Archiv der Kategorie: Allgemein

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Verkehrsunfall mit Personensuche

Bericht und Bilder: Stefan Kommert (Presseteam Fw. Bienenbüttel)

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem Verkehrsunfall (VU) kam Einsatz 25-2014-03es in der Nacht zu Sonntag auf der Kreisstraße 56 zwischen dem Lietzberg und der Ortschaft Bruchtorf. Der PKW kam von der Straße ab und blieb anschließend auf einer angrenzenden Wiese auf dem Dach liegen. Eine Person wurde dabei aus dem PKW geschleudert.

Da nicht auszuschließen war, dass weitere Personen im PKW saßen, wurde eine Personensuche veranlasst. Auch das „Abtasten“ der Sitze mit einer Wärmebildkamera ergab keine eindeutige Aussage ob sich weitere Personen im PKW befunden haben. Im weiteren Verlauf konnte die Suche eingestellt werden.

Einsatz 25-214-04Unfallursache war sehr wahrscheinlich ein Wildwechsel. Ein totes Wildschwein wurde ca. 50m vor der Unfallstelle am Straßenrand gefunden. Der Fahrer überlebte den Unfall leider nicht. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben und die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten wieder einrücken.

Alarmierung: 23.43 Uhr
Einsatzende: 01.25 Uhr

Alarmierte Einheiten:
Fw. Bienenbüttel, Fw. Hohenbostel, Fw. Hohnstorf, Fw. Edendorf,    2 x DRK Rettungswagen, Notarztwagen, Polizei

Einsatzkräfte: 32

Rauchentwicklung in der Küche eines Einfamilienhauses

Bericht und Fotos: Stefan Kommert (Presseteam Fw. Bienenbüttel)

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einer unbekanntenEinsatz 24-2014 Rauchentwicklung in einer Küche musste die Feuerwehr Bienenbüttel am Samstagnachmittag ausrücken. Beim Eintreffen drang dunkler Qualm aus dem Küchenbereich. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete mit Kleinlöschgerät den Küchenbereich. Ein qualmender Herd wurde demontiert und in das freie verbracht und abgelöscht. Anschließend wurde das Haus mit einem Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht.

Einsatz 24-2014

Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe werden derzeit von der Polizei ermittelt. Personen waren nicht in Gefahr.

Alarmierung: 14.06 Uhr
Einsatzende: 15.30 Uhr

Alarmierte Einheiten:
Fw. Bienenbüttel (ELW, TLF 16/25, LF 8/16); Polizei

Einsatzkräfte: 13

Großfeuer vernichtet Lagerhalle einer Mineralölgesellschaft

Bericht u. Bilder Matthias Vogel (Pressesprecher FW Uelzen)

Uelzen. Eine rund 1000 Quadratmeter große Lagerhalle einer Mineralölgesellschaft im Industriegebiet Im Neuen Felde ist in der Nacht zu Montag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Den Sachschaden beziffert ein Mitarbeiter der Firma auf rund eine Million Euro, da nicht nur das Gebäude zerstört wurde sondern auch Fahrzeuge und Werkzeuge zur Wartung von Heizungsanlagen verbrannt seien. Verletzt wurde niemand.

20141204_194108_1Es ist 22:23 Uhr als die Feuerwehr Uelzen mit dem Alarmstichwort „F2 Feuer im Industriegebiet keine genauen Angaben“ alarmiert wird. Wenige Minuten später ist der diensthabende Brandmeister vom Dienst (BvD) vor Ort und lässt sofort weitere Kräfte nachalarmieren, da das Feuer bereits aus dem Dach der Lagerhalle schlägt. Als die ersten Einsatzkräfte vor sind, steht der vordere Teil der Lagerhalle bereits im Vollbrand. Sofort werden weitere Einsatzkräfte, wie zum Beispiel die Feuerwehr Bad Bevensen mit einer dritten Drehleiter, nachalarmiert.

