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Acht Uelzener Wettbewerbsgruppen vertreten den Landkreis beim Landesvorentscheid in Lamstedt

Der Landesvorentscheid findet am kommenden Sonntag, den 21. September 2014 in Lamstedt statt.

Aus dem Landkreis Uelzen haben sich für den Regionalentscheid in Lamstedt 2014 insgesamt 8 Gruppen bei den Kreisentscheiden in Höver (2013) und Bad Bodenteich (2014) qualifiziert. Hier stellen wir Sie vor:

Gollern (TS-Kreissieger 2014)

Mit dem achten Platz beim Regionalentscheid in Klein Meckelsen sicherte man sich die Startberechtigung für den Landesentscheid in Bockhorn. Hier folgte der vierte Platz. Dies war die bisher beste Platzierung der Wehrgeschichte, womit auch der Erwerb der goldenen Leistungsspange verbunden war. Davor hatte Gollern bei den Überregionalen Wettbewerben eine längere Durststrecke zu kompensieren. Beim Landesentscheid in Northeim 1999 sicherte man sich damals einen 13. Platz. Beim diesjährigen Kreisentscheid zeigte sich die Gollerner Gruppe von ihrer besten Seite und wurde das erste Mal TS-Kreisieger. Wir sind gespannt, ob die Saison der Gollerner noch die Krönunug bekommt.

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 45,70 16,00 9,70 9,10 10,90 448,16 1.
2013 Kreis 47,60 18,50 9,60 10,40 9,10 446,26 5.

Höver (TS-Vize-Kreissieger 2014)

Amtierender Regionalsieger 2010!!! Landesieger 2011!!!
Amtierender Regionalsieger 2012!!! Landesieger 2013!!!
Mehr muss man wohl nicht sagen… Zweifellos ein Aushängeschild für den Landkreis Uelzen. Weitere Erfolge sind der Landessieg 2005 in Tarmstedt und die Bezirkssiege 1994 und 2004. Außerdem wurde man 1996 Vize-Bezirkssieger und 1997 Vize-Landessieger.

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 46,10 16,60 9,40 9,20 10,90 447,90 2.
2013 Kreis Höver 53,00 23,60 9,50 10,00 9,90 436,00 15.

Hesebeck (TS-Sieger 2013)

Mit dem Kreissieg 2013 in der Wertungsgruppe 2 bewiesen die Hesebecker Kameraden, dass ihre guten Leistungen der letzten 5 Jahre kein Zufall sind. Die Gruppe qualifiziert sich jetzt bereits den dritten Landesvorentscheid infolge. Insgesamt ist es die vierte von 16 möglichen Qualifikationen. Beim Kreisentscheid 2014 in Bodenteich reichte es zwar nicht für ganz vorne, doch mit dem dritten Platz untermauerte man mit einer guten Übung den diesjährigen Qualifikationsanspruch. Die bisherigen Ergebnisse: 1988 in Uelzen schied man aus, 2010 in Klein Meckelsen erhielt man den sechsten Platz, beim Regionalentscheid in Woltersdorf wurde man Fünfter.

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 47,50 17,90 8,70 10,10 10,80 446,50 3.
2013 Kreis Höver 45,10 16,00 9,10 9,80 10,20 448,90 1.

Allenbsotel (TS-Zweiter 2013)

Zweiter Versuch! Unter diesem Motto müsste der Start der Gruppe aus Allenbostel beim Landevorentscheid in Lamstedt stehen. Als Kreissieger 2008 waren die Allenbosteler schon einmal zum Landesvorentscheid in Lamstedt qualifiziert. Damals scheiterte man mit 10 Fehlerpunkten unglücklich an der Qualifikation zum Landesentscheid 2009 in Hermannsburg. In diesem Jahr soll es besser laufen… Mit dem Vize-Kreissieg in Höver qualifizierte man sich bereits 2013 für diesen Wettbewerb. Die Allenbosteler Gruppe konnte sich also bereits das ganze Jahr auf diesen Wettbewerb vorbereiten. Wir sind gespannt, ob die Zeit gereicht hat…

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 50,30 18,10 11,50 10,50 10,20 435,42 9.
2013 Kreis Höver 46,30 16,30 10,10 9,50 10,40 447,70 2.

