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Auf die Dienstversammlung folgt die Delegiertenversammlung!

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen in der Jabelmannhalle – Bericht A. Lehmann, Bilder KFV Uelzen

Auf die Dienstversammlung folgt die Delegiertenversammlung! So war es auch in diesem Jahr…

Am vergangenen Samstag, den 24. Januar 2015, eröffnete der 1. Vorsitzende Dieter Ruschenbusch direkt im Anschluss an die Dienstversammlung der Kreis-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Landkreises Uelzen die Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V..

In zukünftiger Funktion als Regierungsbrandmeister durfte Dieter Ruschenbusch noch ein letztes Mal durch die Versammlung führen, bevor ab dem 1. Februar 2015 Helmut Rüger als neuer Kreisbrandmeister und damit auch als neuer 1. Vorsitzender die Geschicke der Kreisfeuerwehr und des Verbandes übernehmen wird.

Neben Formalien wie Kassenbericht 2014, Genehmigung des Haushaltsplanes 2015 oder der Wahl des Kassenprüfers standen auch die Verabschiedung einer neuen Jugendfeuerordnung sowie die dazugehörige Bekanntgabe über Personalentscheidungen auf der Tagesordnung.

In seinem Jahresbericht beschrieb Dieter Ruschenbuschwie im Vorjahr das Feuerwehrjahr von A bis Z:

Neben der Ausbildung auf Kreisebene berichtete er über das Wachsen des Beirates durch die Vertreter für “Wissenschaft” (Dekan der Ostaflia in Suderburg Prof. Albrecht Meißner) und “Handwerk” (Kreishandwerksmeister Horst Saevecke) sowie über den Einsatz von 150 Einsatzkräften beim Brand einer Fermenters der Biogasanlage in Nassennottorf. Biogasanlagen besitzen ein Gefahrenpotenzial, welches noch abschließend beurteilt werden muss.

Unter dem Buchstaben D verwies Dieter Ruschenbusch auf den Abschluss der Umrüstung auf Digitalfunk.

Danach bedankte er sich bei der Fördermitgliedern und ProjektFörderern des KFV Uelzen e.V. für Ihre Unterstützung.

Er berichtete von einer im Frühjahr anlaufenden neuen Feuerwehr-SchulAG in der Fritz Reuter Schule Bad Bevensen, welche aus einem Workshop des Beirates entstanden sei und als Pilotprojekt zu verstehen sei.

Unter dem Motto “Gut aufgestellt” ging er auf die vergangenen Strukturveränderungen bei der Kreisfeuerwehr und beim dem Kreisfeuerwehrverband ein. Hier gelte es nicht nachlässig zu werden und stets weitere Verbesserungen anzustreben.

Bei der Interschutz im Juni 2015 werde das neue TLF der Ortswehr Bad Bevensen präsentiert.

Unter dem Buchstaben K berichtete der 1. vorsitzende über die Kinderfeuerwehren. Die mahnenden Worte des Vorjahres scheinen Gehör gefunden zu haben; 2014 haben sich die Mitgliederzahlen der Kinderfeuerwehren merklich erhöht.

Das Stichwort “Samtgemeinde Aue” nutzte Dieter Ruschenbusch um auf den veröffentlichten Bedarfsplan einzugehen. Die wichtigen Erkenntnisse für die Samtgemeinde Aue zum Feuerschutz müssen nun auch kompromisslos umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang zitierte der scheidende Kreisbrandmeister noch einzelne Passagen, die den gesamten Landkreis angingen. Im Bedarfsplan heißt es sinngemäß, dass in Form eines “Rundumservices” die ehrenamtlichen Einsatzkräfte entlastet  werden müssen. Hierfür wären eine mit Bereitschaftsdiensten versehene FTZ, ein Schlauch- und Atemschutzverbund und ein Atemschutzgerätewagen für das Tauschen von Gerät noch bei der Einsatzstelle notwendig. Ein Zitat was Dieter Ruschenbusch mit Genugtuung verlas. Er wünschte dem neuen Kreisbrandmeister Helmut Rüger viel Erfolg bei der Fokussierung dieser Forderungen.

Unter dem Buchstaben W wurde auf den Jahresbericht im Berichtsheft zu den LeistungsWettbewerben verwiesen.

Zum Ende ging Dieter Ruschenbusch noch kurz auf die vergangenen Dienstjahre ein. Es gab Höhen und Tiefen; gemeinsam habe man aber viel erreicht. Er bedankte sich bei allen Mitstreitern, insbesondere bei den Kameraden, den Arbeitgebern, den Kommunen und dem Landkreis Uelzen für den kameradschaftlichen Zusammenhalt.

Nach dem Jahresbericht standen die Jugendfeuerwehren im Fokus. Der von der VGH gesponserte Preis für die Uelzener Jugendfeuerwehren konnte von den Jugendlichen aus Stadensen gewonnen werden. Zweiter wurde die Jugendfeuerwehr Hohenbostel. Den dritten Platz sicherte sich Varendorf.

Jugendfeuerwehrehrungen

Anschließend nahm der Kreisfeuerwehrverband weitere Ehrungen für herausragendes Engagement vor (Eine Aufstellung der einzelnen Ehrungen finden Sie am Ende des Berichts).

Es folgten diverse Grußworte. Regierungsbrandmeister Uwe Quante verwies in diesem Zuge auf eine laufende Debatte zur Änderung der Feuerwehrordnung, die Gründung des Vereins für Feuerwehrfreunde in Niedersachsen unter Federführung der VGH, den Stand zum Umbau der NABK, Bedenken bei der Umstrukturierung des Katastrophenschutzes und die einzuhaltende Professionalität bei der Verwendung der sozialen Netzwerke in der Öffentlichkeitsarbeit.

