Archiv der Kategorie: ST Uelzen

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016

Feuer im Uelzener Sägewerk

Text: Tom Reher, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf , Fotos: Philipp Schulze, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf 

Silobrand legt Produktion lahm – acht verletzte Arbeiter vorsorglich im Klinikum

Uelzen (fpr). Aufgrund eines Feuers in einem holzverarbeitenden Betrieb im Uelzener Hafen muss die Produktion zunächst auf unbestimmte Sicht eingestellt werden. Der Brand war heute (09.12.2016) Vormittag gegen kurz nach 10 Uhr von Betriebsangehörigen bei einem Werkzeugwechsel in einem der Silos entdeckt worden. Durch die Strahlungshitze und überschlagende Flammen hatte sich das Feuer bereits von der Filteranlage auf Garagentore und das Dach einer angrenzenden Produktionshalle ausgeweitet. Während die automatische Löscheinrichtung ansprang, wurde der Alarm an die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises gemeldet, die sofort die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Uelzen sowie aus Molzen, Riestedt, Oldenstadt und Emmendorf alarmierte.

Über den Korb der Drehleiter löschten die Feuerwehrleute den Brand aus einem Rohr. Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Reiner Seidel hatte aus den fünf Wehren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Gegen 11:40 Uhr erfolgte die Meldung „Feuer aus“. Danach wurde der leere Silo stetig mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis 12:30 Uhr, einzelne Nachlöscharbeiten bis 13:15 Uhr an.

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Die Arbeiter der betroffenen Anlage hatten sich selbsttätig ins Freie begeben. 17 Betroffene klagten über Atemprobleme. Nach Sichtung durch einen Notarzt wurden acht von ihnen vorsorglich mit dem Verdacht auf leichte Rauchgasinhalationen mit Rettungswagen ins Klinikum Uelzen transportiert. Aufgrund der großen Anzahl von Verletzten hatte die Leistelle Großalarm für den Rettungsdienst ausgelöst, sodass die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des DRK Uelzen hinzu kam. Fünf Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen in Bereitstellung und ein Einsatzleitwagen mit insgesamt 19 Kräften unterstanden dem Organisatorischen Einsatzleiter Sascha Heinze.

Laut Jill Schenk, Prokuristin und Verwaltungsleiterin der Pfeifer Holz GmbH am Standort Uelzen, sorgte der Schaden an der betroffenen Anlage für einen Produktionsausfall des gesamten Sägewerks für mehrere Tage. Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe stehen noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Vor Ort verschafften sich Landrat Dr. Heiko Blume und Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt einen persönlichen Eindruck von der Einsatzlage.

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Großangelegte Übung von DRK, Feuerwehr und THW

Kollision von Personenzug mit PKW

Text von Chistoph Paul (Pressesprecher Feuerwehren der Stadt Uelzen) und des DRK-Kreisverbandes Uelzen. Fotos: DRK-Kreisverband Uelzen

Kollision eines Personenzugs mit einem PKW – so lautet die erste Alarmmeldung die am Mittwoch, 12. Oktober, gegen 19.10 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen eingegangen ist. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Ein mit rund 30 Personen besetzter Nahverkehrszug war an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem PKW zusammengestoßen. Infolge dieses Zusammenstoßes wurden die 30 Personen in dem Zug zum Teil schwer verletzt sowie die Insassen des PKW in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Aufgrund der hohen Anzahl von Verletzten (ManV2, Massenanfall von Verletzten) wurde für den DRK-Kreisverband Uelzen Vollalarm ausgelöst. Nicht nur die SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) der DRK-Bereitschaften Uelzen und Bad Bevensen rückte aus, auch der Rettungsdienst wurde zu diesem Einsatz gerufen. Als der Einsatz auf ManV 3 hochgestuft wurde, wurden auch die Bereitschaften der Landkreise Lüneburg und Dannenberg hinzu gerufen. Die Alarmierung erfolgt in diesem Fall über die Leitstellen.

Auch die Feuerwehr alarmierte aufgrund des Ausmaßes des Einsatzes umgehend weitere Rettungskräfte.

Des Weiteren wurde die DRK-Rettungshundestaffel Uelzen alarmiert, um nach verletzten Personen, die sich von der Unfallstelle entfernt hatten, zu suchen. Insgesamt waren drei Teams im Einsatz, die nach kurzer Zeit die Verletzten aufgespürt und versorgt hatten.