Nienwohlde-Kallenbrock I (Bester TS-Dritter)

Die großen Erfolge blieben bisher leider aus. 2002 verpasste man beim Regionalentscheid in Hermannsburg als Zeitschnellster den Sieg. 2007 verpasste man wiederum als Zeitschnellster sogar den Landessieg. 2000 erhielt man in Luhmühlen den sechsten Platz und beim darauf folgenden Landesentscheid in Diepholz wurde man Fünfter. 2012 erkämpfte man sich endlich einen Podiumsplatz und wurde Dritter. Der Landesentscheid 2013 verlief dann wieder nicht nach den Wunschvorstellungen der Nienwohlder Kameraden. Mit einem durchnittlichen Ergebnis versteckte man sich im hinteren Mittelfeld. Mit dem Landesvorentscheid 2014 ergibt sich nun eine neue Chance. Wir sind gespannt, ob die Gruppe diese endlich einmal nutzen wird.

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 50,20 16,90 9,90 12,20 11,20 433,80 11.
2013 Kreis Höver 46,90 17,10 10,00 9,30 10,00 447,10 3.

Dalldorf-Grabau (LF-Kreissieger 2014)

Den Überraschungssieg errang bei den Kreiswettbewerben 2014 in Bad Bodenteich die Gruppe aus Dalldorf-Grabau. Damit qualifiziert Sie sich das zweite Mal seit Einführung der einheitlichen Leistungswettbewerbe 1988 zu einem Landesvorentscheid. Beim Bezirksentscheid 2000 verpasste man mit dem 12. Platz leider die Qualifikation zum Landesentscheid in Diepholz. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr…

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 51,60 17,70 12,30 10,80 10,80 437,26 1.
2013 Kreis Höver 57,10 22,00 10,20 15,20 9,70 436,76 4.

Barum I (LF-Kreissieger 2013)

Seit 1988 konnte sich Barum I sagenhafte 13 Mal zum Regionalentscheid qualifizieren. Die glorreichen Siege von 1988, 2000 und 2006 sind der Barumer Wehr in sehr guter Erinnerung geblieben. Doch für einen Podiumsplatz muss am kommenden Sonntag alles passen. Neben dem Losglück benötigt man noch ein gutes Händchen in den Zeittakten. Fehler dürfen sowie so nicht gemacht werden. Für eine gute Gesamtzeit muss die gesamte Gruppe perfekt miteinander harmonieren. Mit dem 10. Platz beim letzten Regionalentscheid hat die Barumer Gruppe noch etwas gut zu machen. Motivation ist auf jeden Fall vorhanden…

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 54,30 21,50 10,60 10,80 11,40 424,56 7.
2013 Kreis Höver 47,80 17,80 9,50 9,90 10,60 445,91 1.

Rosche-Prilip I (LF-Zweiter 2013)

Rosche qualifizierte sich mit einer guten Übung als zweitplatzierter beim Kreisentscheid 2013 in Höver. Die letzte Teilnahme bei einem Regionalentscheid war 2010 in Klein Meckelsen. Hier schied man unglücklich mit 10 Fehlerpunkten aus. Auch bei dem Bezirksentscheid 2004 in Freiburg hatte man Pech. Dort konnte man sich mit einem 23. Platz nicht zum Landesentscheid qualifizieren. Die größten Erfolge der Wettbewerbsgruppe aus Rosche waren die Bezirkssiege 1992 und 1994 sowie der Landessieg 1995 in Schüttdorf.

Saison Ereignis Ort Gesamt Zeittakt 1 Zeittakt 2 Zeittakt 3 Zeittakt 4 Punkte Platz
2014 Kreis Bodenteich 55,10 18,50 10,90 13,30 12,40 428,90 3.
2013 Kreis Höver 49,90 19,70 9,50 10,70 10,00 443,39 2.

Gollern und Dalldorf-Grabau gewinnen den Kreismeistertitel 2014

In der LF- Wertung gewann die Feuerwehr Dalldorf Grabau vor Barum II und Rosche-Prielip IIMG_0156 (FILEminimizer)

2014-09-06 Siegerliste Kreiswettbewerb LF

Die TS-Wertung konnte Gollern, vor Höver und Hesebeck für sich entscheidenIMG_0173 (FILEminimizer)

2014-09-06 Siegerliste Kreiswettbewerb TS

Damit stehen die qualifizierten Teams für den Regionalentscheid 2014 in Lamstedt fest.

