Archiv der Kategorie: SG Suderburg

Kreisfeuerwehrtag steht unmittelbar bevor…

Wellendorf. Am Samstag (03.09.2016) ist es endlich soweit. Der Uelzener Kreisfeuerwehrtag mit den Kreisleistungswettbewerben findet statt.

Die ausrichtende Wehr ist derzeit unermüdlich im Einsatz, um den 112 Uelzener Ortswehren ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Auf drei Wettbewerbsbahnen werden sich die über 60 qualifizierten Gruppen messen. Die Besten können sich sogar noch für den in zwei Wochen stattfindenden regionalen Landesvorentscheid (18.09.2016) in Klein Meckelsen qualifizieren.

Ab 7:00 Uhr geht es mit frühstück los… Ab 9:00 Uhr beginnen die Wettbewerbe… Die musikalischen Abteilungenw erden Ihr können zum Besten geben. Ab 17:30 Uhr werden die Feuerwehranwärter verpflichtet. Danach folgt die Siegerehrung .

Wir wünschen der Ortswehr Wellendorf an dieser Stelle ein “glückliches Händchen” bei der Organisation und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages und hoffen auf gutes Wetter, zahlreiche Gäste und spannende Wettbewerbe. Mögen die BESTEN gewinnen…

Einladung Kreisfeuerwehrtag am 03.09. in Wellendorf

Wellendorf. Der diesjährige Kreisfeuerwehrtag findet am 3. September 2016 in Wellendorf statt. Wie in jedem Jahr werden an diesem Tag auch die Kreisleistungswettbewerbe durchgeführt. Über 60 Gruppen haben sich über die Gemeindewettbewerbe qualifiziert. Die besten Gruppen erhalten einen der begehrten Startplätze für den regionalen Landesvorentscheid in Klein Meckelsen am 18.09.2016.

2016-09-03 EinladungAb 8:00 Uhr bietet die gastgebende Wehr aus Wellendorf ein Frühstück an. Bevor die Wettbewerbe dann um 9:00 Uhr beginnen, findet unter der Leitung von Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper eine Gruppenführerbesprechung statt. Mittags ab 12:00 Uhr gibt es Erbsensuppe. Ab 14:00 Uhr folgt dann eine Kuchen- und Tortentafel sowie für die Kleinen verschiedene Kinderspiele. Außerdem werden die Feuerwehrmusikzüge aus den verschiedenen Orten im Landkreis auftreten.

Ab 17:30 Uhr wird es dann feierlich. Zunächst findet die Verpflichtung neuer Feuerwehrleute statt; dann folgt die Siegerehrung der jeweiligen Wertungsgruppen I (LF) und II (TS).

Wir wünschen der Ortswehr Wellendorf an dieser Stelle ein “glückliches Händchen” bei der Organisation und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages und hoffen auf gutes Wetter, zahlreiche Gäste und spannende Wettbewerbe. Mögen die BESTEN gewinnen…

Hier gibt es eine Übersicht der Qualifikationsergebnisse 2016!!

Hier gibt es eine Übersicht über die Anfahrt sowie Parkplatzinformationen zum Gelände des diesjährigen Kreisfeuerwehrtages.

Veröffentlicht am 31. Juli 2016.

Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen fährt Doppelsieg ein

Text und Foto: A. König

Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb und Abnahme Brandfloh in Bad Bevensen

Bad Bevensen. Ein gewisser Geräuschpegel und Kinderlachen ist für den Sportplatz der KGS Bad Bevensen nicht ungewöhnlich. Wenn es sich aber um einen Sonntag handelt und sich zu diesen Geräuschen noch das Geklapper von Kupplungen von Feuerwehrschläuchen mischt, lässt das auf eine besondere Veranstaltung schließen. Schallende Lautsprecherdurchsagen vom Platz, Bratwurstgeruch, Kaffeeduft und die Spitze einer Hüpfburg, die über die Baumwipfel ragt, lassen letzte Zweifel weichen: Hier findet eine Großveranstaltung statt. So geschehen vergangenen Sonntag auf dem Gelände der KGS Bad Bevensen und dem dazugehörigen Sportplatz.

Die Jugendfeuerwehr Bad Bevensen war anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens  der diesjährige Ausrichter der Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbe des Landkreises Uelzen. Insgesamt folgten 19 Jugendfeuerwehren mit 23 startenden Gruppen der Einladung. Hunderte von Kindern und Jugendlichen bevölkerten den Sportplatz und das umliegende Gelände. Begleitet von vielen Betreuern, Elternteilen, Gästen oder einfach nur Zuschauern, die von dieser Veranstaltung erfahren haben.