Die Rettung der Schwerverletzten gestaltete sich schwierig. Sie wurden auf Tragen aus dem Zug gerettet und anschließend mit dem sogenannten Rüstsatz Bahn (ein durch die Deutsche Bahn beschaffter Gerätesatz, bestehend aus Schienenrollwagen, diversen Tragen sowie einer Rettungsplattform um den Zugang zum Zug zu erleichtern) über das unwegsame Gelände zum Behandlungsplatz  transportiert.

Die Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands Uelzen waren ausschließlich dafür eingesetzt, die Verletzten im Zug zu versorgen. Die Bereitschaften aus Lüneburg und Dannenberg errichteten neben der Unfallstelle einen Behandlungsplatz und übernahmen die Transportorganisation.

Für den diensthabenden Orga-Leiter des DRK, Björn Busenius, war diese Übung eine besondere Herausforderung, galt es doch aus der Vielzahl von Einsatzkräften heraus eine Führungsstruktur (Leiter Behandlungsplatz, Transportorganisation, Abschnittsleiter) zu bilden. Diese hat perfekt gegriffen, so dass die Verletzten schnell und reibungslos abtransportiert werden konnten.

Ziel der großangelegten Übung war es einerseits die Zusammenarbeit der örtlichen Einsatzleitung bestehend aus dem Orga-Leiter des DRK, Leitender Notarzt, Führungskräfte der Feuerwehr, THW und Polizei weiter zu verbessern, andererseits die Zusammenarbeit mit Einsatzkräften aus anderen Kreisen (hier Bereitschaften aus Lüneburg und Dannenberg) zu intensivieren.
Die rund 100 Einsatzkräfte des DRK und die rund 75 eingesetzten Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiteten das anspruchsvolle Szenario unter den Augen der Übungsbeobachter adäquat ab. Mitorganisator der Übung, Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze, war mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Einige Verbesserungspotenziale wurden erkannt und werden in naher Zukunft aufgearbeitet.
Der DRK-Kreisverband war mit rund 40 Einsatzkräften und drei Rettungshunde-Teams vor Ort.

Fahrzeuge im Einsatz:

  • Einsatzleitwagen
  • Orgaleiter
  • Gerätewagen Sanität
  • Gerätewagen Technik und Sicherheit
  • Nortarzteinsatzfahrzeug Bad Bevensen
  • 6 Rettungswagen (besetzt mit hauptamtlichen Kräften aus dem Regelrettungsdienst und ehrenamtlichen Kräften der SEG)
  • 2 Krankentransportwagen
  • Fahrzeug der Hundestaffel
  • Mannschaftstransportwagen
  • Pressesprecher DRK
  • Bereitschaft Lüneburg:
    38 Einsatzkräfte, 16 Fahrzeuge
  • Bereitschaft Dannenberg:
    13 Einsatzkräfte, 5 Fahrzeuge
  • Kräfteübersicht Feuerwehr Uelzen:
    75 Einsatzkräfte
    15 Fahrzeuge
  • Kommunikationsgruppe der Stadtfeuerwehr Uelzen
  • Pressesprecher Stadtfeuerwehr Uelzen
  • Bahnpolizei

 

Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in Hösseringen

Am Samstag, den 08.10.2016, führten die Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft NORD des Landkreises Uelzen mit über 100 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern, verteilt auf über 25 Feuerwehrfahrzeuge, eine Einsatzübung im Museumsdorf Hösseringen durch. Der auf dem Museumsgelände liegende Brümmerhof bot aufgrund der historisch schützenswerten Gebäude, dem aktiven Museumsbetrieb mit Besuchern und der bedingten Löschwasserversorgung ein ideales Übungsobjekt.

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Übungsleiter Axel Kelle wies die Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause und Heinz Sander, die sich zuvor mit Ihren vier Zügen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen gesammelt hatten, in die Lage ein. Er berichtete zunächst von einem Ausfall der zentralen Wasserversorgung im Museumsdorf aufgrund eines technischen Defekts bei der Druckerhöhungspumpe. Darüber hinaus gebe es eine unbekannte Anzahl von Besuchern, die sich noch in dem in Vollbrand befindlichen Brümmerhof befänden. Menschenleben waren also in Gefahr; es war besondere Eile geboten.

