Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Langes Wochenende für die Röbbeler Brandschützer

Text: A. König  Fotos: Th. Pelchen und A. König

Röbbel. Einen wahren Marathon leistete die ausrichtende Feuerwehr Röbbel am zurückliegenden Wochenende. An drei aufeinanderfolgenden Tagen wurden dort Feuerwehrwettbewerbe ausgetragen. Bereits in den Wochen zuvor wurde viel Mühe und Zeit in die Vorbereitung investiert. Für das leibliche Wohl wurde ausreichend aufgefahren und auch die Kinder konnten sich an der großen Hüpfburg und anderen Angeboten erfreuen. Das bunte Rahmenprogramm und der gut hergerichtete Wettbewerbsplatz überzeugten die zahlreichen Teilnehmer, Zuschauer und Gäste.

Am Freitag ging es noch relativ entspannt mit den Stadtwettbewerben los. Hierzu wurden die Feuerwehren der Stadt Bad Bevensen geladen. Bei diesem Wettbewerb hatte die Feuerwehr Gollern mit 451,2 Punkten die Nase etwas vor der gastgebenden Wehr Röbbel mit 449,5 Punkten. Die Plätze drei bis fünf belegten die Feuerwehren Hesebeck (435,6 Punkte), Jastorf (434,3 Punkte) und Seedorf (431,1 Punkte). Auch beim anschließenden Tauziehen zeigten sich die Gollerner gewohnt stark und zogen alles vom Platz, was ihnen in die Quere kam. Dieser Doppelsieg wurde am Abend noch gebührend gefeiert. 

Sieger Stadtwettbewerb - FF Gollern

Am Samstagvormittag fand der Empfang der Wehren für den Gemeindewettbewerb der Wertungsgruppe 2 der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf statt. 17 Feuerwehren folgten der Einladung nach Röbbel und traten gegeneinander an. Der Gemeindewettbewerb hat einen hohen Stellenwert, zumal sich die Gruppen bei guter Leistung für den Kreisentscheid qualifizieren können. Am finalen Tag zählen die Ergebnisse vom Vortag also nichts und man fängt bei Null an. Mit 449,40 Punkten konnte sich die Feuerwehr Hesebeck vor der Feuerwehr Höver mit 447,47 Punkten behaupten und fuhr damit den Gesamtsieg ein. Die Gollerner Wehr konnte ihre starke Leistung vom Vortag nicht noch einmal abrufen und belegte mit 442,86 Punkten den immer noch guten dritten Platz. Die folgenden Plätze bis Platz 10 belegten die Wehren aus Secklendorf (440,86 Punkte), Gastgeber Röbbel (439,67 Punkte), Weste (438,71 Punkte), Drögennottorf (432,21 Punkte), Brockhimbergen-Kollendorf (421,06 Punkte), Hagen-Schlagte (420,61 Punkte) und Groß Thondorf (415,72 Punkte). Nach der Siegerehrung lud Ortsbrandmeister Ulrich Meyer noch alle zum Bleiben ein. Diesem Aufruf folgten viele, zumal eine große Leinwand mit Beamer, dass bevorstehende WM-Spiel der deutschen Mannschaft und einer Cocktailbar zum verweilen einluden.

Die ersten Drei beim Gemeindewettbewerb - Sieger FF Hesebeck (Mitte)

Am Sonntag standen noch die Pokalwettbewerbe an. Hier trafen die Gruppen teilweise das Dritte mal am Wochenende aufeinander. An diesem Wettbewerbstag haben 20 Gruppen von 19 Feuerwehren teilgenommen. Den Röbbeler Ausrichtern stand am letzten Tag somit nochmal ein Kraftakt bevor. Die Feuerwehr Höver zeigte sich dieses mal als stärkste Wehr und konnte mit 448,96 Punkten den Siegerpokal ihr Eigen nennen. Der Vortagessieger Hesebeck belegte mit 446,86 Punkten den zweiten Platz. Die Plätze drei bis fünf belegten die Feuerwehren Gollern (444,60 Punkte), Weste (441,96 Punkte) und Secklendorf (439,50 Punkte). 