Der Kreiswettbewerb ist für die jungen Brandschützer in zwei Aufgabengebiete aufgeteilt. Im sogenannten A-Teil muss die startende Jugendfeuerwehr möglichst fehlerfrei einen dreiteiligen Löschangriff aufbauen und dabei zeigen, dass alle feuerwehrtechnischen Kenntnisse vorhanden sind: Herrichten einer Wasserentnahmestelle, verlegen von Schlauchleitungen und anlegen von Knoten und Stichen sind nur einige Dinge der umfangreichen Tätigkeiten. Bei dieser Übung müssen die Trupps noch verschiedene Hindernisse überwinden wie zum Beispiel einen Graben überspringen, über eine Leiterwand klettern, durch einen Kriechtunnel kriechen und eine Hürde überqueren. Insgesamt also sehr anspruchsvoll. Beim B-Teil muss überwiegend das sportliche Können unter Beweis gestellt werden. Hier gilt es, bei einem Staffellauf über 400m eine möglichst schnelle Zeit zu erreichen. Auf dem Rundkurs müssen die neun Läufer neben dem Staffellauf verschiedenste Aufgaben aus dem Feuerwehralltag bewältigen. So zum Beispiel möglichst ordentlich einen C-Schlauch aufrollen, ein Strahlrohr an eine Schlauchleitung kuppeln oder mit einem Leinenbeutel ein Ziel treffen.

Gegen 10 Uhr startete die erste Gruppe in den Wettbewerb. Bei bewölktem Himmel, aber überwiegend gutem Wetter, konnten sich die Zuschauer ein Bild vom Leistungsstand der Jugendlichen machen. Alle Gruppen erfüllten mit beeindruckender Disziplin und hohem Ehrgeiz die geforderten Aufgaben. Am Ende konnte sich die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen mit 1410 Punkten durchsetzen. Stolz wurde bei der Siegerehrung der Wanderpokal entgegengenommen. Auf Platz zwei folgte die Jugendfeuerwehr Schwemlitz-Bankewitz mit 1385 Punkten. Die Jugendfeuerwehr Reinstorf schaffte mit 1382 Punkten den Sprung aufs Treppchen und belegte den dritten Platz.

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Zusätzlich zu den Wettbewerben gab es noch ein buntes Rahmenprogramm. Die Jugendfeuerwehr Feuerwehr Bad Bevensen hat eine Hüpfburg organisiert und ein Spiel ohne Grenzen mit insgesamt vier Stationen angeboten. Das kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an. Verschnauft wurde abseits des Sportplatzes auf den vielen Sitzgelegenheiten zwischen zahlreichen Speise- und Getränkeständen. Trotz des durchwachsenen Wetters war der Eisstand förmlich umzingelt und ständig belagert. Das Spiel ohne Grenzen konnte die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen ebenfalls für sich entscheiden und durfte sich verdienterweise Doppelsieger nennen.

Kurz nach 17 Uhr fand die Siegerehrung statt. Viele Gäste wie der Landrat Dr. Heiko Blume, der Kreisbrandmeister Helmut Rüger, Stadtbürgermeister Martin Feller und viele weitere, ließen es sich nicht nehmen Grußworte und Glückwünsche auszusprechen. Der ausgesprochene Dank und die Bewunderung für die vorbildliche Jugendarbeit richtete sich vor allem an die vielen Jugendwarte und Betreuer. Ebenso wurden die hervorragende Organisation und der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gelobt. Die Jugendwarte der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen Benjamin Thormählen, Patrick Franceson und Annika Rühmann nahmen die anerkennenden Worte gerne entgegen. Ortsbrandmeister Matthias Wedel stellte nochmal klar, wie wichtig die Nachwuchsförderung ist. Nicht von ungefähr wird in Bad Bevensen auf eine erfolgreiche 50-jährige Jugendfeuerwehrgeschichte zurückgeblickt. „Die Kinder- und Jugendarbeit ist uns eine Herzensangelegenheit“ betonte Wedel. Insgesamt waren die Verantwortlichen der Kreisjugendfeuerwehr Uelzen mit den Ergebnissen der Gruppen und dem Verlauf des Wettbewerbs sehr zufrieden.

Am Vormittag wurde auf dem KGS-Sportplatz, neben dem laufenden Wettbewerb der Jugendfeuerwehr, noch der „Brandfloh“ der Kinderfeuerwehr abgenommen. Bei diesem Kinderfeuerwehr-Abzeichen handelt es sich um einen Ausbildungsnachweis für Mitglieder der Kinderfeuerwehren in Niedersachsen. Die Kinder mussten hierfür verschiedenste Aufgaben erledigen. An einer Station musste eine Kerze durch Entzug von Sauerstoff, unter zur Hilfenahme von einem Glas gelöscht werden. Der physikalische Vorgang musste zudem erklärt werden. Weiterhin sollten die Kinder drei brennbare Materialien einem geeigneten Löschmittel zuordnen. An einer anderen Station ging es um Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Teilnehmer sollten zeigen, dass sie einfache und wirksame Sofortmaßnahmen kennen und anwenden können, zum Beispiel wie die Notrufnummer lautet oder wie man kleine Schnittwunden erstversorgt. An drei weiteren Stationen mussten noch viele interessante Aufgaben gelöst werden. Bei allen Stationen stand der Spaß und das Teamwork an erster Stelle.