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Der dritte Zug der Kreisbereitschaft wurde direkt am Brandobjekt eingesetzt. Ein 5.000 Liter fassender Pufferspeicher diente als Löschwasserversorgung. Unter Atemschutz wurde die Menschrettung vorgenommen. Die Tanklöschfahrzeuge des ersten Zuges der Kreisbereitschaft versorgten den Pufferspeicher mit dem nötigen Löschwasser im Pendelverkehr. Parallel kümmerte sich der zweite Zug um eine feste Wasserversorgung. Hierzu wurde die naheliegende Hardau angestaut und eine Wasserleitung über eine Strecke von ca. 1.500 Meter zum Brümmerhof verlegt. Das sich mittlerweile fiktiv ausgebreitete Feuer konnte somit erfolgreich bekämpft werden.

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Als sich die Lage aufgrund eines in der Nähe fiktiv ausgebrochenen Waldbrandes noch einmal änderte, konnten die Führungskräfte erneut Ihr Können unter Beweis stellen. Kurzerhand erhielten die Tanklöschfahrzeuge neue Einsatzbefehle. Auch dieses Szenario konnte schnell abgearbeitet werden, sodass der Übungsvormittag um kurz vor 12:00 Uhr nach insgesamt fünf Stunden ehrenamtlicher Einsatzbereitschaft beendet werden konnte.

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Auch der Versorgungszug der Kreisbereitschaft konnte an diesem Vormittag üben. Die Kreisbereitschaft Nord wurde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale nach den Vormittagsstrapazen noch bestens mit Currywurst und Kartoffelsalat versorgt. In der anschließenden Übungsbesprechung bedankten sich Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes noch einmal ausdrücklich für das Engagement der Ehrenamtlichen und betonten die fachliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Ehrenamtlichen.

Barum II und Testorf sind Kreissieger 2016!!!

Wellendorf. Der diesjährige Kreisfeuerwehrtag wurde in Wellendorf ausgerichtet. Bei den Kreisleistungswettbewerben konnten sich die Wettbewerbsgruppen Barum II (WG1) und Testorf (WG2) über den Sieg in Ihrer jeweiligen Wertungsgruppe freuen. Den Henning-Otte-Wanderpokal, welcher stets an die zeitschnellste Gruppe aus beiden Wertungsgruppen überreicht wird, erhielt in diesem Jahr die Gruppe der Ortswehr Hesebeck.

Kreissieger Wertungsgruppe 1 - Barum II
Kreissieger Wertungsgruppe 1 – Barum II
Kreissieger Wertungsgruppe 2 - Testorf
Kreissieger Wertungsgruppe 2 – Testorf

Insgesamt haben 52 Gruppen an den Kreisleistungswettbewerben teilgenommen. Unter den Feuerwehrleuten im Landkreis Uelzen genießen die Leistungswettbewerbe einen hohen Stellenwert. Die Teilnahmequote der 112 Ortswehren bei den Qualifikationswettbewerben ist eine der besten ganz Niedersachsens.

Durch das gute Abschneiden bei den Kreisfeuerwehrtagen 2015 und 2016 haben sich die folgenden Gruppen für den Regionalentscheid in Klein Meckelsen am 18. September 2016 qualifiziert:

Wertungsgruppe 1 – alle Teilnehmergruppen, die mit einer fest eingebauten FPN arbeiten (ehemals LF):

  • Rosche-Prielip I,
  • Barum II,
  • Barum I.

Wertungsgruppe 2 – alle Teilnehmergruppen, die mit einer PFPN arbeiten (ehemals TS):

  • Höver,
  • Nateln,
  • Testorf,
  • Brockhimbergen,
  • Hohenbünstorf.

Darüber hinaus beweisen die guten Punktzahlen einen hohen Ausbildungsstand in den jeweiligen Ortswehren. Das abzuarbeitende Einsatzszenario wird streng nach den Feuerwehrdienstvorschriften des Landes Niedersachsens bewertet. Die Wettbewerbsergebnisse belegen regelmäßig, dass die Uelzener Feuerwehrleute die geforderten Grundfähigkeiten des Löschwesens bestens beherrschen.

Zu den Ergebnislisten

Kreisfeuerwehrtag steht unmittelbar bevor…

Wellendorf. Am Samstag (03.09.2016) ist es endlich soweit. Der Uelzener Kreisfeuerwehrtag mit den Kreisleistungswettbewerben findet statt.