WG II (alt TS):

Hesbeck 448,90 Punkte

Allenbostel 447,70 Punkte

Nienwohlde-Kallenbrock 447,10 Punkte

Gollern 448,16 Punkte

Höver 447,90 Punkte


WG I (alt LF):

Barum I 445,91 Punkte

Dalldorf-Grabau 437,26 Punkte

Roche-Prielip I 443,39 Punkte 

 

Bad Bodenteich empfängt Wehren zum Kreisfeuerwehrtag

Der diesjährige Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Uelzen findet am 06.09.2014 ab 9:00Uhr wieder in Bad Bodenteich statt.

Die Freiwillige Feuerwehr Bodenteich richtet in diesem Jahr wieder den Kreisfeuerwehrtag für den Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Uelzen aus. Die Veranstaltung wird auf dem Gelände der Oberschule am Kiebitzberg und der Osterfeuerfläche am Seepark in Bad Bodenteich stattfinden.

Bereits 2012 wurde diese Veranstaltung schon einmal ausgerichtet. Bei der Veranstaltung konnte man damals ca. 1.000 Aufstellen Werbung 20014 002Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Uelzen zu den Kreiswettkämpfen und ca. 1.500 Gäste und Besucher begrüßen. Die Feuerwehr Bodenteich freut sich in diesem Jahr wieder auf viele interessierte Feuerwehrleute und Bürger und hofft auf eine positive Teilnehmerentwicklung. Für ein umfangreiches Rahmenprogramm wird gesorgt sein.

Veranstaltungsablauf:

8:30 Uhr Begrüßung der ersten Wettkampfgruppen
9:00 Uhr Beginn der Leistungswettbewerbe
10:00 Uhr Eröffnung Biergarten
11:00 Uhr Beginn der Wettkämpfe der Kinderfeuerwehren
13:00 Uhr Beginn Bühnenprogramm mit den Spielmannszügen Bodenteich, Langenbrügge
14:00 Uhr Eröffnung Kaffee- u. Kuchentafel
Ca. 15:00 Uhr Siegerehrung der Kinderfeuerwehr
16:00 Uhr Konzert des Feuerwehrmusikzuges Suhlendorf
ca. 18:00 Uhr Verpflichtung der neuen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter
ca. 18:30 Uhr Siegerehrung

 

  Im Rahmenprogramm ist unter anderem enthalten:

– Quadfahren für Kinder u. Jugendliche

-Menschenkicker u. Hüpfburg

– Showfrisieren des Friseursalon Le Clou

– Bratwurstbude

– Riesenbratkartoffelpfanne

– Bier- u. Kaffeegarten

– Nachmittags Musik auf der Bühne

– Kuchentafel mit 60 verschiedenen Kuchen u. Torten

– Eiswagen

– Feuerwehrartikelverkaufsstand

– Feuerlöscher-Info-Stand

– Fahrzeugausstellung, mit dem neuen Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr

Atemschutz Ausbildung im Brandhaus Faßberg

Oetzen/Faßberg. Zu einer Realbrand-Ausbildung im Brandhaus auf dem Fliegerhorst Faßberg machten sich die Wehren Oetzen, Stöcken, Schwemlitz-Bankewitz und Rätzlingen auf. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus Oetzen ging es bei guten äußeren Bedingungen los Richtung Faßberg. Nach einer kurzen Einweisung durch den Zugführer Hartmut Müller wurde die erste Einsatzübung abgearbeitet. Ausbildungsschwerpunkte waren die Atemschutzüberwachung, die ausbildung.faßberg.2Vornahme des „Schlauchpaketes“, der Einsatz der Wärmebildkamera, die taktische Ventilation mit dem Überdruckbelüfter und damit in Verbindung der Einsatz des mobilen Rauchverschusses. Insgesamt wurden 3 Einsatzszenarien „durchgespielt“ von den 25 Teilnehmern. Im Laufe des Vormittags kam dann auch noch die Sonne durch, so dass nicht nur davon die Teilnehmer(innen) mächtig ins Schwitzen gerieten. ausbildung.faßberg.1Nach jedem Durchgang wurde Manöverkritik geübt, Schwachstellen aufgedeckt. Am frühen Nachmittag war der praktische Ausbildung beendet. Nach einem reinigenden Duschbad klang der gelungene Tag mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Fotos und Bericht Hartmut Müller (Feuerwehr Oetzen)

Ruhe bewahrt!

