Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Feuerwehr Jelmstorf wählt Führung neu

Bericht und Foto: A. König

Ortsbrandmeister und Stellvertreter einstimmig wiedergewählt

Jelmstorf. Ortsbrandmeister Stefan Burmester begrüßte im Gasthaus Reimann die Gäste und Mitglieder der Feuerwehr Jelmstorf zur 112. Jahreshauptversammlung. Die Wehr besteht aktuell aus 95 Mitgliedern, davon 39 Aktive. Im zurückliegenden Jahr wurde die Wehr zu fünf Einsätzen alarmiert. Zweimal rückte man nach Bad Bevensen zu Wohnungsbränden aus und unterstützte dort mit Atemschutzgeräteträgern und dem Aufbau der Löschwasserversorgung. Aufgrund der örtlichen Nähe zur B4 wird die Wehr oft zu schweren Verkehrsunfällen gerufen, so auch im letzten Jahr bei Bargdorf.

Mit einem eindrucksvollen Ausbildungsbericht wurden der hohe Ausbildungsstand und die vielschichtigen Tätigkeiten der Feuerwehr Jelmstorf dargestellt. Denn neben der umfangreichen Ausbildung am eigenen Standort, sind viele Jelmstorfer Brandschützer noch darüber hinaus aktiv. Die Wehr stellt Personal für die KOM-Gruppe Bevensen, die aus Mitgliedern verschiedener Wehren besteht und die Einsatzleitung unterstützt und entlastet. Ebenso sind viele Mitglieder auf Kreisebene tätig und Teil des 3. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord. Zusätzlich stellt man noch Ausbilder für die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Dort sind mehrere Jelmstorfer Ausbilder sowohl in der gemeinsamen Atemschutzausbildung, als auch in der Truppmannausbildung tätig. So breit aufgestellt fließt natürlich auch viel Fachwissen in die normale Ausbildung am eigenen Standort ein. Dadurch ist man immer auf dem aktuellsten Ausbildungsstand in Sachen Techniken und Taktik. Burmester lobt dieses zusätzliche Engagement und ist stolz auf das Ausbilderteam. Auch die technische Ausstattung der Wehr wurde aufgewertet. Burmester freut sich das aus Spendengeldern ein Hohlstrahlrohr beschafft werden konnte. Dieses ist besonders für den Innenangriff der Atemschutzgeräteträger wertvoll und macht den Löschangriff effektiver und sicherer.

Die Wettbewerbsgruppe hat eine Übungsgemeinschaft mit der Feuerwehr Seedorf. So können personelle Engpässe kompensiert werden und die Zusammenarbeit der beiden Wehren wird gestärkt. Bei den Wettbewerben startet jede Wehr wieder für sich selber. Im letzten Jahr wurden meistens Plätze im guten Mittelfeld belegt. Für die Qualifikation beim Kreis langte es im letzten Jahr jedoch nicht. Beim Orientierungsmarsch in Brockhöfe konnte man den ersten Platz belegen.

Ausblick: In diesem Jahr erhält die Feuerwehr Jelmstorf ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug. Der genaue Auslieferungstermin ist noch nicht bekannt, da der Aufbauhersteller Ziegler die Baupläne erst noch mit der Wehr abstimmen wird. Besonderheit wird ein Lichtmast sein und noch ein paar andere Extras die im Fahrzeug auf dem 4,5 t Fahrgestell untergebracht werden müssen. Die gesamte Wehr freut sich auf das neue TSF und fiebert der Auslieferung entgegen.

Wahlen: Ortsbrandmeister Stefan Burmester und sein Stellvertreter Christian Reimann wurden von der Versammlung einstimmig für sechs Jahre wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer für zwei Jahre ist Markus Pahsen.Geehrte, Gewählte, Beförderte, Neuaufnahmen, Gäste

Ehrungen: Norbert Martin wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr verliehen. Thomas Burmester wurde mit der goldenen Ehrennadel der Feuerwehr-Unfallkasse für langjährige Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter ausgezeichnet.