Die ausrichtende Wehr ist derzeit unermüdlich im Einsatz, um den 112 Uelzener Ortswehren ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Auf drei Wettbewerbsbahnen werden sich die über 60 qualifizierten Gruppen messen. Die Besten können sich sogar noch für den in zwei Wochen stattfindenden regionalen Landesvorentscheid (18.09.2016) in Klein Meckelsen qualifizieren.

Ab 7:00 Uhr geht es mit frühstück los… Ab 9:00 Uhr beginnen die Wettbewerbe… Die musikalischen Abteilungenw erden Ihr können zum Besten geben. Ab 17:30 Uhr werden die Feuerwehranwärter verpflichtet. Danach folgt die Siegerehrung .

Wir wünschen der Ortswehr Wellendorf an dieser Stelle ein “glückliches Händchen” bei der Organisation und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages und hoffen auf gutes Wetter, zahlreiche Gäste und spannende Wettbewerbe. Mögen die BESTEN gewinnen…

Einladung Kreisfeuerwehrtag am 03.09. in Wellendorf

Wellendorf. Der diesjährige Kreisfeuerwehrtag findet am 3. September 2016 in Wellendorf statt. Wie in jedem Jahr werden an diesem Tag auch die Kreisleistungswettbewerbe durchgeführt. Über 60 Gruppen haben sich über die Gemeindewettbewerbe qualifiziert. Die besten Gruppen erhalten einen der begehrten Startplätze für den regionalen Landesvorentscheid in Klein Meckelsen am 18.09.2016.

2016-09-03 EinladungAb 8:00 Uhr bietet die gastgebende Wehr aus Wellendorf ein Frühstück an. Bevor die Wettbewerbe dann um 9:00 Uhr beginnen, findet unter der Leitung von Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper eine Gruppenführerbesprechung statt. Mittags ab 12:00 Uhr gibt es Erbsensuppe. Ab 14:00 Uhr folgt dann eine Kuchen- und Tortentafel sowie für die Kleinen verschiedene Kinderspiele. Außerdem werden die Feuerwehrmusikzüge aus den verschiedenen Orten im Landkreis auftreten.

Ab 17:30 Uhr wird es dann feierlich. Zunächst findet die Verpflichtung neuer Feuerwehrleute statt; dann folgt die Siegerehrung der jeweiligen Wertungsgruppen I (LF) und II (TS).

Wir wünschen der Ortswehr Wellendorf an dieser Stelle ein “glückliches Händchen” bei der Organisation und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages und hoffen auf gutes Wetter, zahlreiche Gäste und spannende Wettbewerbe. Mögen die BESTEN gewinnen…

Hier gibt es eine Übersicht der Qualifikationsergebnisse 2016!!

Hier gibt es eine Übersicht über die Anfahrt sowie Parkplatzinformationen zum Gelände des diesjährigen Kreisfeuerwehrtages.

Veröffentlicht am 31. Juli 2016.

Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen fährt Doppelsieg ein

Text und Foto: A. König

Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb und Abnahme Brandfloh in Bad Bevensen

Bad Bevensen. Ein gewisser Geräuschpegel und Kinderlachen ist für den Sportplatz der KGS Bad Bevensen nicht ungewöhnlich. Wenn es sich aber um einen Sonntag handelt und sich zu diesen Geräuschen noch das Geklapper von Kupplungen von Feuerwehrschläuchen mischt, lässt das auf eine besondere Veranstaltung schließen. Schallende Lautsprecherdurchsagen vom Platz, Bratwurstgeruch, Kaffeeduft und die Spitze einer Hüpfburg, die über die Baumwipfel ragt, lassen letzte Zweifel weichen: Hier findet eine Großveranstaltung statt. So geschehen vergangenen Sonntag auf dem Gelände der KGS Bad Bevensen und dem dazugehörigen Sportplatz.

Die Jugendfeuerwehr Bad Bevensen war anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens  der diesjährige Ausrichter der Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbe des Landkreises Uelzen. Insgesamt folgten 19 Jugendfeuerwehren mit 23 startenden Gruppen der Einladung. Hunderte von Kindern und Jugendlichen bevölkerten den Sportplatz und das umliegende Gelände. Begleitet von vielen Betreuern, Elternteilen, Gästen oder einfach nur Zuschauern, die von dieser Veranstaltung erfahren haben.

