Archiv der Kategorie: ST Uelzen

Fachgruppe Absturzsicherung rettet Arbeiter aus Getreidesilo

Text : Martin Zettelmaier, Leiter FG Absturzsicherung, Bild : Tobi Schill, Stellv. Leiter FG Absturzsicherung

Westerweyhe. Die Fachgruppe Absturzsicherung des Landkreises Uelzen wurde am 7.1.2016 um 18.03 Uhr zur Unterstützung zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Industriestraße nach Westerweyhe alarmiert. Dort drohte ein Arbeiter, welcher sich in einem Silo befand, im Getreide zu versinken. Unsere Aufgabe bestand darin mit dem Roll Gliss bei der eigentlichen Rettung aus dem Getreide, die in Zusammenarbeit mit dem THW durchgeführt wurde, zu unterstützen und im weiteren Verlauf den Patienten, der auf einer Schleifkorbtrage lag, cirka 10 m bis zu dem begehbaren Bereich aufzuseilen und von dort aus an die Drehleiter zu übergeben. Nachdem noch ein gemeinschaftlicher Rückbau erfolgte waren die Kräfte gegen 1.00 Uhr wieder zurück in ihren Standorten. Die Fachgruppe war bei diesem Einsatz mit 8 Kameraden vor Ort. Auch wir möchten uns noch mal für die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kräfte und den ruhigen und koordinierten Ablauf des Einsatzes bedanken.

Kreisfeuerwehr erhält neues Logistikfahrzeug

Pressemitteilung Landkreis Uelzen vom 14.12.2015

„Das beachtliche finanzielle Engagement des Landkreises für eine solide Ausstattung der Kreisfeuerwehr motiviert uns alle zusätzlich.“, betonte Kreisbrandmeister Helmut Rüger bei der Übergabe des neuen Gerätewagens Logistik 1 (GW-L1) durch Landrat Dr. Heiko Blume am vergangenen Montag auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale an den Bartholomäiwiesen in Uelzen. Nach dem Gerätewagen Logistik 2 (GW-L 2) im Jahr 2013 und dem   Einsatzleitwagen 2 im Vorjahr konnte nun der Fuhrpark der Kreisfeuerwehr um ein weiteres modernes Fahrzeug erweitert werden. Das finanzielle Engagement des Landkreises hierfür beläuft sich auf 149.000,00 Euro.

Landrat Dr. Blume erinnerte bei der Übergabe an den Einsatz der Kreisfeuerwehr beim Elbehochwasser vor zwei Jahren. „Dort war die Uelzener Kreisfeuerwehr schon mit ihrem Küchen-LKW bei der Verpflegung autark und wurde von den anderen Wehren darum beneidet. Durch den neuen Gerätewagen wird der Logistikzug technisch nochmals aufgewertet.“, so der Landrat.

Bei dem nun in Dienst gestellten Gerätewagen handelt es sich um ein Transportfahrzeug für den Fachzug Logistik in Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Küchen-LKW. Er ist ausgestattet mit einem festen Kofferaufbau sowie einer hydraulischen Ladebordwand und wird ab sofort dem Transport von Ausrüstungsgegenständen und Materialien des Fachzuges dienen. Daneben kann das Fahrzeug aufgrund der vorhandenen Standheizung auf der Ladefläche auch bei Bedarf zum Aufwärmen durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr genutzt werden. Als zusätzliches Highlight ist das Fahrzeug mit einem ausfahrbaren Scheinwerfermast ausgestattet, welcher von Kreisschirrmeister Stefan Standke den sichtlich beeindruckten Anwesenden sogleich vorgeführt wurde.

Vierter Flüchtlingszug am Uelzen Bahnhof angekommen

Bericht und Bild: Matthias Vogel (FW Pressesprecher)

Rund 460 Flüchtlinge, darunter 101 Kinder zwischen 0 bis 6 Jahren, kamen mit neun Stunden Verspätung gegen 21:00 Uhr mit dem Sonderzug aus Salzburg am Uelzener Bahnhof an. Viele Helfer hatten sich eingefunden um die Menschen zu begrüßen und sie zu versorgen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.