Beförderungen: Lukas Burmester und Sascha Klee wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Christoph Hellberg wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert.

Verabschiedung: Bernd Lange wurde in die Altersabteilung übergeben.

Neuaufnahmen: Bei den Aktiven Mike Schollmeyer, passiv sind Michael Sicking, Franziskus Schnabel und Peter Warsen beigetreten.

Lkw verliert mehrere hunderte Liter Dieselkraftstoff in Ebstorf

Text & Fotos:: Philipp Schulze (Presseteam, Feuerwehr Ebstorf)

Auf der zu einem Supermarkt angrenzenden Straße „Kiebitzkamp“ in Ebstorf hat sich ein Lkw Fahrer eine Tankanschlussleitung seiner Sattelzugmaschine Donnerstag den 05. März abgerissen.
Die um 19:35 Uhr alarmierten Brandschützer des Klosterflecken fingen den auslaufenden Dieselkraftstoff mit Wannen auf . Jedoch waren im Vorfeld schon größere Mengen Diesel über einen Regenabfluss bis in ein weit entferntes Regenrückhaltebecken geflossen.
Parallel wurde mit Bindemittel sowohl große Flächen der betroffenen Fahrbahn abgestreut sowie das auf dem Wasser befindliche Öl gebunden.
Zur Unterstützung und zur Beratung wurden ebenfalls Mitarbeiter der Kläranlage sowie der Unteren Wasserbehörde durch die Feuerwehr angefordert. Im weiteren Verlauf wurde vorsorglich ein sogenannter Kanaldichtkissen in ein Abflussrohr des Rückhaltebeckens positioniert.

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Nach knapp dreieinhalb Stunden konnte der Einsatz vor Ort beendet werden. Im Gerätehaus mussten anschließend bis Mitternacht die eingesetzten Geräte und das Material gesäubert und teilweise ersetzt werden.
Im Einsatz:

  • FF Ebstorf: ELW, VHLF, LF, TLF, MTW
  • FF Ebstorf: Presseteam
  • Mitarbeiter Kläranlage
  • Mitarbeiter Untere Wasserbehörde
  • Polizei

Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 34

Text: Kai Richter (Pressesprecher, Polizei) und Philipp Schulze  – Fotos: Philipp Schulze (Presseteam, Feuerwehr Ebstorf)

Auf der Kreisstraße 34 zwischen Melzingen und Barnsen verunfallte am Mittwoch den 04. März 2015 gegen 08:20 Uhr eine Fahrerin mit ihrem Pkw. Die Frau war auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen, kam von dieser ab, überschlug sich, und blieb auf einem angrenzenden Feld auf der Seite liegen. Die vorsorglich mit alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ebstorf und Gerdau mussten vor Ort bis auf das abklemmen der Batterie nicht weiter tätig werden. Die Fahrerin sowie ihr drei-jähriges Kind wurden vorsorglich ins Klinikum gebracht.
Im Einsatz:

  • FF Ebstorf
  • ELW
  • VHLF
  • TLF
  • FF Gerdau
  • GW-Z, LF
  • DRK Rettungsdienst: 2x RTW
  • Rettungshubschrauber Chr. 19
  • Polizei
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Mülltonnenbrand greift auf Dachstuhl eines Einfamilienhauses über

Bilder und Text: Presseteam – Feuerwehr Bienenbüttel
Stefan Kommert

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem Mülltonnenbrand wurde der Zug Mitte sowie die Feuerwehr Hohenbostel in der Nacht zu Montag gerufen. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass bereits der Dachüberstand oberhalb der Mülltonnen sowie der Bereich unter den Dachpfannen Feuer gefangen hat.