Zeitweise kämpften die Einsatzkräfte gegen meterhohe Flammen, die nur durch den massiven Einsatz von Schaum und Wasser niedergeschlagen werden konnten. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf in unmittelbarer Nähe gelagerte Öltanks der betroffenen Firma übergreift. Daher wurden Wasserwerfer aufgestellt, mit denen die Tanks gekühlt und auch gesichert wurden. Während der Löscharbeiten zerbarsten auch in dem Gebäude gelagerte Gasflaschen.
20141204_194108_3Aufgrund des schnellen Einsatzes aller eingesetzten Feuerwehren, gelang es ihnen auch in unmittelbarer Nähe befindliche Tankstellenanlagen zu sichern und fünf Tankzüge der betroffenen Firma in Sicherheit zu bringen. Trotz des massiven Löscheinsatzes stürzte aufgrund der Brandausweitung schließlich das Dach ein. Um an die Glutnester heranzukommen, wurde ein Bagger eingesetzt. Dies erleichterte die Arbeit der Einsatzkräfte sehr. Gegen ein Uhr hatten die Wehren das Feuer weitestgehend unter Kontrolle und gegen vier Uhr gelöscht.

Insgesamt waren im Neuen Felde 168 Feuerwehrleute und 42 Rettungskräfte des DRK, aus dem Uelzener Stadtgebiet und aus Bad Bevensen im Einsatz. Hinzu kommen noch einige Kräfte der Polizei. Die Versorgung der Einsatzkräfte, mit heißen Getränken und Essen, stellte das DRK sicher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden noch während des Einsatzes aufgenommen, die Ursache für das Feuer noch nicht geklärt.

Großaufgebot der Feuerwehr in Bad Bevensen – Feuer im Mehrfamilienhaus/Menschen in Gefahr

Bericht: A. König Bilder: P. Schule

Die Feuerwehr Bad Bevensen wurde am Freitagabend fast zeitgleich zu zwei Brandeinsätzen alarmiert. In einem Seniorenheim schlug zuerst die Brandmeldeanlage an. Der Einsatzleitwagen war bereits auf dem Weg zum Seniorenheim, die Löschfahrzeuge und Drehleiter wurden nach und nach durch die eintreffenden freiwilligen Feuerwehrleute besetzt und waren im Begriff auszurücken. Beim eintreffen des Einsatzleitwagen am Seniorenheim, klärte sich schnell, dass das Pflegepersonal die Lage eigenständig unter Kontrolle gebracht hat. Ein Wasserkocher auf einer eingeschalteten Herdplatte lies die Brandmeldeanlage anschlagen. Trotz einer vermeintlich geklärten Lage seitens des Anlagenbetreibers, rückt die Feuerwehr standardmäßig aus, überzeugt sich selber von der Situation vor Ort und schaltet die Brandmeldeanlage wieder scharf. Noch vor dem ausrücken der übrigen Einsatzfahrzeuge, lief der zweite Alarm auf.

Aufgrund des Einsatzstichwortes „Feuer im Mehrfamilienhaus, Feuer / Bad BevensenMenschen in Gefahr“ und der bekannten Lage im Seniorenheim, fuhren die Einsatzfahrzeuge sofort zur neuen Einsatzstelle im Rosengarten Bad Bevensen. Dank dieser Situation war das erste Löschfahrzeug unmittelbar nach dem absetzen des Notrufes an der Einsatzstelle. Zu diesem Zeitpunkt war das Treppenhaus komplett verqualmt und der Brandherd konnte noch nicht genau lokalisiert werden. Viele Bewohner des Mehrfamilienhauses standen an den Fenstern, da der Fluchtweg durch das Treppenhaus durch den Rauch versperrt wurde. Einige Bewohner konnten noch aus dem Haus flüchten und befanden sich auf der Straße vor dem Haus. Darunter auch eine Mutter, die ihr Kleinkind in der verqualmten Wohnung im Feuer / Bad BevensenHalbparterre zurücklassen musste. Das Fenster war so hoch, dass ein direkter Zugang nicht möglich war. Die Feuerwehr schlug das Fenster ein und rettete über eine Leiter das Kleinkind und übergab es dem Rettungsdienst. Aufgrund des komplexen Gebäudes und der unklaren Personenzahl im Gebäude erfolgte sofort eine Alarmstufenerhöhung und umliegende Feuerwehren wurden zur Unterstützung alarmiert. Mehrere Trupps waren mit der Menschenrettung beauftragt und durchsuchten die Wohnungen im extrem verwinkelten Gebäude. Aus dem Obergeschoss wurden noch zwei Erwachsene und zwei Kinder über Steckleitern ins Freie gebracht. Eine weitere Person wurde mit einer Fluchthaube durch einen verrauchten Bereich gerettet. Über einen separaten Zugang konnte eine weitere Bewohnerin ins Freie geleitet werden. Eine andere Bewohnerin konnte in der Wohnung bleiben, da diese vom Brandrauch nicht gefährdet war. Zwischenzeitlich konnte ein Trupp unter Atemschutz den Brand im Keller lokalisieren und brachte ihn schnell unter Kontrolle.