Im Zug sah man erschöpfte Menschen, die zumeist noch schliefen als der Zug am Bahnsteig einrollte. Erst nach und nach bemerkten Ankunft Kindersie die Situation und das sie für heute am Endpunkt ihrer Reise angekommen waren. Sie verließen den Zug und kamen über den Bahnsteig in Uelzen an. Sie wurden dort von den Helfern empfangen und vom Rettungsdienst des Roten Kreuzes versorgt. Vor dem Bahnhof parkten Reisebusse, die sie in Erstaufnahmezentren bringen sollen. Im Zug waren hauptsächlich junge Männer die an diesem Abend in Uelzen ankommen sind, aber auch viele Frauen und Familien mit kleinen Kindern waren darunter.

Man sah nicht nur den Flüchtlingen die Strapazen ihrer langen Reise an. Auch die anwesenden Helfer vor Ort sah man die Strapazen an, die seit mehreren Stunden auf den Zug gewartet haben. Immer wieder wurden die Einsatzkräfte der freiwilligen Helfer der Feuerwehr und des DRK auf eine neue Ankunftszeit vertröstet. Der Landkreis Uelzen zieht daraufhin die Notbremse und sagt einen für Donnerstag geplanten neuen Zug ab, denn die eingesetzten Kräfte brauchen mal eine Pause.

Um für weitere geplante Flüchtlingszüge gewappnet zu sein, haben der Landkreis und die Stadt Uelzen einen Koordinierungsstab eingerichtet. Dem Stab gehören Vertreter der Stadt und des Landkreises Uelzen sowie der Feuerwehren, des DRK, sowie der Landes- und Bundespolizei an. Sie nennt sich: Task Force für Flüchtlinge.

Sie organisiert ausreichend Helfer für die Betreuung vor Ort und steht im engen Kontakt mit dem Innenministerium in Hannover.

Gegen 22:15 Uhr war der Einsatz für die eingesetzten Kräfte beendet und sie bereiten sich auf die nächsten Flüchtlingszüge vor.

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr Uelzen: 5 Einsatzfahrzeuge mit 14 Einsatzkräften
  • DRK Uelzen: 11 Einsatzfahrzeuge mit 30 Kräften
  • Regierungsbrandmeister
  • Vertreter der Stadt und des Landkreises Uelzen sowie zahlreiche Kräfte der Landes- und Bundespolizei und der Deutschen Bahn

Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher beim Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehr-Verbandes in Berlin

Foto: S. Reitz/DFV

Aufgrund seiner vielfältigen Funktionen hielt sich der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher in der vergangenen Woche in der Bundeshauptstadt auf. Anlass war eine

Der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher (Mitte) als Teilnehmer des Bundesfachkongresses vom Deutschen Feuerwehrverband in Berlin.
Der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher (Mitte) als Teilnehmer des Bundesfachkongresses vom Deutschen Feuerwehrverband in Berlin.

zweitägige Veransta-ltung des Deutschen Feuerwehrverband-es (DFV), die am Mittwochabend mit einem parlamentarischen „Berliner“ Abend begann. Hier trafen sich Feuerwehr-Führungskräfte und Funktionäre sowie Mitarbeiter von Verbänden und Verwaltungen aus ganz Deutschland mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu einem regen Erfahrungsaustausch, bei dem einmal in ungezwungener Atmosphäre aktuelle Themen besprochen werden konnten, die den Feuerwehren „unter den Nägeln brennt“. Die Veranstaltung fand bereits zum 10. Mal in der Wache Tiergarten der Berliner Feuerwehr – direkt gegenüber vom Bundeskanzleramt – statt, in diesem Jahr mit einer Rekord-Teilnehmerzahl von rund 500 Gästen, darunter mehr als 130 Bundestagsabgeordnete. So traf Tom Reher unter anderem auch mit dem CDU-Wahlkreisabgeordneten für Celle-Uelzen, Henning Otte, zusammen. Gastredner waren neben DFV-Präsident Klaus-Peter Kröger, der unter dem Motto „Unsere Welt ist bunt!“ und „Willkommen bei uns!“ ausdrücklich auch angesichts des Engagements von haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zur aktuellen Flüchtlingslage in Deutschland die humanitären Einsätze der Feuerwehren für mehr Menschlichkeit lobte und die Integration von Armen und Flüchtlingen forderte, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz, sowie der hessische Innenminister Peter Beuth.

