Archiv der Kategorie: Einsätze & Übungen

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Scheunenbrand in Altenebstorf

IMG_9773-2AFür einen Großeinsatz von knapp 90 Einsatzkräften sorgte, am Montagmorgen kurz nach 6 Uhr, ein gemeldeter Scheunenbrand in Altenebstorf. In einer knapp 400 Quadratmeter großen Kartoffelscheune kam es im Bereich der Lüftungsanlage zu einem Feuer. Nach dem Öffnen der Scheunentore konnten die Brandschützer, unter Atemschutz, den Brand mit Wasser und Schaum rasch eindämmen. Mit, zeitweise, drei Gabelstaplern wurden anschließend, durch Mitarbeiter, die in der Scheune gelagerten Holzkisten samt IMG_5120-7AKartoffeln nach und nach ins Freie gefahren. Im Freien wurden die Kisten dann nochmal nach Brandnestern untersucht. Bis zum Abrücken der letzten Kräfte dauerte der Einsatz rund fünf StundenFür einen Großeinsatz von knapp 90 Einsatzkräften sorgte, am Montagmorgen kurz nach 6 Uhr, ein gemeldeter Scheunenbrand in Altenebstorf. In einer knapp 400 Quadratmeter großen Kartoffelscheune kam es im Bereich der Lüftungsanlage zu einem Feuer. Nach dem Öffnen der Scheunentore konnten die Brandschützer, unter Atemschutz, den Brand mit Wasser und Schaum rasch eindämmen. Mit, zeitweise, drei Gabelstaplern wurden anschließend, durch Mitarbeiter, die in der Scheune gelagerten Holzkisten samt Kartoffeln nach und nach ins Freie gefahren. Im Freien wurden die Kisten dann nochmal nach Brandnestern untersucht. Bis zum Abrücken der letzten Kräfte dauerte der Einsatz rund fünf Stunden.

Im Einsatz:

•FF Ebstorf: ELW, TLF, LF, VHLF

•FF Hanstedt I: TSF, SW 2000

•FF Melzingen: TSF

•FF Allenbostel: TSF

•FF Stadorf: TSF

•FF Wriedel-Schatensen: TLF, LF

•FF Uelzen: DLK, TLF

•DRK Rettungsdienst

•Pressewart der Feuerwehr

•Pressesprecher der Polizei

•Polizei / Kripo

Bilder und Text: Philipp Schulze

Kreisbereitschaft Heidekreis übt im Landkreis Uelzen

Bericht A. Lehmann (Ref. ÖA), Bilder S. Düsel (OrtsFw Barum) & S. Meier (Pressesprecher KFB Heidekreis)

Uelzen. Gleich vier Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft Heidekreis mit über 100 Einsatzkräften waren am Samstag, den 11. Oktober 2014, zu Gast im Landkreis Uelzen. Sie kamen um sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Genauso wie die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus dem Landkreis Uelzen, müssen die Kameraden der Kreisbereitschaftszüge des Heidekreises ihre Handgriffe regelmäßig üben. Anders als Berufsfeuerwehren können sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aber nicht in Ihrer Arbeitszeit fortbilden. Ihre Ausbildung muss in der Freizeit, neben dem Beruf und dem weiteren Privatleben erfolgen. Mehrere Übungsszenarien, ausgearbeitet von der Uelzener Kreisbereitschaftsführung, sorgten für einen intensiven und wertvollen Einsatzvormittag.

“Die Zusammenarbeit zwischen der Kreisfeuerwehr Heidekreis und unser Kreisfeuerwehr Uelzen ist gut”, begründete Kreisbereitschaftsführer Nord Dietmer Krause das große Engagement seiner Führungskräfte bei der Ausarbeitung der Einsatzszenarien. “Es soll auch so bleiben”, führte er weiter aus. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus dem Heidekreis waren dankbar für die Arbeit der Uelzener. Die Einsatzabläufe, besonders die Koordination der vielen Einsatzfahrzeuge, ist in der Praxis nicht einfach. Es sind Abläufe, die man aufgrund der seltenen Realeinsätze glücklicherweise nicht so oft durchführt. Aber gerade deswegen sind Kreisbereitschaftsübungen so wichtig. Im Einsatzfall müssen die Abläufe auf Anhieb klappen. Fehler führen nicht nur zu erhöhten Sachschäden, sie können auch Menschen- und Tierleben kosten.