Mit einem mobilen Rauchverschluss wurde die Feuer / Bad BevensenBrandrauchausbreitung eingedämmt und weitere Schäden verhindert. Die Atemschutztrupps durchsuchten die übrigen Wohneinheiten um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im gefährdeten Bereich aufhalten.

Der Keller hat keine Fenster oder Schächte, sodass der Brandrauch schlecht abgeführt werden konnte. Mehrere Hochdrucklüfter wurden verkehrt herum im Treppenhaus eingesetzt und saugten so den Brandrauch aus dem Keller ins Freie.

Nach etwa 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Im Feuer / Bad BevensenEinsatz waren insgesamt 124 Feuerwehrleute aus den Wehren Altenmedingen, Bad Bevensen, Barum, Gollern, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Röbbel und Römstedt, sowie die KOM-Gruppe der Feuerwehr Bad Bevensen. Zusätzlich waren drei Rettungswagen, die leitende Notarztgruppe des DRK und die Polizei im Einsatz. Großaufgebot der Feuerwehr in Bad Bevensen – Feuer im Mehrfamilienhaus/Menschen in Gefahr weiterlesen

Feuerwehren üben Großeinsatz mit Rettungsdienst

Bericht:  S. Düsel Bilder: P. Schulze

Barum/ Hohenbünstorf. Um 16.12 Uhr ertönten am vergangenen Freitag, den 20. November 2014, für die Freiwillige Feuerwehr Barum die Sirenen. Erste Meldung über den Digitalmeldeempfänger lautete “Verkehrsunfall mit landwirtschaftlichem Zug und einer Fahrradgruppe”. Neben den Kameraden aus Barum alarmierte die Leitstelle auch die Ortswehren Hohenbünstorf, Ebstorf und Bad Bevensen. Da davon ausgegangen wurde, dass es sich um einen so genannten „MANV“ (Massenanfall von Verletzten) handelte, wurde auch der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und Notärzten alarmiert. Auf dem Weg zum zunächst durch einen nicht ortskundigen Passanten gemeldeten Einsatzort Vinstedt wurde der Einsatzort korrigiert. Der Unfall ereignete sich nach Szenario zwischen Barum und Hohenbünstorf. Die Feuerwehr Hohenbünstorf erreichte die Unfallstelle als erstes. Nach und nach kamen immer mehr Fahrzeuge vor Ort an.

Nach der ersten Lage-Erkundung zählte man ca. 15 Unfallbeteiligte. Daraufhin wurden weitere Hilfskräfte vom Rettungsdienst alarmiert. Die Einsatzkräfte versuchten erstmal durch gezielte Befragung der „Leichtverletzten“ zu ermitteln, aus wie vielen Fahrradfahrern die verunfallte Gruppe tatsächlich bestand. Die Erstversorgung wurde mit den vorhandenen Mitteln der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren vorgenommen. Dies waren überwiegend Decken um die unter Schock stehenden Personen auch vor der einsetzten abendlichen Kälte zu schützen.
Übung Feuerwehr / Rettungsdienst
Im Laufe des Übungseinsatzes wurden zwei Verletzensammelstellen errichtet. Auch ein Zelt, welches beheizt war, wurde vom Rettungsdienst aufgebaut. Zwei weitere Fahrzeuge errichteten auf einem angrenzenden Acker einen Landeplatz für den angeforderten Christoph Niedersachsen.

Wie sich aus der Befragung der beteiligten Unfallverletzten ergab, vermisste man noch mindestens eine Person. Die anliegenden landwirtschaftlichen Nutzflächen wurden daraufhin durch die Einsatzkräfte mit einer Helferkette systematisch abgesucht.