Trotz sofortiger Brandbekämpfung und Entfernung der unteren Pfannen konnte das Feuer nicht unter dem Dachbereich gelöscht werden.
20150302_032715_SchlesierwegErst mit der Hilfe der Drehleiter der Feuerwehr Bad Bevensen konnte das Dach weiter geöffnet und der Brand bekämpft werden. Parallel wurde der Brand im Obergeschoss des Hauses mit 2 Trupps bekämpft. Ein übergreifen auf die gegenüberliegende Dachhälfte konnte somit verhindert werden. Um sich vor den Brandgasen zu schützen, trugen alle direkt am Brandherd eingesetzten Einsatzkräfte Atemschutzgeräte.

Brandnester wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera ermittelt und anschließend gezielt abgelöscht.

20150302_032745_SchlesierwegDie Bewohner des Hauses, unter anderem ein Mitglied der Feuerwehr Bienenbüttel, wurden erst durch die Alarmierung seines digitalen Meldeempfängers vom Brand an seinem Haus aufmerksam. Alle Personen, u.a zwei Kinder, konnten sich unverletzt retten.

Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte im Einsatz.
Warum die Mülltonnen in Brand geraten sind, steht derzeit noch nicht fest. Hier ermittelt derzeit noch die Polizei Uelzen. Der Brandschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf ca. 100.000 €uro.

Einsatz: 06/2015
Datum: 02.03.2015
Alarmierung: 01.34 Uhr
Einsatzende: 06.05 Uhr
Einsatzleiter: M. Scheele

Einsatzkräfte: 62
Feuerwehr Bienenbüttel, Bargdorf, Wichmannsburg, Hohenbostel, Bad Bevensen, DRK Rettungswagen, Notfallseelsorger und Gemeindebrandmeister Zaiser.

 

Auto überschlägt sich in Ebstorf

Ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 233 in Ebstorf sorgte am 24. Februar gegen 9:40h für einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie der Polizei. Die Brandschützer aus Ebstorf und Wriedel-Schatensen wurden alarmiert, da nach ersten Angaben eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sein sollte.!cid_F9367196-3DB7-4E12-89F9-8541D22EEFBF (FILEminimizer)

Vorort lag ein VW Polo kopfüber im Straßengraben. Die 20-jährige Fahrerin konnte ohne technische Hilfe der Feuerwehr das Fahrzeug verlassen. Vorsorglich wurde die Fahrerin mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gefahren.

Nach Polizeiangaben war die junge Frau in einer Kurve in der Ortschaft Ebstorf auf einer Ölspur ins Schleudern gekommen, so dass der Pkw von der Fahrbahn abkam und sich überschlug
Text und Foto: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr Ebstorf

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Himbergen und Hohenfier

Text und Bild: Freiwillige Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

IMG_9160 (1024x768)Rettungsdienst und Feuerwehr retten und bergen am Sonntagmittag 4 Menschen nach folgenschwerem Verkehrsunfall. Ein mit vier Personen besetzter PKW kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

IMG_9164 (1024x768)Zwei verletzte Personen konnten ohne technische Hilfsmittel aus dem PKW befreit werden. Zwei weitere Insassen wurden im PKW schwer eingeklemmt und mussten mit Hydraulischen Rettungsgerät durch die Freiwillige Feuerwehr befreit werden.

IMG_9158 (1024x768)Die beiden eingeklemmten Insassen, erlagen noch an der Einsatzstelle ihrer Verletzungen. Die Verbindungsstraße Himbergen Richtung Göhrde wurde für die Zeit der Rettungsarbeiten voll gesperrt.

20150215_124412959_iOS (1024x768)Der Einsatz stellt für die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr
eine hohe emotionale Belastung dar. In einer sogenannten Einsatznachbesprechung unmittelbar nach dem tragischen Einsatz wurde das erlebte versucht zu verarbeiten.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Mit Profis in das neue Jahr!