2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 04 - Einsatzlage Suderburg - Foto Stephan Meier (Stefan Düsel OrtsFw Barum)
Foto Stefan Düsel (OrtsFw Barum)

Neben dem Ortsverbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf, wo ein Verkehrsunfall zu bewältigen war, führte es die Fachzüge aus dem Heidekreis zu einem fingierten Großfeuer auf dem Betriebsgelände der Vereinigten Saatzucht Ebstorf in Suderburg und zu einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug auf dem Betriebsgelände der Agravis Technik Heide-Altmark GmbH in Uelzen. Die Firmen stellten ihr Gelände trotz laufenden Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Es schien eine Selbstverständlichkeit zu sein. Die Feuerwehren waren dankbar für die Offenheit der Firmen.

Um die Übungen realitätsnah zu gestalten, unterstützen Uelzener Feuerwehrleute bei den Szenarien als Verletzte. Auch die Kameraden des Uelzener Rettungsdienstes waren vor Ort. Bei dem Verkehrsunfall auf dem Verbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf wurden außerdem zwei verunfallte PKW in Stellung gebracht. Der einen Schock simulierende Pascal Erbstößer aus Brockhimbergen zeigte Schauspieltalent und beschäftigte die Einsatzkräfte aus dem Heidekreis umfänglich. Diese erwiderten Professionalität und leiteten die entsprechenden Betreuungsmaßnahmen ein.

2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 01 - Foto Stephan Meier (Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis)
Simulierter PKW-Unfall auf dem Ortsverbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf – Foto: S. Meier (Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis)
2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 03 - Einsatzlage Suderburg - Foto Stephan Meier (Stefan Düsel OrtsFw Barum)
Foto: Stefan Düsel (OrtsFw Barum)

Bei dem Übungsszenario auf dem Betriebsgelände in Suderburg hatten die Einsatzkräfte des Heidekreises unter anderem die Aufgabe Passanten aus Gebäuden zu retten. Unter Atemschutz wurde auch diese Aufgabe problemlos bewältigt.

Eine unter einem “Grubber” eingeklemmte Puppe beschäftigte den Fachzug “Technische Hilfeleistung” auf dem Hinterhof der Agravis Technik Heide-Altmark GmbH. Mit hydraulischem Hebekissen konnte aber auch diese Einsatzlage problemlos abgearbeitet werden.

Im Anschluss an die Einsatzübungen wurde in der Feuerwehtechnischen Zentrale Uelzen noch der Fachzug Logistik getestet. Auch diese Aufgabe wurde mit Bravur gemeistert; alle Einsatzkräfte erhielten eine warme Mahlzeit, die Sie sich nach dem anstrengenden Einsatzvormittag auch wirklich verdient hatten.

Ein Hinweis in eigener Sache:

Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren muss man, wie man an der Kreisbereitschaftsübung des Heidekreises sehen kann, viel Zeit in Ausbildung und Übungen investieren, um im Ernstfall fachgerecht Hilfe leisten zu können. Die Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren erfolgt ehrenamtlich, nebenberuflich und vor allem unentgeltlich. Die Kameraden des Heidekreises nehmen Ihre Aufgabe trotzdem sehr ernst. Nachahmer, die jetzt die Uelzener Ortswehren unterstützen wollen, sind gerne gesehen!

Alter Unterkreis hält Tradition der jährlichen Alarmübung aufrecht

Bericht FFw Barum – Bilder: www.brittart-fotografie.de

Vinstedt. Kurz vor 18:30 Uhr heulten in Barum die Sirenen auf. Man musste zu einem Einsatz nach Vinstedt ausrücken, der sich im nachhinein glücklicherweise als eine Alarmübung entpuppte. Aufmerksame Vinstedter hatten in einem der zahlreichen Kartoffellager im Ort einen Brandgeruch mit Rauchentwicklung bemerkt. Schnell wurden die Ortswehren Vinstedt, zeitglich auch die Kameraden aus Hohenbünstorf alarmiert. Es war 18:15 Uhr. Nach erster Lageerkundung durch die Vinstedter bekam man schließlich durch die Befragung von Passanten den Hinweis, dass sich mehrere Personen im Gebäude aufhielten. Sofort wurden die Ortswehren Barum, Natendorf und der ELW aus Ebstorf nachalarmiert.

