Archiv der Kategorie: Einsätze & Übungen

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Atemschutz Ausbildung im Brandhaus Faßberg

Oetzen/Faßberg. Zu einer Realbrand-Ausbildung im Brandhaus auf dem Fliegerhorst Faßberg machten sich die Wehren Oetzen, Stöcken, Schwemlitz-Bankewitz und Rätzlingen auf. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus Oetzen ging es bei guten äußeren Bedingungen los Richtung Faßberg. Nach einer kurzen Einweisung durch den Zugführer Hartmut Müller wurde die erste Einsatzübung abgearbeitet. Ausbildungsschwerpunkte waren die Atemschutzüberwachung, die ausbildung.faßberg.2Vornahme des „Schlauchpaketes“, der Einsatz der Wärmebildkamera, die taktische Ventilation mit dem Überdruckbelüfter und damit in Verbindung der Einsatz des mobilen Rauchverschusses. Insgesamt wurden 3 Einsatzszenarien „durchgespielt“ von den 25 Teilnehmern. Im Laufe des Vormittags kam dann auch noch die Sonne durch, so dass nicht nur davon die Teilnehmer(innen) mächtig ins Schwitzen gerieten. ausbildung.faßberg.1Nach jedem Durchgang wurde Manöverkritik geübt, Schwachstellen aufgedeckt. Am frühen Nachmittag war der praktische Ausbildung beendet. Nach einem reinigenden Duschbad klang der gelungene Tag mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Fotos und Bericht Hartmut Müller (Feuerwehr Oetzen)

Ruhe bewahrt!

Oetzen. Die junge Frau macht das einzig Richtige: anstatt in Hektik zu verfallen greift sie sich die 3. Spraydose und löscht den Tannenbaum-Brand. Zuvor hatte sie 2 leere Dosen erwischt und der anfängliche Entstehungsbrand hatte sich rasant weiter entwickelt mit einer haushohen Rauchfahne. Schließlich haben wir Sommer und die ehemals stolze Nordmanntanne ist knochentrocken und bietet nur noch ein hellbraunes Nadelkleid. Das man (Frau) in einem Brandfall Ruhe bewahren soll, hatten 20 Frauen bei einem Vortrag zuvor gehört. Eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr Oetzen zu einem Informationstag zum Thema Brandschutz im Haushalt.info.tag.frauen.1 Erklärt wurden mögliche Brandgefahren und wie man sich davor schützen kann. Das Verhalten bei einem Feuer wurde verinnerlicht. Der aktuelle Stand zum Thema Rauchmelderpflicht wurde ebenso behandelt. Im praktischen Teil durfte die Fettexplosion nicht fehlen. Wie schnell und wie laut Spraydosen unter Hitzeeinwirkung zerknallen, konnten die Teilnehmerinnen am eigenen Leib spüren. Das Angebot, mit der Löschdecke, dem Pulverlöscher oder dem Löschspray einen Entstehungsbrand zu löschen, wurde dankbar angenommen. Zum Abschluss klang bei Kaffee und Butterkuchen im gemütlichen Grilleck dieser Nachmittag aus.   Fotos und Bericht Hartmut Müller, Feuerwehr Oetzen

Feuerwehr Edendorf richtet stimmungsvolle Traditionswettkämpfe aus

 

Am 25.07.2014 lud die Freiwillige Feuerwehr Edendorf zu ihren traditionellen Wettkämpfen ein. Pünktlich zum Beginn hörte es auf zu regnen und es blieb bis zur Siegerehrung trocken.IMG_0009 (FILEminimizer)

Den Wettkampf eröffnete wie immer die heimische Wehr. Insgesamt gingen 14 Gruppen an den Start und eine gemischte, die zusammengewürfelt aus allen vor Ort startenden Wehren. An der Spitze sollte es eng werden. Auf dem tollen Dorfplatz vor der Feuerwehr neben einer Ruine namens Edena, ging es auf dem Basse-Hof für die Gruppen um jede Sekunde.

Am Ende gewann die Gruppe aus Hohenbünstorf vor Barum und Hohnstorf.