Bericht von Philipp Schulze und Tom Reher, Fotos: Felix Wendlandt und Britta Schulz, Jahreshauptversammlung der OrtsW Ebstorf am 10. Januar.2015

 Sicherheit, Einheitlichkeit, Wiedererkennung, Veränderung – mit diesen vier Schlagworten lässt sich das größte Projekt der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf aus dem vergangenen Jahr umreißen, das die Feuerwehrleute bei der Jahreshauptversammlung Anfang Januar noch einmal Revue passieren ließen.Neben der Einführung des neuen Logos der Feuerwehr startete zudem der Facebook- Account sowie eine eigene Handy App.

„Auch als Feuerwehr müssen wir uns in der Öffentlichkeit zukünftig gut verkaufen und über unsere vielfältigen Aufgaben berichten. Denn nur so können wir den Bürger erreichen“, sagte Ortsbrandmeister Carsten Mente in seiner Eröffnungsrede. Mente weiter: „Potential in der Feuerwehr muss man nutzen. Ich freue mich zudem riesig, in Zukunft mit einem eigenem Presseteam, mit engagierten und langjährig erfahrenen Öffentlichkeitsarbeitern,die Mitgliederwerbung und das Eigenmarketing weiter ausbauen zu können.“

 Insgesamt neun neue Mitglieder konnte die Wehr 2014 in ihren Reihen begrüßen. Tom Reher, Hans Günter Siewert, Jonas Schalwig, Joachim Prüß, Frank Pröckel, Lukas Otten, Jonas Menke, Dennis Trenner und Alexander Wengel verstärken die Einsatzabteilung.

 Auch bei den regulären Ausbildungsdiensten in den unterschiedlichenFachbereichen der Feuerwehr schauen die Ebstorfer über den Tellerrand. So wurde die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr aus Hanstedt I weiter vorangetrieben sowie gemeinsame Übungen organisiert und durchgeführt. Teamwork wird auch im Bereich der „ELW-Gruppe“ groß geschrieben. Hier absolvieren Mitglieder aus den Feuerwehren Allenbostel, Hohenbünstorf, Linden und Ebstorf gemeinsame Spezialausbildungen an dem in Ebstorf stationierten Einsatzleitwagen (ELW). Nach dem Umbau und der Anpassung des Fahrzeuges an die aktuelle Funk- und Computertechnik galt es, einen nicht unerheblichen Fortbildungsaufwand zu leisten. Doch die sehr motivierte Gruppe traf sich 2014 allein zu über 14 Diensten und Veranstaltungen.

 Im Vergleich zu 2013 mit 97 Einsätzen war es im vergangenen Jahr etwas ruhiger. Zu den 63 Alarmierungen zählten unter anderem der Brand einer Scheune, ein Waldbrand, diverse weitere Feuer, Verkehrsunfälle, Unterstützung für den Rettungsdienst uvm.

 Ohne die vielen Helfer und Funktionsträgern würde eine Feuerwehr nicht funktionieren können. So bedankte sich Ortsbrandmeister Carsten Mente bei allen seinen Mitgliedern und Unterstützern. Jeder für sich ist ein Profi und für die Sicherstellung des Feuerschutzes im Klosterflecken unerlässlich. Ein besonderer Dank galt dem langjährigen Gruppenführer Michael von Geyso, der durch viele innovative Ideen und Ausbildungskonzepte das Ausbildungsniveau der Feuerwehr Ebstorf positiv geprägt hat. Durch berufliche Veränderung stellte er jüngst seine Ämter zur Verfügung. Auch Bernd Kernen galt Anerkennung.Als Rentner kümmert er sich liebevoll um die Pflege der Grünanlagen rund um das Gerätehaus und übernimmt tagsüber die zahlreichen Dienstfahrten zur feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen.