Mit neun Kameraden machte sich das Barumer LF 8 auf den Weg zur angegebenen Kartoffelscheune. Zwei Atemschutzgeräteträger machten sich vor Ort angekommen zum Innenangriff bereit. Die zuvor alarmierten Hohenbünstorfer Kameraden stellten ebenfalls einen Trupp. Da die Scheune nur verqualmt war ging es umgehend an die Personensuche, denn vier Angestellte des Hofes versuchten den Brand selber zu löschen und waren seit dem vermisst.

 

 

In dem Einsatzobjekt, welches durch die Größe und der Menge an schmalen Gängen nur schwer zu durchsuchen war, dauerte es leider wertvolle Minuten, bis alle Personen gefunden wurden. Zeit, die im Ernstfall entscheidend sein könnte! Die Personen hatten zudem zahlreiche Verletzungen, die es nach und während der Menschenrettung richtig zu bewerten galt. So wurde zum Beispiel auf die Bergung einer Prothese zunächst verzichtet, da man materielle Werte ersetzen könne. Die von Barum gestellte Atemschutzüberwachung hatte während des Einsatzes drei Trupps überwacht.
Die Lage schien vollständig unter Kontrolle, da hieß es “Feuer im östlichen Dachbereich”. Mittels Entnahme aus der Feldberegnung wurden die anliegenden Gebäude geschützt, das Feuer mittels der zentralen Wasserversorgung so realitätsnah wie bei einer Übung ohne echte Flammen möglich, bekämpft.

Mittels ELW wurde der gesamte Einsatz organisiert und letztendlich auch dokumentiert. Die anschließende “Manöverkritik” deckte ein paar Verbesserungsvorschläge auf, welche für die Zukunft nun ausgeräumt sind.

Waldbrand zwischen Velgen, Bornsen und Oldendorf II

Ein Rettungshubschrauber entdeckte beim Überflug, nahe der IMG_4891-5Ortschaft Oldendorf II, eine Rauchentwicklung in einem Waldgebiet und meldete dies der Leitstelle in Uelzen. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Ebstorf, Hanstedt I, Velgen und Wriedel – Schatensen gegen 18:00 alarmiert. Die Einsatzstelle lag mitten in einem schwer zugänglichen Waldstück. Glücklicherweise sind teilweise die IMG_0167-1wasserführenden Fahrzeuge mit Allradantrieb ausgestattet, so konnten die Fahrzeuge die Einsatzstelle dennoch erreichen. Es brannte mitten im Wald das Unterholz auf einer Fläche von ca. 300-400 Quadratmeter. Im sogenannten Pendelverkehr lieferten die Wasserführenden Fahrzeuge Löschwasser an den Einsatzort. Die dort eingesetzten ehrenamtlichen Kräfte löschten den Brand gemeinsam ab und suchten nach weiteren Brandnester mit Schaufeln und Hacken im trockenen Waldboden.

 Im Einsatz waren:

FF Ebstorf

FF Hanstedt I

FF Velgen

FF Wriedel – Schatensen

Polizei

Förster / Waldbrandbeauftragter

 

Text: Andreas Dehning (Pressewart, Feuerwehr Wriedel-Schatensen) / Fotos: Feuerwehr

Feuerwehr zu Ausbildungsdienst am Flugplatz in Barnsen

Er ist über die Kreisgrenzen wohl sehr vielen bekannt, der Flugplatz in Barnsen (Kreis Uelzen). Der nicht ständig besetzte Flugplatz, unweit Flugplatz Barnsen / Feuerwehrder Ortschaft Melzingen entfernt, liegt unter anderem mit im Einsatzradius der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf. So rückten die Brandschützer im Mai 2013 zusammen mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Suderburg aus, als nach einer Bruchlandung ein Motorflugzeug Feuer fing. Der Pilot konnte sich damals selbst befreien und blieb unverletzt.

„Solch ein Unfall ist glücklicherweise die absolute Flugplatz Barnsen / FeuerwehrAusnahmesituation“, so Ortsbrandmeister Carsten Mente. „Ich kann mich rückblickend nicht erinnern, in meiner 31-jährigen Dienstzeit als Feuerwehrmann, etwas solches ähnliches erlebt zu haben und bin sehr froh darüber.“ so Mente weiter.