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Das Kinderfeuerwehrabzeichen Brandfloh wurde im Landkreis Uelzen erstmalig abgenommen. Anika Wolff, Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr, freute sich fast 50 Kinder aus insgesamt sechs Kinderfeuerwehren begrüßen zu dürfen. Alle Kinder bestanden die Abnahme und erhielten zum Abzeichen eine entsprechende Urkunde.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Bad Bevensen bei der Abnahme des Brandflohs von der Feuerwehr Röbbel. Hierfür einen recht schönen Dank. Ebenso geht der Dank an die Feuerwehr Jelmstorf. Diese begleitete am Sonntag zeitgleich den Gemeindewandertag. Dieser endete auf dem Gelände der KGS endete. Viele Wanderer bekamen so mehr zufällig einen Einblick in die Jugendarbeit der Feuerwehr.

Absturzsicherung LK Uelzen übt am Baukran in Wriedel

Text: Andreas Dehning und Fotos: FF Wriedel-Schatensen

Eine günstige Gelegenheit an realistischen Strukturen zu üben und die Fertigkeiten zu vertiefen, bot sich den Einsatzkräften der Absturzsicherungsgruppe des LK Uelzen am 19.05 in Wriedel.

Vor Ort informierten sich der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der Abschnittsleiter Nord Hans Jürgen Cordes über den Stand der Ausbildung.

absturz4Auf dem Gelände des im Bau befindlichen Feuerwehrhauses, ist seit Baubeginn ein Kran aufgestellt. Die Einsatzkräfte der Absturzsicherung versuchen möglichst realistische Übungen an vielfältigen Strukturen durchzuführen. Nur so können Erfahrungen gesammelt werden. Oft mangelt es aber an Gelegenheiten und Kletterstrukturen. Insofern war der Kran in Wriedel und die Möglichkeit diesen Nutzen zu können, ein Glücksfall für die Ausbildung.

Zu Übungszwecken wurden drei Puppen in verschiedenen Höhen am Kran „eingehängt“. Ziel war es diese Puppen aus ihre Lage zu befreien und zu retten.

Die Absturzsicherungsgruppe wurde bei den Vorbereitungen tatkräftig durch die Drehleiter der Feuerwehr Uelzen unterstützt. Mit Hilfe der Besatzung wurden die Puppen in den Kran verbracht und die Eigensicherung der Einsatzkräfte gewährleistet.

Im senkrechten Vorstieg, gesichert durch jeweils zweiabsturz3 Sicherungskräfte, näherte sich der Vorsteiger der „verunglückten“ Puppe. Da alle Puppen über ein eigenes Absturzsicherungsgurtzeug verfügten, konnten sie über ein Rollgliss gerettet werden. Personen in Notlage ohne Gurtzeug werden in der Regel über die Schleifkorbtrage und den Rollgliss gerettet. Ein Abseilen mit der verunfallten Person ist in der Absturzsicherung nicht gestattet. Diese Art der Rettung führen nur Höhenretter aus.

In der Abschlussbesprechung waren sich alle Einsatzkräfte einig, diese günstige Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen zu wollen und sobald als möglich wieder an diesen Kran zu üben.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma Morgenstern Bauausführung GmbH bedanken die ohne zu zögern uns unterstützte und die Benutzung des Krans erlaubte. Dank gebührt auch der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, die es uns gestattete auf dem Gelände zu üben.

Leistungswettbewerbe 2016

Heute ist es soweit!!! Im Landkreis Uelzen findet der erste Leistungswettbewerb der Saison statt.

Mit dem heutigen Pokalwettbewerb der Leistungswettbewerbe in Stöcken wird die Uelzener Wettbewerbssaison offiziell eröffnet. Ab 12.00 Uhr messen sich die ersten Wettbewerbsgruppen. Dieser Wettbewerb, aber auch der Pokalwettbewerb in der kommenden Woche (28. Mai 2016) in Barum und weitere Pokalwettbewerbe, dienen den einzelnen Wettbewerbsgruppen zur Vorbereitung auf die anstehenden Qualifikationsentscheide (Übersicht Wettbewerbstermine 2016) für die Kreisleistungswettbewerbe am 3. September 2016 in Wellendorf. Die Startplätze sind wie in jedem  Jahr begrenzt, weshalb die meisten Gruppen sich bereits jetzt ausgiebig auf die erste Qualifikationsstufe vorbereiten.

Zur Unterstützung haben der Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper und sein neu gewählter Stellvertreter Günther Rademacher  eine Statistik  der  am häufigsten in der Wettbewerbssaison 2015 gemachten Fehler zur Verfügung gestellt. Wir haben diese Statistik in der Rubrik Leistungswettbewerbe auf dieser Website veröffentlicht (Direktverlinkung)  .

Darüber hinaus gibt es wieder die Ergebnisse der Wettbewerbe auf dieser Website zu finden. Folgt einfach der Direktverlinkung in die Rubrik “Ergebnisse 2016“. Diese ist seit gestern eingerichtet und wird  regelmäßig nach den Wettbewerben mit Inhalten aktualisiert.

