Archiv der Kategorie: Einsätze & Übungen

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Gebäudebrand in Suderburg

von FFw Suderburg

Am Dienstagmorgen wurde der 1. Zug der Samtgemeinde Suderburg und die Drehleiter Uelzen zu einem Gebäudebrand in die Hauptstr. 25 (Kaffeehof) alarmiert. In dem Gebäude brannte es im Bereich des Saales. Hier wurde ein Innenangriff mit 2 Trupps unter Atemschutz durchgeführt. Der darüber liegende Dachboden wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert, hier galt es schnell zu handeln, da sich das Feuer schon durch die Zwischendecke gefressen hatte. Im Dachgeschoß wurde ein weiterer Trupp unter PA mit C-Rohr eingesetzt der großräumig nach Brandnestern suchte. Insgesamt waren 6 Atemschutztrupps eingesetzt. Der Einsatz konnte nach 2 Stunden beendet werden.

Einsatzbeginn: 08.10 Uhr

Einsatzende:    10.30 Uhr

Im Einsatz:    Suderburg mit ELW, HLF und TLF

Hösseringen mit LF 8, Räber, Holxen, Bahnsen und Böddenstedt mit TSF

Uelzen mit DL und TLF

Eingesetzte Kräfte: 65 Kameradinnen/ Kameraden

weitere Kräfte: DRK mit ELW und 4 RTW, Polizei Suderburg

Brand in Bad Bevensen endet tödlich

Die gegen 01.30 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren mit mehr als 80 Mann angerückt und mussten in der Folge mehrere Personen des 9-Parteienhaus auch unter Einsatz von Steckleitern evakuieren. Nach derzeitigem Stand erlitten fünf Personen, darunter auch ein Feuerwehrmann, eine leichte Rauchgasvergiftung. Die betroffene Hochparterre-Wohnung brannte komplett aus. Eine in der Wohnung gemeldete 70-jährige Frau konnten die Einsatzkräfte nur noch tot bergen. Nach ersten Einschätzungen entstand ein Sachschaden von mehr als 30 000 Euro. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler gehen derzeit nach den Gesamtumständen von Brandstiftung als Ursache aus.

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Bild: Stefan Düsel (Pressewart der FFw Barum)

Quelle: AZ-Online.de

Alarmübung in Hohenbünstorf (Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf)

Text und Bild: Stefan Düsel, PW FFw Barum

Um 19.09 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger und die Sirenen in Barum aus. Scheunenbrand in Hohenbünstorf hieß das Stichwort. Neben Barum wurden auch die Ortswehren aus Hohenbünstorf, Vinstedt und Natendorf alarmiert. Vor Ort angekommen musste zur erfolgreichen Brandbekämpfung zunächst die Wasserversorgung aufgebaut werden. Als problematisch erwies sich, dass das Brandobjekt mitten im Ortskern lag und dicht mit anderen Gebäuden umbaut war. Dadurch stellte der Funkenfluk die gröpßte Gefahr dar. Menschenleben waren gemäß Einsatzszenario zunächst nicht in Gefahr. Als es schien, dass man die Lage im Griff hatte, stellte sich für die Einsatzleitung heraus, dass es vermutlich doch drei vermisste Person im Obergeschoss geben solle. Umgehend wurden die Atemschutzgeräteträger der Orstwehren zusammengezogen. Treffpunkt war die Atemschiutzüberwachung am Hohenbünstorfer EInsatzfahrzeug. Die ersten beiden vermissten Personen wurden rasch gefunden und aus dem Gefahrenherd geführt. Etwas später konnte auch die dritte Person über die Steckleiter gerettet werden.

2013-11-11 Übung Hohenbünstorf 002
Einsatzbesprechung der Atemschutzgeräteträger vor dem EInsatz “Zur Menschenrettung”

Diese Übung zeigte erneut auf, dass es gut und wichtig ist den Einsatz und die ortswehrübergreifende Abstimmung immer wiedre zu Üben. Die ortsfremden Wehren bemerkten auch, dass Hydranten gerade in der Dunkelheit bei Einsätzen im Nachbarort schwer zu finden sind. Insgesamt war die Übung sehr zufrieden stellend, was durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Carsten Mente der SG Bevensn-Ebstorf in der Nachbesprechung bestätigt wurde. Gegen 21.15 Uhr waren die Barumer Barndschützer zurück am Standort und die Einsatzübung war beendet.