Oetzen. Die junge Frau macht das einzig Richtige: anstatt in Hektik zu verfallen greift sie sich die 3. Spraydose und löscht den Tannenbaum-Brand. Zuvor hatte sie 2 leere Dosen erwischt und der anfängliche Entstehungsbrand hatte sich rasant weiter entwickelt mit einer haushohen Rauchfahne. Schließlich haben wir Sommer und die ehemals stolze Nordmanntanne ist knochentrocken und bietet nur noch ein hellbraunes Nadelkleid. Das man (Frau) in einem Brandfall Ruhe bewahren soll, hatten 20 Frauen bei einem Vortrag zuvor gehört. Eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr Oetzen zu einem Informationstag zum Thema Brandschutz im Haushalt.info.tag.frauen.1 Erklärt wurden mögliche Brandgefahren und wie man sich davor schützen kann. Das Verhalten bei einem Feuer wurde verinnerlicht. Der aktuelle Stand zum Thema Rauchmelderpflicht wurde ebenso behandelt. Im praktischen Teil durfte die Fettexplosion nicht fehlen. Wie schnell und wie laut Spraydosen unter Hitzeeinwirkung zerknallen, konnten die Teilnehmerinnen am eigenen Leib spüren. Das Angebot, mit der Löschdecke, dem Pulverlöscher oder dem Löschspray einen Entstehungsbrand zu löschen, wurde dankbar angenommen. Zum Abschluss klang bei Kaffee und Butterkuchen im gemütlichen Grilleck dieser Nachmittag aus.   Fotos und Bericht Hartmut Müller, Feuerwehr Oetzen

Löschfahrzeug findet neue Heimat

Feuerwehr Kronprinzenkoog kommt zur Übergabe ihres Sechs-Tonners nach Schwemlitz

Text und Foto: Jochen Frenz (Pressewart der Samtgemeinde Rosche)
aus AZ Uelzen, erschienen am 12. Mai 2014

Ein großer Augenblick für die Freiwillige Feuerwehr Schwemlitz-Bankewitz: Gestern Vormittag übergab die Samtgemeinde Rosche der Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit eigenem Löschwassertank (TSF-W) für 600 Liter. Kein fabrikneues, aber ein gut  gepflegtes und erhaltenes Sechs-Tonnen-Trägerfahrzeug von Mercedes, Baujahr 1999 mit Ziegler-Aufbau und einer Laufleistung von 16000 Kilometern. Es löst das betagte Einsatzfahrzeug ab, den TSF-T Fiat.

Fahrzeugübergabe in Schwemlitz
Fahrzeugübergabe an die Feuerwehr Schwemlitz-Bankewitz: Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann (v.l.), Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Ortsbrandmeister Thomas Wannewitz, Gerätewart Bodo Seelig und Oliver Breuning aus Kronprinzenkoog.

Zur Verabschiedung mit anschließender Übergabe ihres bisherigen Löschfahrzeuges waren Vertreter der Feuerwehr Kronprinzenkoog im Landkreis Dithmarschen gekommen, von der die Samtgemeinde Rosche das Fahrzeug auf Initiative von Gemeindebrandmeister Henning Räthke erworben hat. „Wir gehen davon aus, dass Rat und Verwaltung mit diesem Fahrzeug eine gute Wahl getroffen haben und dass es seiner neuen Wehr lange dienen wird, zumal es nach erfolgter Umrüstung auf Digitalfunk jetzt auch dem neuesten Entwicklungsstand in der Samtgemeinde entspricht und als Sechstonner hervorragend den Fahrzeugpark der Samtgemeindewehren ergänzt“, zeigte sich  Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann überzeugt.

Einschließlich der vorgenommenen Bestückung unter anderem mit  Tragkraftspritze, Beleuchtungsmast und Generator habe das Fahrzeug die Samtgemeinde 35000 Euro gekostet. „Dieser Preis ist  angemessen und gerechtfertigt“, sagte der Roscher Verwaltungschef.

„Das Fahrzeug passt wie die Faust aufs Auge hier in die  Feuerwehr. Das hatten wir bereitsbei unserem ersten Besuch in Kronprinzenkoog festgestellt. Wir freuen uns, dass Rat und Ausschüsse bei allen notwendigen Beschlüssen unseren Vorstellungen jeweils einstimmig gefolgt sind“, betonte Räthke. Dem Rat  und der Verwaltung galt auch der Dank von Orts-brandmeister Thomas Wannewitz. „Insbesondere auch für die große Geduld trotz  aller anfänglichen Schwierigkeiten. Wir freuen uns sehr über dieses neue Fahrzeug.“

Den Übergabeakt vor dem Gerätehaus vollzog  Rätzmann vor Zuschauern aus Rat undVerwaltung und dem kompletten Gemeindekommando. Zu den Gästen gehörten zudem zahlreiche Führungskräfte aus den Feuerwehrzügen. Natürlich war auch die Gastgeberin mit ihren Aktiven, Senioren und der Kinderfeuerwehr zur Übergabe angetreten.