Die Wertungsrichter freuen sich auf eine spannende und faire Saison; mögen die Besten gewinnen…

 

 

 

Dachstuhlbrand in Bohlsen

Text: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Meike Karolat / Pressesprecherin DRK Uelzen Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (20.05.16) kam es in der Ortschaft Bohlsen (Kreis Uelzen) zu einem Dachstuhlbrand.

Ein Brand eines Einfamilienhauses beschäftigte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (20.05.16) Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Polizei. Gegen 3:30 Uhr wurde das Feuer im Dachbereich des Gebäudes bemerkt. Die siebenköpfige Großfamilie konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde von Nachbarn vorerst betreut.    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Dachstuhl. Aufgrund der bereits massiven Brandausbreitung war es nur noch möglich, dass Feuer, welches sich auch den Weg in das Erdgeschoss gesucht hatte, zu löschen. Die 111 ehrenamtlichen Brandschützer aus Bohlsen, Bargfeld, Gerdau, Suderburg, Groß Süstedt und Uelzen brachten das Feuer nach knapp einer Stunde unter Kontrolle. Die letzten Feuerwehrkräfte konnte Einsatzleiter Steffen Lange gegen acht Uhr von der Brandstelle entlassen. Bis dahin waren sie immer wieder gefordert, um Glut- und Brandnester freizulegen und abzulöschen. Parallel zu den Löscharbeiten arbeiteten insgesamt 15 haupt- und ehrenamtlichen Kräfte vom DRK bei der Betreuung der siebenköpfige Familie Hand in Hand zusammen. Diese wurde durch den Rettungsdienst untersucht, glücklicherweise kamen alle unverletzt, allerdings mit einem großen Schrecken, davon. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen ist mit drei Rettungswagen der Rettungswachen Uelzen, Ebstorf und Bahnsen im Einsatz gewesen. Hinzu kamen weitere vier Fahrzeuge der Schnell-Einsatzgruppe der DRK-Bereitschaften. Da die Familie (drei Kinder, vier Erwachsene) nur das was sie auf dem Leibe getragen haben retten konnten, versorgte das DRK sie sofort mit Decken. „Da das Haus unbewohnbar geworden ist, musste die Familie anderweitig untergebracht werden“, so Orga-Leiter, Michael von Geyso. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Uelzen konnte die Familie am Morgen in der Flüchtlingsunterkunft Nothmannstraße in Uelzen untergebracht werden. „Dort werden sie erst einmal mit dem Nötigsten versorgt“, so von Geyso. Zunächst habe man weitere Decken in die Unterkunft gebracht.

Im    Einsatz:

• FF Bohlsen

• FF Bargfeld

• FF Gerdau

• FF Groß Süstedt

• FF Suderburg

• FF Uelzen

• Stellv. Kreisbrandmeister

• Stellv. Abschnittsleiter    Süd

• Feuerwehr Pressesprecher

• DRK Rettungsdienst

• DRK Bereitschaft

• Polizei

• Vertreter der Gemeinde

• Energieversorger

Integration durch Ehrenamt

Text und Foto: O. Venske (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Flüchtlinge besuchen die FTZ der Kreisfeuerwehr Uelzen

Am vergangenen Montag wurden, auf Veranlassung der Kreisfeuerwehrführung, 10 Männer aus der Flüchtlingsunterkunft Stadensen zur Feuerwehr – Technischen – Zentrale nach Uelzen abgeholt.

„Wir wollen den Menschen das Ehrenamt in der Feuerwehr näherbringen und eventuell vorhandenen Vorbehalten gegenüber uns Uniformträgern abbauen“, so Kreisbrandmeister Helmut Rüger bei der Begrüßung.

Den Gästen wurden die Führungskräfte der Kreisfeuerwehr, in den verschiedensten Outfits vorgestellt. Von der Ausgeh-Uniform über Arbeits- und Dienstkleidung bis hin zur vollständigen Einsatzkleidung wurde den Gästen gezeigt, dass es immer derselbe Feuerwehrmann bleibt.

Ein Rundgang durch die Fahrzeughallen und erklären der Fahrzeug- und Feuerwehrtechnik schloss sich an. Hier zeigten die Besucher ein reges Interesse an den technischen Geräten der Feuerwehr. Sie ließen sich Handhabung und Einsatzbereich erklären. Durch Dolmetscher wurde die Verständigung sichergestellt. Neben der Feuerwehrführung beteiligte sich auch die Freiwillige Feuerwehr Uelzen ebenso wie die Kreisjugendfeuerwehr Uelzen an der gelungenen Aktion. Das Interesse der Besucher ging sogar soweit, dass sie sich über die umfangreiche Grundausbildung (Truppmann-Ausbildung)  informierten.

Bei der Vorführung des MLF (mittleres Löschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen, durch Jürgen Kaune, durften die Gäste auch Geräte und Ausrüstung begutachten und auch schon einmal einen Schlauch ausrollen. Dies wurde mit großem Interesse und Freude ausprobiert. Auch hier wurden verschieden Fachfragen gestellt und erklärt.