Die Inklusion in Feuerwehren – und die damit verbundene Möglichkeiten, Barrieren aus dem Weg zu räumen – war dann auch eines der hauptsächlichen Module beim 5. DFV-Bundesfachkongress, der am darauf folgenden Donnerstag erfolgte. Hier wurden weitere Inhalte wie der Digitalfunk, der Brandschutz in Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie der Übertritt aus der Jugendfeuerwehr in den Einsatzdienst thematisiert und diskutiert. Das Impulsreferat hielt übrigens Kirsten Bruhn, Paralympic-Siegerin in London von 2012. „Meine Präsenz hier nahe den Schaltstellen der politischen Macht hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Erfahrungsaustausch mit anderen Feuerwehren und Verbänden ist“, resümierte Reher nach seiner Rückkehr nach Ebstorf, „und welch‘ große Bedeutung aktuelle Situationen insbesondere für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren in Deutschland wie auch im Klosterflecken Ebstorf – egal ob intern oder extern – haben.“ Teilnehmer der beiden DFV-Veranstaltungen waren aus unserer Region ebenso der Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch, der 1. stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes und der stellvertretende Abschnittsleiter Nord Frank Hagel.

Barum siegreich bei Traditionswettbewerben auf dem Lindenberg

Fotos und Text: Stefan Düsel (Presseteam Feuerwehr Barum)

Am vergangen Samstag lud die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen zu den alljährlichen Lindenbergwettbewerben.

Bei bestem Wetter zeigten die 12 gestarteten Wehren ihr Können. Siegreich war die Barumer Gruppe vor Teyendorf-Göddenstedt und Rosche-Prielipp. Zahlreiche Zuschauer genossen den Nachmittag bei sehr gut organisierten Wettbewerben.

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Die siegreiche Gruppe : Barum III

Rosche-Prielip und Höver gewinnen Uelzener Kreisleistungswettbewerbe 2015

Kreissieger 2015Unsere neuen Kreissieger 2015 kommen aus den Ortswehren Rosche-Prielip (WG 1) und Höver (WG 2).

Bei den Kreisleistungswettbewerben am 29.08.2015 in Römstedt setzten sich die LF-Gruppe Rosche-Prielip mit 445,99 Punkten und die TS-Gruppe Höver mit 450,30 Punkten gegen die Konkurrenten durch und sicherten sich somit auch gleich die direkte Qualifikation für den Landesvorentscheid 2016.

Auf den weiteren Podiumsplätzen landeten in der Wertungsgruppe 1 die beiden Barumer Gruppen (Barum I 445,23 Punkte; Barum II 443,43 Punkte). In der Wertungsgruppe 2 erhielt den zweiten Platz die Gruppe Nateln 1 mit 448,31 Punkten. Hohenbünstorf wurde mit 446,90 Punkten dritter Sieger.

Mit dem zweiten Platz in der Wertungsgruppe 2 hat auch Nateln 1 die direkte Qualifikation für den Landesvorentscheid geschafft.

In Abhängigkeit von den Ergebnissen beim Kreisfeuerwehrtag 2016 haben Barum I und Hohenbünstorf über den Punktvergleich als besserer Zweit- bzw. Drittplatzierter bereits einen großen Schritt in Richtung Qualifikation gemacht. Die Ergebnisse 2016 bleiben allerdings abzuwarten.

Gesamtergebnislisten der Kreisleistungswettbewerbe gibt es hier (mehr).

Qualifikationsergebnisse Kreisentscheid 2015

Es ist soweit. Die Vorentscheide für den Kreisentscheid am 29.08.2015 in Römstedt sind gelaufen und die Teilnehmer stehen fest. Hier findet man die Qualifikationsergebnisse sortiert nach Punkten. Viele gute Übungen waren zu sehen. Die Zeittakte mit den besten Werten wurden wie gewohnt “fett” dargestellt. In der LF-Wertung erwischte Barum I die schnellste Übung mit 45,8 Sekunden. In der TS-Wertung war Testorf mit 45,7 Sekunden die schnellste Gruppe. Autor: A. Lehmann