Annette Niemann (MdL) und Henning Otte (MdB) überbrachten die Grußworte der Politik. Sie lobten besonders die gute Jugendarbeit und bewunderten den Zusammenhalt der Feuerwehren im Landkreis.

Der Vertreter der NABK ging seinem Grußwort auf die Hauptberuflichen Perspektiven als Feuerwehrmann ein. Hierbei erwähnte er auch die Zusammenarbeit mit der Ostfalia Suderburg, wo erfolgreich eine Kombination aus Feuerwehrausbildung und Ingenieurstudium als neuer Bachelorstudiengang implementiert wurde.

Polizeioberrat Dieter Klingforth lobte das Ineinandergreifen der Blaulichtkräfte, welches wir eine Uhrwerk funktioniert. Seine persönliche Anerkennung brachte er den vielen Ehrenamtlichen Aktivitäten entgegen, die die Feuerwehren nicht nur für den Schutz der Bevölkerung, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander leisten.

Das letzte Grußwort sprach für alle Kameraden etwas überraschend Markus Hecker vom PSV Uelzen e.V.. Er lobte einmal generell dass ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren bei den vielen Sportveranstaltungen im Landkreis. Neben dem O-See-Marathon, wo die beteiligten Ortswehren Emmendorf, Molzen und Hesebeck beachtliches für die Sicherheit der Sportler leisten, verwies er auf diverse andere Veranstaltungen wie beispielsweise den Triathlon in Bad Bodenteich.

Bevor die Versammlung zu Ende ging, stimmte der Musikzug Suhlendorf mit den  Delegierten zu Ehren des scheidenden Kreisbrandmeisters Dieter Ruschenbusch das Niedersachsenlied an.

Das Schlusswort übernahm Helmut Rüger. Er widmete seine ersten Worte Dieter Ruschenbusch, dem er im Namen aller Feuerwehrkameraden des Landkreises für das lange Engagement Dank aussprach. Er verwies auf die vielen guten Ideen, die Dieter Ruschenbusch in seiner 20-jährigen Amtszeit auf Kreisebene umgesetzt habe. Er habe stets alle Verantwortlichen von Politik und Verwaltung und die komplette Kreisfeuerwehrführung motiviert und mit viel Durchsetzungsvermögen dafür gesorgt, dass die gesteckten Ziele auch erreicht werden.

Außerdem bedankte sich Helmut Rüger für das eindeutige Wahlergebnis zum Vorschlag zur Benennung des neuen Kreisbrandmeisters. Er führte an, dass er an die positive Entwicklung der letzten Jahre anknüpfen wolle, hierfür aber die Unterstützung aller Kameraden benötige. Er bedankte sich bei den Anwesenden Kameraden, den Redner und gratulierte abschließend noch einmal den Beförderten und Geehrten.

Wieder musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf wurde die Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne beendet.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Stephan Augustin,

Florian Menklein,

Cord Drieselmann.

(v.l.n.r.) Cord Drieselmann, Florian Menklein, Stephan Augustin
(v.l.n.r.) Cord Drieselmann, Florian Menklein, Stephan Augustin

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Klaus Niebuhr,

Manfred Zaiser,

Helmut Heuer Jungemann.

(v.l.n.r.) Helmut Heuer Jungemann, Klaus Niebuhr, Manfred Zaiser
(v.l.n.r.) Helmut Heuer Jungemann, Klaus Niebuhr, Manfred Zaiser

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten

Reiner Seidel,

Frank Hagel.

(v.l.n.r.) Frank Hagel, Reiner Seidel
(v.l.n.r.) Frank Hagel, Reiner Seidel

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Gold, dessen Verleihung erst nach der Stufe Silber und nur aufgrund neuer Verdienste an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Hans-Jürgen Cordes.

Hans-Jürgen Cordes
Hans-Jürgen Cordes

Die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille des deutschen Feuerwehrverbandes, die an verdiente Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören, verliehen wird erhielt

Henning Otte, MdB.

Henning Otte (MdB)
Henning Otte (MdB)

Kreisfeuerwehrverband würdigt ehrenhaftes Engagement seiner Feuerwehrleute

Alle Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen sind Helden! Sie retten Menschen, helfen in der Not, beschützen Sachwerte. Sie sind für die Bevölkerung da, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Egal ob am Tage, am Abend oder in der Nacht; die freiwilligen Feuerwehrleute sind für ihre Mitmenschen da und leisten zuverlässig ihren Dienst…

Dies sah auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte bei der vergangenen Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen so, als er die Vertreter der 112 Ortswehren des Landkreises begrüßte. Er freue sich so viele vernünftige Menschen in einem Saal begrüßen zu dürfen, begann er seinen Redebeitrag. Auch dem scheidenden 1. Vorsitzenden Dieter Ruschenbusch merkte man an, dass Ihm das vielfältige Engagement seiner Kameraden Freude bereite. Es war Ihm ein besonderes Vergnügen, ein paar seiner Mitstreiter für herausragendes Engagement zu Ehren.