Der Kreiswettbewerb ist für die jungen Brandschützer in zwei Aufgabengebiete aufgeteilt. Im sogenannten A-Teil muss die startende Jugendfeuerwehr möglichst fehlerfrei einen dreiteiligen Löschangriff aufbauen und dabei zeigen, dass alle feuerwehrtechnischen Kenntnisse vorhanden sind: Herrichten einer Wasserentnahmestelle, verlegen von Schlauchleitungen und anlegen von Knoten und Stichen sind nur einige Dinge der umfangreichen Tätigkeiten. Bei dieser Übung müssen die Trupps noch verschiedene Hindernisse überwinden wie zum Beispiel einen Graben überspringen, über eine Leiterwand klettern, durch einen Kriechtunnel kriechen und eine Hürde überqueren. Insgesamt also sehr anspruchsvoll. Beim B-Teil muss überwiegend das sportliche Können unter Beweis gestellt werden. Hier gilt es, bei einem Staffellauf über 400m eine möglichst schnelle Zeit zu erreichen. Auf dem Rundkurs müssen die neun Läufer neben dem Staffellauf verschiedenste Aufgaben aus dem Feuerwehralltag bewältigen. So zum Beispiel möglichst ordentlich einen C-Schlauch aufrollen, ein Strahlrohr an eine Schlauchleitung kuppeln oder mit einem Leinenbeutel ein Ziel treffen.

Gegen 10 Uhr startete die erste Gruppe in den Wettbewerb. Bei bewölktem Himmel, aber überwiegend gutem Wetter, konnten sich die Zuschauer ein Bild vom Leistungsstand der Jugendlichen machen. Alle Gruppen erfüllten mit beeindruckender Disziplin und hohem Ehrgeiz die geforderten Aufgaben. Am Ende konnte sich die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen mit 1410 Punkten durchsetzen. Stolz wurde bei der Siegerehrung der Wanderpokal entgegengenommen. Auf Platz zwei folgte die Jugendfeuerwehr Schwemlitz-Bankewitz mit 1385 Punkten. Die Jugendfeuerwehr Reinstorf schaffte mit 1382 Punkten den Sprung aufs Treppchen und belegte den dritten Platz.

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Zusätzlich zu den Wettbewerben gab es noch ein buntes Rahmenprogramm. Die Jugendfeuerwehr Feuerwehr Bad Bevensen hat eine Hüpfburg organisiert und ein Spiel ohne Grenzen mit insgesamt vier Stationen angeboten. Das kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an. Verschnauft wurde abseits des Sportplatzes auf den vielen Sitzgelegenheiten zwischen zahlreichen Speise- und Getränkeständen. Trotz des durchwachsenen Wetters war der Eisstand förmlich umzingelt und ständig belagert. Das Spiel ohne Grenzen konnte die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen ebenfalls für sich entscheiden und durfte sich verdienterweise Doppelsieger nennen.

Kurz nach 17 Uhr fand die Siegerehrung statt. Viele Gäste wie der Landrat Dr. Heiko Blume, der Kreisbrandmeister Helmut Rüger, Stadtbürgermeister Martin Feller und viele weitere, ließen es sich nicht nehmen Grußworte und Glückwünsche auszusprechen. Der ausgesprochene Dank und die Bewunderung für die vorbildliche Jugendarbeit richtete sich vor allem an die vielen Jugendwarte und Betreuer. Ebenso wurden die hervorragende Organisation und der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gelobt. Die Jugendwarte der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen Benjamin Thormählen, Patrick Franceson und Annika Rühmann nahmen die anerkennenden Worte gerne entgegen. Ortsbrandmeister Matthias Wedel stellte nochmal klar, wie wichtig die Nachwuchsförderung ist. Nicht von ungefähr wird in Bad Bevensen auf eine erfolgreiche 50-jährige Jugendfeuerwehrgeschichte zurückgeblickt. „Die Kinder- und Jugendarbeit ist uns eine Herzensangelegenheit“ betonte Wedel. Insgesamt waren die Verantwortlichen der Kreisjugendfeuerwehr Uelzen mit den Ergebnissen der Gruppen und dem Verlauf des Wettbewerbs sehr zufrieden.