Hier die Platzierung:

  1. HohenbünstorfIMG_0133 (FILEminimizer)

  2. Barum

  3. Hohnstorf

  4. Beverbeck

  5. Eitzen I

  6. Deutsch-Evern

  7. Tätendorf-Eppensen

  8. Bienenbüttel

  9. Bargdorf

  10. Edendorf

  11. Wichmannsburg 2.0

  12. Hohenbostel

  13. Jelmstorf

  14. Wichmannsburg

 

Erneuter Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Tätendorf-Eppensen und Kirchwheye

Text: S. Düsel – Bilder: Malte Krug (FFw Tätendoerf-Eppensen)

In den heutigen Morgenstunden um ca 8.20 Uhr kam es auf der B4 Höhe Hoystorfer Berg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer des verunfallten PKW´s übersah, dass ein vor ihm fahrendes Fahrzeug nach links abbiegen wollte und langsamer wurde. Er konnte das auffahren verhindern, geriet allerdings von der B4 ab und prallte frontal in einen Strommast. Durch die Wucht des Aufpralls gab es einen Kurzschluss sodass mehere Ortschaften kurzzeitig ohne Strom waren. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Der Strommast hingegen ist ein Totalschaden. Er soll nächste Woche demonitiert und neu aufgebaut werden. Auch die Freileitung selbst soll teilweise neu gezogen werden.

Alarmiert wurde die Feuerwehr Tätendorf Eppensen, die Polizei, ein Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 19, sowie die Celle-Uelzen Netz GmbH

Großbrand in der Uelzener Zuckerfabrik

Uelzen. Ein Großbrand am Donnerstag, den 26. Juni 2014, lies die Uelzener Stadtfeuerwehren an ihre materiellen Grenzen stoßen. Ein 82 Meter hoher Zuckersilo war auf dem Betriebsgelände der Nordzucker AG in Uelzen in Brand geraten. Die Einsatzleitung erkannte schnell den Ernst der Lage und veranlasste alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Die am Brandobjekt gelegene Bahnstrecke wurde gesperrt und SChienenersatzverkehr von Bad Bevensen bis zum Uelzener Bahnhof eingerichtet. Auch das angrenzende Uelzener Teierheim wurde evakuiert. Zur Brandbekämpfung wurden Speziallöschgeräte angefordert. Löschhubschrauber von der Bundespolizei und ein Teleskopmastlöschfahrzeug von der Werkfeuerwehr Airbus Finkenwerder brachten letztendlich die Gefahr unter Kontrolle. Durch den Einsturz der Zuckersilo-Dachkonstruktion wurde ein anliegendes Silo swie die Bahnstrecke beschädigt. Die Löscharbeiten dauerten noch den Freitag (27. Juni 214) über an. Die Schäden an der Bahnstrecke konnten über Nacht behoben werden, sodass der Bahnverkehr am Freitag morgen wieder rollen konnte.

Der KFV hat die veröffentlichten Pressestimmen und Hintergrundinformationen zum Großeinsatz in der folgenden Übersicht einmal zusammengefasst:

AZ-Online – Meldung vom 26.06.2014 “AZ-BLITZ: Feuer bei Nordzucker – Silo-Dach stürzt ein”

Pressemeldung vom 26.06.2014 der Nordzucker AG

AZ-Online – Bilder vom Großbrand bei Nordzucker in Uelzen vom 26.06.2014

N24 – Meldung der dpa vom 26.06.2014 (veröffentlicht um 22:00 Uhr auf n24.de)

Pressemeldung vom 27.06.2014 der Nordzucker AG

NDR.de – Hallo Niedersachsen – 27.06.2014 um 19:30 Uhr (von 0:00 bis 5:19 Minuten) Leider nicht mehr verfügbar

AZ-Online – Bericht vom 27.06.2014 “Nordzucker: Löscharbeiten gegen Abend beendet”

Hintergrundinformation zum Teleskopmastlöschfahrzeug der Werkfeuerwehr Airbus Finkenwerder (bos-fahrzeuge.info)

Nächtliche Ruhe durch Brand in Bad Bevensen unterbrochen

In der Nacht von Sonntag zu Montag wurden gegen 1.10 Uhr die Bevenser Kameraden zu einem Holzstapelbrand alarmiert. Vor Ort angekommen griffen die Flammen schon auf die direkt angrenzenden Garagen über. Mehrere umliegende Wehren wurden daraufhin nachalarmiert. IMG_0020 (FILEminimizer)