(v.l.n.r.) Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold: Hans-Jürgen Cordes; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Frank Hagel, Reiner Seidel; Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze: Cord Drieselmann, Florian Menklein, Stephan Augustin; Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Helmut Heuer Jungemann, Klaus Niebuhr, Manfred Zaiser; Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille: Henning Otte (MdB)
(v.l.n.r.) Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold: Hans-Jürgen Cordes; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Frank Hagel, Reiner Seidel; Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze: Cord Drieselmann, Florian Menklein, Stephan Augustin; Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Helmut Heuer Jungemann, Klaus Niebuhr, Manfred Zaiser; Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille: Henning Otte (MdB)

Der neu gewählte 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes staunte nicht schlecht, als er das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für seine hervorragenden Verdienste im Feuerwehrwesen verliehen bekam. Nach langjähriger Tätigkeit als Gemeindebrandmeister des alten Amt Ebstorf unterstütze er im Zuge der Fusion mit der Samtgemeinde Bevensen ohne zu zögern die Angelegenheiten der neuen Gemeindefeuerwehr Bevensen-Ebstorf als 1. Stellvertretender Gemeindebrandmeister. Fast parallel übernahm er zusätzlich als stellvertretender Abschnittsleiter Nord noch Verantwortung für die Einheitsgemeinde Bienenbüttel.

Über das deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber konnten sich Reiner Seidel und Frank Hagel freuen. Reiner Seidel engagierte sich in den vergangenen Jahren in Funktion des Ortsbrandmeisters der Schwerpunktwehr Uelzen mit herausragendem Maße für den Brandschutz der Stadt. Frank Hagel dagegen wurde für seine Arbeit als 3. Stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und für seine langjährigen Verdienste für die Ortswehr Golste in Natendorf geehrt. Nach dem Motto “Taten sprechen lassen” untermauerte Frank Hagel seine Ehrung mit der Wahl zum neuen Stellvertretenden Abschnittsleiter Nord und der Ernennung zum Leiter der technischen Einsatzleitung für Großschadenslagen.

Die Ehrung der Feuerwehrkameraden Stephan Augustin, Florian Menklein und Cord Drieselmann ließ den ganzen Saal besonders Lange applaudieren. Im vergangenen Jahr retteten Sie einem Kameraden bei einer Feuerwehrveranstaltung das Leben, als dieser einen Herzinfarkt erlitt. Die Drei leisteten schnelle und fachmännische Erste Hilfe. Bis zur Übergabe an den Notarzt waren Sie unermüdlich im Einsatz, ließen nicht locker und schenkten dem Kameraden die Zukunft. Sie wurden mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze ausgezeichnet.

Mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Silber wurden Manfred Zaiser, Helmut Heuer Jungemann und Klaus Niebuhr ausgezeichnet. Sie haben in der Vergangenheit durch ihr stetiges Engagement als Gemeindebrandmeister von Bienenbüttel, Ortsbrandmeister von Nienwohlde-Kallenbrock oder stellvertretender Ortsbrandmeister der Stützpunktwehr Rosche-Prielip sich besonders hervorgetan. Dafür erhielten Sie mit dieser Ehrung Dank und Anerkennung.

Besonders überrascht zeigte sich Henning Otte, als er zum Ende des Tagesordnungspunktes Ehrung nach vorne gerufen wurde. Ihm wurde die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille verliehen. Unser Bundestagsabgeordnete hat sich in der Vergangenheit besonders für die Belange der Feuerwehren im Landkreis und darüber hinaus eingesetzt. Henning Otte bedankte sich und machte deutlich, dass Ihm die Arbeit für die Feuerwehren sehr am Herzen liege. Freud habe er nicht nur auf oberster Ebene, sondern insbesondere auch an der Basis. In seinem Heimatdorf unterstützte er beispielsweise die Gründung einer Kinderfeuerwehr. Von den neun Gründungskindern waren Vier seine eigenen. Mittlerweile sei die Mitgliederzahl auf über 30 angewachsen.

Uelzener Ortswehren wählen Helmut Rüger zum neuen Kreisbrandmeister

Dienstversammlung der Kreis-, Abschnitts-, Gemeinde und Ortsbrandmeister des Landkreises Uelzen in der Jabelmannhalle – Bericht A. Lehmann, Bilder KFV Uelzen

Am vergangenen Samstag, den 24. Januar 2015, fand die jährliche Dienstversammlung der 112 Ortsfeuerwehren des Landkreises in der Uelzener Jabelmannhalle statt. Der scheidende Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch sorgte gleich bei seiner Begrüßung für eine besondere Atmosphäre. Mit sorgfältig ausgewählten Worten begrüßte er die Anwesenden. Nicht nur die Tagesordnung, sondern auch die umfangreiche Gästeliste ließ auf eine sehr informative Versammlung hoffen. Der Musikzug Suhlendorf unterstützte mit stimmungsvoller Musik.

Als der erste Gast, Bürgermeister der Stadt Uelzen, Jürgen Markwardt die Ehre erhielt, die 112 Ortswehren in seiner Stadt “Willkommen” zu heißen, nutzte er auch gleich die Chance für dankende Worte. Die Arbeit der ehrenamtlichen Rettungsorganisationen könne man gar nicht genug würdigen, verdeutlichte er seine Eröffnungsworte.  Dies sei Ihm ein besonderes Anliegen.

2015-01-24 Dienst- und Deligiertenversammlung (01)

Den Jahresbericht der Kreisfeuerwehr hielt in diesem Jahr Helmut Rüger. Er führte durch ein arbeitsreiches Feuerwehrjahr 2014, welches mit 17 Großbränden, 161 Klein- und Mittelbränden sowie vielen anderen Terminen den Ehrenamtlichen zwar einiges abverlangte, im Vergleich zum Vorjahr aber etwas ruhiger ausfiel. Besonders hervor hob Helmut Rüger den Zuckersilobrand bei der Nordzucker AG und den Brand eines Vermenters der Biogasanlage in Nassennottorf. Beides Einsätze, die die Feuerwehren in Uelzen an ihre materiellen Grenzen brachte. Helmut Rüger machte außerdem auf die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Politik aufmerksam. Zusammen hat man im vergangenen Jahr die Feuerwehrtechnik erfolgreich auf Digitalfunk umgerüstet und wichtige Einsatzfahrzeuge in den Dienst stellen können. Er machte deutlich, dass die Feuerwehren in Uelzen gut aufgestellt seien, es aber stets noch Verbesserungsmöglichkeiten gebe.

Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit Arne Lehmann machte in seinem Beitrag deutlich, dass Öffentlichkeitsarbeit alle Ortswehren angehe. Man müsse auf sich aufmerksam machen, die gute Sache in der Forderung stellen und andere Bürger zum Mitmachen bewegen. Durch die Vorstellung einzelner Beispielaktion aus dem Jahr 2014 zeigte er auf, dass es  viele Möglichkeiten zur Öffentlichkeitsarbeit gebe. Einige Ortswehren hätten dies schon gut im Griff, es gebe aber auch noch viele weiße Flecken im Landkreis.

2015-01-24 Dienst- und Deligiertenversammlung (08)

Nach den Jahresberichten folgte die Vorschlagswahl zur Benennung des neuen Kreisbrandmeisters. Dieter Ruschenbusch stellte sein Amt zur Verfügung, da er ab Februar die Funktion des Regierungsbrandmeisters übernehmen wird.

Mit einem beeindruckenden einstimmigen Wahlergebnis wurde Helmut Rüger zum neuen Kreisbrandmeister vorgeschlagen. Mit Freude nahm er diese Wahl an. Zum neuen 1. Stellvertretenden Kreisbrandmeister wurde Hans-Jürgen Cordes vorgeschlagen, der auch das Amt des Abschnittsbrandmeisters Nord übernehmen soll. Zum neuen stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Nord wurde Frank Hagel vorgeschlagen.  Damit die Gewählten ihr Amt ausüben können, muss der Kreistag noch die Ernennung der Gewählten zu  Ehrenbeamten vornehmen.  Dies wird der Kreistag auf seiner nächsten Sitzung im März 2015 erledigen.

Auch die Kreisfeuerwehr nahm Ernennungen vor. Neben einer neuen Führung der technischen Einsatzleitung wurden in den Bereichen Jugendfeuerwehr, Kreisbereitschaft, Gefahrgut und Absturzsicherung Funktioner ernannt. Marion Rühmann (1. Stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin), Klaus Engelhardt (2. Stellvertreter) und Thorsten Matschek (3. Stellvertreter) erhielten im Bereich der Jugendfeuerwehr ihe Ernennungsurkunden. Zum neuen stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Süd wurde Axel Kelle ernannt. Neue Zugführer der Kreisbereitschaften wurden Bernd Niemann (Stellvertreter 2. Fachzug Nord))  und Raimund Mentzel (1. Fachzug Süd). Horst-Günther Fabel (Süd), Torsten Strauer (Mitte) und Mirko Feldmann (Nord) erhielten ihre Ernennungsurkunden als Zugführer der Gefahrgutzüge. Zum Leiter der Gruppe Absturzsicherung wurde Martin Zettelmaier ernannt.

Während der Versammlung nahm der Kreisbrandmeister die folgenden Beförderungen vor:

Den Hauptfeuerwehrmann Markus Ottens zum Löschmeister, die Oberlöschmeister Arne Lehmann, Thorsten Matschek und  Klaus Engelhardt zum Hauptlöschmeister, den Hauptlöschmeister Uwe Hinrichs  zum Brandmeister, die  Brandmeister Horst-Günther Fabel, Mirco Feldmann, Matthias Scheele und Björn Busenius zum Oberbrandmeister.

2015-01-24 Dienst- und Deligiertenversammlung (28)0

Nach den Beförderungen erhielt Landrat Dr. Heiko Blume das Wort. Mit seiner Ansprache, in der er die Leistungen der Feuerwehrleute allgemein, insbesondere aber die des scheidenenden Kreisbrandmeisters Dieter Ruschenbusch würdigte, zollte er den anwesenden Kameraden Respekt. Er überreichte Dieter Ruschenbusch als Zeichen von Dank und Anerkennung die Ehrennadel des Landkreises. Desweiteren beglückwünschte er Helmut Rüger für die Wahl zu seinem neuen Amt und bedankte sich für die verlässliche Hilfe, die die Kameraden stets unter gefährlichen Bedingungen erledigen.

Der Ortsbrandmeister Michael Lüders der Ortswehr Römstedt nutzte die Versammlung, um alle Ortswehren zum Kreisfeuerwehrtag am 29. August 2015 einzuladen.

Unter dem Punkt verschiedenes meldete sich der Leiter für die Notfallseelsorge, Pastor Lars Neumann, noch einmal kurz zu Wort und verwies auf seine Unterstützung in schweren Stunden. Er berichtete von mehreren Einsätzen im Jahr 2014 und verwies auf seine Mailadresse pastor.neumann@gmx.net, die man jederzeit für ein Hilfegesuchen benutzen könne.

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Mit Profis in das neue Jahr!

Bericht von Philipp Schulze und Tom Reher, Fotos: Felix Wendlandt und Britta Schulz, Jahreshauptversammlung der OrtsW Ebstorf am 10. Januar.2015

 Sicherheit, Einheitlichkeit, Wiedererkennung, Veränderung – mit diesen vier Schlagworten lässt sich das größte Projekt der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf aus dem vergangenen Jahr umreißen, das die Feuerwehrleute bei der Jahreshauptversammlung Anfang Januar noch einmal Revue passieren ließen.Neben der Einführung des neuen Logos der Feuerwehr startete zudem der Facebook- Account sowie eine eigene Handy App.