Atemschutzgeräteträgeausbildung im Landkreis Uelzen

Im Landkreis Uelzen gibt es 846 Atemschutzgeräteträger (Erhebung 2013). Für die Einsatzfähigkeit ist es unerlässlich in regelmäßigen Abständen die körperlichen Voraussetzungen zu belegen. Generelle Voraussetzung ist erstmal eine bestandene G26-Untersuchung (arbeitsmedizinsche Vorsorgeuntersuchung). Sie ist immer gültig zu halten, da sonst sofort die Einsatzfähigkeit und damit auch der Versicherungsschutz erlischt. Sie muss alle drei Jahre erneuert werden, ab dem 50. Lebensjahr sogar jährlich.

KFV Bericht1 (FILEminimizer)Weitere Voraussetzung ist das erfolgreiche Bestehen des Lehrgangs zum AG-Träger. In diesem Jahr findet noch einer statt. Vom 07.10. bis zum 16.10. werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) , wie auch schon vom 18.03. bis zum 27.03., neue Atemschutzgerätetrräger ausgebildet. Sie erlernen dort sowohl den Umgang mit den umluftunabhängigen Geräten, als auch das Tragen eines Filtergerätes. Neben der Funktionsweise der Geräte wird vor allem der Umgang geschult.

Den Lehrgang abgeschlossen und bestanden kann man sich “Atemschutzgeräteträger” nennen. Nichts desto trotz endet hier nicht die Ausbildung. Innerhalb der verschiedenen Ortswehren muss weiter geschult werden. Eine jährliche Übung unter Atemschutz ist ebenso Bestandteil, wie der jährliche Übungsstreckendurchlauf in der FTZ Uelzen. Hier wird, wie auch schon beim AGT-Lehrgang , die kreiseigene Übungsstrecke benutzt, die sowohl dunkel wie auch warm den Ernstfall realitätsnah simuliert.

Im folgenden sind die noch ausstehenden Termine zur Wiederholungsübung genannt:

Montag 26.05.14         Rosche / BevensenKFV Bericht2 (FILEminimizer)
Montag 02.06.14         Ebstorf / Bevensen
Montag 16.06.14         Aue / Uelzen
Montag 23.06.14         Bienenbüttel / Rosche
Montag 30.06.14         Bodenteich / Bevensen
Montag 07.07.14         Bevensen / Uelzen
Montag 14.07.14         Ebstorf / Bienenbüttel
Montag 21.07.14         Aue / Rosche
Montag 28.07.14         Uelzen / Rosche
Montag 15.09.14         Bevensen / Rosche
Montag 22.09.14         Aue / BienenbüttelKFV Bericht3 (FILEminimizer)
Montag 29.09.14         Uelzen / Bevensen
Donnerstag 23.10.14   Bienenbüttel / Bevensen
Montag 10.11.14          Aue / Rosche
Samstag 15.11.14        Suderburg /Bevensen
Samstag 22.11.14        Bodenteich / Ebstorf
Freitag 05.12.14           Bevensen/ Uelzen

Bei jeder Wiederholungsübung können 12 Kameraden ihren Nachweis erbringen (nur in Einsatzjacke und Einsatzhose für AGT).
Beginn für die erstgenannte Samtgemeinde ist am Samstag ab 9:00 Uhr.
Beginn für die erstgenannte Samtgemeinde ist am Montag ab 18:45 Uhr.
Für die zweitgenannte Samtgemeinde ist Beginn ca. 30 Minuten später.

 

Herbstübung des ZUG MITTE der Samtgemeinde Rosche

Text und Bild: Henning Räthke, GemBM SG Rosche

Mit den Worten „So habe ich mir immer eine Übung vorgestellt!” eröffnete Gemeindebrandmeister Henning Räthke die Nachbesprechung vor 65 eingesetzten Kräften.
Aber was war passiert?
Am Mittwoch um 18:12 Uhr wurden die Wehren aus Nateln, Rosche-Prielip und Suhlendorf von der Einsatzleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem PKW in der Nähe von Nateln alarmiert.