LF-Ergebnisse

Platz Gruppe Gemeinde ZT 1 ZT 2 ZT 3 ZT 4
ZT Ges Bew. Fehler Punkte
1. Barum I Bevensen-Ebstorf 17,90 9,90 8,70 9,30
45,80 6,00 0 448,20
2. Römstedt Bevensen-Ebstorf 19,00 9,20 10,60 10,10
48,90 6,14 5 439,96
3. Rosche-Prielip I Rosche 20,90 9,60 12,00 11,50
54,40 6,14 0 439,86
4. Wrestedt Aue 20,90 11,00 12,30 14,40
58,60 6,14 0 435,26
5. Stadensen Aue 24,10 12,80 12,00 10,40
59,30 6,29 0 434,41
6. Dalldorf-Grabau Rosche 18,10 10,70 10,70 12,40
51,90 6,29 10 431,81
7. Barum II Bevensen-Ebstorf 20,60 9,30 12,00 11,80
53,70 6,14 10 430,16
8. Wieren Aue 24,90 11,20 13,00 15,10
64,20 6,14 0 429,66
9. Stederdorf Aue 22,00 12,70 18,30 12,00
65,00 6,14 0 428,86
10. Suderburg Suderburg 25,70 13,00 18,20 16,20
73,10 6,29 0 420,61
11. Hösseringen Suderburg 28,50 11,10 12,80 17,20
69,60 6,86 5 418,54
12. Suhlendorf Rosche 31,90 15,00 18,10 16,60
81,60 6,43 5 406,97
13. Oetzen Rosche 26,80 15,10 18,80 12,20
72,90 6,57 15 405,53
14. Schwemlitz Rosche 28,30 10,70 13,70 11,00
63,70 6,85 25 404,45
15. Groß Malchau Boecke Rosche 23,40 11,40 11,10 10,60
56,50 6,14 40 397,36
16. Altenmedingen Bevensen-Ebstorf 24,20 12,00 15,3 12,4
63,90 7,57 35 393,53
17. Eimke Suderburg 40,90 15,50 19,00 21,10
96,50 6,71 35 391,79
18. Kattien Aue 28,70 11,50 14,40 17,90
72,50 7,14 70 350,36
19. Wriedel-Schatensen Bevensen-Ebstorf 42,80 18,90 23,20 16,8
101,85 6,85 45 346,45
20. Golste in Natendorf Bevensen-Ebstorf 42,80 15,30 17,20 24,00
99,30 7,00 60 331,70
21. Gerdau Suderburg 45,30 15,40 19,40 24,90
105,00 7,14 60 327,86

TS-Ergebnisse:

Platz Gruppe Gemeinde ZT 1 ZT 2 ZT 3 ZT 4
ZT Ges Bew. Fehler Punkte
1. Testorf Bevensen-Ebstorf 16,90 8,30 9,70 10,80
45,70 6,00 0 448,30
2. Hohenbünstorf Bevensen-Ebstorf 17,90 8,70 9,20 11,10
46,90 6,29 0 446,81
3. Gollern Bevensen-Ebstorf 18,10 9,90 8,90 10,40
47,30 6,00 0 446,70
4. Brockhimbergen Bevensen-Ebstorf 19,00 9,30 9,10 9,80
47,20 6,29 0 446,51
5. Hesebeck Bevensen-Ebstorf 20,00 8,60 9,30 10,50
48,40 6,29 0 445,31
6. Secklendorf Bevensen-Ebstorf 19,20 9,80 9,50 11,40
49,90 6,29 0 443,81
7. Nienwohlde-Kallenbrock I Aue 17,60 10,50 10,60 12,90
51,60 6,00 0 442,40
8. Höver Bevensen-Ebstorf 18,30 9,20 8,90 11,80
48,20 6,29 5 440,51
9. Allenbostel Bevensen-Ebstorf 16,50 11,60 10,00 10,50
48,60 6,28 5 440,12
10. Tätendorf-Eppensen Bevensen-Ebstorf 18,70 9,20 10,00 16,20
54,10 6,29 0 439,61
11. Jarlitz Rosche 19,60 12,70 14,30 10,20
56,80 6,14 0 437,06
12. Nateln I Rosche 18,00 8,80 9,90 10,90
47,60 6,00 10 436,40
13. Klein Thondorf Bevensen-Ebstorf 57,70 010,50 11,80 12,00
57,70 6,14 0 436,16
14. Teyendorf-Göddenstedt Rosche 17,10 9,80 13,40 18,50
58,80 6,00 0 435,20
15. Borg Rosche 19,30 9,70 11,70 11,30
52,00 6,00 10 432,00
16. Weste Bevensen-Ebstorf 19,30 11,90 11,70 10,50
53,40 6,28 10 430,32
17. Niendorf Aue 21,30 11,80 12,00 13,90
59,00 6,00 5 430,00
18. Nienwohlde-Kallenbrock II Aue 23,70 11,30 16,80 13,20
65,00 6,00 0 429,00
19. Jastorf Bevensen-Ebstorf 18,60 12,50 13,50 10,90
55,50 6,29 10 427,65
20. Nateln II Rosche 20,60 11,00 12,10 12,10
55,80 6,71 10 427,49
21. Drögennottorf Bevensen-Ebstorf 25,50 10,20 8,80 10,10
54,60 6,71 15 423,69
22. Wichtenbeck Suderburg 22,50 12,30 20,50 16,90
72,30 6,00 0 421,80
23. Eitzen Bienenbüttel 22,30 12,20 15,30 12,40
62,20 7,00 10 420,80
24. Emern Aue 27,20 10,20 14,10 13,10
64,60 6,57 10 418,83
25. Stöcken Rosche 29,40 13,30 14,50 15,00
72,20 6,43 5 416,37
26. Röbbel Bevensen-Ebstorf 16,40 9,00 10,60 11,60
47,60 6,43 30 415,97
27. Bahnsen Suderburg 27,90 14,50 14,40 14,20
71,00 6,29 10 412,71
28. Holxen Suderburg 31,70 12,80 13,80 17,20
75,50 6,14 5 411,36
29. Bienenbüttel Bienenbüttel 23,40 12,30 15,10 13,40
64,20 6,57 20 409,23
30. Drohe Aue 31,10 12,00 13,00 14,90
71,00 71,00 15 407,57
31. Beverbeck Bienenbüttel 27,60 11,50 15,00 17,80
71,90 7,29 15 405,81
32. Kahlstorf Aue 25,60 13,70 15,20 12,70
67,20 6,14 21 405,66
33. Hohnstorf Bienenbüttel 21,50 10,80 11,20 19,90
63,40 6,71 30 399,89
34. Hanstedt I Bevensen-Ebstorf 26,70 23,80 14,10 13,50
68,10 7,29 25 399,61
35 Bollensen Aue 30,90 19,60 17,50 13,50
81,50 6,71 15 396,79
36. Bödenstedt Suderburg 32,30 14,90 16,30 18,20
81,70 6,43 20 391,87
37. Masendorf * Uelzen

* Die Qualifikationswettbewerbe der Stadt Uelzen sind wetterbedingt ausgefallen. Da sich bei einer Startwunscherhebung weniger Gruppen als vorhande Qualifikationsplätze gemeldet haben, wurde der Entscheid nicht nachgeholt.

Schwerpunktfeuerwehr Uelzen nimmt neues MLF in Dienst

Bericht & Bild: Matthias Vogel (FW Stadtpressesprecher)

TLF 16 feiert 50. Geburtstag!!

Uelzen. Die Gesamtwehr, die Altersabteilung und zahlreiche Gäste waren am Mittwochabend zum Dienst bei der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen angetreten, um nicht nur einen besonderen Geburtstag zu feiern. Am 08.07.1965, genau vor 50 Jahren, wurde das TLF 16 in Dienst gestellt und verrichtet noch heute seine Dienste. In seiner Geburtstagsrede ging Ortsbrandmeister Reiner Seidel auf ein paar Details des Fahrzeuges ein. Es kostete vor 50 Jahren knapp 60.000,- D-Mark, hat 150 PS, ein zulässiges Gesamtgewicht von 10 Tonnen, 2400 Liter Löschwasser und eine Pumpenleistung von 1600 Ltr/min. Das besondere aber ist der Charme der mitsechziger, so Seidel, man sitzt hinten auf einer Holzbank, vorne auf ungefederten Kunstledersitzen, der Maschinist lenkt ohne Lenkunterstützung und schaltet ein nicht synchronisiertes Getriebe, das Fahrzeug hat keine Elektronik und es fährt trotzdem. Einen besonderen Dank sprach der Ortsbrandmeister einigen Kameraden aus, die das TLF aufgearbeitet haben. So wurde durch sie viel poliert, gestrichen und lackiert. Er ehrte dazu stellvertretend für alle Beteiligten die Kameraden Sven Beuker und Timo Gawol mit einem Bild.