Sieger Pokalwettbewerb - FF Höver

Ortsbrandmeister Ulrich Meyer dankte am Ende sichtlich erschöpft aber glücklich den ganzen Helfern und Unterstützern für ihre unermüdliche Arbeit. Auch der Wettergott hatte ein Nachsehen mit den Röbbeler Brandschützern. Abgesehen von zwei kleinen Schauern spielte das Wetter am ganzen Wochenende mit.  Einzig der kräftige Wind lies die aufgebauten Zelte etwas bedrohlich wirken. „Ansonsten war alles prima“ freut sich Meyer.

 

Gemeindeentscheid in Brockhöfe

Am vergangenen Wochenende wurde Geschichte geschrieben. Die dreijährige Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf feierte die ersten gemeinsamen Ausscheidungswettbewerbe bei den Leistungswettbewerben. Zwar wurde der Qualifikationsentscheid für den Uelzener Kreisentscheid der neuen Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf weiterhin auf zwei Wettbewerbstage verteilt, doch die alten Wettbewerbsgrenzen wurden abgeschafft. Die Wettbewerbsgruppen wurden gelichmäßig auf zwei Wettbewerbstage verteilt, wogegen die Gruppen der Wertungsgruppe 1 alle dem Wettbewerbstermin in Brockhöfe zugeteilt wurden.

In Brockhöfe starteten insgesamt sieben Gruppen in der Wertungsgruppe 1. Weitere 11 Gruppen gingen in der Wertungsgruppe 2 an den Start. Als Zeittaktschnellste Gruppe des Tages konnte sich die Gruppe Barum I mit 46,6 Sekunden durchsetzen, die mit dieser herausragenden Leistung am Ende auch den Siegerpokal für die Wertungsgruppe 1 erhielt. Den zweitschnellstes Gesamtzeittaktwert schaffte die Gruppe Hohenbünstorf 1, die leider 30 Fehlerpunkte einstecken mussten und damit nur auf dem 6. Platz der TS-Wertung landeten. Die drittschnellste Gruppe waren die Kameraden aus Testorf, die bei der Siegerehrung aufgrund ihrer fehlerfreien Leistung verdient den Pokal für den Erstplatzierten in der Wertungsgruppe 2 mit nach Hause nehmen durften. Gefolgt von Allenbostel und Tätendorf-Eppensen bildeten die drei Gruppen das Podium in der Wertungsgruppe 2. In der Wertungsgruppe 1 konnten die Barumer einen Doppelsieg feiern. Barum II zeigte mit 54,0 Sekunden den zweitschnellsten Gesamtzeittaktwert der Wertungsgruppe und reihte sich trotz 5 Fehlerpunkten hinter der 1. Gruppe ein. Die Kameraden aus Römstedt wurden nur 0,5 Sekunden langsamer, leider aber mit 20 Fehlerpunkten, verdienter dritter Sieger.

Die Brockhöfer Gastgeber hatten einen schönen Wettbewerbstag vorbereitet. Parallel zu den Leistungswettbewerben fanden noch die Jugendwettbewerbe statt. Für die Mittagsverpflegung sorgte die Uelzener kreisbereitschaft mit ihrer Feldküche. Ein ausreichendes Kuchenbuffet versorgte die Schaulustigen.

Kinderfeuerwehr in Bad Bevensen gegründet

Text A. König und Foto Philipp Schulze

Bad Bevensen. Voller stolz begrüßt Ortsbrandmeister Matthias Wedel bei der Gründungsveranstaltung der Kinderfeuerwehr am 07. Juni viele Eltern, zahlreiche Gäste und die Hauptpersonen des Tages. Die Kinder! Diese sind dem Aufruf, ins Feuerwehrhaus Bad Bevensen zu kommen, gefolgt und lauschten gespannt den Worten des Ortsbrandmeisters und der Gäste. Am meisten freuten sie sich aber auf das bunt gestrickte Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Aufgaben und Spielen. Neben Geschicklichkeitsspielen, Aufgaben mit körperlichem Einsatz, Glücksrad und weiteren interessanten Stationen, war bei einem speziellen Parcours die Teamfähigkeit zwischen Jung und Alt gefordert. Auf zwei Wettbewerbsbahnen traten gemischte Teams, bestehend aus Kindern und Erwachsenen, gegeneinander an. Den Anfang machte das Team um Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer. Sie traten gegen das Team mit Stadtbürgermeister Martin Feller an. Die beiden Bürgermeister mussten sich bei heißen Außentemperaturen schnellstmöglich die schwere Feuerwehrschutzkleidung überziehen und gemeinsam mit den Kindern verschiedene Aufgaben bewältigen. Ein Spaß für alle Beteiligten und Zuschauer.