PKW-Unfall

Vor Ort zeigte sich ein Schreckensszenario  mit einer Person unter dem Transporter und einer extrem eingeklemmten Person. Nach verschafftem Überblick wurde mit den Rettungsmaßnahmen begonnen.

Dann folgte die nächste Alarmierung um 18:18 Uhr durch die FEL. In einem landwirtschaftlichen Gebäude im Ortskern von Nateln waren mehrere Personen nach einer Explosion vermisst. Die alarmierten Wehren aus Teyendorf-Göddenstedt, Rätzlingen sowie die Ortswehr aus Nateln begannen unter Atemschutz mit der Personensuche, teilweise sogar über Steckleitern. Die Wärmebildkamera wurde ebenso intensiv eingesetzt. Zeitgleich wurden bessere Sichtverhältnisse mittels eines Hochleistungslüfters geschaffen. Nebenbei stellte sich die Aufgabe einer Brandbekämpfung eines offenen Feuers im äußeren Gebäudetrakt.

Gegen 19:30 Uhr war die recht anspruchsvolle Übung beendet. Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister sowie von zwei eingesetzten Beobachtern intensiv über den Ablauf diskutiert. Henning Räthke bedankte sich bei allen Kameraden.
Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein… Um 19:40 Uhr olgte ein realer Alarm in der Bevenser Strasse in Rosche.

Feuerwehr Nateln nimmt neues Gerätehaus in Obhut – Viel Eigenleistung

Text und Fotos: Jochen Frenz

Nateln. Ein großer und stolzer Augenblick für die Freiwillige Feuerwehr Nateln: Nach eineinhalbjähriger Bauzeit nahm sie in einer Feierstunde mit dem Musikzug Suhlendorf ihr neues Gerätehaus in Besitz und weihte es gemeinsam mit Vertretern aus Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Rosche, mit Führungskräften der Ortswehren und mit den am Bau beteiligten Firmen und Personen ein und gab dem Gebäude den plattdeutschen Namen „Sprüttenhus“.


„Sprüttenhus“: Namenszug in Holz gebrannt über der einstigen Gerätehauseinfahrt

Ein schmuckes neues Feuerwehrdomizil, bei dem nur noch Insider das einstige kleine Gerätehaus vom Baujahr 1903 wiedererkennen dürften, das durch Umbau und Erweiterung ein neues und zweckdienliches Outfit mit Fahrzeug-und Gerätehalle, mit Schulungsraum und sanitären Anlagen erhalten hat. „Diesen Umbau haben wir vornehmlich der Natelner Dorferneuerung zu verdanken, an die wir uns erfolgreich angehängt haben“, erläuterte Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann. „Das betagte und künftigen Ansprüchen nicht mehr genügende aber ortstypische Gebäude wollten wir nicht einfach abreißen“, sagte er. Planer, Baufirmen und vor allem die Wehr mit ihrer erheblichen Eigenleistung hätten mitgezogen, und so habe eine gelungene bauliche Einbeziehung von Teilen des alten Gebäudes in das neue zur Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden können.


Das neue Feuerwehrdomizil in Natelns Dorfmitte -zweckmäßig und Schmuckstück zugleich

Veranschlagt sei das Projekt mit 130.000 Euro.“Davon sind bisher 88.000 Euro abgerechnet. Aus der Dorferneuerung erwarten wir zugesagte Fördermittel von 25.000 Euro. Die Samtgemeinde wird einen Eigenanteil von 30 bis 40.000 Euro leisten“, listete Rätzmann auf und widersprach der einen oder anderen Kritik, das Bauprojekt sei für die kleine Feuerwehr überdimensioniert. „Die Wehr Nateln ist sehr aktiv und wäre ohnehin demnächst mit einem zeitgemäßen Fahrzeug auszustatten gewesen, das in eine DIN-gerechte Garage untergebracht werden muss. Spätestens da wäre ein Neubau fällig gewesen, dann allerdings ohne die Chance, dafür aus der Dorferneuerung Fördermittel zu erhalten,“ sagte er.

Im Übrigen, so der Verwaltungschef, habe Natelns Dorfbild enorm gewonnen durch den Abriss des hässlichen Trafoturms am alten Gebäude und mit dem Neubau und dessen neu gestalteter Außenanlage.