Am Vormittag wurde auf dem KGS-Sportplatz, neben dem laufenden Wettbewerb der Jugendfeuerwehr, noch der „Brandfloh“ der Kinderfeuerwehr abgenommen. Bei diesem Kinderfeuerwehr-Abzeichen handelt es sich um einen Ausbildungsnachweis für Mitglieder der Kinderfeuerwehren in Niedersachsen. Die Kinder mussten hierfür verschiedenste Aufgaben erledigen. An einer Station musste eine Kerze durch Entzug von Sauerstoff, unter zur Hilfenahme von einem Glas gelöscht werden. Der physikalische Vorgang musste zudem erklärt werden. Weiterhin sollten die Kinder drei brennbare Materialien einem geeigneten Löschmittel zuordnen. An einer anderen Station ging es um Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Teilnehmer sollten zeigen, dass sie einfache und wirksame Sofortmaßnahmen kennen und anwenden können, zum Beispiel wie die Notrufnummer lautet oder wie man kleine Schnittwunden erstversorgt. An drei weiteren Stationen mussten noch viele interessante Aufgaben gelöst werden. Bei allen Stationen stand der Spaß und das Teamwork an erster Stelle.

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Das Kinderfeuerwehrabzeichen Brandfloh wurde im Landkreis Uelzen erstmalig abgenommen. Anika Wolff, Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr, freute sich fast 50 Kinder aus insgesamt sechs Kinderfeuerwehren begrüßen zu dürfen. Alle Kinder bestanden die Abnahme und erhielten zum Abzeichen eine entsprechende Urkunde.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Bad Bevensen bei der Abnahme des Brandflohs von der Feuerwehr Röbbel. Hierfür einen recht schönen Dank. Ebenso geht der Dank an die Feuerwehr Jelmstorf. Diese begleitete am Sonntag zeitgleich den Gemeindewandertag. Dieser endete auf dem Gelände der KGS endete. Viele Wanderer bekamen so mehr zufällig einen Einblick in die Jugendarbeit der Feuerwehr.

Absturzsicherung LK Uelzen übt am Baukran in Wriedel

Text: Andreas Dehning und Fotos: FF Wriedel-Schatensen

Eine günstige Gelegenheit an realistischen Strukturen zu üben und die Fertigkeiten zu vertiefen, bot sich den Einsatzkräften der Absturzsicherungsgruppe des LK Uelzen am 19.05 in Wriedel.

Vor Ort informierten sich der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der Abschnittsleiter Nord Hans Jürgen Cordes über den Stand der Ausbildung.

absturz4Auf dem Gelände des im Bau befindlichen Feuerwehrhauses, ist seit Baubeginn ein Kran aufgestellt. Die Einsatzkräfte der Absturzsicherung versuchen möglichst realistische Übungen an vielfältigen Strukturen durchzuführen. Nur so können Erfahrungen gesammelt werden. Oft mangelt es aber an Gelegenheiten und Kletterstrukturen. Insofern war der Kran in Wriedel und die Möglichkeit diesen Nutzen zu können, ein Glücksfall für die Ausbildung.

Zu Übungszwecken wurden drei Puppen in verschiedenen Höhen am Kran „eingehängt“. Ziel war es diese Puppen aus ihre Lage zu befreien und zu retten.

Die Absturzsicherungsgruppe wurde bei den Vorbereitungen tatkräftig durch die Drehleiter der Feuerwehr Uelzen unterstützt. Mit Hilfe der Besatzung wurden die Puppen in den Kran verbracht und die Eigensicherung der Einsatzkräfte gewährleistet.

Im senkrechten Vorstieg, gesichert durch jeweils zweiabsturz3 Sicherungskräfte, näherte sich der Vorsteiger der „verunglückten“ Puppe. Da alle Puppen über ein eigenes Absturzsicherungsgurtzeug verfügten, konnten sie über ein Rollgliss gerettet werden. Personen in Notlage ohne Gurtzeug werden in der Regel über die Schleifkorbtrage und den Rollgliss gerettet. Ein Abseilen mit der verunfallten Person ist in der Absturzsicherung nicht gestattet. Diese Art der Rettung führen nur Höhenretter aus.

In der Abschlussbesprechung waren sich alle Einsatzkräfte einig, diese günstige Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen zu wollen und sobald als möglich wieder an diesen Kran zu üben.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma Morgenstern Bauausführung GmbH bedanken die ohne zu zögern uns unterstützte und die Benutzung des Krans erlaubte. Dank gebührt auch der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, die es uns gestattete auf dem Gelände zu üben.