„Auch als Feuerwehr müssen wir uns in der Öffentlichkeit zukünftig gut verkaufen und über unsere vielfältigen Aufgaben berichten. Denn nur so können wir den Bürger erreichen“, sagte Ortsbrandmeister Carsten Mente in seiner Eröffnungsrede. Mente weiter: „Potential in der Feuerwehr muss man nutzen. Ich freue mich zudem riesig, in Zukunft mit einem eigenem Presseteam, mit engagierten und langjährig erfahrenen Öffentlichkeitsarbeitern,die Mitgliederwerbung und das Eigenmarketing weiter ausbauen zu können.“

 Insgesamt neun neue Mitglieder konnte die Wehr 2014 in ihren Reihen begrüßen. Tom Reher, Hans Günter Siewert, Jonas Schalwig, Joachim Prüß, Frank Pröckel, Lukas Otten, Jonas Menke, Dennis Trenner und Alexander Wengel verstärken die Einsatzabteilung.

 Auch bei den regulären Ausbildungsdiensten in den unterschiedlichenFachbereichen der Feuerwehr schauen die Ebstorfer über den Tellerrand. So wurde die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr aus Hanstedt I weiter vorangetrieben sowie gemeinsame Übungen organisiert und durchgeführt. Teamwork wird auch im Bereich der „ELW-Gruppe“ groß geschrieben. Hier absolvieren Mitglieder aus den Feuerwehren Allenbostel, Hohenbünstorf, Linden und Ebstorf gemeinsame Spezialausbildungen an dem in Ebstorf stationierten Einsatzleitwagen (ELW). Nach dem Umbau und der Anpassung des Fahrzeuges an die aktuelle Funk- und Computertechnik galt es, einen nicht unerheblichen Fortbildungsaufwand zu leisten. Doch die sehr motivierte Gruppe traf sich 2014 allein zu über 14 Diensten und Veranstaltungen.

 Im Vergleich zu 2013 mit 97 Einsätzen war es im vergangenen Jahr etwas ruhiger. Zu den 63 Alarmierungen zählten unter anderem der Brand einer Scheune, ein Waldbrand, diverse weitere Feuer, Verkehrsunfälle, Unterstützung für den Rettungsdienst uvm.

 Ohne die vielen Helfer und Funktionsträgern würde eine Feuerwehr nicht funktionieren können. So bedankte sich Ortsbrandmeister Carsten Mente bei allen seinen Mitgliedern und Unterstützern. Jeder für sich ist ein Profi und für die Sicherstellung des Feuerschutzes im Klosterflecken unerlässlich. Ein besonderer Dank galt dem langjährigen Gruppenführer Michael von Geyso, der durch viele innovative Ideen und Ausbildungskonzepte das Ausbildungsniveau der Feuerwehr Ebstorf positiv geprägt hat. Durch berufliche Veränderung stellte er jüngst seine Ämter zur Verfügung. Auch Bernd Kernen galt Anerkennung.Als Rentner kümmert er sich liebevoll um die Pflege der Grünanlagen rund um das Gerätehaus und übernimmt tagsüber die zahlreichen Dienstfahrten zur feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen.

Geehrten und BefoerdertenA

Geehrt und befördert wurden: für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wilhelm Niemann, der Kassenwart Andreas Niebuhr zum Hauptfeuerwehrmann, der Gruppenführer der ELW-Gruppe Philipp Schulze zum Löschmeister sowie der stellvertretende Ortsbrandmeister Björn Kernen zum Hauptlöschmeister. Durch Wahlen trafen die Teilnehmer der Versammlung zudem zukunftsweisende Entscheidungen: für weitere sechs Jahre wurden der stellvertretende Ortswehrführer René Ohland und die Schriftwartin Eva-Maria Schindler in ihren Ämtern bestätigt.

Bevenser retteten 17 Menschen aus brennenden Häusern

Bericht von Andreas König, Fotos: Andreas König, Jahreshauptversammlung der OrtsW Bad Bevensen am 16. Januar.2015

Bad Bevensen. Es war ein turbulentes erstes Jahr, berichtete der neue Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen Matthias Wedel bei der Jahreshauptversammlung am verganenen Freitag, den 16. Januar 2015. Mit seinem Jahresrückblick schaute der neue Wehrchef auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Insgesamt 125-mal wurde die Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen im Jahr 2014 alarmiert. Es gab viele Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung, darunter auch wieder mehrere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen. Es brannte insgesamt 24-mal in und um Bad Bevensen. Bei diversen Wohnungsbränden konnte man schlimmeres verhindern. Besonders schwerwiegend waren aber gleich mehrere Brände in Mehrfamilienhäusern. Beim eintreffen der Feuerwehr waren die rettenden Treppenhäuser bereits immer stark verqualmt und viele Bewohner standen hilferufend an den Fenstern. Der Brandrauch hatte ihnen den Fluchtweg versperrt und sie konnten das brennende Gebäude nicht mehr verlassen. Teilweise gelang es den Bewohnern der Erdgeschosswohnungen sich selber in Sicherheit zu bringen. Bewohner der höher gelegenen Wohnungen saßen jedoch in der Falle. Die Feuerwehr Bad Bevensen konnte bei mehreren Bränden insgesamt 17 Personen über Leitern oder mit Fluchthauben aus brennenden Gebäuden retten. Eine Bewohnerin konnte leider nur noch Tod geborgen werden. Wie sich später aber rausstellte war die Frau aufgrund einer Familientragödie bereits vor dem Ausbruch des vorsätzlich gelegten Feuers verstorben. Ein Feuerwehrmann wurde bei diesem Einsatz leicht verletzt.

