZT Ges Bew. Fehler Punkte
1. Barum I Bevensen-Ebstorf 17,90 9,90 8,70 9,30
45,80 6,00 0 448,20
2. Römstedt Bevensen-Ebstorf 19,00 9,20 10,60 10,10
48,90 6,14 5 439,96
3. Rosche-Prielip I Rosche 20,90 9,60 12,00 11,50
54,40 6,14 0 439,86
4. Wrestedt Aue 20,90 11,00 12,30 14,40
58,60 6,14 0 435,26
5. Stadensen Aue 24,10 12,80 12,00 10,40
59,30 6,29 0 434,41
6. Dalldorf-Grabau Rosche 18,10 10,70 10,70 12,40
51,90 6,29 10 431,81
7. Barum II Bevensen-Ebstorf 20,60 9,30 12,00 11,80
53,70 6,14 10 430,16
8. Wieren Aue 24,90 11,20 13,00 15,10
64,20 6,14 0 429,66
9. Stederdorf Aue 22,00 12,70 18,30 12,00
65,00 6,14 0 428,86
10. Suderburg Suderburg 25,70 13,00 18,20 16,20
73,10 6,29 0 420,61
11. Hösseringen Suderburg 28,50 11,10 12,80 17,20
69,60 6,86 5 418,54
12. Suhlendorf Rosche 31,90 15,00 18,10 16,60
81,60 6,43 5 406,97
13. Oetzen Rosche 26,80 15,10 18,80 12,20
72,90 6,57 15 405,53
14. Schwemlitz Rosche 28,30 10,70 13,70 11,00
63,70 6,85 25 404,45
15. Groß Malchau Boecke Rosche 23,40 11,40 11,10 10,60
56,50 6,14 40 397,36
16. Altenmedingen Bevensen-Ebstorf 24,20 12,00 15,3 12,4
63,90 7,57 35 393,53
17. Eimke Suderburg 40,90 15,50 19,00 21,10
96,50 6,71 35 391,79
18. Kattien Aue 28,70 11,50 14,40 17,90
72,50 7,14 70 350,36
19. Wriedel-Schatensen Bevensen-Ebstorf 42,80 18,90 23,20 16,8
101,85 6,85 45 346,45
20. Golste in Natendorf Bevensen-Ebstorf 42,80 15,30 17,20 24,00
99,30 7,00 60 331,70
21. Gerdau Suderburg 45,30 15,40 19,40 24,90
105,00 7,14 60 327,86

TS-Ergebnisse:

Platz Gruppe Gemeinde ZT 1 ZT 2 ZT 3 ZT 4
ZT Ges Bew. Fehler Punkte
1. Testorf Bevensen-Ebstorf 16,90 8,30 9,70 10,80
45,70 6,00 0 448,30
2. Hohenbünstorf Bevensen-Ebstorf 17,90 8,70 9,20 11,10
46,90 6,29 0 446,81
3. Gollern Bevensen-Ebstorf 18,10 9,90 8,90 10,40
47,30 6,00 0 446,70
4. Brockhimbergen Bevensen-Ebstorf 19,00 9,30 9,10 9,80
47,20 6,29 0 446,51
5. Hesebeck Bevensen-Ebstorf 20,00 8,60 9,30 10,50
48,40 6,29 0 445,31
6. Secklendorf Bevensen-Ebstorf 19,20 9,80 9,50 11,40
49,90 6,29 0 443,81
7. Nienwohlde-Kallenbrock I Aue 17,60 10,50 10,60 12,90
51,60 6,00 0 442,40
8. Höver Bevensen-Ebstorf 18,30 9,20 8,90 11,80
48,20 6,29 5 440,51
9. Allenbostel Bevensen-Ebstorf 16,50 11,60 10,00 10,50
48,60 6,28 5 440,12
10. Tätendorf-Eppensen Bevensen-Ebstorf 18,70 9,20 10,00 16,20
54,10 6,29 0 439,61
11. Jarlitz Rosche 19,60 12,70 14,30 10,20
56,80 6,14 0 437,06
12. Nateln I Rosche 18,00 8,80 9,90 10,90
47,60 6,00 10 436,40
13. Klein Thondorf Bevensen-Ebstorf 57,70 010,50 11,80 12,00
57,70 6,14 0 436,16
14. Teyendorf-Göddenstedt Rosche 17,10 9,80 13,40 18,50
58,80 6,00 0 435,20
15. Borg Rosche 19,30 9,70 11,70 11,30
52,00 6,00 10 432,00
16. Weste Bevensen-Ebstorf 19,30 11,90 11,70 10,50
53,40 6,28 10 430,32
17. Niendorf Aue 21,30 11,80 12,00 13,90
59,00 6,00 5 430,00
18. Nienwohlde-Kallenbrock II Aue 23,70 11,30 16,80 13,20
65,00 6,00 0 429,00
19. Jastorf Bevensen-Ebstorf 18,60 12,50 13,50 10,90
55,50 6,29 10 427,65
20. Nateln II Rosche 20,60 11,00 12,10 12,10
55,80 6,71 10 427,49
21. Drögennottorf Bevensen-Ebstorf 25,50 10,20 8,80 10,10
54,60 6,71 15 423,69
22. Wichtenbeck Suderburg 22,50 12,30 20,50 16,90
72,30 6,00 0 421,80
23. Eitzen Bienenbüttel 22,30 12,20 15,30 12,40
62,20 7,00 10 420,80
24. Emern Aue 27,20 10,20 14,10 13,10
64,60 6,57 10 418,83
25. Stöcken Rosche 29,40 13,30 14,50 15,00
72,20 6,43 5 416,37
26. Röbbel Bevensen-Ebstorf 16,40 9,00 10,60 11,60
47,60 6,43 30 415,97
27. Bahnsen Suderburg 27,90 14,50 14,40 14,20
71,00 6,29 10 412,71
28. Holxen Suderburg 31,70 12,80 13,80 17,20
75,50 6,14 5 411,36
29. Bienenbüttel Bienenbüttel 23,40 12,30 15,10 13,40
64,20 6,57 20 409,23
30. Drohe Aue 31,10 12,00 13,00 14,90
71,00 71,00 15 407,57
31. Beverbeck Bienenbüttel 27,60 11,50 15,00 17,80
71,90 7,29 15 405,81
32. Kahlstorf Aue 25,60 13,70 15,20 12,70
67,20 6,14 21 405,66
33. Hohnstorf Bienenbüttel 21,50 10,80 11,20 19,90
63,40 6,71 30 399,89
34. Hanstedt I Bevensen-Ebstorf 26,70 23,80 14,10 13,50
68,10 7,29 25 399,61
35 Bollensen Aue 30,90 19,60 17,50 13,50
81,50 6,71 15 396,79
36. Bödenstedt Suderburg 32,30 14,90 16,30 18,20
81,70 6,43 20 391,87
37. Masendorf * Uelzen