Nachdem sich die Gäste bei Kreisbrandmeister Helmut Rüger, seinem Stellvertreter Hans –Jürgen Cordes, stellvertretender Abschnittsleiter Süd Björn Busenius, Kreisjugendfeuerwehrwartin Marion Rühmann, stellvertretenden Ortsbrandmeister Uelzen Jürgen Kaune verabschiedet hatten wurden sie mit Fahrzeugen der Feuerwehr zurück  nach Stadensen gefahren.

Ein erster und wichtiger Schritt für eine mögliche Gewinnung von Einsatzkräften für unsere ehrenamtliche Feuerwehrstruktur im Landkreis, so der Kreisbrandmeister.  Auch wenn zunächst und allererst die sprachlichen Barrieren überwunden werden müssten, sind wir grundsätzlich für jeden, egal welcher Herkunft dankbar und offen, der in die freiwillige Feuerwehr möchte. Die Ausbildung in der Feuerwehr ist jedoch ohne ausreichende Sprachkenntnisse schwer möglich und kann vor allem auch zusätzliche Unfallgefahren mit sich bringen.

Letzteres ist jedoch erst einmal der zweite Schritt. Wir würden es nach den Erfahrungen dieser Veranstaltung jeder Ortsfeuerwehr empfehlen, auf die Flüchtlinge in Ihrem Zuständigkeitsbereichen zuzugehen, um selber die entsprechenden Kontakte aufzubauen und Erfahrungen zu sammeln.

Funkkonzept und Konzept zur Einsatzdokumentation ab dem 01.03.2016 eingeführt

Bekanntmachung

Gemäß Beschluss der Führung der Kreisfeuerwehr werden im Landkreis Uelzen zum 01.03.2016 einheitliche Vorgaben zum Einsatzstellenfunk und zur Einsatzdokumentation eingeführt und umgesetzt. Unterstützt wird die Einführung innerhalb der kreisangehörigen Feuerwehren durch die Zustimmung der Stadt- und Gemeindebrandmeister in der letzten Sitzung des Führungskreises der Kreisfeuerwehr. Durch die Umsetzung eines Funkkonzeptes und einer Vereinheitlichung der Einsatzdokumentation wird unter anderem gewährleistet, dass bei größer werdenden Einsätzen eine problemlose Übernahme der Daten und Strukturen durch eine TEL oder einer übergeordneten Führungsstruktur erfolgen kann. Außerdem sollen den Verantwortlichen in den Ortswehren einheitliche und an aktuelle Feuerwehrdienstvorschriften angepasste Hinweise an die Hand gegeben werden.

In einem ersten Schulungsabend wurden bereits die Mitglieder der Kommunikationsgruppen in die Grundlagen der Konzepte eingewiesen um sie dann in ihren Gemeinden weitergeben zu können. Neben den beiden Konzepten wurde auch die Alarm- und Ausrückeordnung des Einsatzleitwagen 2 verbindlich geregelt. Es ist geplant die Konzepte stets an aktuelle Gegebenheiten anzupassen, daher ist ein Feedback aus den Reihen der Anwender ausdrücklich erwünscht.

Die Konzepte findet man im Downloadbereich der Kreisfeuerwehr:

Download der Kreisfeuerwehr

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Im Anschluss an die Ortsbrandmeisterdienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen folgte am Samstag, den 20.02.2016, traditionell gleich der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. Die Delegierten der 112 Ortswehren lauschten dem Vorsitzenden Helmut Rüger, welche zunächst die geladenen Gäste aus Feuerwehr, Politik, Verwaltung und befreundeter Organisationen formell begrüßte.

Die ersten Tagesordnungspunkte wie Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bericht des Kassenwartes, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Genehmigung des Haushaltsplanes 2016 und Wahl eines neuen Kassenprüfers konnten schnell und unkompliziert bewältigt werden. Auch die Personalentscheidungen, wo der Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius, Kreisstabführer Heiko Schwieger und Referent für Öffentlichkeitsarbeit Arne Lehmann in ihren Ämtern bestätigt wurden, konnten schnell abgearbeitet werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anträge und Anregungen kam dann das erste Mal etwas Spannung im Saal auf. Helmut Rüger selbst formulierte einen Antrag. Der derzeitige Regierungsbrandmeister und ehemalige Vorsitzende Dieter Ruschenbusch sollte als Ehrenvorstandsmitglied in den Kreisfeuerwehrverband aufgenommen werden. Einstimmig votierte die Versammlung dafür. Dieter Ruschenbusch bedankte sich und freute sich zugleich über die Möglichkeit, auf die Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis auch über den  Kreisfeuerwehrverband weiter Einfluss nehmen zu können.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (20)

In seinem Bericht des Vorsitzenden ging Helmut Rüger gezielt auf derzeitige Projekte des Verbandes ein. Gute Vorbereitung und die Mitarbeit vieler Kameraden haben beispielsweise die Feuerwehr-AG in der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen bereits jetzt zu einem Erfolg gemacht. Durch die Mitarbeit der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen habe der Hauptverantwortliche Uwe Frommhagen leichten Zugriff auf Gerät. Unterstützt von Nina Frommhagen und dem FSJler Tibor Skretzka sowie der Lehrerschaft wachse das Projekt.