Nach dem Übungsende versammelten sich die Einsatzkräfte noch im Feuerwehrhaus der Ortswehr Barum. In einer Übungsnachbesprechung wurde festgestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst außerordentlich gut funktioniert hatte. Zu und Abfahrten für den Rettungsdienst wurden aufrecht erhalten, was im Erstfall extrem wichtig ist, um das schnelle Abrücken der Rettungswagen zum Krankenhaus zu gewährleisten.
Übung Feuerwehr / Rettungsdienst
Für alle Beteiligten stellte sich diese Übung als wirklich gute und wichtige Erfahrung heraus. Besonderer Dank galt den Jugendfeuerwehren Bevensen und Emmendorf, die die Verletzten simulierten. Gegen 18:30 Uhr war die Übung dann für alle Beteiligten beendet.

Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord am 21.11.2014 in Bienenbüttel

Wechsel in der Führung des Gefahrgutzuges Nord

Landkreis. Beim 7. Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord, bestehend aus den Gefahrgutgruppen der freiwilligen FeuerwehrenGefahrgutübung / Ebstorf Bad Bevensen, Bienenbütttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen, hielt der Betreiber des Gasnetzes Celle-Uelzen Netz einen Vortrag über die gemeinsame Zusammenarbeit bei Unfällen mit Gasinstallationen, Versorgungsanlagen und Gasleitungen.

Im Rückblick auf das Jahr 2014 berichtete Zugführer Mirco Feldmann von 12 Terminen in Sachen Aus- und Fortbildung sowie von organisatorischen Dienstbesprechungen. Nach 7 Jahren des Gefahrgutübung / EbstorfBestehens ist der Gefahrgutzug Nord nun als eigenständige Einheit der Kreisfeuerwehr Uelzen unterstellt. Bei zwei Übungen – auslaufende Chemikalie und Transportunfall mit Strahlern für medizinische Zwecke – musste der Gefahrgutzug sein Können unter Beweis stellen. Feldmann lobte die Einsatzkräfte für den guten Verlauf der beiden Übungen und führte dies auf die gesammelten Erfahrungen in der jahrelangen Zusammenarbeit und die kontinuierliche Fortbildung zurück. Im Jahr 2014 gab es einige kleine Gefahrguteinsätze, die allerdings von den einzelnen Gefahrgutgruppen abgearbeitet werden konnten, ohne den gesamten Zug zu alarmieren.

Foto5 privatNach 5 Jahren als stellv. Zugführer stellte Frank Neddermeyer sein Amt zur Verfügung. Zum neuen stellv. Zugführer wurde Timo Schärling gewählt.

 

v. l. stellv. Kreisbrandmeister Helmut Rüger, Frank Neddermeyer, Timo Schärling, Mirco Feldmann

 

 

Titelbild und Bilder 1 und 2:  Philipp Schulze, Bild 3: privat

Text: Christian König

Stadtfeuerwehren ehren Uelzens ehemaligen Bürgermeister Otto Lukat

Bericht u. Bilder: Matthias Vogel (Feuerwehr Stadtpressesprecher)

Uelzen. Da staunte Uelzens ehemaliger Bürgermeister Otto Lukat nicht schlecht, als er mit einer Eskorte von der Veranstaltung zur Wiederbelebung einer Uelzener Tradition, dem Uhlen Bräu, im Atrium des Rathauses abgeholt wurde. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und Uelzens neuen Bürgermeister, Jürgen Markwardt, und dem Fachbereichsleiter Ordnungswesen, Volker Leddin, ging es mit unbekannten Ziel Richtung Osten.

Doch al2014 - Verabschiedung Lukat 03s man dann in die Bartholomäiwiesen abbog, ahnte Herr Lukat schon etwas, aber nicht das was ihn erwarten würde. Alles war dunkel als die Eskorte in Richtung Hof abbog, doch dann wurde er von einem Blaulichtmeer und Fackeln überrascht. Sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehren der Stadt Uelzen standen mit Blaulicht auf dem Hof und eine Formation von Fackelträgern stand ihm zu Ehren Spalier, um ihn in ihren Reihen zu begrüßen.

Sichtlich 2014 - Verabschiedung Lukat 01gerührt verlässt er das Einsatzfahrzeug und Uelzens Stadtbrandmeister Axel Ziegeler lässt die angetretenen Orts- und Jugendfeuerwehren der Stadt ihm zu Ehren „Strammstehen“ und schreitet mit ihm die Formationen ab, anschließend lässt er sie Rühren.