Es gab auch viele spektakuläre Einsätze, glücklicherweise ohne Personenschäden. Besonders in Erinnerung blieben das Feuer in der Biogasanlage Nassennottorf und die Schiffshavarie auf dem Elbe-Seitenkanal. Beides langwierige und personalintensive Einsätze. Der Einsatz bei der Schiffskollision zog sich sogar über 28 Stunden hin. Aber auch überörtlich wurde man mehrfach tätig. Bei den Großbränden in der Zuckerfabrik und dem Mineralölhandel Uelzen, unterstützte man die Uelzener Brandschützer tatkräftig.

Dank einer guten und soliden Ausbildung konnte man alle Einsätze fachmännisch und sicher abarbeiten.

Wedel freut sich über die vielen Einsatzkräfte, die im Rahmen der Doppelmitgliedschaft die Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen unterstützen und möchte sie nicht mehr missen. Die Möglichkeit der Doppelmitgliedschaft bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen stehen mehr Einsatzkräfte, insbesondere im Tagesbereich, zur Verfügung. Zum anderen nehmen die Doppelmitglieder auch was mit in ihre Ortsfeuerwehr. Nämlich Fachwissen und Erfahrung aus Ausbildungsdiensten und Einsätzen. Alle Seiten profitieren von dieser Möglichkeit und lässt die Feuerwehren noch mehr miteinander verschmelzen. Je besser das Zusammenspiel der Einsatzkräfte unterschiedlicher Wehren funktioniert, umso besser und effektiver kann man Hilfe leisten und Menschenleben retten, so Wedel.

Genau darauf zielt auch die einheitliche Ausbildung auf Samtgemeindeebene ab. So werden zum Beispiel alle Atemschutzgeräteträger der gesamten Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf nach einer Standardeinsatzregel ausgebildet. Im Einsatzfall muss man sich unter Nullsicht im wahrsten Sinne des Wortes blind verstehen können. Bei Verkehrsunfällen hat man sich auf ein einheitliches Rettungskonzept festgelegt. Hierbei werden In bestimmter Reihenfolge unterschiedliche Arbeitsschritte bis zum eintreffen vom hydraulischen Rettungsgerät abgearbeitet. Viele notwendige und vorbereitende Maßnahmen sind vor dem Einsatz von Schere und Spreizer dann bereits erledigt und der Verunfallte kann schneller dem Rettungsdienst übergeben werden.

Die Kommunikations-Gruppe der Feuerwehr Bad Bevensen setzt sich auch aus Mitgliedern unterschiedlicher Feuerwehren zusammen. Speziell geschult besetzen sie im Einsatzfall das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Bad Bevensen, nutzen die umfangreichen technischen Möglichkeiten und unterstützen den Einsatzleiter bei der Abarbeitung der Lage. Dabei handelt es sich mittlerweile um ein eingespieltes Team mit einer Menge Einsatzerfahrung.

Premiere im Sommer. Am 07.06.2014 fand im und am Feuerwehrhaus Bad Bevensen die Gründungsveranstaltung der Kinderfeuerwehr statt. Viele Gäste und Besucher ließen sich dieses wirklich schöne Ereignis nicht entgehen. Mit Gabriele Beckedorf und Stefanie Heilmann wagte man diesen Schritt. Unterstützung fanden sie noch durch Sandra Jahnke, die jeden Dienst helfend begleitet. Spielerisch werden viele Themen behandelt, so auch die Brandschutzerziehung und wie man richtig einen Notruf absetzt. Aus anfänglich 6 Kindern sind mittlerweile 19 geworden, freut sich Wedel. An dieser Stelle gibt er dem stellv. Gemeindebrandmeister Carsten Mente und der Verwaltung noch den Hinweis, dass die Entschädigungssatzung im Bereich der Kinder- und Jugendfeuerwehr noch angepasst werden muss. Schließlich ist das die Zukunft der Feuerwehr. Die Zahlen zeigen es: Im zurückliegenden Jahr gab es sechs Übertritte von der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven.

Dank des Fördervereins konnten in 2014 auch wieder viele Anschaffungen getätigt werden. Im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung beispielweise, konnte man bessere Einsatzstiefel beschaffen. Aber auch im technischen Bereich konnte die Schlagkraft der Wehr wieder verbessert werden. Eine neue Einsatzstellenausleuchtung auf LED-Basis bringt extrem viel Licht ins Dunkel. Natürlich wurde auch die Kinderfeuerwehr unterstützt.

Ausblick:

Man freut sich auf das neue TLF4000, welches mit über 5.500 Litern Wasser und 500 Litern Schaummittel neue Maßstäbe setzt. Das Fahrzeug wird im Juni auf der internationalen Feuerwehrmesse, der Interschutz zu sehen sein. Auf dem Messestand der Firma MAN wird das Fahrzeug mit Sicherheit viele Blicke auf sich ziehen.

Geehrte, Beförderte, Gewählte und Gäste

Wahlen:

Neuer Kassenprüfer für 2 Jahre ist Christian Hinrichs.

Der Kassenwart Jürgen Probst, der Gerätewart Olaf Twellhegen und der 1. Atemschutzgerätewart Holger Krützfeldt wurden einstimmig für 3 Jahre wiedergewählt.

Berufungen:

Matthias Brust wird für die Dauer von 3 Jahren zum Jugendfeuerwehrwart berufen, Björn Jüncke ebenfalls für 3 Jahre zum Stellvertreter.

Gabriele Beckedorf wird für die Dauer von 3 Jahren zur Kinderfeuerwehrwartin berufen, Stefanie Heilmann ebenfalls für 3 Jahre zur Stellvertreterin.