Die Einführung des freiwilligen sozialen Jahres im Feuerwehrwesen auf Ebene des Landkreises war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Feuerwehr sei sehr vielfältig. Über das FSJ können junge Menschen bei ihrer Berufswahl in eine feuerwehrfördernde Richtung geleitet werden. Helmut Rüger wünschte sich, dass dieses Projekt auch weiterhin beim Land Niedersachsen Unterstützung finden würde. Die Nachfolgestelle ab September 2016 ist bereits ausgeschrieben. Interessierte finden die Anzeige des Landkreises im Jahresheft 2015 zur diesjährigen Dienst- und Delegiertenversammlung.

Bei dem noch relativ frisch installierten Organ des Beirates sah der Vorsitzende Helmut Rüger noch Luft nach oben. Dennoch wurden bereits jetzt Ideen in die Verbandarbeit hineingetragen, von denen alle Beteiligten profitieren würden. Mit Frau Köhn konnte man eine kompetente Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gewinnen. Hier wünschte sich der Vorsitzende zukünftig gemeinsam den feuerwehrrelevanten Themen noch mehr Relevanz in der Öffentlichkeit einzuräumen.

Besonders erfreut zeigte sich Rüger über den neu besetzten Führungskreis der Jugendfeuerwehr. Die Unterstützung der Kreisfeuerwehr bei zukünftigen Zielen sei bereits jetzt garantiert. Helmut Rüger wünschte sich darüber hinaus noch die Unterstützung aller Einsatzabteilungen. Eine einfachere Möglichkeit kompetentes und ausgebildetes Personal in die aktive Feuerwehr zu bekommen, gebe es nicht.

Beim Thema Kreisausbildung war Helmut Rüger stolz über einige Neuerungen berichten zu können. 2016 wird es erstmals einen Lehrgang Absturzsicherung geben. Außerdem wird die Fortbildung ELW 2 analog zum kreisweiten Funkkonzept durchgeführt. Die Prüfung der Ausbildungsstätte zur Durchführung eines Truppführerlehrganges auf Kreisebene wurde ebenfalls angeschoben. Helmut Rüger war sich sicher, dass der Landkreis die Formalien erfüllen wird. In diesem Zusammenhang machte Helmut Rüger noch deutlich, dass man die Truppführerausbildung ganz klar im Verantwortungsbereich der NABK sehe. Die derzeitige Lehrgangszuweisung mache jedoch parallele Bestrebungen notwendig. Ansonsten könne man die derzeitigen Standards nicht halten. Helmut Rüger untermauerte seine Ausführungen mit den deutlichen Worten: „Wer nicht ständig versucht sich zu verbessern, hört sehr schnell auf gut zu sein. Und wir wollen und müssen ja mindestens gut sein.“

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (3)

Aus gegebenen Anlass ging Helmut Rüger auch auf die Durchführung der Kreisleistungswettbewerbe 2016 in Wellendorf ein. Er berichtete, dass es ab sofort kein Ehrengericht für strittige Wertungsentscheidungen mehr geben werde. Unter der Leitung des Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper werden zukünftig ausschließlich die Bahnleiter über die Proteste der einzelnen Wettbewerbsgruppen entscheiden. Darüber hinaus werde es wieder eine Gruppenführerbesprechung geben, in der häufige Fehler im Vorfeld besprochen werden sollen. Diese Besprechungen werden einmal morgens und einmal mittags durchgeführt. Außerdem macht Helmut Rüger deutlich, dass man für weitere Anpassungen bei Ablauf und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages grundsätzlich offen für Gespräche sei. Er bittet um kurze formlose Mails. Als letzten Punkt zum Kreisfeuerwehrtag machte Helmut Rüger deutlich, dass dieser Tag eine der besten Möglichkeiten des Jahres sei, die Feuerwehren den Bürgern im Landkreis näher zu bringen. Dies gelte gerade bei der Siegerehrung. Helmut Rüger habe sich im letzten Jahr, beim Kreisfeuerwehrtag in Römstedt, über das disziplinierte Verhalten der Anwesenden Gruppen gefreut.

Die letzten Worte seines Jahresberichtes widmete Helmut Rüger dann wieder der direkten Verbandsarbeit. Das niedersächsische Brandschutzgesetz werde wieder reformiert. Hier vertraue er auf die Organisationsstrukturen des Landesfeuerwehrverbandes, wünsche sich aber auch kürzere Entscheidungsprozesse, damit die Wünsche des Verbandes auch auf Landesebene Gehör finden können. Zweifel am Erfolg bei der Reform des Gesetzes und der dazugehörigen Feuerwehrverordnung im Sinne der Freiwilligen Feuerwehren hatte er aber nicht. Helmut Rüger begründet seinen Optimismus mit dem Jahresmotto: „Vielfalt ist unser Stärke“.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2015 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Oldenstadt den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Stadensen sowie Stöcken-Rätzlingen geehrt.