Geehrten und BefoerdertenA

Geehrt und befördert wurden: für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wilhelm Niemann, der Kassenwart Andreas Niebuhr zum Hauptfeuerwehrmann, der Gruppenführer der ELW-Gruppe Philipp Schulze zum Löschmeister sowie der stellvertretende Ortsbrandmeister Björn Kernen zum Hauptlöschmeister. Durch Wahlen trafen die Teilnehmer der Versammlung zudem zukunftsweisende Entscheidungen: für weitere sechs Jahre wurden der stellvertretende Ortswehrführer René Ohland und die Schriftwartin Eva-Maria Schindler in ihren Ämtern bestätigt.

Bevenser retteten 17 Menschen aus brennenden Häusern

Bericht von Andreas König, Fotos: Andreas König, Jahreshauptversammlung der OrtsW Bad Bevensen am 16. Januar.2015

Bad Bevensen. Es war ein turbulentes erstes Jahr, berichtete der neue Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen Matthias Wedel bei der Jahreshauptversammlung am verganenen Freitag, den 16. Januar 2015. Mit seinem Jahresrückblick schaute der neue Wehrchef auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Insgesamt 125-mal wurde die Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen im Jahr 2014 alarmiert. Es gab viele Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung, darunter auch wieder mehrere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen. Es brannte insgesamt 24-mal in und um Bad Bevensen. Bei diversen Wohnungsbränden konnte man schlimmeres verhindern. Besonders schwerwiegend waren aber gleich mehrere Brände in Mehrfamilienhäusern. Beim eintreffen der Feuerwehr waren die rettenden Treppenhäuser bereits immer stark verqualmt und viele Bewohner standen hilferufend an den Fenstern. Der Brandrauch hatte ihnen den Fluchtweg versperrt und sie konnten das brennende Gebäude nicht mehr verlassen. Teilweise gelang es den Bewohnern der Erdgeschosswohnungen sich selber in Sicherheit zu bringen. Bewohner der höher gelegenen Wohnungen saßen jedoch in der Falle. Die Feuerwehr Bad Bevensen konnte bei mehreren Bränden insgesamt 17 Personen über Leitern oder mit Fluchthauben aus brennenden Gebäuden retten. Eine Bewohnerin konnte leider nur noch Tod geborgen werden. Wie sich später aber rausstellte war die Frau aufgrund einer Familientragödie bereits vor dem Ausbruch des vorsätzlich gelegten Feuers verstorben. Ein Feuerwehrmann wurde bei diesem Einsatz leicht verletzt.

Es gab auch viele spektakuläre Einsätze, glücklicherweise ohne Personenschäden. Besonders in Erinnerung blieben das Feuer in der Biogasanlage Nassennottorf und die Schiffshavarie auf dem Elbe-Seitenkanal. Beides langwierige und personalintensive Einsätze. Der Einsatz bei der Schiffskollision zog sich sogar über 28 Stunden hin. Aber auch überörtlich wurde man mehrfach tätig. Bei den Großbränden in der Zuckerfabrik und dem Mineralölhandel Uelzen, unterstützte man die Uelzener Brandschützer tatkräftig.

Dank einer guten und soliden Ausbildung konnte man alle Einsätze fachmännisch und sicher abarbeiten.

Wedel freut sich über die vielen Einsatzkräfte, die im Rahmen der Doppelmitgliedschaft die Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen unterstützen und möchte sie nicht mehr missen. Die Möglichkeit der Doppelmitgliedschaft bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen stehen mehr Einsatzkräfte, insbesondere im Tagesbereich, zur Verfügung. Zum anderen nehmen die Doppelmitglieder auch was mit in ihre Ortsfeuerwehr. Nämlich Fachwissen und Erfahrung aus Ausbildungsdiensten und Einsätzen. Alle Seiten profitieren von dieser Möglichkeit und lässt die Feuerwehren noch mehr miteinander verschmelzen. Je besser das Zusammenspiel der Einsatzkräfte unterschiedlicher Wehren funktioniert, umso besser und effektiver kann man Hilfe leisten und Menschenleben retten, so Wedel.