Aufgrund von Wahlen der aktiven Gruppen erfolgten weitere Berufungen: Michael Hinz zum Gruppenführer der 1. Gruppe, zum Stellvertreter Holger Krützfeldt. Tatjana Rüger zur stellv. Gruppenführerin der 2. Gruppe. Philip Frank Raake zum Gruppenführer der 3. Gruppe, zum Stellvertreter Hans-Jürgen Tusch

Ehrungen:

Die Hochwasser-Medaille 2013 des Landes Niedersachsen erhielten Jörg Feldmann, Detlef Schulz, Bernd Krause, Olaf Lange und Dominik Nickel.

Christian König wurde mit der Ehrennadel der Feuerwehr-Unfallkasse für seine 9-jährige Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter ausgezeichnet.

Kurt Köpping wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr verliehen.

Hansjörg Jüncke wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 60 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr verliehen.

 

Beförderungen:

Gabriele Beckedorf und Jasmin Pautz wurden zur Feuerwehrfrau ernannt. Steven Schummer, Tristan Eike Schyboll, Mirco Stawicki, Marcel Weiß, Philipp Bethke und Stefan Rarisch wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Axel Degenkolbe wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Kai Kudraß und Marc Tusch wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Claudia Rühmann wurde zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau, Christian König zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Matthias Brust und Holger Krützfeldt wurden zum Löschmeister befördert. Michael Hinz wurde zum Oberlöschmeister befördert. Der Zugführer Andreas König wurde zum Brandmeister befördert. Ortsbrandmeister Matthias Wedel zum Hauptbrandmeister.

Neujahrsempfang in Suhlendorf

Verbundenheit und Wertschätzung bekundet

Text und Foto: Jochen Frenz

Suhlendorf. Eine große Besucherschar von Bürgern, von befreundeten und benachbarten Ortswehren und vom Förderkreis war der Einladung der Stützpunktfeuerwehr Suhlendorf zum Neujahrsempfang gefolgt, den sie in ihrem Feuerwehrdomizil an der Hansenstraße ausrichtete. Damit wollten sich die örtlichen Brandschützer in gemütlicher Runde bei Umtrunk und Imbiss, Klönschnack und Fachsimpeln bei all jenen Mitbürgern und Gönnern bedanken, die die Wehr im vergangenen Jahr auf vielfältige Weise unterstützt hatten. Die Bürger ihrerseits waren nach eigenem Bekunden vor allem gekommen, um den örtlichen Brandschützern zumindest ein Mal im Jahr ihre Reverenz zu erweisen, ihre Verbundenheit und Wertschätzung zu bekunden. Und damit vor allem  auch jene ehrenamtliche Arbeit zu würdigen, die die rund 70 Aktiven in Wehr und Musikzug auch im vergangenen Jahr mit großer Zuverlässigkeit zum Wohle und zur Freude ihrer Mitbürger geleistet hatten.  Ortsbrandmeister Andreas Dreyer und sein Stellvertreter-Duo Michaela Sawatzki und Detlef Brammer informierten die Besucher über die wichtigsten Eckpunkte im Wehrgeschehen des letzten Jahres und über die Vorhaben im laufenden Jahr aus erster Hand, erinnerten an zahlreiche Einsätze und Hilfeleistungen. Wie Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke unter anderem berichtete, waren die Einsätze der 16 Samtgemeindefeuerwehren in 2014 von 179 im Jahr  davor auf 86 zurückgegangen. Der erfreuliche Rückgang solle aber nicht täuschen. Das könne sich schnell wieder ändern, gab er zu bedenken.“In den wenigen Tages des neuen Jahres haben sie schon wieder 18 neue abarbeiten müssen“, sagte Räthke.
„Es ist  beruhigend zu wissen, dass auf unsere Feuerwehr bei Tag und Nacht Verlass ist“, dankte Bürgermeister Weichsel der Wehr. „Man muss den Hut ziehen, wie schnell sie heute nach dem Alarm am Einsatzort ist“, sagte er.

Neue Fahrzeuge für die Ortswehr Stadensen

Bericht und Bild Torben Oetzmann , Jahreshauptversammlung der OrtsW Stadensen am 2. Januar.2015

Stadensen. Auf der 119. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Stadensen vom 02.01.2015 konnte Ortsbrandmeister Fred Hilmer berichten, dass im vergangenen Jahr ein Brandschutzbedarfsplan für die Feuerwehren der SG Aue aufgestellt wurde. Für die Feuerwehr Stadensen wird darin die Anschaffung eines MTW für die Jugendfeuerwehr empfohlen. Für das Jahr 2018 ist die Ersatzbeschaffung eines HLF 10 für das derzeitige LF8-Fahrzeug, welches dann bereits 30 Jahre im Dienst ist, vorgesehen.

Weiterhin berichtete Ortsbrandmeister Hilmer über die zahlreichen Übungsdienste, 10 Einsätze, Veranstaltungen auf Gemeinde- und Kreisebene und diverse Aktivitäten innerhalb der Dorfgemein-schaft. Die im Jahr 2012 gegründete Jugendfeuerwehr hat 12 Mitglieder und wird seit August 2014 von Simone Heinrichs geführt.

Zum neuen Gerätewart wurde Maik Tiemann gewählt. Er übernimmt diese Aufgabe von Hartmut Dittmer, der diesen Posten in den vergangenen 20 Jahren für die Wehr ausgeübt hatte. Dafür spricht Ortsbrandmeister Fred Hilmer seinen Dank aus und überreicht ein Präsent.

Die Funktion des Atemschutzgerätewarts geht von Hermann Schulz auf Torben Oetzmann über.

Neuer Kassenführer ist nun Sebastian Tipp, wiedergewählt wurden Schriftführer Andreas Warnecke und Sicherheitsbeauftragter Michael Motzny.