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Im Anschluss übergab der Ortsbrandmeister die Worte an den Bürgermeister der Stadt Uelzen, Jürgen Markwardt. Der Bürgermeister betonte in seiner Rede, das es heutzutage kaum möglich sein wird ein Fahrzeug zu beschaffen das dann auch so wie das TLF 16 dann 50 Jahre hält. Er lobte den gepflegten Zustand das TLF und übergab den Schlüssel des neuen mittleren Löschfahrzeuges (MLF) an den Stadtbrandmeister Axel Ziegeler. Der übergab dann offiziell den Schlüssel an Uelzens Ortsbrandmeister, das neue MLF ist nun in Dienst genommen. Bei der Ausschreibung des Fahrzeuges wurde besonders auf gewichtsparende Komponente geachtet, damit das Fahrzeug auch mit dem neuen Feuerwehrführerschein gefahren werden kann. Das neue Fahrzeug ist auf einem MAN TGL 8.180 Fahrgestell aufgebaut und ersetzt sein Vorgängerfahrzeug ein LF 8/6, das bereits seit zwei Jahren seinen Dienst in der Ortsfeuerwehr Oldenstadt verrichtet. Das neue MLF wurde von Ziegler aufgebaut und besitzt ein vollautomatisiertes Schaltgetriebe, ist mit ABS und ASR ausgestattet und besitzt einige Extras über die Normausstattung hinaus. Der Löschwassertank hat ein Fassungsvermögen von 600 Litern Löschwasser, die im Heck eingebaute Fahrzeugpumpe hat eine Leitung von 1000 Ltr./min. Eine große technische Neuerung im Vergleich zum vorigen Fahrzeug ist auch der pneumatisch ausfahrbare Lichtmast mit vier Hella LED Powerbean Scheinwerfern, der Betrieb erfolgt über die Fahrzeugbatterie. Die Umfeld- und Warnbeleuchtung ist komplett in LED Technik gehalten. Die Sondersignalanlage besteht aus zwei Hänsch Comet B Blitzleuchten auf der Fahrerkabine und zwei Hänsch Sputnik nano Frontblitzern. Zudem sind LED Blaulichter in der heckseitigen Dachreling verbaut. Das Fahrzeug selbst ist mit der auffälligen Warnbeklebung im Uelzener Design versehen. Erfreut über das neue Fahrzeug waren bei der offiziellen Übergabe Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt, der Ordnungsamtleiter Volker Leddin und Stadtbrandmeister Axel Ziegeler, die betonten, dass mit diesem Fahrzeug für die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen das Fahrzeugersatzbeschaffungsprogramm für die Feuerwehren der Stadt Uelzen weiter geht und auch die finanziellen Mittel im Haushalt der Stadt für die Feuerwehren erhöht worden sind.

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Mögen die Besten gewinnen – Startplätze für den Uelzener Kreisentscheid werden ermittelt…

Bericht: A. Lehmann (Ref. ÖA KFV); Bild: Archiv OrtsW Barum

Zwei Pokalwettbewerbe gab es im Landkreis Uelzen bereits – die Wettbewerbssasion 2015 geht trotzdem jetzt erst richtig los…