Gründung / Kinderfeuerwehr / Bad Bevensen
Gruppenbild der Kinderfeuerwehr zur Gründung am 07.06.2014, mit den Betreuerinnen v.l. Gabriele Beckedorf und Stefanie Heilmann.

Mit der Abteilung Kinderfeuerwehr beschreitet die Feuerwehr Bad Bevensen neue Wege, wie einst mit der Jugendfeuerwehr. Im Jahre 1965, also vor 49 Jahren, wurde diese nämlich gegründet. Seit dem ist die Abteilung Jugendfeuerwehr nicht mehr wegzudenken. Die Jugendlichen nehmen an verschiedensten Aktivitäten teil und bereiten sich nach und nach auf die Aufgaben der Feuerwehr vor. Aus dieser Jugendarbeit werden auch immer wieder Übergänge in die Aktive Wehr verzeichnet. Das sorgt für einen gesunden Altersschnitt in der Feuerwehr und junge Leute treiben durch ihren Wissensdurst und Experimentierfreudigkeit auch die gestandenen Feuerwehrleute immer wieder zu Höchstleistungen an. Das kommt im Umkehrschluss allen Bürgern zugute. Der Schutz der Bevölkerung kann nur durch eine funktionierende Feuerwehr sichergestellt werden. Die Feuerwehr Bad Bevensen hat einen hohen Wissens- und Ausbildungsstand der jederzeit abgerufen werden kann. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr… und das freiwillig. Ohne die Übergänge aus der Jugendfeuerwehr wäre das in dieser Form nicht leistbar. Die Jugendarbeit kann man daher gar nicht hoch genug ansiedeln.

Viele Kinder würden gerne in die Jugendfeuerwehr eintreten. Die Faszination Feuerwehr mit den roten Autos und dem Blaulicht auf dem Dach lässt viele Kinderaugen leuchten. Gerade wenn in der Grundschule die Brandschutzerziehung stattgefunden hat, fragen viele Eltern nach ob der Sprössling in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden kann. Dieses ist jedoch erst ab einem Alter von 10 Jahren möglich. Die Kinderfeuerwehr schließt diese Lücke und gibt nun auch der Altersgruppe 6 -10 Jahren die Möglichkeit der Feuerwehr beizutreten. Neben Bastelarbeiten und vielen tollen Aktionen lernen die Kleinsten in spielerischer Art und Weise wie man den Notruf richtig absetzt, Erste Hilfe Techniken anwendet und viele andere hilfreiche Sachen. Im Alter von 10 Jahren ist dann der Übergang in die Jugendfeuerwehr möglich. Dieser Übergang heißt aber nicht, dass man von einem auf den anderen Tag aus der Kinderfeuerwehr ausscheidet und nur noch in der Jugendfeuerwehr tätig sein darf. Bis zum 12. Lebensjahr kann man noch zusätzlich bei der Kinderfeuerwehr mitmachen und bei den gewonnenen Freunden bleiben.

Gründung / Kinderfeuerwehr / Bad Bevensen
Roland Krock vom Vorstand des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen e.V. übergibt an die Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr Bad Bevensen, v.l Stefanie Heilmann und Gabriele Beckedorf eine Spende des Vereins. Eine weitere Spende gab es von Herr Dornhöfer, Firma Hagebau.

Den beiden Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr, Stefanie Heilmann und Gabriele Beckedorf, wurde von allen Seiten einen guter Start gewünscht und der Respekt für diese Aufgabe ausgesprochen. Neben Glückwünschen überreichten die beiden Bürgermeister Kammer und Feller, der Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch, der Kinderkreisbrandmeister Markus Eisele, die Firma Hagebau Mölders GmbH Bad Bevensen und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen noch Sach- und Geldgeschenke. Die Betreuerinnen freuten sich über die großzügige Starthilfe und dankten allen für die Unterstützung und das in sie gesetzte Vertrauen.