Das  Eingreifen dieser Wehren, darunter auch Barumer Brandschützer, war glücklicherweise nicht mehr erforderlich. So konnte man sich wieder in die Heimatstandorte begeben. Die Kurstädter Feuerwehrleute löschten die Holzscheite ab und sicherten die Einsatzstelle. Zu dem war auch noch das DRK und Polizei vor Ort. IMG_0017 (FILEminimizer)

Der Weltmeisterschaft sei Dank, wurde das Feuer um diese Uhrzeit, durch eine noch fußballschauende Anwohnerin bemerkt. Das schnelle Eingreifen verhinderte wohl einen schlimmeren Ausgang dieses Einsatzes.  IMG_0011 (FILEminimizer)

Ebstorfer Kameraden nehmen an Rescue Challenge teil

Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf„Eine verletzte Person auf der Fahrerseite eingeklemmt, Anna Du übernimmst die Patientenversorgung…!“ so begann der Einsatzauftrag durch Michael den Gruppenführer an das Team der Feuerwehr Ebstorf während der diesjährigen Rescue Challenge im baden- württembergischen Heubach am 24.Mai.

Die professionelle patientenorientierte technische Rettung in zwei unbekannten Unfallszenarien galt es auch in diesem Jahr wieder für das sechsköpfige Team unter den strengen Augen einer Vielzahl von Schiedsrichtern und Ärzten zu absolvieren.

Bewertet wurde ein 10, sowie ein 20 minütiges Szenario, welche sich im Anspruch deutlich unterscheiden. „Es ist immer wieder spannend nicht zu wissen was einem gleich für eine Unfalllage erwartet!“ sagte Marcus, einer der Teammitglieder. Somit kommt diese Art der Wettbewerbe der Realität schon sehr nahe.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfBesonders erfreulich war auch der Start des Teams der Feuerwehr Lüchow. Durch eine Vorführung der Ebstorfer bei dem Landesentscheid der Feuerwehren aus Niedersachsen 2013 in Soltendieck wurden die Helfer aus dem Nachbarlandkreis auf die VFDU-Wettbewerbe aufmerksam und meldeten sich prompt an. Zweifelsohne legten sie auch wie die 15 anderen Teams eine hervorragende Leistung an den Tag. Alle an den Start gehenden Teams arbeiten auf einem sehr hohen Niveau, so die einhellige Meinung der Ausrichter. Dieses zeigte sich ganz deutlich am Sonntag bei der Siegerehrung. Nur wenige Punkte trennten teilweise die Teams vom nächsten Platz.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfAuch wenn der Lerneffekt im Vordergrund dieser Veranstaltung steht, durfte sich die Feuerwehr Ebstorf über einen Treppenplatz als Dritter bei der Bewertung des Gruppenführers, den vierten Platz beim sogenannten Inneren Retter und Platz fünf in der Gesamtwertung freuen.

An dieser Stelle möchten wir als Team die Gelegenheit nutzen und einmal mehr „Danke“ sagen. Danke an alle die uns über die Jahre unterstützt haben, mit Rat und Tat, mit finanzieller Unterstützung zur Seite standen und stehen. Und die, die wir als selbstverständlich erachten und stets vergessen werden, sei es beim organisieren von Fahrzeugen, als „Unfallopfer“, beim Aufräumen, als Fan bei den Wettbewerben,…!
Danke für Eure unermüdliche Hilfe bei tausenden von Handgriffen und den inzwischen vermutlich
unzähligen Stunden ohne die manches so nicht möglich wäre!!!Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf
Text: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Fotos: Ricarda Schüßler und Florian Becker

Flächenbrand in Ebstorf

IMG_4784-5Aufmerksame Anwohner entdeckten, am frühen Nachmittag des 28.Mai 2014, Brandgeruch und kurze Zeit später ein Feuer, in der Wochenendhaus Siedlung „Klein Hamburg“, zwischen Alten Ebstorf und Allenbostel. Die alarmierte Feuerwehr löschte mit einem C-Rohr das Feuer im Unterholz, auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern, ab. Die Glut des Brandes hatte sich bereits, an einigen Stellen, rund 15 Zentimeter tief in den Boden „gefressen“.IMG_4769-1IMG_4779-3