In seiner anschließenden Rede betont der Stadtbrandmeister, dass es den Feuerwehren der Stadt Uelzen eine besondere Ehre ist ihn in diesem Rahmen zu verabschieden. „Es ist ein Zeichen unserer Wertschätzung für ihre positive Einstellung zur Feuerwehr“, so der Stadtbrandmeister. In seiner Amtszeit von 1980 bis 2014 als Stadtrat, stellv. Stadtdirektor bzw. Erster Stadtrat und zuletzt als unser Bürgermeister der Stadt Uelzen hat er immer die Arbeit der Feuerwehr gewürdigt, gefördert und die Belange der Feuerwehren in der Politik vorgestellt und gegenüber dem Rat vertreten und durchgesetzt.
Eine prägende Aussage vom Bürgermeister, wir zitieren: „Es wird keine Feuerwehr aufgelöst, es sei denn Sie stellt sich selbst in Frage“. Bis heute gibt es noch alle 13 Ortswehren. Auch zahlreiche Großprojekte wie das Dienstleistungszentrum in den Bartholomäiwiesen, zahlreiche Neu- und Umbauten von Gerätehäusern, die Umstellung zur Digitalen Alarmierung, die Einführung des Digitalfunk, sowie zahlreiche Großfahrzeuge für die Feuerwehr, wäre ohne Sie nicht vollständig umgesetzt worden. An dieser Stelle dankte Uelzens Stadtbrandmeister auch dem neuen Bürgermeister der Stadt, Jürgen Markwardt, der in seiner bisherigen Funktion als Erster Stadtrat und Kämmerer der Stadt zahlreiche Beschaffungen unterstützt und gefördert hat.
Die zahlreichen großen Schadensereignisse, wie z.B. zahlreiche Großfeuer, erwähnt der Stadtbrandmeister auch in seiner Rede, sowie die vier Stadtbrandmeister die er erlebt hat. Von Karl Knoth, über Siegfried Schnier, zu Jörg Schirrmeister bis heute Axel Ziegeler standen ihm die Stadtbrandmeister immer zur Seite. Der heutige Stadtbrandmeister Axel Ziegeler hat ihn immer als Freund und Förderer erlebt und der sich immer für die Belange der Feuerwehr eingesetzt hat.

Abschließend ehrt der Stadtbrandmeister ihn auf Beschluss des Stadtkommandos zum Ehrenmitglied im Stadtkommando und der Sprecher der Altersabteilung des Stadtkommandos, Siegfried Schier, nimmt ihn in seiner Dankrede herzlich auf.
Uelzens Ortsbrandmeister legt noch einen drauf und nimmt Otto Lukat in seiner Dankrede als Ehrenmitglied in der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen auf.

Sichtlich gerührt dankte der ehemalige Bürgermeister der Stadt, Otto Lukat, für die zahlreichen Reden und Danksagungen und gab aus seiner Sicht einen Rückblick über die vielen Jahre. Anschließend übergab er an den neuen Bürgermeister, Jürgen Markwardt, der in seiner Rede betont, dass es schwer wird diese vorgelegte Messlatte zu toppen. Er aber bereit ist, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu steigen.

Die Verabschiedung wurde dann bei einem gemeinsamen Imbiss und zahlreichen Gesprächen im gemütlichen Beisammensein ausgeklungen.

Linden sieht ROT – Uelzener Kreisfeuerwehr probt Einsatz

Bericht u. Bilder: A. Lehmann (Ref. ÖA)

Linden. S2014-11-01 Kfb-Übung Linden (53)o ein Aufgebot an Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren hat Linden noch nicht erlebt. Die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen rückte am vergangen Samstag, den 1. November 2014, zu Übungszwecken in die kleine Gemeinde Schwienau aus. Über 150 Freiwillige übten mit 45 Einsatzfahrzeugen den Ernstfall. Das fiktive Einsatzszenario sorgte für eine Fülle an Aufgaben. Neben der Bekämpfung eines Waldbrandes mit Tanklöschfahrzeugen wurde auch die Wasserentnahme aus der Schwienau geprobt. Desweiteren musste ein fiktiver Großbrand beim Holzfachbetrieb “NTS Tischlerei Linden GmbH” bewältigt werden. Das Vorgehen beim Brand einer Lagerhalle mit Photovoltaik-Anlage war ebenfalls Inhalt der Übungsszenarien.2014-11-01 Kfb-Übung Linden (05)