Genau darauf zielt auch die einheitliche Ausbildung auf Samtgemeindeebene ab. So werden zum Beispiel alle Atemschutzgeräteträger der gesamten Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf nach einer Standardeinsatzregel ausgebildet. Im Einsatzfall muss man sich unter Nullsicht im wahrsten Sinne des Wortes blind verstehen können. Bei Verkehrsunfällen hat man sich auf ein einheitliches Rettungskonzept festgelegt. Hierbei werden In bestimmter Reihenfolge unterschiedliche Arbeitsschritte bis zum eintreffen vom hydraulischen Rettungsgerät abgearbeitet. Viele notwendige und vorbereitende Maßnahmen sind vor dem Einsatz von Schere und Spreizer dann bereits erledigt und der Verunfallte kann schneller dem Rettungsdienst übergeben werden.

Die Kommunikations-Gruppe der Feuerwehr Bad Bevensen setzt sich auch aus Mitgliedern unterschiedlicher Feuerwehren zusammen. Speziell geschult besetzen sie im Einsatzfall das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Bad Bevensen, nutzen die umfangreichen technischen Möglichkeiten und unterstützen den Einsatzleiter bei der Abarbeitung der Lage. Dabei handelt es sich mittlerweile um ein eingespieltes Team mit einer Menge Einsatzerfahrung.

Premiere im Sommer. Am 07.06.2014 fand im und am Feuerwehrhaus Bad Bevensen die Gründungsveranstaltung der Kinderfeuerwehr statt. Viele Gäste und Besucher ließen sich dieses wirklich schöne Ereignis nicht entgehen. Mit Gabriele Beckedorf und Stefanie Heilmann wagte man diesen Schritt. Unterstützung fanden sie noch durch Sandra Jahnke, die jeden Dienst helfend begleitet. Spielerisch werden viele Themen behandelt, so auch die Brandschutzerziehung und wie man richtig einen Notruf absetzt. Aus anfänglich 6 Kindern sind mittlerweile 19 geworden, freut sich Wedel. An dieser Stelle gibt er dem stellv. Gemeindebrandmeister Carsten Mente und der Verwaltung noch den Hinweis, dass die Entschädigungssatzung im Bereich der Kinder- und Jugendfeuerwehr noch angepasst werden muss. Schließlich ist das die Zukunft der Feuerwehr. Die Zahlen zeigen es: Im zurückliegenden Jahr gab es sechs Übertritte von der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven.

Dank des Fördervereins konnten in 2014 auch wieder viele Anschaffungen getätigt werden. Im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung beispielweise, konnte man bessere Einsatzstiefel beschaffen. Aber auch im technischen Bereich konnte die Schlagkraft der Wehr wieder verbessert werden. Eine neue Einsatzstellenausleuchtung auf LED-Basis bringt extrem viel Licht ins Dunkel. Natürlich wurde auch die Kinderfeuerwehr unterstützt.

Ausblick:

Man freut sich auf das neue TLF4000, welches mit über 5.500 Litern Wasser und 500 Litern Schaummittel neue Maßstäbe setzt. Das Fahrzeug wird im Juni auf der internationalen Feuerwehrmesse, der Interschutz zu sehen sein. Auf dem Messestand der Firma MAN wird das Fahrzeug mit Sicherheit viele Blicke auf sich ziehen.

Geehrte, Beförderte, Gewählte und Gäste

Wahlen:

Neuer Kassenprüfer für 2 Jahre ist Christian Hinrichs.

Der Kassenwart Jürgen Probst, der Gerätewart Olaf Twellhegen und der 1. Atemschutzgerätewart Holger Krützfeldt wurden einstimmig für 3 Jahre wiedergewählt.

Berufungen:

Matthias Brust wird für die Dauer von 3 Jahren zum Jugendfeuerwehrwart berufen, Björn Jüncke ebenfalls für 3 Jahre zum Stellvertreter.