Mitte August fand im Rahmen eines Dienstes, zusammen mit der Feuerwehr aus Hanstedt I ,eine Aus – und Weiterbildung auf dem Flugplatz statt. Mitglieder des Flugsportverein Cumulus Uelzen e. V. veranschaulichten mit einer Präsentation, wie ein solcher Platz funktioniert und organisiert wird und welche Flugzeugklasse dort maximal landen bzw. starten dürfen. Und natürlich auch, welche Gefahren von Luftfahrzeugen, deren Treibstoffen und Materialien ausgehen können.

Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände, durch Werkstätten und den Hallen mit den Segel- und Motorflugzeugen, Flugplatz Barnsen / Feuerwehrkonnten die rund 40 Brandschützer einen Blick hinter die Kulissen des Flugplatzes werfen. In kleinen Gruppen wurde speziell auch auf Sicherheitseinrichtungen bei Luftfahrzeugen und Verhaltensregeln eingegangen. Ebenso gab ein Pilot, des am Klinikum Uelzen stationierten Rettungshubschraubers Christoph 19, einen Einblick, was beim Einsatz bzw. Unfalles eines Drehflüglers zu beachten ist.

Fotos und Text: Philipp Schulze (Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf)

Nicht alltäglicher Einsatz der Feuerwehr Tätendorf-Eppensen

 

Gegen 15.20 Uhr wurden die Tätendorf-Eppenser Brandschützer zu einem Hilfeleistungseinsatz im Eichenhofweg alarmiert. „Großer Ast einer Eiche auf Gebäude gestürzt“ war das Einsatzstichwort.IMG_20140809_161054 (FILEminimizer)

Angekommen an der Einsatzstelle, verschaffte man sich eine ersteIMG-20140809-WA0020 (FILEminimizer) Lage. Die Mieter die allesamt im Haus waren als der Ast auf das Haus stürzte, waren bei der Ankunft unverletzt außerhalb des Gebäudes. Der Eichenast, mit einem Durchmesser von fast 60 cm und einer Gesamtlänge von ca. 10 m lag längs auf einer Dachhälfte. Man untersuchte das Mehrfamilienwohnhaus und stellte fest, das keine akute Einsturzgefahr bestand, jedoch durchschlug es an einer stelle das Dach. Aufgrund der schlechten Zufahrtsmöglichkeit und der Gegebenheiten vor Ort entschied man sich um die Mithilfe des Technischen Hilfswerks die für solche Aufgaben ausgebildet sind und entsprechendes Gerät haben.

Der baumgroße Ast wurde in Absprache mit dem THW Stück für IMG-20140809-WA0037 (FILEminimizer)Stück vom Dach abgetragen. Dies erwies sich als echtes Geduldspiel. Weiter Äste waren beim Sturz auf das Dach geborsten und „mikadoartig“ unter dem Hauptast vergraben. Gegen 20 Uhr hatte die Feuerwehr- und THW-Kameraden es dann geschafft den Ast ohne weitere Schäden vom Gebäude zu bergen. Die Einsatzleitung der Feuerwehr und des THW´s, zusammen mit einer Dachdeckereifirma schauten sich nochmals genau das betroffene Gebäude an und stellten ganz geringe Schäden fest, sodass das Haus an die Mieter wieder übergeben werden konnte. Um ca. 20.30 Uhr konnte der Einsatz nach über 5 Std. beendet werden.

Text: Stefan Düsel

Bilder: Feuerwehr Tätendorf-Eppensen

 

Brandeinsatz in Bevenser Innenstadt

Bevensen. Um 10.08 Uhr ertönte die Barumer Sirene und die Schleife der Funkmeldeempfänger löste aus. Ein Feuer in der Kirchstraße in IMG-20140809-WA0008Bad Bevensen wurde gemeldet. 10 Barumer Kameraden rückten aus. Der Rest der sich am Feuerwehrhaus eingefunden hatte brauchte nicht nachkommen. Vor Ort angekommen stellten die Barumer Feuerwehr einen Atemschutzgeräteträgertrupp und erweiterten durch zwei weitere Kameraden die Atemschutzüberwachung. Die restlichen zur Verfügung stehenden Brandschützer blieben am Fahrzeug in Bereitstellung. 