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Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann griff zunächst das Einsatzjahr 2015 in ihrem Grußwort auf. Es sei zwar nicht so spektakulär wie das Vorjahr mit beispielsweise dem Nord-Zucker-Silo-Brand gewesen, trotzdem war es aber nicht weniger gefährlich. Von der Leistungsbereitschaft bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme war sie besonders beeindruckt. Nicht viele Organisationen seien in der Lage innerhalb von 48 Stunden eine Notbeherbung für über 500 Flüchtlinge bereit zu stellen. In diesem Zusammenhang bat Sie die Anwesenden, in den Flüchtlingen keine Last sondern eine Chance zu sehen. Außerdem forderte Sie, dass in die Ausrüstung der Feuerwehren weiter investiert werden müsse. Ein bundespolitisches Thema sei hier der Einsatz von Feuerwehrdrohnen. Alle im Saal können beruhigt sein, Sie tue alles, damit die Rechte der Feuerwehren im Einsatzfall nicht unnötig beschnitten werden. Frau Lühmann bendete ihr Grußwort noch mit zwei Danksagungen. Zunächst dankte Sie den Brandschutzerziehern für ihre unermüdliche und wichtige Arbeit. Den anderen Dank widmete Sie den Männern des Musikzuges Suhlendorf, die die Veranstaltung sogar mit Gesangseinlagen betüchtigten.

Auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte überbrachte ein Grußwort. Er schilderte die politische Lage: “Derzeit undurchsichtig”. Da sei es umso wichtiger, dass die Feuerwehren des Landkreises Uelzen Einsatzbereitschaft signalisieren. Insbesondere die Vielfältigkeit der Tätigkeiten, die auf der heutigen Veranstaltung, aber auch auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr, präsentiert wurden, seien beeindruckend. Die Notfallseelsorge beispielsweise sie ein weiteres bisher unbenmerktes Glied in der langen Hilfskette. Neben der Befürwortung des Breitbandausbaus, wo Uelzen eine Vorreiterstellung einnehme und den Bau der A39 ging Henning Otte auch noch auf die Haushaltspolitik des Kandes Niedersachsen ein. 20 Mio Euro seien für den Ausbau der NABK eingeplant. Otte sprach seine Hoffnung aus, dass diese Gelder für die Sache und nicht für Wahlgeschenke ausgegeben werden.

Der Notfallseelsorger Lars Neumann überbrachte die Grüße des Probst Hagen.

Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch bedankte sich insbesondere für die Aufnahme in den Ehrenvorstand.

Überraschend für alle wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen zunächst der ehemalige Kreisbrandmeister Fritz Thiele aufgerufen. Er wurde vom Landesfeuerwehrverband für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Aber nicht nur langjährige Verdienste sollten geehrt werden. Besonders die derzeit aktiven Einsatzkräfte sollten Anerkennung für ihr Engagement erhalten. Insgesamt wurden 11 verdiente Kameraden mit besonderem Engagemnet geehrt. Eine detaillierte Auflistung befindet sich am Ende dieses Berichtes.

2016-02-20 Ehrungen
(v.l.n.r.) Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Dirk- Walter Ritz, Reinhard Sopniewski, Egbert Rabenstein, Jens Friedmann, Michael Porsch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze: Andreas Eder, Marcus Daasch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber: Heinz Sander, Detlef Reinke; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Thomas Lampe, Hans-Jürgen Lehmann

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort und forderte in diesem Zusammenhang, dass man bei der Neuanschaffung der KatS-Fahrzeuge nicht nachlässig werden dürfe. Er fand, dass 2015 ein gutes Jahr für die Feuerwehren war und wünschte für die Zukunft “Alles Gute”.

Die Ehre der Schlussrede hatte in diesem Jahr der 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er wünschte allen Funktionern viel Freude und Erfolg bei Ihren Aufgaben und beglückwünschte die Geehrten. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (7)

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes war die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden für besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Dirk- Walter Ritz, OrtsW Molzen

Reinhard Sopniewski, OrtsW Hansen

Egbert Rabenstein, OrtsW Rätzlingen

Jens Friedmann, OrtsW Niendorf II

Michael Porsch, OrtsW Langenbrügge

2016 LFV Silber

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze, welches an Kameraden mit besonderem Engagement oder besonderen Verdiensten verliehen wird, erhielten

Andreas Eder, OrtsW Bodenteich

Marcus Daasch, OrtsW Uelzen

2016 Land Bronze

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragende Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Heinz Sander, OrtsW Hohenbostel

Detlef Reinke, OrtsW Scharfwedel

2016 Land Silber

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten

Thomas Lampe, OrtsW Reinstorf

Hans-Jürgen Lehmann, OrtsW Barum

2016 DFV Ehrenkreuz Bronze

Uelzener Ortswehren führen Dienstversammlung in der Jabelmannhalle durch

Uelzen. Am Samstag, den 20.02.2016 fand die alljährliche Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen statt. Helmut Rüger führte erstmals in seiner neuen Funktion als Kreisbrandmeister durch die Versammlung. Führungskräfte der 112 Ortswehren, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter verwandter Organisationen bekamen einen umfangreichen Überblick über die Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises.   Der Suhlendorfer Musikzug umrahmte wie gewohnt die Tagesordnungspunkte und sorgte für eine gebührende Atmosphäre.