Neben dem Umgang mit dem technischen Gerät, erläuterte Kreisbereitschaftsführer Nord Dietmar Krause, sei Hauptziel die gegenseitige Ablösung der einzelnen Bereitschaftszüge zu optimieren. Im Einsatzfall müssen die Uelzener in der Lage sein, eine Aufgabe auch über einen längeren Zeitraum unabhängig von anderen Einsatzkräften übernehmen zu können. Der Hochwassereinsatz 2013 in den Nachbarlandkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg habe gezeigt, dass diese Aufgabe bei einer anhaltenden Einsatzdauer auf die Feuerwehrleute zukommt.

2014-11-01 Kfb-Übung Linden (36)Das Einsatzszenario war deswegen genau auf diese Anforderungen ausgerichtet. Die Koordination der Einsatzkräfte übernahm der Fachzug “Führung und Kommunikation” der Kreisbereitschaft Nord. Die selbständige Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistete der Fachzug “Logistik” der Kreisbereitschaft Süd. Beide Züge hatten sich in Linden auf dem zentralen Dorfplatz positioniert. Die vorhandene Infrastruktur konnte so realitätsnah in das Einsatzszenario mit eingebunden werden. Am Dorfplatz wurde außerdem ein Bereitstellungsraum für die Ablösung der Kreisbereitschaftszüge eingerichtet. Die am Vormittag eingesetzten Züge der Kreisbereitschaft Nord wurden am Nachmittag von der Kreisbereitschaft Süd abgelöst.

Bei der Abarbeitung der Einsatzlagen zeigten sich die Uelzener Führungskräfte zufrieden. Für die Wasserentnahme aus der Schwienau und Herrichtung der beiden über 300 Meter langen Schlauchleitungen bis zum Holzfachbetrieb NTS benötigte die Kreisbereitschaft Nord beispielsweise nur 10 Minuten. Außerdem wurden wertvolle Informationen zur Zeitspanne zwischen Alarmierung und Einsatzbereitschaft gesammelt. Ein paar individuelle Verbesserungsmöglichkeiten bei der Handhabung des Geräts wurden auch aufgedeckt, wodurch die Wichtigkeit der Durchführung solcher Übungen noch untermauert wurde.

Hier noch mehr Bilder zur Übung

Scheunenbrand in Altenebstorf

IMG_9773-2AFür einen Großeinsatz von knapp 90 Einsatzkräften sorgte, am Montagmorgen kurz nach 6 Uhr, ein gemeldeter Scheunenbrand in Altenebstorf. In einer knapp 400 Quadratmeter großen Kartoffelscheune kam es im Bereich der Lüftungsanlage zu einem Feuer. Nach dem Öffnen der Scheunentore konnten die Brandschützer, unter Atemschutz, den Brand mit Wasser und Schaum rasch eindämmen. Mit, zeitweise, drei Gabelstaplern wurden anschließend, durch Mitarbeiter, die in der Scheune gelagerten Holzkisten samt IMG_5120-7AKartoffeln nach und nach ins Freie gefahren. Im Freien wurden die Kisten dann nochmal nach Brandnestern untersucht. Bis zum Abrücken der letzten Kräfte dauerte der Einsatz rund fünf StundenFür einen Großeinsatz von knapp 90 Einsatzkräften sorgte, am Montagmorgen kurz nach 6 Uhr, ein gemeldeter Scheunenbrand in Altenebstorf. In einer knapp 400 Quadratmeter großen Kartoffelscheune kam es im Bereich der Lüftungsanlage zu einem Feuer. Nach dem Öffnen der Scheunentore konnten die Brandschützer, unter Atemschutz, den Brand mit Wasser und Schaum rasch eindämmen. Mit, zeitweise, drei Gabelstaplern wurden anschließend, durch Mitarbeiter, die in der Scheune gelagerten Holzkisten samt Kartoffeln nach und nach ins Freie gefahren. Im Freien wurden die Kisten dann nochmal nach Brandnestern untersucht. Bis zum Abrücken der letzten Kräfte dauerte der Einsatz rund fünf Stunden.