Mit der Übergabe des Gerätehauses sei eine wichtige Investition der Samtgemeinde im Bereich Feuerwehr abgeschlossen, stellte Gemeindebrandmeister Henning Räthke fest. „Der Neubau ist darüber hinaus ein Schmuckstück geworden, das vorzüglich in das idyllische Nateln hineinpasst“, bekräftigte er.


Zogen „Sprüttenhus“-Baubilanz – von links: Ortsbrandmeister Heiko Schwieder, Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch, Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann, Bürgermeister Michael Widdecke

Von der Jugendwehr über die Aktiven bis zu den Senioren sei am Bau und seinem Umfeld ehrenamtlich gearbeitet worden, erinnerte Ortsbrandmeister Heiko Schwieder. „Bis heute sind 1450 Stunden abgeleistet worden. Einige weitere werden noch dazukommen“, war der Wehrchef sicher und dankte der Samtgemeinde und den vielen fleißigen Helfern, ohne die dieser Bau nicht hätte realisiert werden können, wie er sagte. Dank und Anerkennung kamen unisono auch von Bürgermeister Michael Widdecke („Ein tolles Haus“) und Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch („Ein wichtiger Mosaikstein zum Wohle der Bürger“).

Übung Wassertransport im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen

Text und Bilder von Jörg-Michael Eggers

Am 29. Juni 2012 fand am Gelände von Agrinova bei Grabau eine Übung mit folgendem Ziel statt:

Wassertransport im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen von Növenthien zur Biogasanlage Agrinova in Grabau. Zu überprüfen war die Sicherstellung von 800 Liter / min Löschwasser.

 

Aufmarsch Lagebesprechung zu Beginn der Übung
Folgendes Vorgehen war geplant:
  • Wasserpuffer:
    • TLF 24-50 Rosche-Prielip
  • Transport:
    • TLF 16-24 Oetzen
    • TLF 8-24 Suhlendorf
    • TLF 16-24 Kattien
  • Befüllstation in Növenthien sowie die Verkehrssicherung an der Keuzung B71 zur Agrinova:
    • TSF-T Növenthien
  • vor Ort außerdem:
    • ELW 1 Rosche-Prielip
    • LF 8 Suhlendorf
    • TSF-W Dalldorf-Grabau
  • Überwachung:
    • Gemeindebrandmeister Henning Räthke


TLF-24-50 im Einsatz

Nachfolgende Punkte mussten gezielt Beachtung finden:
  • Fahrzeiten der Tanklöschfahrzeuge mit leerem und gefülltem Löschwasserbehälter
  • Volumen der vorhandenen Löschwasserbehälter
  • Füllzeiten der Löschwasserbehälter
  • Entleerzeiten der Wasserbehälter
  • Rüstzeiten ( vor Ort durch den GemBM  erläutert )
  • Löschwasserbedarf vor Ort ( in diesem Fall 800 Liter / min )
  • Wegstrecke und durchschnittliche Geschwindigkeit der eingesetzten Fahrzeuge

Kalkulationsgrundlage (übernommen aus Führungslehrgängen):
Entleerzeit  + Fahrzeit  + Füllzeit +  Rüstzeit  geteilt durch Entleerzeit

Wasserspeicher TLF 24-50 von Rosche-Prielip Wasserübergabe vom TLF an den Speicher
Ergebnis der Zeitmessung während der Übung:
  • Entleerzeit: bei dieser Übung im Durchschnitt ca. 3 Minuten ( 2400 Liter bis 2700  Liter Unterschiede bei den Fahrzeugen )
  • Wegstrecke: 4 km
  • Ø-Geschwindigkeit: 4 Kilometer
  • Fahrzeit: ca. 6,5 Minuten
  • Füllzeit: ca. 2 Minuten
  • Rüstzeit: wie vor Ort besprochen 8 Minuten

Aufgrund der festgestellten Ergebnisse benötigen wir anhand der o.g. Formel 6,5 Tanklöschfahrzeuge!

Fazit der Übung:

Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister ganz deutlich gemacht, dass die o.g. rechnerische Formel absolut mit der vor Ort ermittelten Situation übereinstimmt.
Das Resümee ist klar: wenn  eine Wassermenge von 800 Litern pro Minute  unter den gegebenen Verhältnissen vor Ort gewährleistet werden muss, fehlen für den Transport vor Ort drei Tanklöschfahrzeuge.