Wehrstärke: 2 Kameradinnen und 38 Kameraden in der Einsatzabteilung, 3 Mädchen und 9 Jungen in der Jugendfeuerwehr, 19 Mitglieder in der Seniorenkameradschaft und 87 fördernde Mitglieder

Neuaufnahmen aktiv: Marvin Häusler und Sebastian Tipp.

Neue fördernde Mitglieder: Anja Schülbe und Jörg Kahle.

Beförderungen: Marvin Häusler zum Feuerwehrmann. Simone Heinrichs zur Oberfeuerwehrfrau. Torben Oetzmann und Sebastian Tipp nach bestandenem Truppführerlehrgang zum Hauptfeuerwehrmann. Andreas Warnecke zum Ersten Hauptfeuerwehrmann.

Ehrungen: Das Abzeichen für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhalten Björn Reichel, Jörg Becker, Uwe Gappa und Gerhard Schulz. Für 40 Jahre erhält dies Hartmut Oetzmann.

In der Seniorenkameradschaft erhalten Erhard Parr und Armin Parr die Auszeichnung des Feuerwehrverbandes für 50 Jahre, Wilhelm Warnecke und Fritz Schütte für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Wetterbedingte Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Text u. Foto: P. Schulze (Feuerwehr Presseteam, SG Bevensen-Ebstorf)

Die verschiedenen Wetter- bzw. Unwetterlagen sorgten wohl in weiten Teilen des Landes für zahlreiche Einsätze der verschiedenen Hilfsorganisationen. So beschäftigten insgesamt acht Einsätze allein die ehrenamtlichen Helfer des Klosterflecken innerhalb von drei Tagen. So galt es unter anderem verstopfte Regenabflüsse zu reinigen, um ein weiteres überfluten von Straßenabschnitten zu verhindern. Insgesamt vier umgestürzte Bäume wurden von Fahrbahnen, in und um Ebstorf, zersägt, um somit wichtige Verkehrswege freizuhalten. In der Ortschaft Wittenwater wurde gemeinsam mit den Brandschützern aus Stadorf eine umgestürzte Eiche beseitigt. Diese hatte schätzungsweise einen Stammdurchmesser von über einem Meter und ist samt Wurzelteller komplett umgefallen.

Wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr

Wetterbedingte Einsätze für Vinstedter Brandschützer

Text u. Foto: P. Schulze (Feuerwehr Presseteam, SG Bevensen-Ebstorf)

Vier wetterbedingte Einsätze forderten die Brandschützer der Feuerwehr Vinstedt in zwei Tagen. Während heftige Böen am Freitag (09.01.) über den Kreis Uelzen fegten, fiel dem Wind unter anderem ein Strommast zu Opfer. Zwischen den Ortschaften Vinstedt und Hohenbünstorf knickte ein Holzmast ab und ragte samt der Oberleitung auf die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte sicherten hier zusammen mit der Polizei die Verbindungsstraße ab. Am Folgetag mussten durch die ehrenamtlichen Helfer insgesamt drei Einsätze in Form von umgestürzten Bäumen abgearbeitet werden. Unter anderem versperrte ein Baum die Kreisstraße zwischen Vinstedt und Ebstorf.

Wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr

Radde übernimmt Stellvertretung – Feuerwehr Tätendorf-Eppensen wählt Kommando

Tätendorf-Eppensen.

Erstmals seit Jahren hat die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen 2014 wieder eine eigenständige Wettbewerbsgruppe aufgestellt – und das auch noch sehr erfolgreich. Beim Gemeindeentscheid in Brockhöfe erreichten die Brandschützer den dritten Platz in ihrer Wertung, der gleichbedeutend die Qualifikation für den Kreisentscheid in Bad Bodenteich war.

Die war nur ein Thema des abgelaufenen Jahres 2014. 11 Monatsdienste mit verschieden Ausbildungsthemen und 6 Arbeitsdienste leisteten die Rotjacken aus Tätendorf-Eppensen.

-Ehrungen: Carl-Hermann Köster wird für 25 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen geehrt

-Beförderungen: Christa Krug und Miriam Radde werden zu Feuerwehrfrauen, Gerrit Hinz  und Arne Radde zum Hauptfeuerwehrmann und Stephanie Jahnke zur ersten Hauptfeuerwehrfrau befördert.

-Neueintritte/Austritte: Heike Bolzmann tritt der Ortswehr bei. Dirk Schulz, Benjamin Kadow und Stefan Düsel treten ebenfalls der Tätendorf-Eppenser Wehr bei. Sie sind zusätzlich in benachbarten Ortswehren Emmendorf / Barum Mitglieder und nutzen so die Doppelmitgliedschaft.

Dem Förderverein ist Claudia Reinhart begetreten.

Reinhard Wittkowski ist mit dem 4.6.2014 im Alter von 63 Jahren in die Altersabteilung übergegangen. Er ist Träger des 40 Jährigen Ehrenzeichens für aktiven Feuerwehrdienst.

Wahlen:

Arne Radde wird zum neuen stellv. Ortsbrandmeister gewählt. Er übernimmt somit den Posten von Christiane Wittkowski die aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu Wahl stellte.

Stephanie Janhke (Kassenwartin), Stephan März (Gerätewart), Malte Krug (AGT-Beauftragter) und Jörg Hintertahner (Sicherheitsbeauftragter) wurde alle wiedergewählt.

Thomas Radde und Andreas März werden als nicht stimmberechtigte Beisitzer in das Kommando gewählt.

JHV2015-2

 

 

 

Bild: Beförderte, Geehrte, Gewählte und Neuaufgenommene