Herbstübung des ZUG MITTE der Samtgemeinde Rosche

Text und Bild: Henning Räthke, GemBM SG Rosche

Mit den Worten „So habe ich mir immer eine Übung vorgestellt!” eröffnete Gemeindebrandmeister Henning Räthke die Nachbesprechung vor 65 eingesetzten Kräften.
Aber was war passiert?
Am Mittwoch um 18:12 Uhr wurden die Wehren aus Nateln, Rosche-Prielip und Suhlendorf von der Einsatzleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem PKW in der Nähe von Nateln alarmiert.

PKW-Unfall

Vor Ort zeigte sich ein Schreckensszenario  mit einer Person unter dem Transporter und einer extrem eingeklemmten Person. Nach verschafftem Überblick wurde mit den Rettungsmaßnahmen begonnen.

Dann folgte die nächste Alarmierung um 18:18 Uhr durch die FEL. In einem landwirtschaftlichen Gebäude im Ortskern von Nateln waren mehrere Personen nach einer Explosion vermisst. Die alarmierten Wehren aus Teyendorf-Göddenstedt, Rätzlingen sowie die Ortswehr aus Nateln begannen unter Atemschutz mit der Personensuche, teilweise sogar über Steckleitern. Die Wärmebildkamera wurde ebenso intensiv eingesetzt. Zeitgleich wurden bessere Sichtverhältnisse mittels eines Hochleistungslüfters geschaffen. Nebenbei stellte sich die Aufgabe einer Brandbekämpfung eines offenen Feuers im äußeren Gebäudetrakt.

Gegen 19:30 Uhr war die recht anspruchsvolle Übung beendet. Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister sowie von zwei eingesetzten Beobachtern intensiv über den Ablauf diskutiert. Henning Räthke bedankte sich bei allen Kameraden.
Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein… Um 19:40 Uhr olgte ein realer Alarm in der Bevenser Strasse in Rosche.

Elbehochwasser 2013 – Einsatz im LK Lüneburg ( Amt Neuhaus )

von Andre Pieper und Helmut Rueger, Stellv. Kreisbrandmeister

Seit Sonntag morgen (9.6.2013) um 05.00 Uhr befinden sich 240 Einsatzkräfte aus den Kreisbereitschaften Nord und Süd des LK Uelzen im Hochwassereinsatz im LK Lüneburg. Der Einsatzort liegt nördlich der Elbe im Amt Neuhaus. Die Bereitschaft Nord füllt Sandsäcke während die Bereitschaft Süd diese Nahe der Ortschaft Wehningen am Deich verbaut. Der Einsatz wird ab heute Abend mit 120 Kräften und in den kommenden Tagen fortgesetzt.

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Elbehochwasser 2013 – Bericht der Kreisfeuerwehr

von Andre Pieper, Stellv. Kreisbrandmeister

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Personal / Einsatzplanung

Im Einsatzgebiet Lüchow-Dannenberg waren von Mittwochmorgen bis Freitagnachmittag je Schicht ca. 120 Kräfte der Feuerwehren aus dem LK Uelzen rund um die Uhr im Einsatz. Zum einen Einsatz kommen hierbei tagsüber jeweils drei Fachzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) Nord und Süd und zum anderen in der Nachtschicht (19.00 – 07.00 Uhr) Einheiten aus den Feuerwehren aus allen Samtgemeinden und der Stadt Uelzen.
Die Motivation der ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden war bis zum Einsatzende außerordentlich hoch. Das Verständnis der Arbeitgeber für diesen Einsatz scheint vorhanden zu sein.
Von Seiten der Führung der Kreisfeuerwehr wurde zwischenzeitlich ein Dienstplan aufgestellt, der auch bei Wiederanforderung der Einsatzkräfte den 24-Stunden-Dienst der Uelzener Kräfte nach dem oben genannten Modell sicherstellt. Demnach sind bis dahin täglich ca. 240 Kräfte aus den Feuerwehren des LK Uelzen im Hochwassergebiet im Einsatz. Mit einer Anforderung unserer Einsatzkräfte ist nach den vorliegenden Lagemeldungen (Pegelstands-Voraussagen) Anfang der neuen Woche auszugehen.

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Elbe-Hochwasser 2013 – Einsatz der Kreisbereitschaft

Seit Mittwoch morgen (05.06.2013) sind vier Kreisbereitschaftszüge aus dem Lankreis Uelzen (2. Fachzug Nord, 2. Fachzug Süd, 3. Fachzug, Fachzug Logistik) im Landkreis Lüchow-Danneberg zur Unterstützung gegen das Elbhochwasser im Einsatz. Gegen Mittag konnten die ersten Sandsäcke an der Elbuferstraße bei Hitzacker gestapelt werden. Elbe-Hochwasser 2013 – Einsatz der Kreisbereitschaft weiterlesen