 

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, FF Ebstorf)

AGT-Übung in unbewohntem Abrisshaus in Barum

Am 20.05.2014 trafen sich Kammeraden der Jelmstorfer und Barumer Wehr, um gemeinsam eine „heiße“ AGT-Übung durchzuführen. IMG_0037 (FILEminimizer)Einsatztaktiken, Menschenrettung und sogar ein sogenannter „MAYDAY MAYDAY-Alarm“ wurden geprobt.IMG_0059 (FILEminimizer)

Das Übungsobjekt in Barum steht kurz vor dem Abriss. Somit eine sehr gute Gelegenheit ein letztes Mal in diesem zu üben. Bereits zuvor wurde dieses Gebäude schon genutzt. Unter anderem für eine „alte Unterkreisübung“ 2012.

IMG_0065 (FILEminimizer)In drei Durchgängen wurden verschiedene Szenarien nachgestellt. Die Menschenrettung, sowie der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr zu „Rauchkühlung“ waren Teil der Ausbildung. In einer ruhigen Minute, meldete ein Kamerad über die AGT-Überwachung, einen Notfall. Seine Luft wurde knapp und er sei eingeklemmt hieß es. Nun war schnelles und sauberes ausrüsten gefragt. Der 1. Trupp und auch der Sicherungstrupp waren schnell einsatzbereit, sodass die Suche des Kameraden begonnen werden konnte. Dort angekommen stellte sich heraus, dass die Luft beim verschütteten Feuerwehrkameraden so gut wie verbraucht sei. Mit geübten Handgriffen wechselte man, die nun leere Flasche mit einer vollen. Dieses macht man über einen Bajonettverschluss.

Nach einer Besprechung endete diese Übung.

Gefahrgutübung in Ebstorf

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Sie rollen fast täglich durch Ortsschaften, über Landes- und Bundesstraßen, die Rede ist von sogenannten Gefahrguttransporten. Gefahrgutzug NordRegelmäßig ist in den Medien von Unfällen mit solchen Transporten zu lesen. Dabei kann es sich um die verschiedensten Stoffe handeln, angefangen vom Heizöl bis hin zu ätzenden Flüssigkeiten. Um für Unfälle mit solchen Güter gerüstet zu sein, üben  Feuerwehren in speziellen Fachzügen (Gefahrgutzügen) regelmäßig den Ernstfall.
Am 12. Mai 2014 fand eine dieser Übungen, des Gefahrgutzuges Nord, im Klosterflecken Ebstorf statt. In einem Gewerbegebiet wurde angenommen, dass durch unsachgemäße Ladungssicherung, auf einem Pkw Anhänger, gelbe Kanister mit Pestiziden verrutscht und beschädigt worden sind. In Folge dessen lief ein Teil der Flüssigkeit stetig aus einigen Behälter in die Umwelt.
Gefahrgutzug NordRund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen arbeiteten die angenommene Lage gemeinsam ab. Der Schwerpunkt dieser Übung lag darin, einen verunfallten Brandschützer, nach einem Kreislaufzusammenbruch unter dem Chemikalienschutzanzug (CSA), zu retten sowie zu erkunden, um welchen Stoff es sich in den Kanistern eigentlich handelt, damit weitere Maßnahmen zur Rettung und Bergung getroffen werden konnten. Gefahrgutzug NordUm ein weiteres Auflaufen der leckgeschlagenen Behälter zu verhindern, wurden rund 200 Liter Flüssigkeit umgepumpt und 30 Kanister in einer speziellen Auffangwanne sicher gestellt. Der knapp dreistündige Übungseinsatz konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein regelmäßiges und aufwendiges Üben wird immer wichtig bleiben, so einer der Organisatoren. Die augenscheinlich „harmlos“ aussehenden Stoffe können ja teilweise hochgradig lebensgefährliche Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben. Nicht zu vergessen die möglichen Umweltschäden.

Gefahrgutzug Nord