Gabriele Beckedorf wird für die Dauer von 3 Jahren zur Kinderfeuerwehrwartin berufen, Stefanie Heilmann ebenfalls für 3 Jahre zur Stellvertreterin.

Aufgrund von Wahlen der aktiven Gruppen erfolgten weitere Berufungen: Michael Hinz zum Gruppenführer der 1. Gruppe, zum Stellvertreter Holger Krützfeldt. Tatjana Rüger zur stellv. Gruppenführerin der 2. Gruppe. Philip Frank Raake zum Gruppenführer der 3. Gruppe, zum Stellvertreter Hans-Jürgen Tusch

Ehrungen:

Die Hochwasser-Medaille 2013 des Landes Niedersachsen erhielten Jörg Feldmann, Detlef Schulz, Bernd Krause, Olaf Lange und Dominik Nickel.

Christian König wurde mit der Ehrennadel der Feuerwehr-Unfallkasse für seine 9-jährige Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter ausgezeichnet.

Kurt Köpping wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr verliehen.

Hansjörg Jüncke wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 60 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr verliehen.

 

Beförderungen:

Gabriele Beckedorf und Jasmin Pautz wurden zur Feuerwehrfrau ernannt. Steven Schummer, Tristan Eike Schyboll, Mirco Stawicki, Marcel Weiß, Philipp Bethke und Stefan Rarisch wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Axel Degenkolbe wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Kai Kudraß und Marc Tusch wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Claudia Rühmann wurde zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau, Christian König zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Matthias Brust und Holger Krützfeldt wurden zum Löschmeister befördert. Michael Hinz wurde zum Oberlöschmeister befördert. Der Zugführer Andreas König wurde zum Brandmeister befördert. Ortsbrandmeister Matthias Wedel zum Hauptbrandmeister.

Wetterbedingte Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Text u. Foto: P. Schulze (Feuerwehr Presseteam, SG Bevensen-Ebstorf)

Die verschiedenen Wetter- bzw. Unwetterlagen sorgten wohl in weiten Teilen des Landes für zahlreiche Einsätze der verschiedenen Hilfsorganisationen. So beschäftigten insgesamt acht Einsätze allein die ehrenamtlichen Helfer des Klosterflecken innerhalb von drei Tagen. So galt es unter anderem verstopfte Regenabflüsse zu reinigen, um ein weiteres überfluten von Straßenabschnitten zu verhindern. Insgesamt vier umgestürzte Bäume wurden von Fahrbahnen, in und um Ebstorf, zersägt, um somit wichtige Verkehrswege freizuhalten. In der Ortschaft Wittenwater wurde gemeinsam mit den Brandschützern aus Stadorf eine umgestürzte Eiche beseitigt. Diese hatte schätzungsweise einen Stammdurchmesser von über einem Meter und ist samt Wurzelteller komplett umgefallen.

Wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr

Wetterbedingte Einsätze für Vinstedter Brandschützer

Text u. Foto: P. Schulze (Feuerwehr Presseteam, SG Bevensen-Ebstorf)

Vier wetterbedingte Einsätze forderten die Brandschützer der Feuerwehr Vinstedt in zwei Tagen. Während heftige Böen am Freitag (09.01.) über den Kreis Uelzen fegten, fiel dem Wind unter anderem ein Strommast zu Opfer. Zwischen den Ortschaften Vinstedt und Hohenbünstorf knickte ein Holzmast ab und ragte samt der Oberleitung auf die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte sicherten hier zusammen mit der Polizei die Verbindungsstraße ab. Am Folgetag mussten durch die ehrenamtlichen Helfer insgesamt drei Einsätze in Form von umgestürzten Bäumen abgearbeitet werden. Unter anderem versperrte ein Baum die Kreisstraße zwischen Vinstedt und Ebstorf.

Wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr