Archiv der Kategorie: Besondere Festlichkeiten

Hohenbünstorfer Kampagne um Mitglieder zu werben

Bereits am 01.11.2013 wurden in den Ortschaften Wessenstedt und Hohenbünstorf Haushalts-Löscheimer verteilt. Die roten Haushalts-Löscheimer wurden mit einem Flyer verteilt auf dem darauf hingewiesen wird, dass auch die Mitgliederzahlen bei der Feuerwehr Hohenbünstorf rückläufig sind. Zur Zeit sind die Mitgliederzahlen für die Ortschaft Hohenbünstorf sehr akzeptabel, da aber in den nächsten Jahren immer wieder ältere Kameraden aus dem aktiven Dienst ausscheiden werden, muss frühzeitig etwas gegen den Mitgliederrückgang getan werden. Hierzu wurde die Kampagne Haushalts-Löscheimer der Feuerwehr Vallstedt/Alvesse in ähnlicher Weise durchgeführt. Um die ganze Aktion weiter zu führen und so die Feuerwehr Hohenbünstorf vorzustellen bzw. die aktuelle Lage zu erläutern, wurde am Samstag den 16.11.2013 eine Info-Veranstaltung für Interessierte durchgeführt. Hierzu waren alle eingeladen, die an der Feuerwehr Hohenbünstorf, an aktiver oder passiver Mitgliedschaft interssiert sind oder sich einfach nur die aktuelle Lage erläutern lassen wollten. Den Flyer als Download stellen wir nur als Beispiel bereit, da die Nutzung vorher erst von der Feuerwehr Vallstedt/Alvesse genehmigt werden muss. Flyer vorne, Flyer hinten

 

Barumer erhalten Einsatzmedaillien

Barum. Ohne Fluthilfe ging es nicht. Die aufgrund Hochwassers ausgerufenen Katastrophenfälle im Juni 2013 führten viele Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis Uelzen direkt an die Deiche der Elbe (mehr zum Einsatz der FFw Barum beim Elbhochwasser 2013). Neben diversen anderen Landkreisen brauchten auch die Nachbarlandkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg Unterstützung. Für uns Feuerwehrkameraden war es selbstverständlich. Die Hilfe kam spontan und ohne Hintergedanken. “Genau dafür bin ich in die Wehr eingetreten”, dachte sicherlich so mancher Kamerad…

Diesen Grundgedanken will unser Bundesland Niedersachsen untermauern. Schon im Juli 2013 hat die Landesregierung sich dazu entschlossen für die Hilfe beim Elbhochwasser eine Einsatzmedaille zu stiften (Bericht zur Stiftung der Einsatzmedaille vom KFV). Beim vergangenem Dienstabend der Barumer Wehr, am 25. Januar 2014, wurden die ersten Medaillen verliehen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Henning Meyer verlas die Urkunden und bedankte sich stellvertretend noch einmal für die geleistete Hilfe. Die Verleihung für die restlichen bei den insgesamt fünf Einsatztagen helfenden Kameraden folgt bei nächster würdigen Gelegenheit.

Feuerwehr Nateln nimmt neues Gerätehaus in Obhut – Viel Eigenleistung

Text und Fotos: Jochen Frenz

Nateln. Ein großer und stolzer Augenblick für die Freiwillige Feuerwehr Nateln: Nach eineinhalbjähriger Bauzeit nahm sie in einer Feierstunde mit dem Musikzug Suhlendorf ihr neues Gerätehaus in Besitz und weihte es gemeinsam mit Vertretern aus Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Rosche, mit Führungskräften der Ortswehren und mit den am Bau beteiligten Firmen und Personen ein und gab dem Gebäude den plattdeutschen Namen „Sprüttenhus“.


„Sprüttenhus“: Namenszug in Holz gebrannt über der einstigen Gerätehauseinfahrt

Ein schmuckes neues Feuerwehrdomizil, bei dem nur noch Insider das einstige kleine Gerätehaus vom Baujahr 1903 wiedererkennen dürften, das durch Umbau und Erweiterung ein neues und zweckdienliches Outfit mit Fahrzeug-und Gerätehalle, mit Schulungsraum und sanitären Anlagen erhalten hat. „Diesen Umbau haben wir vornehmlich der Natelner Dorferneuerung zu verdanken, an die wir uns erfolgreich angehängt haben“, erläuterte Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann. „Das betagte und künftigen Ansprüchen nicht mehr genügende aber ortstypische Gebäude wollten wir nicht einfach abreißen“, sagte er. Planer, Baufirmen und vor allem die Wehr mit ihrer erheblichen Eigenleistung hätten mitgezogen, und so habe eine gelungene bauliche Einbeziehung von Teilen des alten Gebäudes in das neue zur Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden können.


Das neue Feuerwehrdomizil in Natelns Dorfmitte -zweckmäßig und Schmuckstück zugleich

Veranschlagt sei das Projekt mit 130.000 Euro.“Davon sind bisher 88.000 Euro abgerechnet. Aus der Dorferneuerung erwarten wir zugesagte Fördermittel von 25.000 Euro. Die Samtgemeinde wird einen Eigenanteil von 30 bis 40.000 Euro leisten“, listete Rätzmann auf und widersprach der einen oder anderen Kritik, das Bauprojekt sei für die kleine Feuerwehr überdimensioniert. „Die Wehr Nateln ist sehr aktiv und wäre ohnehin demnächst mit einem zeitgemäßen Fahrzeug auszustatten gewesen, das in eine DIN-gerechte Garage untergebracht werden muss. Spätestens da wäre ein Neubau fällig gewesen, dann allerdings ohne die Chance, dafür aus der Dorferneuerung Fördermittel zu erhalten,“ sagte er.

Im Übrigen, so der Verwaltungschef, habe Natelns Dorfbild enorm gewonnen durch den Abriss des hässlichen Trafoturms am alten Gebäude und mit dem Neubau und dessen neu gestalteter Außenanlage.

Mit der Übergabe des Gerätehauses sei eine wichtige Investition der Samtgemeinde im Bereich Feuerwehr abgeschlossen, stellte Gemeindebrandmeister Henning Räthke fest. „Der Neubau ist darüber hinaus ein Schmuckstück geworden, das vorzüglich in das idyllische Nateln hineinpasst“, bekräftigte er.


Zogen „Sprüttenhus“-Baubilanz – von links: Ortsbrandmeister Heiko Schwieder, Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch, Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann, Bürgermeister Michael Widdecke

Von der Jugendwehr über die Aktiven bis zu den Senioren sei am Bau und seinem Umfeld ehrenamtlich gearbeitet worden, erinnerte Ortsbrandmeister Heiko Schwieder. „Bis heute sind 1450 Stunden abgeleistet worden. Einige weitere werden noch dazukommen“, war der Wehrchef sicher und dankte der Samtgemeinde und den vielen fleißigen Helfern, ohne die dieser Bau nicht hätte realisiert werden können, wie er sagte. Dank und Anerkennung kamen unisono auch von Bürgermeister Michael Widdecke („Ein tolles Haus“) und Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch („Ein wichtiger Mosaikstein zum Wohle der Bürger“).