Der Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke freut sich, dass sich neben der Feuerwehr Himbergen nun die zweite Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf etabliert. Er hofft, dass diese Beispiele die Runde machen und andere Feuerwehren noch nachlegen.

Gründung / Kinderfeuerwehr / Bad Bevensen
Bürgermeister Martin Feller spricht zur Gründungsveranstaltung

Alle reden vom demografischen Wandel, es wird Zeit zu handeln!

Nächtliche Ruhe durch Brand in Bad Bevensen unterbrochen

In der Nacht von Sonntag zu Montag wurden gegen 1.10 Uhr die Bevenser Kameraden zu einem Holzstapelbrand alarmiert. Vor Ort angekommen griffen die Flammen schon auf die direkt angrenzenden Garagen über. Mehrere umliegende Wehren wurden daraufhin nachalarmiert. IMG_0020 (FILEminimizer)

Das  Eingreifen dieser Wehren, darunter auch Barumer Brandschützer, war glücklicherweise nicht mehr erforderlich. So konnte man sich wieder in die Heimatstandorte begeben. Die Kurstädter Feuerwehrleute löschten die Holzscheite ab und sicherten die Einsatzstelle. Zu dem war auch noch das DRK und Polizei vor Ort. IMG_0017 (FILEminimizer)

Der Weltmeisterschaft sei Dank, wurde das Feuer um diese Uhrzeit, durch eine noch fußballschauende Anwohnerin bemerkt. Das schnelle Eingreifen verhinderte wohl einen schlimmeren Ausgang dieses Einsatzes.  IMG_0011 (FILEminimizer)

Erster Pokalwettbewerb der Leistungswettbewerbe für 2014

Allenbostel. Am vergangenen Wochenende begann für den Landkreis Uelzen die Saison der Leistungswettbewerbe 2014. Die Ortswehr Allenbostel lud bei bestem Wetter zu einem Pokalwettbewerb ein. 18 Gruppen folgten dem Aufruf. Auf bestem Geläuf stellten Sie sich die Gruppen den Uelzener Wertungsrichtern. Aus den Gruppen unterstützten wie in den Vorjahren die Gruppenführer das Wertungsrichter-Team.

Das Leistungsniveau zeigte sich insgesamt noch ausbaufähig. Wahrscheinlich der Winterpause geschuldet schafften es nur vier Gruppen eine fehlerfreie Übung zu Papier zu bringen. Neben den drei Erstplatzierten Testorf, Barum I und Nateln war dies noch die Gruppe aus Hanstedt I. Den ersten Zeittakt schafften acht Gruppen unter der magischen 20-Sekunden-Marke zu kuppeln. Hier schloss die Gruppe aus Gollern als beste Gruppe des Tages mit 15,9 Sekunden an ihre Vorjahresleistungen nahtlos an. Den zweiten Zeittakt schafften lediglich zwei Gruppen unter 10 Sekunden. Am schnellsten war mit 8,6 Sekunden die Gruppe aus Nateln. Gollern schaffte es in 9,9 Sekunden. Der dritte Zeittakt wurde von den Gruppen Testorf (9,6 Sek.), Hesebeck (9,2 Sek.) und Hohenbünstorf (8,6 Sek.) unter der 10-Sekunden-Marke bewältigt. Mit jeweils 10 Sekunden waren Barum I und Gollern die Tagesbesten im vierten Zeittakt.

Bei der Siegerehrung kam es zu keiner Überraschung. Rege wurde sich bereits im Vorfeld an der Allenbosteler Zeittakttafel oder den gut organisierten Verpflegungsständen über die Fehlerpunkte ausgetauscht. Die Testorfer konnten sich am Ende über einen ziemlich großen Pokal und der besten Übung mit 444,56 Punkten freuen. Denkbar knapp folgte die Barumer 1. Gruppe 0,34 Punkte dahinter. Nateln wurde mit 441,51 Punkten dritter Sieger.