Das Einsatzobjekt war eine Wohnung im 1. Obergeschoss eines Gebäudes direkt am Kirchplatz. Es brannte die Küche. Es waren keine Personen mehr im Brandobjekt. Schaulustige Besucher des BevenserIMG-20140809-WA0007 Wochenmarktes beeinträchtigten die Arbeit der Feuerwehren nur in geringem Umfang. Das Feuer konnte glücklicherweise sehr schnell von den Bevenser Kameraden unter Kontrolle gebracht werden, sodass ein Einsatz der weiteren Kräfte nicht mehr notwendig war. Eine Ausbreitung über die Küche hinaus wurde verhindert. Durch das Treppenhaus wurde die Brandwohnung belüftet und mit der Bevenser Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern gesucht.

Neben den Wehren aus Bevensen und Barum waren noch Jelmstorf, Himbergen, Altenmedingen, Römstedt, Röbbel und Hesebeck im Einsatz. Nach ca. 1 Std. war die Barumer Ortswehr wieder am eigenen Stadort und beendete den Einsatz. 

Fotos und Text: Feuerwehr Barum

Atemschutz Ausbildung im Brandhaus Faßberg

Oetzen/Faßberg. Zu einer Realbrand-Ausbildung im Brandhaus auf dem Fliegerhorst Faßberg machten sich die Wehren Oetzen, Stöcken, Schwemlitz-Bankewitz und Rätzlingen auf. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus Oetzen ging es bei guten äußeren Bedingungen los Richtung Faßberg. Nach einer kurzen Einweisung durch den Zugführer Hartmut Müller wurde die erste Einsatzübung abgearbeitet. Ausbildungsschwerpunkte waren die Atemschutzüberwachung, die ausbildung.faßberg.2Vornahme des „Schlauchpaketes“, der Einsatz der Wärmebildkamera, die taktische Ventilation mit dem Überdruckbelüfter und damit in Verbindung der Einsatz des mobilen Rauchverschusses. Insgesamt wurden 3 Einsatzszenarien „durchgespielt“ von den 25 Teilnehmern. Im Laufe des Vormittags kam dann auch noch die Sonne durch, so dass nicht nur davon die Teilnehmer(innen) mächtig ins Schwitzen gerieten. ausbildung.faßberg.1Nach jedem Durchgang wurde Manöverkritik geübt, Schwachstellen aufgedeckt. Am frühen Nachmittag war der praktische Ausbildung beendet. Nach einem reinigenden Duschbad klang der gelungene Tag mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Fotos und Bericht Hartmut Müller (Feuerwehr Oetzen)

Ruhe bewahrt!

Oetzen. Die junge Frau macht das einzig Richtige: anstatt in Hektik zu verfallen greift sie sich die 3. Spraydose und löscht den Tannenbaum-Brand. Zuvor hatte sie 2 leere Dosen erwischt und der anfängliche Entstehungsbrand hatte sich rasant weiter entwickelt mit einer haushohen Rauchfahne. Schließlich haben wir Sommer und die ehemals stolze Nordmanntanne ist knochentrocken und bietet nur noch ein hellbraunes Nadelkleid. Das man (Frau) in einem Brandfall Ruhe bewahren soll, hatten 20 Frauen bei einem Vortrag zuvor gehört. Eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr Oetzen zu einem Informationstag zum Thema Brandschutz im Haushalt.info.tag.frauen.1 Erklärt wurden mögliche Brandgefahren und wie man sich davor schützen kann. Das Verhalten bei einem Feuer wurde verinnerlicht. Der aktuelle Stand zum Thema Rauchmelderpflicht wurde ebenso behandelt. Im praktischen Teil durfte die Fettexplosion nicht fehlen. Wie schnell und wie laut Spraydosen unter Hitzeeinwirkung zerknallen, konnten die Teilnehmerinnen am eigenen Leib spüren. Das Angebot, mit der Löschdecke, dem Pulverlöscher oder dem Löschspray einen Entstehungsbrand zu löschen, wurde dankbar angenommen. Zum Abschluss klang bei Kaffee und Butterkuchen im gemütlichen Grilleck dieser Nachmittag aus.   Fotos und Bericht Hartmut Müller, Feuerwehr Oetzen