* Die Qualifikationswettbewerbe der Stadt Uelzen sind wetterbedingt ausgefallen. Da sich bei einer Startwunscherhebung weniger Gruppen als vorhande Qualifikationsplätze gemeldet haben, wurde der Entscheid nicht nachgeholt.

Verkehrsunfall auf der B191 bei Breitenhees

Text und Fotos: Philipp Schulze / Feuerwehr Suderburg

Breitenhees. Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 191 zwischen Breitenhees und Weyhausen wurden am Sonntagnachmittag (26.07.2015) die Feuerwehren aus Suderburg, Stadensen sowie der Rettungsdienst alarmiert.

Der mit zwei Insassen besetzte Volvo XC60 war in Richtung Breitenhees unterwegs und ist nach Angaben der Polizei nach rechts in den Grünstreifen gekommen und kurze Zeit später mit einem Straßenbaum frontal kollidiert. Schließlich kam das Fahrzeug wieder auf der Fahrbahn zum Stehen.

Der 81-jährige Fahrer konnte schwerverletzt und ohne technisches Rettungsgerät aus dem Pkw befreit werden. Für die 79-jährige Beifahrerin kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten während der
gesamten Zeit den Brandschutz sicher und setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Beifahrerin bergen zu können.

Nach über zwei Stunden konnten die letzten der 30 ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Unfallort verlassen.

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Waldbrand bei Hösseringen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Feuerwehr Suderburg

 

Waldbrand bei HösseringenEin Waldbrand auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern zwischen dem Museumsdorf Hösseringen und Weyhausen sorgte am frühen Sonntagabend (05. Juli) gegen 18:50 Uhr für den Einsatz von 90 ehrenamtlichen Brandschützern sowie Kräften des Rettungsdienstes, der Forst und Landwirten


Durch die Waldbrandüberwachungszentrale in Lüneburg wurdeWaldbrand bei Hösseringen zuvor eine unbekannte Rauchentwicklung in dem Waldstück gesichtet und an die zuständige Einsatzleitstelle nach Uelzen
gemeldet. Von dort aus wurden die Feuerwehren aus Hösseringen, Räber, Klein Süstedt, Suderburg und Stadensen alarmiert und zur Brandstelle entsandt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei dem Auffinden des Feuers, konnten nach der entsprechenden Erkundung die BrandschützerWaldbrand bei Hösseringen gezielt dem Einsatzort zugeführt werden. Mit sogenannten Feuerpatschen, Schaufeln und dem Einsatz von Wasser wurde das Bodenfeuer gelöscht. Neben Tanklöschfahrzeugen kamen zur Unterstützung zwei landwirtschaftliche Fahrzeuge in den Wald und versorgten die Helfer mit Löschwasser gefüllten Güllefässern.

Mehr als drei Stunden waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte damit beschäftigt das Feuer zu bekämpfen, den Boden umzugraben, um die zahlreichen Glutnester abzulöschen.