Am Samstag, den 6. Juni 2015, findet mit dem Gemeindeentscheid I der SG Bevensen-Ebstorf in Hohenbünstorf der erste Qualifikationsentscheid für die Kreisleistungswettbewerbe am 29. August 2015 in Römstedt statt. Ob die in Hohenbünstorf startenden Gruppen einen Startplatz für den Kreisentscheid erhalten, kann am Samstagabend noch nicht verlässlich zugesagt werden. Die Startplätze hängen von den Ergebnissen des zweiten Gemeindeentscheids der SG Bevensen-Ebstorf am 27. Juni 2015 in Gollern ab. Nur die punktbesten 15 TS-Gruppen (WG2) sowie acht platzierten LF-Gruppen (WG 1) erhalten das Startrecht für Römstedt. Das Starterfeld in Hohenbünstorf kämpft also nicht nur um Platzierungen, sondern um jeden einzelnen Punkt! Am Sonntag laden die Hpohenbünstorfer dann noch einmal zu einem Pokalwettbewerb ein. Hier starten dann Gruppen aus dem ganzen Landkreis.

Ein Wochenende später (13. Juni 2015) folgen die Einheitsgemeinde Bienenbüttel und die Samtgemeinde Suderburg mit ihren Qualifikationsentscheiden. Die Bienenbüttler messen sich auf dem Wettbewerbsgelände in Beverbeck. Die Suderburger richten ihren Gemeindeentscheid in Bahnsen aus.

Der Roscher Gemeindeentscheid findet in diesem Jahr in Jarlitz statt (20. Juni 2015). Am gleichen Tag fahren die Ortswehren aus der Samtgemeinde Aue nach Nienwohlde, wo die Wettbewerbsgruppen ihre Startplätze für den Kreisentscheid ermitteln.

Mit den Wettbewerben in Gollern am 27. Juni 2015 erhalten die Wettbewerbsgruppen der SG Bevensen-Ebstorf dann endlich Gewissheit. Die Gollerner Ergebnisse werden mit den Ergebnissen aus Hohenbünstorf zusammen gerechnet. Aus dem Gesamtklassement ergeben sich dann die Startplatzberechtigungen. Am Sonntag, den 28. Juni 2015, richten die Gollerner ebenfalls einen Pokalwettbewerb, offen für Gruppen des gesamten Landkreises (Startplätze begrenzt), aus.

Für die Uelzener Gruppen geht es in diesem Jahr nach Oldenstadt Nach den Uelzener Stadtwettbewerben am 4. Juli 2015 stehen alle teilnehmenden Gruppen für Römstedt fest. Bei den Kreiswettbewerben gilt es dann die nächste Hürde zu überwinden. Die Sieger beider Wettbewerbsgruppen sowie der Zweitplatzierte der TS-Gruppen (WG 2) qualifizieren sich für den regionalen Landesvorentscheid 2016.

Ergebnisse zu allen Leistungswettbewerben der Saison 2015 gibt es hier…

`Großeinsatz´ – Uelzener Gefahrgutzüge üben im Uelzener Hafen

Bericht & Bild: H.-G. Fabel (Gafahrgutzugführer)

Uelzen, Hafen. Die drei Gefahrgutzüge Nord/Mitte und Süd des Landkreis Uelzen, übten am Mittwochabend, den 3. Juni 2015, im Hafen den Umgang mit Spezialgeräten zur Oelabwehr auf Gewässern. Unter anderem war das Ausbringen einer 170 Meter langen Oelsperre, einmal mit Hilfe eines Bootes der FF Bevensen, sowie manuell nur mit Muskelkraft zu bewältigen. Darüber hinaus wurde das Absaugen von Verschmutzungen auf der Wasseroberfläche, mittels Spezialgeräten, geübt.

Der Zug Mitte hatte dazu auf dem Gelände des Wasser und Schiffartsamt vier Stationen zum Üben aufgebaut. Ziel dieser Ausbildung, die von den drei Gefahrgutzugführern Mirco Feldmann, Torsten Strauer und Horst-Günther Fabel geplant wurde, war es, einmal den Umgang mit den Geräten zu üben und des Weiteren die Zusammenarbeit der Züge zu verfeinern.

Insgesamt nahmen 82 Kameraden mit 15 Fahrzeugen an dieser Ausbildung teil. Ein besonderer Dank, an dieser Stelle an das THW , die uns mit Ihrem Kranwagen unterstützt haben.

img_0002Alle Beteiligten waren überzeugt das solche Ausbildungsdienste in Zukunft auch weiterhin stattfinden sollten, und zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ausbildungsstand der Kameraden.