Ergebnisliste

2014-05-31 Pokal in Allenbostel (26)
Hier die Sieger aus Testorf bei der Siegerehrung

Ebstorfer Kameraden nehmen an Rescue Challenge teil

Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf„Eine verletzte Person auf der Fahrerseite eingeklemmt, Anna Du übernimmst die Patientenversorgung…!“ so begann der Einsatzauftrag durch Michael den Gruppenführer an das Team der Feuerwehr Ebstorf während der diesjährigen Rescue Challenge im baden- württembergischen Heubach am 24.Mai.

Die professionelle patientenorientierte technische Rettung in zwei unbekannten Unfallszenarien galt es auch in diesem Jahr wieder für das sechsköpfige Team unter den strengen Augen einer Vielzahl von Schiedsrichtern und Ärzten zu absolvieren.

Bewertet wurde ein 10, sowie ein 20 minütiges Szenario, welche sich im Anspruch deutlich unterscheiden. „Es ist immer wieder spannend nicht zu wissen was einem gleich für eine Unfalllage erwartet!“ sagte Marcus, einer der Teammitglieder. Somit kommt diese Art der Wettbewerbe der Realität schon sehr nahe.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfBesonders erfreulich war auch der Start des Teams der Feuerwehr Lüchow. Durch eine Vorführung der Ebstorfer bei dem Landesentscheid der Feuerwehren aus Niedersachsen 2013 in Soltendieck wurden die Helfer aus dem Nachbarlandkreis auf die VFDU-Wettbewerbe aufmerksam und meldeten sich prompt an. Zweifelsohne legten sie auch wie die 15 anderen Teams eine hervorragende Leistung an den Tag. Alle an den Start gehenden Teams arbeiten auf einem sehr hohen Niveau, so die einhellige Meinung der Ausrichter. Dieses zeigte sich ganz deutlich am Sonntag bei der Siegerehrung. Nur wenige Punkte trennten teilweise die Teams vom nächsten Platz.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfAuch wenn der Lerneffekt im Vordergrund dieser Veranstaltung steht, durfte sich die Feuerwehr Ebstorf über einen Treppenplatz als Dritter bei der Bewertung des Gruppenführers, den vierten Platz beim sogenannten Inneren Retter und Platz fünf in der Gesamtwertung freuen.

An dieser Stelle möchten wir als Team die Gelegenheit nutzen und einmal mehr „Danke“ sagen. Danke an alle die uns über die Jahre unterstützt haben, mit Rat und Tat, mit finanzieller Unterstützung zur Seite standen und stehen. Und die, die wir als selbstverständlich erachten und stets vergessen werden, sei es beim organisieren von Fahrzeugen, als „Unfallopfer“, beim Aufräumen, als Fan bei den Wettbewerben,…!
Danke für Eure unermüdliche Hilfe bei tausenden von Handgriffen und den inzwischen vermutlich
unzähligen Stunden ohne die manches so nicht möglich wäre!!!Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf
Text: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Fotos: Ricarda Schüßler und Florian Becker

Flächenbrand in Ebstorf

IMG_4784-5Aufmerksame Anwohner entdeckten, am frühen Nachmittag des 28.Mai 2014, Brandgeruch und kurze Zeit später ein Feuer, in der Wochenendhaus Siedlung „Klein Hamburg“, zwischen Alten Ebstorf und Allenbostel. Die alarmierte Feuerwehr löschte mit einem C-Rohr das Feuer im Unterholz, auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern, ab. Die Glut des Brandes hatte sich bereits, an einigen Stellen, rund 15 Zentimeter tief in den Boden „gefressen“.IMG_4769-1IMG_4779-3

 

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, FF Ebstorf)

AGT-Übung in unbewohntem Abrisshaus in Barum

Am 20.05.2014 trafen sich Kammeraden der Jelmstorfer und Barumer Wehr, um gemeinsam eine „heiße“ AGT-Übung durchzuführen. IMG_0037 (FILEminimizer)Einsatztaktiken, Menschenrettung und sogar ein sogenannter „MAYDAY MAYDAY-Alarm“ wurden geprobt.IMG_0059 (FILEminimizer)

Das Übungsobjekt in Barum steht kurz vor dem Abriss. Somit eine sehr gute Gelegenheit ein letztes Mal in diesem zu üben. Bereits zuvor wurde dieses Gebäude schon genutzt. Unter anderem für eine „alte Unterkreisübung“ 2012.