Im Einsatz:

•FF Ebstorf: ELW, TLF, LF, VHLF

•FF Hanstedt I: TSF, SW 2000

•FF Melzingen: TSF

•FF Allenbostel: TSF

•FF Stadorf: TSF

•FF Wriedel-Schatensen: TLF, LF

•FF Uelzen: DLK, TLF

•DRK Rettungsdienst

•Pressewart der Feuerwehr

•Pressesprecher der Polizei

•Polizei / Kripo

Bilder und Text: Philipp Schulze

Jubiläum in der Uelzener Atemschutzausbildung

Bericht: A. Lehmann (Ref. ÖA), Bilder: S. Düsel (OrtsFw Barum)

Uelzen. Ein wichtiger Fortschritt für die Feuerwehren: “Der Atemschutz”. Seit 1973 werden in Uelzen Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Atemschutzgerät hat bei der Brandbekämpfung eine sehr hohe Bedeutung. Es verhindert die Erkrankung der Atemwege durch Rauch, Partikel oder andere Organismen. Nur wer die Ausbildung erfolgreich absolviert, darf mit dem Gerät vorgehen. Die Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger sind hoch. Denn was nützt der Feuerwehrmann, der sein Gerät im Einsatzfall körperlich oder technisch nicht beherrscht und somit andere Menschenleben gefährdet.

2014-10-11 AGT-Lehrgang  (6)In der vergangenen Woche hat die Kreisfeuerwehr nunmehr ihren 100. Atemschutzgeräteträger-Lehrgang durchgeführt. 25 Teilnehmer mussten in der feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen ihren Leistungsnachweis erbringen. Der Lehrgangsteilnehmer Christoph Weitze aus der Ortswehr Wichmannsburg beschreibt das Atmen mit einem Pressluftatmer als ungewohnt. Außerdem seien die einsatzbezogenen Handgriffe deutlich anstrengender. Dies ist auch kein Wunder. Beim Vorgehen unter Atemschutz liegt die zusätzliche Gewichtsbelastung durch Schutzausrüstung und Pressluftatmer bei über 30 Kilogramm. Hinzu kommt noch Sonderausrüstung wie Feuerwehraxt, Strahlrohr oder Rettungsholster. Da ist es um so bemerkenswerter, dass auch Feuerwehrfrauen sich als Atemschutzträger ausbilden lassen. Nicole Schulze aus der Ortswehr Ebstorf war 1986 die Erste, berichtet Kreisausbildungsleiter Stefan Standke.

Insgesamt hat die Kreisfeuerwehr seit den offiziellen Aufzeichnungen ab 1982 einschließlich des jetzigen Lehrgangs 1.911 Träger ausgebildet. Alles mit ehrenamtlichen Ausbildern. Jährlich werden zwei Lehrgänge in Uelzen durchgeführt. Dem Feuerwehrmann Florian Graba aus der Ortswehr Gerdau ist der Lehrgang ein besonderes Anliegen. “…weil wir einfach zu wenig einsatzfähige Atemschutzgeräteträger haben”, begründet er seine Teilnahme. Um im Einsatz unter Atemschutz vorgehen zu dürfen benötigt man neben dem Lehrgang auch einen medizinischen Eignungstest (G26), der alle zwei Jahre wiederholt werden muss. Dazu kommen noch das jährliche Absolvieren der Übungsstrecke in Uelzen und Ausbildung in den Ortswehren. Nicht jeder Feuerwehrmann kann die Voraussetzung für die Einsatztauglichkeit dauerhaft erfüllen. Da ist die jährliche Neu-Ausbildung ein wichtiger Grundstein für Gewährleistung des abwehrenden Brandschutzes im Landkreis.2014-10-11 AGT-Lehrgang  (14)

Auch für Andre Michalek von der Ortswehr Bienenbüttel ist die Teilnahme am Lehrgang eine Selbstverständlichkeit. Wer professionell helfen will, müsse dafür auch ausgebildet sein…

Unsere Feuerwehrmänner wollen helfen! Sie tun dies ehrenamtlich und investieren dafür ihre Freizeit. MACHT MIT!