Den Bericht der Kreisfeuerwehr hielt der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper, welcher neben der personellen Entwicklung insbesondere das Einsatzjahr der 112 Ortswehren mit ein paar ausgewählten Einsätzen darstellte. 18 Großbrände waren zu bewältigen. Andre Pieper machte deutlich, dass die Ausrüstung stets den aktuellen technischen Entwicklungen anzupassen ist. Man könne nicht die Einsätze von heute mit den Mitteln von gestern bekämpfen. Mit der Anschaffung des ELW 2 habe man den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Ausbildung auf dem Einsatzfahrzeug wurde 2015 erfolgreich umgesetzt. Regelmäßig finden weitere Foren zum Erfahrungsaustausch statt. Mit der Anschaffung eines Gerätewagen Logistik 1 wurde das Fahrzeugkonzept der Kreisfeuerwehr fortgeführt. Im Kalenderjahr 2016 soll ein neuer Rüstwagen, welcher insbesondere kreisweit fehlendes Gerät für die schwere technische Hilfeleistung transportieren soll, ausgeschrieben werden. Auch in der feuerwehrtechnischen Zentrale wurde 2015 investiert. Durch die Erneuerung des Pumpenprüfstandes wurde die Arbeit des Personals vor erleichtert. 2016 sind weitere Investitionen geplant. Andre Pieper machte deutlich, dass die FTZ ein Dienstleister für die Freiwilligen Feuerwehren sei. Es müsse aufgepasst werden, dass nicht zu viele Aufgaben auf die Ehrenamtlichen übertragen werden. Andre Pieper bedankte sich darüber hinaus bei den Führungskräften der Kreisbereitschaft, den Zugführern der Gefahrgutzüge und bei den Fachbereichsleitern der Gruppe Absturzsicherung. Hochmotivierte Kameraden und Führungskräfte, moderne Technik, fundierte Ausbildung und gute Kameradschaft sind die Grundlagen für die gute Einsatzfähigkeit der Kreisfeuerwehr.

Im Anschluss an den Bericht der Kreisfeuerwehr präsentierte Lars Neumann die Notfallseelsorge. Über 20 Notfallseelsorger stehen für die Bürger des Landkreises bereit. Man könne Sie jederzeit anfordern. Lars Neumann berichtete, dass man nicht nur in den akuten Notsituationen da sei, sondern auch den Einsatzkräften der Feuerwehren bei der Einsatznachbesprechung zur Hilfe stehe.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ernennung von Führungskräften. Die Führungskräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft erhielten neue Ernennungsurkunden. Bei der Kreisjugendfeuerwehr wurden Klaus Engelhart zum Kreisjugendfeuerwehrwart und Oliver Mietzner zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart ernannt.

Alle neu ernannten Führungskräfte der Kreisfeuerwehr.
Alle neu ernannten Führungskräfte der Kreisfeuerwehr.

Der Landrat Dr. Heiko Blume hatte ein gutes Gefühl, als er an der Redekanzel stand. Er fand es wieder einmal sehr beeindruckend, wie die Jabelmannhalle gefüllt mit Feuerwehrleuten wirke. Er fühle sich sicher und die Bürger können es dank der Arbeit der Anwesenden auch. Er bedankte sich für die Projektarbeit in der Feuerwehr-AG der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen und sprach das neue Verwaltungsprogramm der Feuerwehren an, welches gerade vor der Einführung in Niedersachsen steht. Er sei sich sicher, dass das in Hessen bereits benutzte Programm auch die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Niedersachsen erleichtere. Das freiwillige soziale Jahr im Feuerwehrwesen sei ein großer Erfolg für den Landkreis. Das Projekt gehe auf jeden Fall weiter. Man erwarte die Bewerbungen. Das Jahr 2015 hat gezeigt, dass für eine funktionierende Gefahrenabwehr auch die Infrastruktur vorhanden sein muss. Hierbei sei einerseits eine funktionierende NABK als Ausbildungsstätte der Feuerwehrleute genannt. Aber auch die Infrastruktur, welche die Ortswehren selber vor Ort schaffen. Feuerwehren sind eine Stütze der Gesellschaft und gestalten oftmals das Dorfleben aktiv mit. Zum Schluss ehrte der Landrat noch die Kameraden Marcus Daasch und Andreas Eder. Beide haben sich maßgeblich in die Umsetzung des neuen ELW2-Konzeptes mit einer neuen Software beteiligt.

Darüber hinaus wurden während der Versammlung noch Beförderungen durchgeführt. Die Kameraden Björn Brusenius und Axel Kelle wurden zum Hauptbrandmeister befördert. Uwe Hinrichs erhielt den neuen Dienstgrad des Oberbrandmeister. Markus Vogel und Klaus Engelhart wurden zum Brandmeister befördert. Timo Schorling wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Oberlöschmeister dürfen sich ab sofort Timo Zettelmaier und Oliver Mietzner nennen.