IMG_0065 (FILEminimizer)In drei Durchgängen wurden verschiedene Szenarien nachgestellt. Die Menschenrettung, sowie der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr zu „Rauchkühlung“ waren Teil der Ausbildung. In einer ruhigen Minute, meldete ein Kamerad über die AGT-Überwachung, einen Notfall. Seine Luft wurde knapp und er sei eingeklemmt hieß es. Nun war schnelles und sauberes ausrüsten gefragt. Der 1. Trupp und auch der Sicherungstrupp waren schnell einsatzbereit, sodass die Suche des Kameraden begonnen werden konnte. Dort angekommen stellte sich heraus, dass die Luft beim verschütteten Feuerwehrkameraden so gut wie verbraucht sei. Mit geübten Handgriffen wechselte man, die nun leere Flasche mit einer vollen. Dieses macht man über einen Bajonettverschluss.

Nach einer Besprechung endete diese Übung.

Umstellung auf Digitalfunk

Text und Foto: Philipp Schulze

Es ist wohl mit eines der Themen in diesem Jahr in den Feuerwehren im Kreis Uelzen. Die analoge Funktechnik zur Kommunikation zwischen den Einsatzfahrzeugen und der Einsatzleitstelle wird durch digitale Technik ersetzt.
So auch bei der Feuerwehr im Klosterflecken Ebstorf. Der Funkbeauftragte der Ebstorfer Wehr, Patrick Meyer freut sich auf die moderne Technik. Er bildete in den letzten Monaten, zusammen mit seinem Team, die Einsatzkräfte auf die Neuen TETRA-BOS Funkgeräte aus.

Gefahrgutübung in Ebstorf

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Sie rollen fast täglich durch Ortsschaften, über Landes- und Bundesstraßen, die Rede ist von sogenannten Gefahrguttransporten. Gefahrgutzug NordRegelmäßig ist in den Medien von Unfällen mit solchen Transporten zu lesen. Dabei kann es sich um die verschiedensten Stoffe handeln, angefangen vom Heizöl bis hin zu ätzenden Flüssigkeiten. Um für Unfälle mit solchen Güter gerüstet zu sein, üben  Feuerwehren in speziellen Fachzügen (Gefahrgutzügen) regelmäßig den Ernstfall.
Am 12. Mai 2014 fand eine dieser Übungen, des Gefahrgutzuges Nord, im Klosterflecken Ebstorf statt. In einem Gewerbegebiet wurde angenommen, dass durch unsachgemäße Ladungssicherung, auf einem Pkw Anhänger, gelbe Kanister mit Pestiziden verrutscht und beschädigt worden sind. In Folge dessen lief ein Teil der Flüssigkeit stetig aus einigen Behälter in die Umwelt.
Gefahrgutzug NordRund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen arbeiteten die angenommene Lage gemeinsam ab. Der Schwerpunkt dieser Übung lag darin, einen verunfallten Brandschützer, nach einem Kreislaufzusammenbruch unter dem Chemikalienschutzanzug (CSA), zu retten sowie zu erkunden, um welchen Stoff es sich in den Kanistern eigentlich handelt, damit weitere Maßnahmen zur Rettung und Bergung getroffen werden konnten. Gefahrgutzug NordUm ein weiteres Auflaufen der leckgeschlagenen Behälter zu verhindern, wurden rund 200 Liter Flüssigkeit umgepumpt und 30 Kanister in einer speziellen Auffangwanne sicher gestellt. Der knapp dreistündige Übungseinsatz konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein regelmäßiges und aufwendiges Üben wird immer wichtig bleiben, so einer der Organisatoren. Die augenscheinlich „harmlos“ aussehenden Stoffe können ja teilweise hochgradig lebensgefährliche Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben. Nicht zu vergessen die möglichen Umweltschäden.

Gefahrgutzug Nord